Brexit

Das Volk in Goßbritannien hat entschieden: für die Demokratie und gegen einen technokratischen und bürgerfernen EU-Apparat, der sich in den letzten Jahren immer mehr zum Instrument der Spaltung zwischen den Völkern und innerhalb der Gesellschaften entwickelt hat. Es klar, dass die Zeit des „alternativlosen“ Weiter-so für das europäische Establishment jetzt vorbei ist. Entweder die EU wird demokratischer und bürgernäher oder die Geschichte wird ihr Urteil über sie sprechen. Begreifen wir den Brexit deshalb als Startschuss für ernsthafte Debatten darüber, wie wir unseren wunderbaren Kontinent wieder freier, demokratischer und lebenswerter für alle gestalten können – mit oder ohne die EU.

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Der Demokratieschock

Essay von Johannes Richardt

Der Brexit bietet die Chance auf echten Wandel in Europa. Die Voraussetzung dafür: Menschen, die sich selbst als progressiv betrachten, müssen endlich ihr gestörtes Verhältnis zur Demokratie hinterfragen. mehr

Die doofe Demokratie

Kommentar von Daniel Fallenstein

Eine junge, urbane, gebildete Schicht ist mit dem Ergebnis der Brexit-Abstimmung nicht einverstanden. In ihren Reaktionen drückt sich eine tiefe Verachtung gegenüber einfachen Leuten aus. mehr

Freies Europa statt EU

Essay von Gerd Held

Es gibt keine Souveränität bei der Regelung der Zuwanderung mehr, kein Haushaltsrecht, keine demokratisch kontrollierten Gemeingüter. Mit dem Brexit taucht die Selbstbestimmung wieder am Horizont auf. mehr

Die EU ist europhob

Analyse von Brendan O’Neill

Gegner der europäischen Integration werden oft als „europhob“ abgestempelt. Dabei ist Brüssel die größte Brutstätte für Vorurteile gegenüber den Bürgern Europas. mehr

Weiterführende Literatur