Alle Artikel (Fortsetzung)

Der Traum vom Wald

Analyse von Joachim Volz

Gerade die Deutschen neigen zu romantischer Verklärung des Waldes. Sie übersehen, dass Wälder vor allem der Holzproduktion dienen. In Zeiten von Klimaangst und Nachhaltigkeitsdenke untersucht Joachim Volz in einer mehrteiligen Serie Geschichte und Gegenwart der Waldnutzung mehr

Reizwörter einer törichten Debatte

Kommentar von Günter Ropohl

Um weder Fortschrittshörigkeit noch -verdrossenheit anheim zu fallen, bedarf es eines sinnvollen Umgangs mit Begriffen. Die Begriffe "Fortschritt" und "Wachstum" sollten dabei weder pauschal verurteilt, noch undifferenziert und kritiklos gebraucht werden mehr

Architektur ohne Risiken und Nebenwirkungen

Essay von Michael Bross

Der Zeitgeist ist nachhaltig und die Architektur ist es auch. Während frühere Generationen mit ihren Bauwerken noch Spuren hinterlassen wollten, scheint es aktuell nur noch um die Verminderung des ökologischen Fußabdrucks zu gehen. Was sagt das über unsere Zeit, fragt Michael Bross mehr

Echte Innovation lässt sich nicht herbeizwingen

Analyse von Paul Reeves

Paul Reeves, Leiter für Softwareentwicklung bei Dassault Systèmes, benennt die falschen Annahmen hinter dem aktuellen Konzept ökologischer Innovation und plädiert für Arbeit, die der Menschheit Möglichkeiten nicht verschließt, sondern öffnet. Echte Innovation ist risikofreudig und kompromisslos mehr

Wieso die Mammuts zu recht verschwunden sind

Analyse von Peter Heller

Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung ist zu einem unwidersprochenen Politikdogma geworden. Für Peter Heller hingegen ist es Ausdruck von Hybris und Phantasielosigkeit seiner Anhänger. Das Schicksal der ausgestorbenen Mammuts verdeutlicht, wieso mehr

Gaia-Theorie: Die Erde als höheres Wesen

Von Rob Lyons

Die sich beharrlich haltende Auffassung, unsere Erde sei “Gaia”, ein lebender Organismus mit eigenen Interessen, entlarvt den mystischen, menschenfeindlichen Zug der Öko-Bewegung. James Lovelock, Begründer der Gaia-These, steht für ein autoritäres Politikverständnis mehr

Dreck

Von Erich Grantzau

Auch in dem Buch "Dreck - Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert" finden sich viele der heute populären Vorurteile gegen die moderne Landwirtschaft wieder mehr

Nehmen Sie ein Taxi!

Kommentar von Peter Heller

Erfolgreiche Innovationen lösen die Widersprüche in den Nutzerforderungen nach Robustheit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit kompromisslos auf. Die derzeitige Konzentration staatlicher Fördermittel auf alternative Energien und batteriebetriebene Elektrofahrzeuge berücksichtigt diese Tatsache nicht. mehr

BIG POTATOES

Rede von James Woudhuysen

Von Norman Lewis, Nico Macdonald, Alan Patrick, Martyn Perks, Mitchell Sava, James Woudhuysen. Januar 2010, bigpotatoes.org. In der aktuellen Wirtschaftskrise ist Innovation mehr denn je gefordert. In Politik, Finanzwelt, Gesetzgebung und Verwaltung reagiert man auf ihre Folgeerscheinungen primär mit bürokratischen und technizistischen Regulierungsmaßnahmen. Hier geht es um das Umverteilen knapper Gelder, das Einziehen neuer Kontrollinstanzen zur Überwachung des Finanzverkehrs und das Einstimmen der Bevölkerung auf eine lange Periode sinkenden Wohlstands. Innovation dagegen kann Wohlstand und Chancen für jedermann schaffen. Hier gibt es kein Nullsummenspiel. Wie Ingenieure betrachten Innovatoren Probleme als faszinierende Aspekte der Welt, die es zu untersuchen und zu lösen gilt. Dieses Manifest will das Klima für Innovation verbessern. Wir rufen Sie auf, uns Ihre Gedanken dazu mitzuteilen. mehr

Wir schulden der Natur nichts

Von Thilo Spahl

Immer im Herbst ist es so weit. Die Presse wird von der Umweltorganisation Global Footprint Network informiert, dass ab sofort auf Pump gelebt werde, da die ökologischen Ressourcen auf der Erde für das laufende Jahr bereits verbraucht seien. 2009 war der „Tag der ökologischen Überschuldung“ der 25. September. Was ist damit gemeint? Dass wir schneller Bäume fällen, als diese nachwachsen, den Böden schneller Nährstoffe entziehen, als neue sich dort ansammeln, die Fischgründe dezimieren usw. Um diese vielfach behauptete und beklagte Übernutzung der Natur mess- und anfassbar zu machen, hat der Schweizer Mathis Wackernagel Anfang der 90er-Jahre den „ökologischen Fußabdruck“ als Maß aller Dinge erfunden. Bereits 1986, so Wackernagel, habe die ökologische Überschuldung der Menschheit begonnen. Seitdem verbrauchten wir mehr Ressourcen, als die Erde hergebe. Seitdem sei der „overshoot“ kontinuierlich gewachsen, sodass heute die Nachfrage der Menschheit nach den Ressourcen des Planeten die regenerativen Kapazitäten um rund 30 Prozent übersteige. mehr

Palmöl: Wenn Transparenz, dann richtig!

Von Steffen Hentrich

Mit einem Antrag zur Änderung der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung fordert die Grüne Bundestagsfraktion eine besondere Kennzeichnung von Palmöl in der Zutatenliste von Lebensmitteln. Damit reagieren die Abgeordneten auf eine jüngst von verschiedenen Umweltorganisationen durchgeführte Kampagne gegen die Verwendung von importiertem Palmöl. mehr