Kreditdoping für die blutarme Realwirtschaft
Essay von Alexander Horn
Über die Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise. mehr
Essay von Alexander Horn
Über die Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise. mehr
Kommentar von Malte Tobias Kähler
Um das Bankenwesen zu veranlassen, endlich wieder Kredite an Unternehmen zu vergeben, haben die Zentralbanken ungeheure Mengen an „Liquidität“ in den Markt gepumpt. Zudem werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, die durch den Verkauf von Staatsanleihen, also durch neue Verschuldung, finanziert werden. Werden die Bürger die Zeche für all die bailouts und Konjunkturprogramme am Ende womöglich selbst, in Form einer heftigen Preisinflation, zahlen? Das könnte zumindest nach Ansicht einiger Ökonomen der Fall sein, denn die für die vermeintliche „Rettung“ genutzten Gelder wurden von niemandem gespart, sondern schlicht neu geschaffen. Eine Diskussion über unser Geld und seine Produzenten könnte für echten Fortschritt hilfreich sein. mehr
Von Gunnar Sohn
Die mathematisch-formalistische Ökonomik ist zu einem dogmatischen und auf sich selbstbezogenen System geworden und hat mit der Realität nur noch wenig gemein. Wirtschaftspolitik sollte wieder als Staatskunst begriffen werden. mehr
Von Gunnar Sohn
In Deutschland überschlagen sich zurzeit die Meinungsbildner beim Entwerfen wirtschaftlicher Horrorszenarien. „Je katastrophaler die Prognosen, desto beliebter sind ihre Verkünder“, kommentiert Paul Spree von der Südthüringer Zeitung. mehr
Analyse von Boris Kotchoubey
Boris Kotchoubey über zweifelhafte Parallelen zwischen aktuellen und vergangenen Finanzkrisen. mehr
Essay von James Heartfield
Vom hellen Stern am Investmentbanken-Himmel zum Irrlicht im dunklen Wald: Der Niedergang der Lehman Brothers ist ein Paradebeispiel für die Gehaltlosigkeit des ergrünten Kapitalismus. Von James Heartfield mehr
Kommentar von Julian Namé
Der eilig organisierte „Not-Weltwirtschaftsgipfel“ im November 2008 in Washington stellte einen dramatischen Einschnitt in der gegenwärtig ablaufenden Finanz- und Wirtschaftskrise dar. Er markiert das Ende einer Ära, die mit dem Plaza-Abkommen von 1985 ihren Anfang nahm. mehr
Kommentar von Malte Tobias Kähler
Nicht die vermeintlich freien Märkte, sondern politische Eingriffe ins Wirtschaftsleben gehören reglementiert. mehr
Rezension von Alexander Horn
Eine Buchvorstellung. mehr
Analyse von Alexander Horn
Über den Mythos vom Neoliberalismus und die Entpolitisierung des Kapitalismus. mehr
Analyse von Alexander Horn
Über die naiven Versuche der Politik, sich einen Reim auf die Finanzkrise zu machen. mehr
Rezension von Neil Davenport
Naomi Kleins Schock-Strategie ist alles andere als ein mutiges und großes Buch. Es ist in der Bewertung des Kapitalismus naiv und unklar im Bezug auf die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung. mehr
Essay von Josie Appleton
Einst feierte die Gesellschaft risikobereite Unternehmer und lobte ehrliche und harte Arbeit. Heute, so heißt es in einem neuen Buch, werden Erwachsene wie Kinder behandelt. mehr
Rezension von Alexander Horn
Über das Buch Der globale Countdown. mehr
Kommentar von Alexander Horn
Über Mindestlohn, Steuerflucht, Managergehälter und die ausufernde Misstrauenskultur. mehr
Analyse von Daniel Ben-Ami
Versuche, Wohlstand an anderen Faktoren als dem Bruttosozialprodukt zu bemessen, sind Ausdruck eines tief sitzenden Misstrauens gegen jede Art von materiellem Fortschritt. mehr
Essay von Alexander Horn
Alexander Horn über die staatlich sanktionierte Zerstörung des Unternehmergeists. mehr
Analyse von Christopher J. Bickerton
Seit Castros Erkrankung wird aufgeregt diskutiert, was nach seinem Tod aus Kuba werden wird. Tatsächlich hat sich bereits einiges „gewandelt“, sagt Chris Bickerton. mehr