Illustration: Julia Hosse

Alle Artikel (Fortsetzung)

Zwischen Selbstschutz und Offenheit

Essay von Sabine Beppler-Spahl

Die europäische Einwanderungspolitik ist von Pessimismus geprägt. Eine ehrliche Debatte findet nicht statt. Sabine Beppler-Spahl plädiert unter Verweis auf die Geschichte für mehr Optimismus und geht auf konservative Kritiker ein. Europa kann von offenen Grenzen profitieren mehr

Privatkultur statt politischer Debatte

Essay von Kenan Malik

Der Multikulturalismus als politisches Programm bewirkt das Gegenteil von dem, was er angeblich beabsichtigt. Im Namen der Toleranz werden Individuen in Schubladen gesteckt und nur Reaktionäre als „authentische“ Vertreter einer Gruppe akzeptiert, kritisiert Kenan Malik. mehr

Ja zu Ecopop, Nein zur Menschheit

Kommentar von Andrea Seaman

Übermorgen findet in der Schweiz eine Volksabstimmung statt: Die Regelungen zur Einwanderungsbegrenzung sollen ausgebaut werden, und zwar im Namen der Armutsbekämpfung und des Umweltschutzes. Andrea Seaman erläutert die Ecopop-Initiative und die Schweizer Debatte dazu mehr

Urbanisierung: „Das Potential der Slums wird verkannt“

Interview mit Doug Saunders

Städte sind für viele Zuwanderer noch immer Einfallstore für ein besseres Leben. Aber nur, so der Publizist Doug Saunders im Interview mit René Scheu, Chefredakteur des Schweizer Monat, wenn sie Ankunftsstädte sind: Orte der Optionen und nicht von Urbanisten gestaltete Ghettos mehr

Regelmäßig sieben Quadratmeter

Essay von Renate Dienersberger

Ein Bericht von den Zuständen, in denen Asylbewerber in Deutschland leben. Strenge Regeln schränken das Leben der Flüchtlinge ein, isolieren und demoralisieren sie. Ein Umdenken in der Asylpolitik könnte auch helfen, Ängste vor Zuwanderung zu verringern mehr

Mehr für alle durch offene Grenzen

Essay von Phillipe Legrain

Die Idee offener Grenzen und der Freizügigkeit für alle Menschen rührt an verschiedenste Ängste. Letztlich sind diese jedoch unbegründet. Immigration ist ein Menschenrecht und bringt auch den Einwanderungsländern viele Vorteile. mehr

Abschiedsessen in der Abschiebehaft

Kommentar von Sabine Beppler-Spahl

Das Drama um die von Flüchtlingen besetzte Schule in Kreuzberg offenbart einmal mehr die Inhumanität der europäischen Asylpolitik. Sabine Beppler-Spahl spricht mit dem Jesuitenpater Frido Pflüger, Mitglied der Berliner Härtefallkommission, über die Lebensbedingungen der Asylbewerber mehr

Der Mythos von den Grenzen der Belastbarkeit

Essay von Sabine Beppler-Spahl

Die Schweizer Anti-Einwanderungsinitiative Ecopop steht für die negativen Annahmen über das Entwicklungspotential unserer Gesellschaft, die heute die Migrationsdebatte bestimmen. Dabei könnten die enormen Vorteile und Chancen der Immigration im Fokus stehen. mehr

Grenzenloser Lebensstandard

Kommentar von Alexander Fink

Einwanderung ist keine Bedrohung für den Lebensstandard der Bevölkerungen reicher Länder. Aber selbst geringe Einkommen in wohlhabenden Staaten sind für viele Einwanderer eine deutliche Verbesserung gegenüber der Heimat. Daher sollten wir die Grenzen öffnen. mehr

Lampedusa und die Freiheit

Analyse von Jakob Hein und Sabine Beppler-Spahl

Sabine Beppler-Spahl spricht mit dem Bestsellerautor Jakob Hein über seine Heimatstadt Berlin und den Wert von Immigration und Toleranz. Hein betont die positiven Aspekte der Einwanderung und weist auf die Missstände der Integrationspolitik im Einwanderungsland Deutschland hin. mehr

Islam und säkularer Rechtsstaat

Essay von Mathias Rohe

Islam und der säkulare Rechtsstaat – das klingt für viele wie die Vereinigung von Feuer und Wasser. Mathias Rohe zeigt, dass Religionen nicht natürliche Gegner einer weltlich orientierten und auf religionsneutralen Institutionen aufgebauten Ordnung sind mehr

Für ein freies Europa mit offenen Grenzen!

Kommentar von Sabine Beppler-Spahl

Dänemark denkt laut darüber nach, das Schengen-Abkommen auszusetzen. Aus Angst vor ein paar Tausend nordafrikanischen Flüchtlingen schottet sich die „Festung Europa“ immer mehr ab. Dennoch plädiert die Autorin für offene Grenzen und das Recht, überall dort zu leben, wo man will mehr