Alle Artikel (Fortsetzung)

Aufstieg des Front National: Krise der Demokratie?

Analyse von Tim Black

Der Front National erfährt enormen Zulauf. Sein Erfolg ist ein Symptom des Niedergangs des politischen Establishments. Dieses hat sich von den Interessen der breiten Bevölkerungsmehrheit abgewendet, meint Tim Black. So kann sich der FN als Stimme der Vergessenen stilisieren mehr

Wahlen in Polen: Sieg für die Konservativen

Interview mit Łukasz Pawłowski

Die liberal-konservative PO ist abgewählt. Neben zahlreichen wirtschaftlichen Versprechen profitierten die Konservativen von der Flüchtlingsdebatte. Auf die EU kommen harte Zeiten zu, denn die neue Regierung wird eine EU-skeptische Politik betreiben, meint Łukasz Pawłowski mehr

Einwanderung: EU-Bürger werden missachtet

Kommentar von Frank Furedi

Die europäische Öffentlichkeit wird aus der Diskussion um die Einwanderung verbannt. Vorschriften werden nach Belieben außer Kraft gesetzt. Die nationale Souveränität der EU-Mitgliedsstaaten wird mit Füßen getreten. Das ist die wahre Krise Europas, meint Frank Furedi mehr

Heuchler, Netzwerker, Stichwortgeber

Analyse von Reinhard Olt

Die ungarische Orbán-Regierung steht im Kreuzfeuer medialer und politischer Kritik aus Ländern wie Deutschland oder Österreich. Diese Kritik überzieht teilweise stark und fällt auf ihre Urheber zurück. Ungarn ist weiter entwickelt, als oftmals behauptet wird. mehr

Schottland, Jugoslawien und das Ende der Nationen

Analyse von Tara McCormack

Das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands und der Zerfall Jugoslawien in den 1990er-Jahren scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander gemein zu haben. Die Politologin Tara McCormack zeigt aber, dass der Nationalstaat quer durch Europa auf der Kippe steht mehr

Populisten vs. Europhile

Kommentar von Christoph Lövenich

Die Wahlergebnisse rechtspopulistischer Parteien bei den Europawahlen in Großbritannien und den Niederlanden erregen Aufsehen. Dabei, findet Novo-Redakteur Christoph Lövenich, taugen die Populisten weder zum Sündenbock noch zur Problemlösung. mehr

Der real existierende Gigantismus

Essay von Ramin Peymani

Die Europäische Union hat sich zu weit von ihren Bürgern und Gründungszielen entfernt. Der EU-Apparat droht sich zu verselbstständigen. Die Entscheidungsträger brauchen deshalb eine Denkpause um sich über den zukünftigen Weg klar zu werden. mehr

Mehr Freiheit in Europa

Analyse von Sabine Reul

Die Europäische Union ist weder Staatenbund noch Bundesstaat. Wirkliches Gemeinschaftsempfinden und echte Kooperation gibt es nicht. Ein Plädoyer für einen ganz neuen Ansatz, um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise auf dem Kontinent zu überwinden. mehr

Schröder, die Ukraine und grüne Sprechverbote

Kurzkommentar von Ramin Peymani

Die grünen EU- Parlamentarier Harms und Cohn-Bendit wollten Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder verbieten, sich öffentlich zu „Russland-Themen“ zu äußern, weil er das Krisenmanagement der EU im Ukraine-Konflikt kritisiert hat. Ein unerhörter Vorgang, findet Ramin Peymani mehr

Keine Angst – der Westen wird nicht untergehen

Essay von Vera Lengsfeld

Die durch niemanden kontrollierte EU-Bürokratie zielt auf einen zentralistischen europäischen Einheitsstaat. So wird Europa sich jedoch selbst untreu, denn seine Stärke lag stets in seiner Kleinteiligkeit und der Idee der Beschränkung der Regierungsmacht. mehr

Das Fiasko europäischer „Nachbarschaftspolitik“

Analyse von Sabine Reul

Die EU-Nachbarschaftspolitik gegenüber der Ukraine hat die größte internationale Krise auf dem europäischen Kontinent seit dem Jugoslawienkrieg ausgelöst. Die EU sollte endlich das Moralisieren lassen und auf vernunftbasierten Interessensausgleich setzen. mehr

Regulierungswahn, leicht verdünnt

Kommentar von Christoph Lövenich

Die Kampagne gegen das Rauchen ist auch durch Pharmakonzerne motiviert, die sich mit eigenen Nikotinprodukten neue Märkte erschließen wollen. Der Paternalismus der Antiraucherlobby widerspricht jedoch dem Wesen einer freien Gesellschaft. mehr

NGOs als EU-Claqueure

Analyse von Christopher Snowdon

Die EU leidet unter mangelnder Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Deswegen investiert sie viel Geld in die „Stärkung der Zivilgesellschaft“. Das ist Lobbying in eigener Sache – Die EU schafft sich ihren eigenen Fanclub. Sie bleibt ein technokratischer Elitenclub. mehr

Brüssel im Regulierungsrausch

Essay von Johannes Richardt

Die geplante EU-Tabakrichtlinie wird zur Zeit von der deutschen Politik verhandelt. Was hat es mit der neuen Richtlinie auf sich und wieso Menschen, denen Freiheit etwas bedeutet, dagegen Widerstand leisten sollten. mehr