Wissen für alle
Von Joanna Williams
Der klassische Bildungskanon gilt als überholt und elitär. Dieses Denken ist alles andere als progressiv. mehr
Von Joanna Williams
Der klassische Bildungskanon gilt als überholt und elitär. Dieses Denken ist alles andere als progressiv. mehr
Interview mit Anthony Gottlieb
Um die Philosophen der Aufklärung ranken sich viele Missverständnisse. Sie waren weder antireligiös, noch Liberale im modernen Sinne. Ihr Eintreten für Autonomie und Toleranz bleibt trotzdem relevant. mehr
Von Marcus Knauf
Die Uni Hamburg verpflichtet ihre Angehörigen auf einen Verhaltenskodex zur Religionsausübung. Was zunächst wie eine Verteidigung der säkularen Universität erscheint, entpuppt sich als das Gegenteil. mehr
Von John Keane
Mit Thomas Paine fand der radikal-aufklärerische Glaube an die Behebbarkeit sozialer und politischer Missstände seinen leidenschaftlichsten Verfechter mehr
Von Monika Frommel
Informationen über Abtreibung auf Webseiten von Ärzten könnten als strafbare Werbung gelten. Zeit, das Strafgesetzbuch zu entrümpeln. mehr
Von Susan Neiman
Die Denker der Aufklärung glaubten an das Urteilsvermögen erwachsener Menschen. Noch heute haben ihre Ideen ein subversives Potential mehr
Essay von Kenan Malik
Zerfall des Universalismus, Aufstieg der Identitätspolitik und die Fragmentierung der Gesellschaft haben zu einer Krise der Wahrheit geführt mehr
Essay von Niels-Arne Münch
Die Leitkultur-Debatte ist wenig fruchtbar. Befürworter und Gegner verharren in kulturalistischem Denken. Es ist Zeit, an die Ideale der Aufklärung zu erinnern. mehr
Essay von Helen Pluckrose
Viele „linke“ Akademiker und Aktivisten sind vom Postmodernismus geprägt. Dessen Ablehnung von Wissenschaft, Vernunft und Freiheit ist jedoch alles andere als progressiv. mehr
Analyse von Ansgar Kruhn
Ein neues Stammesdenken greift um sich. Individuen werden auf eine äußere Eigenschaft reduziert, mit der sie sich identifizieren sollen. mehr
Essay von Frank Furedi
Die Denker der Aufklärung hatten ein gespaltenes Verhältnis zur Volkssouveränität und sie misstrauten dem selbstbestimmten Individuum. Westliche Eliten sind noch immer von diesem Misstrauen geprägt. mehr
Essay von Frank Furedi
Die zeitgemäße Kritik am Grenzendenken ist nicht aufgeklärt. Demokratie, Kindererziehung, Privatsphäre und Souveränität beruhen auf Grenzen. mehr
Interview mit Herfried Münkler
Die von den europäischen Aufklärern hart erkämpften Freiheiten gelten im Hörsaal oft wenig. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler über Meinungsfreiheit an deutschen Universitäten mehr
Essay von Frank Furedi
Wer sich neue humanistische Politikansätze wünscht, muss damit anfangen, die Freiheit ernst zu nehmen. mehr
Essay von Kolja Zydatiss
Die Suche nach universellen Werten steht unter Generalverdacht. „Eurozentristisch“ oder gar „rassistisch“ soll der Universalismus sein. Das ist ein schwerwiegender Irrtum. mehr
Analyse von Daniel Ben-Ami
Die Umweltbewegung hat ein düsteres Menschenbild. Sie bevorzugt die unberührte Natur gegenüber dem menschlichen Leben. Kein Versuch, die Tatsachen zu verdrehen, wird davon ablenken können. mehr
Kommentar von Andrea Seaman
Der Umweltschutz ist zu einer blinden Religion geworden. Er steht damit im Widerspruch zum Humanismus. Der Mensch muss seinen ökologischen Fußabdruck vergrößern, um zu prosperieren und seine wachsenden Bedürfnisse zu befriedigen. Ein Abiturient klagt sein Lehrer an mehr
Von Brendan O’Neill
Über 120 Menschen wurden in Paris massakriert. Brendan O’Neill fragt nach dem Nährboden des Terrors in westlichen Gesellschaften. Unsere Feigheit, für die Werte der Aufklärung einzustehen, sendet eine fatale Botschaft an die nihilistischen Islamisten: Bestraft uns mehr