Illustration: Hannah Brückner

Alle Artikel (Fortsetzung)

Je suis Charlie? Ihr kommt zu spät

Von Kenan Malik

Nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo zeigt alle Welt Solidarität. Doch in den letzten Jahrzehnten wich die Redefreiheit immer mehr einem Klima der Selbstzensur, analysiert Kenan Malik. Eine Empörungskultur breitete sich aus, die einen Nährboden für extremistische Gewalt bietet mehr

Charlie Hebdo: Die offene Gesellschaft am Wendepunkt

Analyse von Robert Benkens

Die Warnungen vor Islamhass sind nach wie vor richtig, doch wie der jüngste Anschlag zeigt, ist es naiv und gefährlich, wachsende Probleme mit Islamismus zu ignorieren. Robert Benkens legt dar, warum wir gerade jetzt nicht den Kulturpessimisten das Wort überlassen sollten mehr

Charlie Hebdo: Ein schwarzer Tag für Europa

Kommentar von Brendan O’Neill

Gestern wurde nicht nur eine Redaktion in Paris angegriffen. Gestern wurde Europa angegriffen. Doch wir sollten unsere Aufmerksamkeit nicht auf äußere Feinde, sondern auf den Umgang mit unseren Werten richten. Es gilt die Redefreiheit ohne jedes Wenn und Aber zu verteidigen, meint Brendan O’Neill mehr

ARD-Toleranzwoche: Scheinheilige Entrüstung

Von Alexander Grau

Die ARD hat sich mit einem Werbeplakat für die aktuelle Themenwoche Toleranz einen Shitstorm eingehandelt. Doch die Moralwächter, die dem Sender Diskriminierung vorwerfen, übersehen etwas, argumentiert Alexander Grau: Einen Anspruch auf Toleranz, gar Akzeptanz, kann es nicht geben mehr

Bahnstreik: Weiter so, Lokführer!

Kommentar von Kai Rogusch

Der Streik der GdL ist gerechtfertigt, meint Kai Rogusch. Weselsky & Co. verteidigen einen zentralen Grundpfeiler unserer freiheitlichen Ordnung: die Koalitions- und Vereinigungsfreiheit. Aber auch ihre Forderung nach höheren Löhnen hebt sich positiv vom Verzichtszeitgeist ab mehr

Populismus: Die Arroganz der Eliten

Von Frank Furedi

Europaweit brandmarken die etablierten Parteien populistische Bewegungen als Rattenfänger und ihre Wähler als frustrierte Verlierer. Man muss stattdessen den Populismus und seine Anhänger ernst nehmen, meint der Soziologe Frank Furedi. Nur das bringt die Demokratie in Europa voran. mehr

Udo Jürgens: Von Mimosen und Weicheiern

Kommentar von Christoph Lövenich

Der Sänger Udo Jürgens kann heute auf 80 Lebensjahre zurückblicken. Damals wie heute trotzt der populäre Entertainer mit seinen Liedern und seiner Lebensart Spießigkeit und Intoleranz. Christoph Lövenich würdigt den Künstler anlässlich seines Geburtstages mehr

Grundrechte: Ja zur absoluten Redefreiheit

Essay von Tim Black

Die amerikanische Verfassung ist ein Meilenstein in der Entwicklung individueller Grundrechte. Tim Black singt ein Loblied auf die streitlustigen US-Gründerväter und erklärt, warum der heute vorherrschende Freiheitsbegriff ihr Werk unmöglich gemacht hätte mehr

Wider den Aufstand der Gutmenschen

Essay von Günter Ropohl

Günter Ropohl nimmt sich die sogenannten „Gutmenschen“ vor. Anstatt sich dagegen zu wehren, so genannt zu werden, sollten diese lieber ihren eigenen Moralismus hinterfragen. Dieser drückt sich vor allem in Sprachregeln aus und ist ein Versuch Herrschaft über andere auszuüben mehr

Burkaverbot: Unverhüllte Hilflosigkeit

Kommentar von Sabine Beppler-Spahl

In der Debatte um das Burkaverbot manifestieren sich die Ängste westlicher Gesellschaften gegenüber dem Islam. Aber Toleranz beweist sich gerade gegenüber dem, was einen stört, meint Sabine Beppler-Spahl. So wird der Ganzkörperschleier ironischerweise zum Symbol der Freiheit.
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Sexismus ist strafbar

Kommentar von Jogchum Vrielink

Sexistische Äußerungen sind in Belgien jetzt gesetzlich verboten. Jogchum Vrielink befürchtet eine Strafverfolgungslawine, vor der niemand sicher sein kann. Dieses sehr vage formulierte Verbot gefährdet die Meinungsfreiheit und untergräbt den Rechtsstaat mehr

Freiheitskongress: Audiomitschnitte und Fotos

Redaktioneller Hinweis von

Am 17. Mai 2014 fand im Zukunft am Ostkreuz in Berlin der erste Novo-Freiheitskongress statt. Audiomitschnitte der beiden Podiumsdiskussionen (zu den Themen "Europäische Union" sowie "Meinungsfreiheit und Toleranz") und Fotos der Veranstaltung finden Sie hier mehr

Europawahlen: Die Presse im Dienst der Etablierten

Von Lena Wilde

Lena Wilde ist nicht mit allen Programmpunkten der AfD einverstanden. Sie hat die Partei aber trotzdem bei der Europawahl gewählt. In ihrem Kommentar erklärt sie, wieso. Es waren vor allem die vielen Denkverbote in der Debatte über die Europäische Union, die sie gestört haben mehr

Die Feinde der freien Rede

Essay von Kenan Malik

Wie hat sich die Bedeutung der Meinungsfreiheit seit der Rushdie-Affäre bis zum dänischen Karikaturenstreit gewandelt? Für viele in der westlichen Welt gilt die freie Meinungsäußerung zunehmend als bedrohlich. mehr

Meinungsfreiheit: Mein Kampf für alle

Kommentar von Brendan O’Neill

In einem Vortrag auf der „European Students for Liberty“-Konferenz an der Humboldt-Universität in Berlin kritisierte Spiked-Chefredakteur Brendan O’Neill die Zensur von Adolf Hitlers Mein Kampf in Deutschland als Beispiel für die aktuellen Bedrohungen der Meinungsfreiheit. mehr

Schröder, die Ukraine und grüne Sprechverbote

Kurzkommentar von Ramin Peymani

Die grünen EU- Parlamentarier Harms und Cohn-Bendit wollten Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder verbieten, sich öffentlich zu „Russland-Themen“ zu äußern, weil er das Krisenmanagement der EU im Ukraine-Konflikt kritisiert hat. Ein unerhörter Vorgang, findet Ramin Peymani mehr