Energie für Afrika
Analyse von Thilo Spahl
Den Ärmsten ist doch schon enorm geholfen, wenn sie nachts etwas Licht aus sauberen Solarlampen bekommen. Nein. Afrika braucht billige Energie im großen Maßstab – egal aus welcher Quelle mehr
Analyse von Thilo Spahl
Den Ärmsten ist doch schon enorm geholfen, wenn sie nachts etwas Licht aus sauberen Solarlampen bekommen. Nein. Afrika braucht billige Energie im großen Maßstab – egal aus welcher Quelle mehr
Kommentar von Klaus Alfs
Im Simbabwe wurde jüngst ein Löwe bei einer Jagd getötet. Im Sommerloch der westlichen Welt löste dies eine Welle der Empörung aus. Einen Grund dafür verortet Klaus Alfs in der lebensfremden Verniedlichung gefährlicher Wildtiere aus anderen Kontinenten mehr
Von Adeolu Onamade
Am 28. März wird in Nigeria gewählt. Der Jurist Adeolu Onamade spricht im Interview über das Leben in der Hauptstadt des Landes und den Terror von Boko Haram. Dabei geht es um die Beteiligung der Bevölkerung am Wohlstand, um Pressefreiheit und islamistischen Terrorismus mehr
Kommentar von Thilo Spahl
Beim Klimagipfel in New York hat Umweltministerin Barbara Hendricks die Absicht der Bundesregierung bekräftigt, den Bau von Kohlekraftwerken in Afrika nicht mehr zu fördern. Sie offenbart damit das antihumane Denken der Klimarettergemeinde, findet Thilo Spahl mehr
Kommentar von Brendan O’Neill
Die auf Unterdrückung und Mord beruhende Tyrannei des neuen ägyptischen Präsidenten al-Sisi bedroht die Ideale der Demokratie – nicht nur am Nil, sondern weltweit, meint der Chefredakteur des britischen Novo-Partnermagazins Spiked, Brendan O’Neill. mehr
Von Georg Keckl
Kirchliche Entwicklungsorganisationen setzen auf Importverbote für europäisches Fleisch und die Förderung von Kleinbauern in Afrika. Ein Irrweg, unter dem vor allem die Ärmsten leiden, argumentiert der Agraringenieur Georg Keckl. Der Kontinent muss sich vom „Norden“ emanzipieren mehr
Von Barbara Off
In Tansania liegen Unternehmensgründungen im Trend. Junge Leute nutzen zunehmend die neuen Chancen. Aber die Regierung besteuert auch hart. Teile der Mittelschicht kritisieren daher die Selbstbedienung der politischen Elite – und die Entwicklungshilfe, berichtet Barbara Off. mehr
Kommentar von Karl Sharro
Der Angriff auf das Konsulat in Bengasi offenbart die Schwäche der USA im gesamten Nahen Osten. Die hiesigen Diskussion über den Mohammed-Film lenken nur vom eigentlichen Problem ab: Die US-Außenpolitik ist konfus und widersprüchlich. Eine Analyse des Nahostexperten Karl Sharro mehr
Analyse von Luke Samuel
Das Urteil des internationalen Sondertribunals gegen den Ex-Präsidenten Liberias, Charles Taylor, ist eine Niederlage für die Demokratie in Westafrika. Anstatt ihm selbst den Prozess zu machen, mussten die Menschen dort zusehen, wie westliche Elitejuristen den Job machten mehr
Kommentar von Luke Samuel
Bei der Kony-2012-Kampagne geht es weniger darum, notleidenden Afrikanern zu helfen, als wohlhabenden Westlern per Mausklick ihre moralische Überlegenheit zur Schau stellen zu lassen. Über einen bigotten Internet-Hype, der dem westlichen Interventionismus in die Hände spielt mehr
Analyse von Barrie Collins
Politiker und Menschenrechtsorganisationen kritisieren neuerdings den Autoritarismus des ruandischen Präsidenten Paul Kagame. Dabei haben sie ihn jahrelang unterstützt. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Die Revolten gegen die Regimes zeigen: Auch im Nahen Osten ist die Nachkriegsordnung am Ende. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Der feige Nato-Krieg in Libyen war ein Paradebeispiel für kopflosen Militarismus. Wie der Sturz Gaddafis jetzt als Erfolg kluger und entschlossener westlicher Führer umgedeutet werden soll, erinnert Brendan O’Neill an das Gebaren des „Ministeriums für Wahrheit“ aus dem Roman 1984 mehr
Von Karl Sharro
Libysche Rebellen haben Tripolis erobert. Gaddafis Regime ist gestürzt. Im Westen wird das als Bestätigung der Nato-Intervention gewertet. Karl Sharro kritisiert diese Interpretation und spricht sich für das Selbstbestimmungsrecht der Völker aus – ohne westliche Einmischung mehr
Kommentar von Rudolf Kipp
Uganda rettet mit dem Einsatz des Insektizids DDT zur Malariabekämpfung viele Menschenleben. Grüne NGOs wollen es verbieten, u.a. auch weil es landwirtschaftliche Produkte für den westlichen Bio-Markt „konterminiere“. Ökoimperialismus mit tödlichen Folgen mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Libyen ist zu einem Objekt westlichen „Mitleids“ geworden, wie zuvor Irak, Afghanistan oder Ex-Jugoslawien. Schlimmeres kann einem Land nicht passieren. Es gibt keinen Unterschied zwischen "humanitären" oder "neokonservativen Interventionisten", meint Brendan O’Neill mehr
Analyse von Alexander Horn
Die militärische Intervention des Westens in Libyen ist falsch, illegitim und gefährlich, findet Alexander Horn. Ihr fehlt es an Plan und Strategie. Sie wird von gesellschaftlichen Stimmungen angetrieben. Die deutsche Antihaltung ist prinzipienlos. Die Libyer müssen sich selbst befreien mehr
Essay von Brendan O’Neill
Um diese Fragen zu beantworten, bedarf es etwas gründlicherer Analyse als in den meisten aktuellen Kommentaren zur Lage in Nahost. mehr