Naher Osten

Die arabische Welt ist im Umbruch begriffen. Mit dem sog. „Arabischen Frühling“ wurden die letzten Reste der Nachkriegsordnung in dieser Weltregion beseitigt. Der ersehnte demokratische Aufbruch ist allerdings ausgeblieben. Ganze Staaten sind zusammengebrochen. In dem entstandenen Vakuum breiten sich radikale Dschihadisten aus. In den meisten Gesellschaften tobt ein erbitterter Konflikt zwischen auf Modernisierung setzenden säkularen Kräften und rückwärtsgewandten Islamisten. Unzählige Interventionen ausländischer Kräfte – vor allem aus dem Westen – machen die Lage noch unübersichtlicher. Iran und Saudi-Arabien kämpfen immer aggressiver um die Vormacht. Und der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, der unser Bild von der Region für lange Zeit bestimmte, schwelt weiter.

Top Artikel

Wendepunkt Arabellion

Interview mit Ibrahim Nehme

Das libanesische Magazin The Outpost trägt die Impulse des arabischen Frühlings weiter. Der Herausgeber erzählt von den Herausforderungen der arabischen Welt mehr

Der Frühling ist nicht aufzuhalten

Kommentar von Robert Benkens

Angesichts der Entwicklungen nach der arabischen Revolution scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen. Allerdings sollten wir die progressiven Kräfte und die Anziehungskraft westlicher Werte nicht außer Acht lassen. mehr

Die Wahrheit über den Zionismus

Essay von Brendan O’Neill

Der derzeitige Abscheu vor Zionisten ist alles andere als fortschrittlich. Ein differenzierter Blick auf die Geschichte von Zionismus und Antizionismus hilft bei der Einordnung. Bei beidem hat auch der Westen eine problematische Rolle gespielt mehr

Schlacht um Israel

Essay von Brendan O’Neill

Von einem Staat, der am Streit über die Frage, ob er ein Ventil für westliche Kolonialschuld oder ein Aushängeschild der Aufklärung sei, langsam zerrieben wird. Der Autor fragt ob Sie schon den Israel Test gemacht haben. mehr

Die Politik des Antizionismus

Essay von Brendan O’Neill

Die heute verbreiteten Verunglimpfungen des Zionismus als „expansionistisch und rassistisch“ entbehren jeglicher historischen Grundlage. Sie verkennen sowohl die historischen Umstände als auch den Charakter der aktuellen israelischen Politik. Über die Entstehungsgeschichte des Zionismus und warum es sich bei der scheinbaren Aggressivität Israels tatsächlich um reine Defensivität handelt. mehr

Weiterführende Literatur