Welternährung

Unter- und Mangelernährung sind nach wie vor ein Problem. Es ist aber ein stetig sinkender Anteil der Weltbevölkerung betroffen. Die Ursache ist nicht, dass nicht genug Nahrung produziert werden könnte, sondern dass einige Menschen zu arm sind. Typischerweise betroffen sind Kleinbauern in Asien und Afrika, die nur über primitive Methoden verfügen und in hohem Maße vom Wetter abhängig sind. Der wichtigste Schritt gegen den Hunger wäre die Überwindung der von westlichen „Helfern“ häufig romantisierten Subsistenzwirtschaft und der Aufbau einer modernen, industriellen Landwirtschaft in den armen Ländern der Dritten Welt.

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Der Monsanto-Wahn

Essay von Florian Aigner

Der Agrarkonzern Monsanto gilt vielen Kritikern der modernen Landwirtschaft und der Gentechnologie als das inkarnierte Böse, doch ist dieses Bild wirklich gerechtfertigt? mehr

Kosten einer Futtermittelwende

Analyse von P. Michael Schmitz

NGOs kritisieren den Sojaimport aus Lateinamerika und den USA. Angeblich zerstört er den Regenwald. Obendrein fürchtet man sich vor genveränderten Futtermitteln. Die Besorgnis ist unbegründet. Eher sollte man sich vor einem Importstopp fürchten. mehr

Nahrungsmittelspekulation: Regulierung ohne Substanz

Essay von Alexander Horn

Nach langjährigen Kampagnen von NGOs und Politik schränkt die EU nun die Nahrungsmittelspekulation gesetzlich ein. Überzeugende wissenschaftliche Beweise für deren Schädlichkeit existieren jedoch nicht. Alexander Horn vermutet einen moralisierenden PR-Kreuzzug auf Kosten der Ärmsten. mehr

Welthunger: Brot für die Welt und Brösel für Afrika

Von Georg Keckl

Kirchliche Entwicklungsorganisationen setzen auf Importverbote für europäisches Fleisch und die Förderung von Kleinbauern in Afrika. Ein Irrweg, unter dem vor allem die Ärmsten leiden, argumentiert der Agraringenieur Georg Keckl. Der Kontinent muss sich vom „Norden“ emanzipieren mehr

Virtuelles Wasser fließt nicht

Analyse von Christian Strunden

Zunehmend werden im Zusammenhang mit der persönlichen Wassernutzung Ausdrücke wie virtuelles Wasser oder Wasser-Fußabdruck verwendet. Was steckt hinter diesen Begriffen, und wieso werden sie so gepusht? Droht uns eine Bewirtschaftung des Wassers durch supranationale Institutionen? Soll es gar besteuert werden? mehr

Welthunger: Märkte nutzen, um Hunger zu bekämpfen!

Von Ingo Pies

Marktfeindliche Interventionen helfen nicht gegen den Hunger in der Welt. Die Politik muss die Solidaritätsfunktionen des Marktes nutzen, um das eigeninteressierte Verhalten der Marktakteure in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen, meint der Wirtschaftsethiker Ingo Pies mehr

Die falsche Moral der Antihungerkämpfer

Essay von Alexander Horn

Jedes Jahr am 16. Oktober ist Welthungertag. Für NGO’s à la Foodwatch ist klar, dass Nahrungsmittelspekulationen eine zentrale Ursache für Hunger sind. Was wirklich fehlt, sind Investitionen in eine moderne und produktive Landwirtschaft rund um den Globus. mehr

Fleisch essen? Zum Nutzen der Menschheit!

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Der Autor räumt mit den Mythen auf, dass die Erzeugung und der Verzehr von Fleisch der Umwelt schaden und die Welternährung gefährden. Nutztiere erhalten überwiegend Futtermittel aus Rohstoffen, die für die menschliche Ernährung sonst gar nicht anders nutzbar wären mehr