Nach Gaza: Judenhass im 21. Jahrhundert
Essay von Frank Furedi
Aus antiisraelischen Empfindungen werden antijüdische, denn immer mehr Menschen projizieren ihre negative Sicht der modernen Welt auf „die Juden“. mehr
Essay von Frank Furedi
Aus antiisraelischen Empfindungen werden antijüdische, denn immer mehr Menschen projizieren ihre negative Sicht der modernen Welt auf „die Juden“. mehr
Es ist schon erstaunlich, welch seltsame Koalitionen sich auf Demonstrationen anlässlich des Konflikts zwischen Israel und der Hamas bilden. Neben der rot-grün-pazifistischen, sich internationalistisch gebenden Friedensbewegung finden sich auch linke wie rechte Globalisierungsgegner und Sympathisanten des radikalen Islamismus – eine fürwahr bunte Mischung, die allerdings weniger ein Indiz für Vielfalt, sondern Ausdruck politischer Einfalt ist. mehr
Kommentar von Klaus Bittermann
Eine Polemik. - Es ist ein eigenartiges Phänomen. Da können in Afrika die größten Gräuel und Hungersnöte wüten – wenn in Palästina die Waffen sprechen, dann hat bei der deutschen Linken kein Konflikt der Welt dagegen eine mediale Chance. Israels Tun wird hierzulande von einigen Redaktionsräumen genau überwacht. Merkwürdig also, dass den deutschen Aufklärern entgangen sein soll, dass Israel gleich am ersten Tag nach Ablauf des Waffenstillstands im Dezember mit 80 Raketen beschossen wurde. Zwar hat niemand den Beschuss bestritten, aber für die deutsche Linke handelte es sich dabei offenbar höchstens um ein nicht erwähnenswertes Bagatelldelikt. mehr
Analyse von David Chandler
Die Umwandlung von Kaukasusgebieten in internationale Protektorate ist der Demokratisierung keineswegs förderlich. mehr
Rezension von Philip Cunliffe
In seiner eindringlichen Analyse Der falsche Krieg: Islamisten, Terroristen und die Irrtümer des Westens zeigt Oliver Roy auf, dass der Nahe Osten nicht von einer imperialistischen, sondern von einer chaotischen Politik beherrscht wird. mehr
Analyse von Mick Hume
Wie die Bundeskanzlerin das Gedenken an den Holocaust nutzt, den deutschen Einfluss im Nahen Osten zu stärken. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Mit ihrem multikulturalistischen Politikansatz hat die internationale Staatengemeinschaft deutlich zur Verschlechterung der Situation im Nahen Osten beigetragen. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Sowohl die Affäre um die Entführung britischer Soldaten als auch die beständigen Verbalattacken gegen den Iran führen eines eindeutig vor Augen: Der Westen verliert seinen Einfluss im Nahen Osten. mehr
Analyse von Mick Hume
Die Handyfotos der Hinrichtung Saddam Husseins sind unscharf und verwischt; der Eindruck, den sie uns von der Situation im Irak sowie von der geistigen Malaise des Westens liefern, ist hingegen glasklar. mehr
Analyse von David Chandler
Die Hasenfüßigkeit europäischer Nahostpolitik zeigt, dass die Verfechter westlicher Einmischungspolitik den Glauben an sich selbst verloren haben. mehr
Kommentar von Sabine Reul
Die Krise im Libanon wirft ein Schlaglicht auf die Sprachlosigkeit der Politik und der Intelligenz in Deutschland. mehr
Kommentar von Brendan O’Neill
Das Gezänk zwischen dem Westen und Iran zeigt, wie gefährlich es sein kann, Außenpolitik zwischen Tür und Angel zu betreiben. mehr
Reportage von
Eine Reportage von Bijan Farnoudi. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Brendan O'Neill sieht in Israels Sicherheitszaun eine logische Folge des Friedensprozesses. mehr
Essay von Matthias Heitmann
Seit Beginn der 90er-Jahre werden – mehr aus Ratlosigkeit denn aus Überzeugung – internationale Protektorate in Krisenregionen errichtet. Im Irak nimmt die Verunsicherung der Besatzer neue Formen an. mehr
Essay von Matthias Heitmann
Weder irakische Widerständler noch die Argumente westlicher Kriegsgegner machen Washington zu schaffen – es ist vielmehr die eigene Unsicherheit und die Ziellosigkeit, die die amerikanische Führung zurück in die Arme der Vereinten Nationen treiben – zu Lasten der irakischen Bevölkerung. mehr
Essay von Brendan O’Neill
Grenzüberschreitende Terrorgruppen beleben die Angstphantasien des westlichen Publikums. Brendan O'Néill erklärt die Hintergründe ihres Aufschwungs. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Die aktuellen Friedensbemühungen lassen die Hoffnung schwinden, dass der Nahe Osten zur Ruhe kommt. mehr