Kreditdoping für die blutarme Realwirtschaft
Essay von Alexander Horn
Über die Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise. mehr
Essay von Alexander Horn
Über die Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise. mehr
Kommentar von Malte Tobias Kähler
Um das Bankenwesen zu veranlassen, endlich wieder Kredite an Unternehmen zu vergeben, haben die Zentralbanken ungeheure Mengen an „Liquidität“ in den Markt gepumpt. Zudem werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, die durch den Verkauf von Staatsanleihen, also durch neue Verschuldung, finanziert werden. Werden die Bürger die Zeche für all die bailouts und Konjunkturprogramme am Ende womöglich selbst, in Form einer heftigen Preisinflation, zahlen? Das könnte zumindest nach Ansicht einiger Ökonomen der Fall sein, denn die für die vermeintliche „Rettung“ genutzten Gelder wurden von niemandem gespart, sondern schlicht neu geschaffen. Eine Diskussion über unser Geld und seine Produzenten könnte für echten Fortschritt hilfreich sein. mehr
Analyse von Boris Kotchoubey
Boris Kotchoubey über zweifelhafte Parallelen zwischen aktuellen und vergangenen Finanzkrisen. mehr
Kommentar von Julian Namé
Der eilig organisierte „Not-Weltwirtschaftsgipfel“ im November 2008 in Washington stellte einen dramatischen Einschnitt in der gegenwärtig ablaufenden Finanz- und Wirtschaftskrise dar. Er markiert das Ende einer Ära, die mit dem Plaza-Abkommen von 1985 ihren Anfang nahm. mehr
Kommentar von Malte Tobias Kähler
Nicht die vermeintlich freien Märkte, sondern politische Eingriffe ins Wirtschaftsleben gehören reglementiert. mehr
Analyse von Alexander Horn
Über den Mythos vom Neoliberalismus und die Entpolitisierung des Kapitalismus. mehr
Essay von Norman Lewis
Wenn westliche Bürger ihre Vorurteile gegen raubkopierende Asiaten ablegen würden, sähen sie vielleicht die Wunder der asiatischen Internet-Innovation. mehr
Analyse von Alexander Horn
Über die naiven Versuche der Politik, sich einen Reim auf die Finanzkrise zu machen. mehr
Rezension von Neil Davenport
Naomi Kleins Schock-Strategie ist alles andere als ein mutiges und großes Buch. Es ist in der Bewertung des Kapitalismus naiv und unklar im Bezug auf die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung. mehr
Von Thomas Deichmann
Zu Tode „entwickelt“ - Einige klassische Entwicklungsländer haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu Schwellenländern hoch gearbeitet. Nun sind sie drauf und dran, im Schatten der Finanzkrise ihre Weltmarktpositionen gegenüber den alten Platzhaltern auszubauen. Eine Verschiebung des internationalen Kräftegleichgewichts ist eine unabdingbare Folge des aktuellen Geschehens an den Finanzmärkten. Für diejenigen, für die es bislang schon schlecht aussah, bleibt es indes prekär. mehr
Kommentar von James Woudhuysen
Ignorieren Sie die Horrorgeschichten über die „gelbe Gefahr“, die von Chinas Wirtschaftswachstum ausgehen soll. Es gibt gute Gründe, die chinesischen Fortschritte gutzuheißen. mehr
Kommentar von Alexander Horn
Über Mindestlohn, Steuerflucht, Managergehälter und die ausufernde Misstrauenskultur. mehr
Analyse von Daniel Ben-Ami
Versuche, Wohlstand an anderen Faktoren als dem Bruttosozialprodukt zu bemessen, sind Ausdruck eines tief sitzenden Misstrauens gegen jede Art von materiellem Fortschritt. mehr
Essay von Alexander Horn
Alexander Horn bezweifelt, dass Deutschland nach jahrelanger Stagnation auf einen stabilen Wachstumskurs eingeschwenkt ist. mehr
Kommentar von Stuart Simpson
Der Begriff Wohlstandsgesellschaft wird heute nur noch mit Ressourcenverbrauch und Müllproduktion in Verbindung gebracht. Stuart Simpson plädiert für einen positiven Wohlstandsbegriff. mehr
Analyse von Stuart Simpson
Über Chinas Aufstieg zum größten nationalen Kreditgeber Afrikas. mehr
Essay von Daniel Ben-Ami
Die Vorstellung, dass das Wirtschaftswachstum gedrosselt werden müsse, ist angesichts von Milliarden Menschen, die nach wie vor in bitterer Armut leben, tragisch. mehr
Analyse von Kirk Leech
Für so manchen westlichen Fortschrittskritiker ist China der lebendige Beweis dafür, dass Wirtschaftswachstum generell abzulehnen sei. Kirk Leech ist da ganz anderer Meinung. mehr