Alle Artikel (Fortsetzung)

Die Eigentümer des Intellekts

Essay von Boris Kotchoubey

„Jeder beschwert sich über sein Gedächtnis, aber niemand beschwert sich über seinen Intellekt“, sagte La Rochefoucauld. Vielleicht deshalb glauben wir alle, der biologischen Art von „vernünftigen Menschen“ anzugehören. Und doch gibt es welche, die mehr können. Sie sind mit ihrem Intellekt nicht bloß zufrieden – sie machen ihn zu ihrer Sonderbezeichnung, zu ihrem Differenzierungsmerkmal. Nur relativ wenige Männer (und noch weniger Frauen) bezeichnen sich als „Intellektuelle“, was offensichtlich darauf hinweist, dass ihr Intellekt etwas anderes sein sollte als die Vernunft eines normalen Otto Homosapiens. mehr

Vom Elend der Wertedebatte

Kommentar von Sabine Reul

Solange sich die Menschen nicht als „historische Subjekte“ verstehen und auch so behandelt werden, können keine gesellschaftlichen Wertvorstellungen entstehen. mehr

Eine Brücke zwischen zwei Kulturen

Analyse von Mark Lythgoe

Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird derzeit ein Disput über die Bedeutung der modernen Hirnforschung ausgetragen. Sind Freiheit, Verantwortung und Schuldfähigkeit von Individuen wirklich nur Illusionen, von denen wir uns bald werden verabschieden müssen? mehr

Das Subjekt: Ein Trauerfall?

Essay von Hanko Uphoff

Die Kraft der Vernunft wird heute von verschiedenen Seiten in Zweifel gezogen. Doch eine in Anerkenntnis ihrer Grenzen redliche Vernunft gibt dem Menschen immer noch die geeignetsten Mittel zur Lösung praktischer Probleme an die Hand. mehr

Die Geschichte beginnt erst

Essay von Frank Furedi

Die Gesellschaft hat die Steinzeit-Ideologien hinter sich gelassen und lernt erst jetzt zu begreifen, wie die Welt tatsächlich funktioniert. Von Frank Furedi. mehr