Johannes Richardt

Johannes Richardt

Johannes Richardt ist Novo-Chefredakteur und Gründungsmitglied des humanistischen Think-Tanks Freiblickinstitut e.V.. Er lebt in Berlin.

Artikel

Glücksspiel

Schattenboxen mit der bösen Automatenlobby

Forderungen nach Glücksspielautomatenverboten sind heuchlerisch. Die Suchtpräventionsrhetorik wird vorgeschoben, um von Geldinteressen des Staates abzulenken. Der Einfluss der Glücksspiellobby wird überschätzt - die eigentliche Macht haben Richter mehr

Paternalismus

Die inszenierte Gefahr des Paintballspiels

Ob die große Koalition das im Rahmen einer Verschärfung des Waffenrechts beschlossene Verbot der immer populärer werdenden Sportart „Paintball“ nun umsetzt oder doch wieder zurücknimmt, ist letztlich unerheblich. Denn dies ändert nichts daran, dass offensichtlich mittlerweile jede noch so absurd konstruierte Verbindung zwischen Alltagsleben und Verbrechen der Politik einen willkommenden Anlass für blinden Verbots-Aktionismus bietet. mehr

Der Alex wird trockengelegt

Die seit geraumer Zeit immer lauter werdenden Rufe nach Alkoholverboten sind inzwischen bis ins Zentrum der Republik vorgedrungen. Der Berliner Bezirk Mitte erlässt ab dem 1. Januar 2009 ein eingeschränktes Alkoholverbot für den Alexanderplatz und einige andere Orte der Stadt. mehr

Alkoholregulierung

Stay Gold! Enthaltsam für die Volksgesundheit

Am 5. Dezember startete eine bundesweite Initiative der Polizei gegen das sogenannte „Komasaufen“ bei Jugendlichen. Die Kampagne „Don't drink too much. Stay Gold!“ wird als Aufklärungskampagne über die Gefahren und unliebsamen Nebenwirkungen erhöhten Alkoholkonsums bei Jugendlichen präsentiert. Und wie fast immer, wenn es um die staatliche Einmischung in die Gestaltung individueller Lebensstile geht, war die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), mit von der Partie. mehr

Wenn der Weihnachtsmann Armut verschenkt

Alle Jahre wieder … und auch in diesem Jahr hat bei den hiesigen Hilfsorganisationen wieder der Wettlauf um die üppigen Spendengelder vorweihnachtlich betroffener Weltenretter begonnen. Bei diesem nicht besonders schön anzusehenden Verdrängungswettbewerb um das schlechte Gewissen wohlstandsmüder Mitteleuropäer hat sich die Welthungerhilfe mit einem besonders originellen Werbeplakat eine Spitzenposition unter den professionellen Ablasshändlern erkämpft. mehr