Illustration: Nadine Pedde

Arabellion

Ausgehend von Tunesien hat Ende 2010 eine Welle von Protesten, Aufständen und Revolutionen die arabische Welt erfasst. Nordafrika und der Nahe Osten befinden sich seitdem im Umbruch und die Umwälzungen halten bis heute an. In vielen Staaten sind die erstarrten Verhältnisse in Bewegung geraten. Die letzten Überbleibsel der Nachkriegsordnung in dieser Weltregion sind an ihr Ende gekommen. Eine neue Ordnung ist noch nicht in Sicht. Zurzeit versinken ganze Länder in Krieg und Chaos. Was daraus Neues entstehen wird, bleibt ungewiss. Sicher ist: Die Ereignisse werden uns noch lange in Atem halten.

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Veto gegen westliche Moralposen!

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Der feige Nato-Krieg in Libyen war ein Paradebeispiel für kopflosen Militarismus. Wie der Sturz Gaddafis jetzt als Erfolg kluger und entschlossener westlicher Führer umgedeutet werden soll, erinnert Brendan O’Neill an das Gebaren des „Ministeriums für Wahrheit“ aus dem Roman 1984 mehr

Wohin entwickelt sich Syrien

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In Syrien zeichnet sich ein Patt zwischen dem Al-Assad-Regime und den Aufständischen ab. Die zerstrittene Opposition ist schlecht organisiert, das Regime schwach und planlos. Karl Sharro erwartet einen langandauernden Konflikt. Eine westliche Intervention wäre die schlechteste Lösung mehr

Nato-Krieg gegen Libyen: Allianz ohne Plan und Humanismus

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