Kapitalismuskrise

Die Skepsis gegenüber der Marktwirtschaft ist heute weit verbreitet. Es wird unterstellt, die Interessen der Wirtschaft und der Bevölkerung ständen in Widerstreit zueinander. Die Unternehmen werden immer stärker reguliert. Dies führt dazu, dass sich nicht die besten Lösungen durchsetzen und Investitionen ausbleiben. Aber auch die Unternehmen selbst scheuen zunehmend Risiken. So werden Wachstum und Innovationskraft der Wirtschaft gehemmt. Doch unternehmerische Freiheit und Wirtschaftswachstum im Rahmen einer demokratischen, gemeinwohlorientierten Gesellschaft schaffen die materiellen Voraussetzungen für ein freies Leben.

Top Artikel

Zombieland Europa

Von Alexander Horn

Die Eurozone, auch Deutschland, verwandelt sich zunehmend in eine Zombiewirtschaft, in der nicht profitable Unternehmen künstlich am Leben gehalten werden. mehr

Frei handeln!

Essay von Robert Benkens

Freihandel und Globalisierung haben trotz ihres schlechten Rufs Millionen Menschen aus der Armut befreit. Doch Erfolgsverweise reichen nicht – der freie Handel muss auch ideell verteidigt werden. mehr

Die Zombiewirtschaft

Analyse von Phil Mullan

Seit Jahren stagniert die Produktivität der europäischen Wirtschaft. Die Politik darf die Probleme nicht länger totschweigen und einer öffentlichen Debatte im Weg stehen. mehr

Billiges Geld ist keine Lösung

Analyse von Phil Mullan

Nach der Wirtschaftskrise werden die Rufe nach einer strengen Regulierung der Finanzwirtschaft lauter. Das Problem ist jedoch die Schwäche der Realwirtschaft. Die Krise kann nur durch Investitionen und Produktionssteigerungen überwunden werden. mehr

Weihnachtsgeschichte: Von Orangen, Gott und Freihandel

Essay von Gerd Held

Zur Weihnachtszeit liegen oft Orangen auf unserem Teller. Das wäre ohne welt- und europaweite Handelsbeziehungen undenkbar. Gerd Held erzählt die frohe und besinnliche Geschichte dieser Südfrucht, die uns die Schöpfung näher bringt als gängige kapitalismuskritische Predigten mehr

Constitutional moments

Essay von Michael Wohlgemuth

In der von wirtschaftlichen und politischen Krisen geschüttelten EU fehlt es an einem paneuropäischen Demos, der eine „liberale Revolution“ zustande bringen könnte. mehr

Share Economy: Teile und besitze

Kommentar von Thilo Spahl

Das Teilen per App wird immer beliebter und soll angeblich die postmaterialistische, postkapitalistische Gesellschaft einläuten. Geteilt wird in der Marktwirtschaft schon immer, führt Thilo Spahl aus. Freiheit und Autonomie sind aber eng mit Privateigentum verknüpft mehr

Infrastruktur: Erosion der gebauten Mitte

Analyse von Gerd Held

Um den Zustand vieler Straßen und Brücken ist es hierzulande nicht zum Besten bestellt. Die ganze Misere der Infrastruktur dringt zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Gerd Held beleuchtet die strukturelle Krise der technischen Fundamente moderner Länder mehr

Wachstumskritik: Ist Geld der Ursprung allen Übels?

Essay von Brendan O’Neill

Heute halten viele Geld für „böse“. Brendan O’Neill, Chefredakteur des britischen Novo-Partnermagazins Spiked, widerspricht. In der Abneigung gegen Geld zeigt sich die Ablehnung von materiellem Wohlstand und Wachstum. Geld ist nicht der Ursprung allen Übels – die Armut ist es mehr

Die Gefahren des gut Gemeinten (2/2)

Essay von Phil Mullan

Im zweiten Teil seines CSR-Essays erklärt Phil Mullan, warum die Corporate Social Responsibility den Nutzen von Unternehmen für das Gemeinwohl nicht vergrößert. Im Gegenteil: Sie behindert Innovationen, Wachstum und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt mehr

Die Gefahren des gut Gemeinten (1/2)

Essay von Phil Mullan

Im ersten Teil seines zweiteiligen Essays über die Corporate Social Responsibility analysiert der Ökonom Phil Mullan die Hintergründe für den Aufstieg dieser Leitidee moderner Unternehmensführung. Dabei kritisiert er die CSR als demokratiegefährdend. mehr

Weiterführende Literatur