Ernährung

Essen ist Politik, heißt es heute, wo immer mehr das Private als politisch gilt – obwohl es doch um öffentliche Angelegenheiten gehen müsste statt um den individuellen Lebensstil der Menschen. Blicken wir aufs eigene Land, so haben wir eine intellektuelle Verarmung infolge der sinnlosen Dauerbeschäftigung mit Ernährungsfragen zu beklagen. Für viele gilt: Du bist, was Du isst. Dabei ranken sich Mythen um gesunde Ernährung. Diese soll mal fleischarm oder -los sein, mal glutenfrei und mal auf Kohlenydrate, Zucker oder Fett verzichten. Vermeintlich ungesundes Übergewicht soll nach verbreiteter Meinung der Staat bekämpfen. Statt Liebe geht paternalistische Regulierung durch den Magen.

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