Tierrechte

„Man hat noch nie so viel Geist aufgewendet, um uns zurück zu den Tieren zu schicken.“ Mit diesen Worten kritisierte der französische Aufklärer Voltaire ein Werk seines Kollegen Jean-Jacques Rousseau. Heute wendet man noch mehr Geist auf, um uns zurück zu den Tieren zu schicken. Der menschliche Geist ist für einige Evolutionsbiologen lediglich ein vernachlässigbares „Nebenprodukt“ der natürlichen Selektion. Für manche Naturwissenschaftler und viele Aktivisten sind Menschen nichts als Affen. Aus diesem Grund möchten sie auch Tieren Rechte zusprechen. Die Aktivisten übersehen einen wichtigen Unterschied. Tiere handeln instinktiv, um zu überleben. Nur Menschen müssen sich bewusst und frei für das Leben entscheiden. Wir brauchen Rechte, um uns vor jenen schützen, die uns von unseren lebensdienlichen Handlungen abhalten möchten. Zu diesen Handlungen gehört seit Menschengedenken die rationale Nutzung von Tieren.

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Forderungen nach einem Komplettverbot von Tierversuchen lassen die Folgen für die medizinische Forschung und kranke Menschen außer Acht. Ignorante Tierrechtler streuen bewusst Falschinformationen, um Mitstreiter zu mobilisieren mehr

Weiterführende Literatur