Illustration: Christoph Kleinstueck

Alle Artikel (Fortsetzung)

Gefühl gegen Zahlen?

Kommentar von Ralph Janik

Im Zuge der Flüchtlingsdebatte wächst bei vielen Menschen ein Gefühl der Unsicherheit. Dabei wollen objektive Fakten und subjektives Sicherheitsempfinden nicht so recht zusammenpassen. Eklatant ist der Vertrauensverlust gegenüber Experten und Behörden. mehr

Da hört der Spaß auf

Kommentar von Christoph Lövenich

Die anstehenden Brauchtumsfeiern werden von aktuellen Ängsten, etwa hinsichtlich der Flüchtlinge, überschattet. Außerdem nehmen Einschränkungen beim Feiern zu. Gegen Verkrampfungen und Gängelei bei Karneval, Fastnacht und Fasching. mehr

Die säkulare Apokalypse

Essay von Andreas Müller

Endlich sind geistliche und weltliche Priester vereint. Sie predigen gemeinsam Konsumverzicht, Umweltbewusstsein sowie Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit. Begrenzen wir nicht das Produzieren und Konsumieren, so drohe der Untergang. Genug gepredigt, meint Andreas Müller mehr

Fukushima: Gesundheitlich unbedenklich

Analyse von Will Boisvert

Der Journalist Will Boisvert fand heraus, dass es vier Jahre nach dem Reaktorunglück keine ungewöhnlichen Gesundheitsprobleme in Fukushima gibt. Es gibt sogar unterdurchschnittlich viele Fälle von Krebs. Den Fisch aus der Gegend kann man getrost essen mehr

Entwarnung wegen Muttermilch-Studie

Kommentar von Thilo Spahl

Die Grünen warnen vor Glyphosat. Sie haben die Chemikalie in Muttermilch-Proben gefunden. Sie verschweigen, dass die Konzentration harmlos ist. Säuglinge müssten 1,6 Millionen Liter Muttermilch am Tag trinken, um vielleicht ihre Gesundheit zu gefährde. mehr

Aids: Kein Grund zur Panik

Kommentar von Stuart Derbyshire

Eine HIV-Diagnose bedeutet heute nicht mehr automatisch den frühen Tod. Dafür sorgt die moderne Medizin. Trotzdem wird uns eingeredet, wir müssen achtsam sein und sollten uns am besten alle testen lassen. Die Hysterie ist fabriziert, findet Stuart Derbyshire mehr

Die Krise der Öffentlichkeit

Essay von Josie Appleton

Alle wollen Charlie sein. Tatsächlich steht Charlie Hebdo mit seiner Auffassung der Öffentlichkeit als Raum für universelle Kritik ziemlich alleine da. Die Autorin erklärt, was der Anschlag mit der Zensurkultur zu tun hat. Und warum die Solidaritätsbekundungen dennoch zu begrüßen sind mehr

Informationelle Selbstbestimmung in Neuland

Kommentar von Joachim Jacobs

In der Informationsgesellschaft hinterlässt jeder permanent Spuren – mit steigender Tendenz. Der Gesetzgeber muss sagen, welche Daten von welchen Behörden wozu genutzt werden dürfen. Und wer den Betroffenen dafür haftet, wenn die Datensammler inkontinent werden mehr

Klein, kleiner, gekennzeichnet

Kommentar von Thilo Spahl

Der BUND möchte Nanoprodukte in einem zentralen Register erfassen lassen und sie einer Kennzeichnungspflicht unterwerfen. Letztlich geht es der grünen NGO wohl vor allem darum, mit dem Schüren von Nanoangst ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. mehr

Freihandel: Angst vor Chlorhühnchen

Kommentar von Thilo Spahl

USA und EU verhandeln seit Mitte 2013 über ein Abkommen zum Abbau von Handelsbarrieren, die so genannte Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). Auch wenn es sich häufig so anhört, bedeutet dies nicht den Untergang des Abendlandes. Von Thilo Spahl mehr

Grüne NGOs: Pillen vor die Säue

Von Sabine Leopold

Der BUND hat den erwarteten Skandal zur Grünen Woche präsentiert: In der Massentierhaltung werden Sauen systematisch mit Hormonen behandelt, und das führe zu Gefahren für Mensch und Umwelt. Die Agrarjournalistin Sabine Leopold wirft einen kritischen Blick auf die Argumente des Öko-Verbandes mehr

Die Neuerfindung der Kernenergie

Essay von Thilo Spahl

Unbeeindruckt vom deutschen Atomausstieg arbeitet der Rest der Welt am Neustart der Kernenergie 2.0 mit sicheren Reaktoren, die billige CO2-freie Energie liefern. Auch deutsche Physiker sind am Start, aber ihnen weht der Wind der German Angst entgegen, meint Thilo Spahl mehr

Debattenphobie: Die Angst vor echten Kontroversen

Von Frank Furedi

Wer die Vertreter anderer Standpunkte als Phobiker stigmatisiert, betrachtet sie nicht mehr als ebenbürtig. Dahinter steckt die Angst vor echten politischen Auseinandersetzungen, denn mit Kranken braucht man nicht ernsthaft zu diskutieren, meint der Soziologe Frank Furedi mehr