Alle Artikel (Fortsetzung)

Warum sachlich, wenn’s auch persönlich geht

Analyse von Klaus Bittermann

Jedes Jahr erneut unterwirft sich der Berliner Verleger Klaus Bittermann der undankbaren Aufgabe, die Klebrigen, Seifigen und Schleimigen in deutscher Politik und Gesellschaft zu würdigen, die sich eines unverzeihlichen Schwurbels schuldig gemacht haben und sich dabei von der unerbittlichen Jury der letzten Gerechten ertappen ließen, der u.a. Wiglaf Droste, Gerhard Henschel, Fritz Eckenga und Fritz Tietz angehören. Die Ergebnisse der streng wissenschaftlichen Untersuchung werden im Jahrbuch Warum sachlich, wenn’s auch persönlich geht. Das Who’s who peinlicher Personen (Edition Tiamat, Berlin) veröffentlicht. Im folgenden wurden exklusiv für Novo-Leser fünf Dödels ausgewählt, die, wie Flann O’Brien sagen würde, so blöd sind, dass sich sogar die Hunde auf der Straße weigern, sie anzubellen. mehr

Der Wähler als Risikofaktor

Analyse von Alexander Ewald

Nicht nur Talkmaster, sondern auch Politiker aus Deutschland und der EU zeigten, wie wenig sie in der Lage sind, sich inhaltlich mit der Politik Haiders auseinander zu setzen. Ihre Antwort, die politische Isolierung Österreichs, kommt einem Abdanken der Demokratie gleich, sagt Alexander Ewald. mehr

Europäische Parlamente im traurigen Abstieg

Analyse von Ralf Dahrendorf

Das Parlament soll durch Debatten Gesetze erlassen, die Regierung kontrollieren und ein Bindeglied zwischen Mächtigen und Bürgern sein. Doch wird die gesetzgebende Versammlung diesen Aufgaben immer weniger gerecht. Von Ralf Dahrendorf mehr

Verrohung der Sitten soll Einhalt geboten werden

Analyse von Kai Rogusch

Mit einem neuen Sicherheitskonzept wartet Innenminister Schily auf: Bürger sollen bei der Kriminalitätsbekämpfung mitwirken und helfen, auch "moralische Ordnungsverstöße" zu ahnden. Das Konzept stellt sich “demokratienah” dar, ist aber nicht anderes als eine Ausweitung der staatlichen Gewalt, sagt Kai Rogusch. mehr