Illustration: Sebastian Schwamm

Alle Artikel (Fortsetzung)

Keine Vertuschung in Fessenheim

Analyse von Rainer Klute

In vielen Medien wurde berichtet, dass vor zwei Jahren ein angeblicher „Atom-Unfall“ im Elsass vertuscht wurde. Ein Blick auf die Fakten zeigt: Die Vorwürfe erweisen sich als haltlos. mehr

Für mehr Gewalt im deutschen TV

Kommentar von Matthias Rausch

Die Fernsehübertragung von Mixed Martial Arts bleibt vorerst untersagt. Die Begründung zeichnet sich durch fehlende Argumente und ein fragwürdiges Menschenbild aus. Teils wird mit fehlenden Reglements, teils mit der Gefährlichkeit argumentiert. mehr

Bild-Zeitung: Meinungsfreiheit am Pranger

Von Ramin Peymani

Die Bild-Zeitung veröffentlichte Facebook-Beiträge zur Flüchtlingskrise in seiner Print- und Onlineausgabe. Die undifferenzierte und unfreiwillig erfolgte Publikation diente keineswegs der Moral. Ramin Peymani meint, dass damit Andersdenkende an den Pranger gestellt werden mehr

Filmförderung: „Mit dem eisernen Besen durchkehren“

Von Uwe Boll

Die staatliche Filmförderung in Deutschland ist Kungelei, erläutert Independent-Filmemacher Uwe Boll im Interview. Sie verzerrt den Wettbewerb. Aus Anlass von Bolls 50. Geburtstag werden ab heute in den nächsten Tagen sechs seiner Filme als „Bollwerke“ bei Tele5 ausgestrahlt mehr

Journalismus: Therapiestunde bei den Krautreportern

Kommentar von Thilo Spahl

Die Krautreporter sind angetreten, den Onlinejournalismus neu zu erfinden. So ganz will ihnen das aber nicht gelingen. Man streitet über korrekte Richtlinien. Novo-Redakteur Thilo Spahl über Journalismus, der gleichzeitig „unabhängig“ und „vollkommen abhängig“ sein will. mehr

Nicht das Internet ist schuld

Analyse von Frank Furedi

Internet und soziale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie haben auch die politischen Ereignisse der letzten Jahre stark beeinflusst. Doch das Internet ist weder Lösung noch Problem an sich. Neue Medien heißt neue Möglichkeiten, so Frank Furedi mehr

ARD-Toleranzwoche: Scheinheilige Entrüstung

Von Alexander Grau

Die ARD hat sich mit einem Werbeplakat für die aktuelle Themenwoche Toleranz einen Shitstorm eingehandelt. Doch die Moralwächter, die dem Sender Diskriminierung vorwerfen, übersehen etwas, argumentiert Alexander Grau: Einen Anspruch auf Toleranz, gar Akzeptanz, kann es nicht geben mehr

Europawahlen: Die Presse im Dienst der Etablierten

Von Lena Wilde

Lena Wilde ist nicht mit allen Programmpunkten der AfD einverstanden. Sie hat die Partei aber trotzdem bei der Europawahl gewählt. In ihrem Kommentar erklärt sie, wieso. Es waren vor allem die vielen Denkverbote in der Debatte über die Europäische Union, die sie gestört haben mehr

Agrarjournalismus: Medialer Quark über Kühe

Kommentar von Sabine Leopold

Viele Medienvertreter nehmen die Landwirtschaft durch eine von Ahnungslosigkeit und ideologischer Voreingenommenheit gefärbte Brille wahr. Die Agrarjournalistin Sabine Leopold klärt über Vorurteile und Falschbehauptungen in einer Folge der WDR-Sendung „Quarks & Co.“ auf. mehr

Saharastaub und Nanoangst

Kommentar von Thilo Spahl

Wüstensand hängt über Deutschland. Er enthält viele natürliche Nanopartikel. Kein Problem, denn unsere Körper sind für den Umgang mit ihnen schon lange gut gerüstet. Deshalb brauchen wir auch die Nanotechnologie nicht zu fürchten. mehr

Fall Edathy: Der Mythos vom pädophilen Monster

Kommentar von Markus Reiem

In der Diskussion über den Fall Edathy zeigt sich die Bigotterie einer pädagogischen Klasse, die einerseits für die Normalisierung der Homosexualität streitet und anderseits in Hysterie ausbricht, wenn sich ein Mann Bilder heranwachsender Jungs anschaut. Von Markus Reiem mehr

Fall Edathy: Exkludierende öffentliche Beschämung

Von Monika Frommel

Der staatsanwaltschaftliche Umgang mit dem SPD-Politiker Edathy ist aus rechtsstaatlicher Sicht skandalös, argumentiert Strafrechtsprofessorin Monika Frommel. Aber auch die politische und öffentliche Haltung zur Kinderpornographie bedarf der grundsätzlichen Kritik mehr

Demokratie: Eine Verteidigung der Herde

Essay von Brendan O’Neill

Die kulturelle Elite bringt keine inspirierenden und zukunftsweisenden Entwürfe für die Gesellschaft mehr zustande und projiziert das eigene Versagen nun auf die einfachen Menschen zurück – die Masse sei angeblich zu dumm für die Demokratie. mehr