Alle Artikel (Fortsetzung)

Privatkultur statt politischer Debatte

Essay von Kenan Malik

Der Multikulturalismus als politisches Programm bewirkt das Gegenteil von dem, was er angeblich beabsichtigt. Im Namen der Toleranz werden Individuen in Schubladen gesteckt und nur Reaktionäre als „authentische“ Vertreter einer Gruppe akzeptiert, kritisiert Kenan Malik. mehr

Die Krise der Öffentlichkeit

Essay von Josie Appleton

Alle wollen Charlie sein. Tatsächlich steht Charlie Hebdo mit seiner Auffassung der Öffentlichkeit als Raum für universelle Kritik ziemlich alleine da. Die Autorin erklärt, was der Anschlag mit der Zensurkultur zu tun hat. Und warum die Solidaritätsbekundungen dennoch zu begrüßen sind mehr

Europas Problem ist hausgemacht

Analyse von Frank Furedi

Die Terrorangriffe von Paris scheinen die vorherrschende Angst vor der Islamisierung Europas zu bestätigen. Die Ursache hierfür, sieht der Autor, in der Unfähigkeit europäischer Regierungen und Gesellschaften liegt, ihre eigenen Werte zu vertreten mehr

Denn sie wissen, was sie tun

Kommentar von Sabine Beppler-Spahl

Heute beginnt das jüdische Chanukka Fest. Erinnert wird an den erfolgreichen Aufstand gegen den Herrscher der Seleukiden, der die Beschneidung per Todesstrafe untersagte. Der "moderne Kreuzzug" gegen Beschneidung ist auch nicht frei von Antisemitismus. mehr

Stör’ meine Kulturkreise nicht!

Essay von Tobias Prüwer

Kulturelle Identität ist kein harmloser Teamgeist, sondern ein Konstrukt, das uns einschränkt. Wir sollten uns dem Kollektivzwang nicht beugen und auf unserer Individualität beharren. Hier und in der aktuellen Novo-Printausgabe kritisiert Tobias Prüwer aktuelle Identitätspolitiken. mehr

Der letzte Kreuzzug

Essay von Kenan Malik

Das Christentum ist nicht die alleinige Grundlage der westlichen Zivilisation . Die Geschichte ist viel komplexer. Deshalb sollten wir uns auf die universell gültigen Werte der Aufklärung berufen mehr

Die monströse Fratze des Multikulturalismus

Kommentar von Brendan O’Neill

Wo hat Anders Breivik eigentlich gelernt, so erbärmlich über den Untergang der europäischen Kultur zu jammern. Die Antwort des Autors: Er hat die deprimierende Weltanschauung des Multikulturalismus verinnerlicht – also genau jener Ideologie, die er zu bekämpfen vorgibt mehr

Was soll der ganze Lärm?

Interview mit Patrick Bahners

Der Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Autor des Buchs „Die Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“, erneuert seine Kritik der Islamkritik und antwortet auf die Vorwürfe seiner Gegner mehr

Islam und säkularer Rechtsstaat

Essay von Mathias Rohe

Islam und der säkulare Rechtsstaat – das klingt für viele wie die Vereinigung von Feuer und Wasser. Mathias Rohe zeigt, dass Religionen nicht natürliche Gegner einer weltlich orientierten und auf religionsneutralen Institutionen aufgebauten Ordnung sind mehr

Für ein freies Europa mit offenen Grenzen!

Kommentar von Sabine Beppler-Spahl

Dänemark denkt laut darüber nach, das Schengen-Abkommen auszusetzen. Aus Angst vor ein paar Tausend nordafrikanischen Flüchtlingen schottet sich die „Festung Europa“ immer mehr ab. Dennoch plädiert die Autorin für offene Grenzen und das Recht, überall dort zu leben, wo man will mehr

Die therapeutische Verkehrung des Toleranzideals

Analyse von Frank Furedi

Aktuell wird immer wieder gefordert die Tugend der Toleranz durch "Respekt vor anderen Identitäten" zu ersetzen. Dies ist ein Angriff auf die Idee der moralischen Autonomie. Es geht um mehr, als Menschen nur in ihrer Zufriedenheit mit dem von ihnen gewählten Lebensstil zu bestätigen. mehr

Wir brauchen mehr Voltaire!

Analyse von Brendan O’Neill

Voltaires Glauben an die Meinungsfreiheit ist von der Mehrheit der Gesellschaft aufgegeben worden. Jetzt können sich sogar radikale Islamisten auf ihn berufen. Von Brendan O’Neill mehr