Klimawandel

Die Klimadebatte wird von Denkverboten bestimmt. Kritiker der Position des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) werden als „Leugner“ oder „Skeptiker“ stigmatisiert. Wissenschaft lebt aber vom Dissens und nicht vom politisch motivierten Konsens. Und die Klimawissenschaft ist immer noch eine relativ junge Disziplin. Es sind längst nicht alle Fragen beantwortet. Seriöse Klimaforschung ist deshalb sinnvoll und notwendig. Auch wenn man davon ausgeht, dass eine wesentlich „menschengemachte“ Erderwärmung stattfindet, kann man eine Klimaschutzpolitik ablehnen, die darin besteht, viel Geld auszugeben und mit immer mehr Regeln in Wirtschaft und Gesellschaft einzugreifen, ohne die Erwärmung nennenswert zu bremsen. Vernünftiger ist es, weiterzuforschen, um das Klima besser zu verstehen, und gleichzeitig Technologien zu entwickeln, um mit den Folgen des Wandels umzugehen und letztlich auch auf das Klima gezielt Einfluss zu nehmen. Wir brauchen eine offene Debatte über den Klimawandel, dessen mögliche Folgen und unsere Handlungsmöglichkeiten.

Top Artikel

Alle Artikel

Elektroautos verschärfen Smog in China

Analyse von Thilo Spahl

Warum hat sich die Bundesregierung eigentlich das Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen? Niemand will sie kaufen. Und das zu Recht. Der Umwelt wird damit nicht geholfen und dem Geldbeutel auch nicht. mehr

Machen wir das Beste aus unserem Planeten

Essay von Colin McInnes

Geoengineering könnte die Auswirkungen des Klimawandels lindern und sowohl Tundra als auch Wüsten verwandeln. Warum also fürchten sich Grüne davor? Der Autor zeigt Möglichkeiten auf und versucht, Ängste vor großen Lösungen abzubauen mehr

Klimapolitik ohne Grundgesetz

Essay von Ulfried Weißer

Der von Klimaberatern der Regierung entwickelte „Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation“ ist undemokratisch. Indoktrination und Bevormundung werden zu zentralen Instrumenten der Klimapolitik. mehr

Zu langsam und zu teuer

Analyse von Gerd Ganteför

Das Hauptmotiv für die Energiewende war der Kampf gegen den Klimawandel. Aber die Umstellung auf erneuerbare Energien dauert viel zu lange. Wir müssen deshalb anfangen, zu erforschen, wie wir das Klima in Zukunft technisch kontrollieren können. mehr

Globuli fürs Klima

Analyse von Wolfgang Branscheid

Der Öko-Landbau gilt als die politisch korrekte Produktionsform. Heiße Luft: Erfolge für Natur und Klima kommen nur in homöopathischen Dosen, die Beschwichtigung der Verbraucher steht im Vordergrund. Ein Blick hinter die Kulissen des Bio-Hypes. mehr

Trotz Verlängerung – Kyoto ist tot

Analyse von Rob Lyons

Der Mini-Kompromiss zu Abschluss der Klimakonferenz von Doha kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Kyoto-Protokoll endgültig gescheitert ist. Der Klimazirkus zieht zwar weiter, aber die Regierenden der Welt spielen nicht mehr mit. Eine positive Entwicklung. mehr

Politisch bis ins Mark

Analyse von Rob Lyons

Ein neues Buch zerstört den Mythos der Neutralität und Wissenschaftlichkeit des Weltklimarates der Vereinten Nationen (IPCC) und enthüllt seine wahre, diskussionstötende Rolle. Spiked-Redakteur Rob Lyons spricht mit der Autorin Donna Laframboise und stellt deren Buch vor mehr

Das Alternative Kopenhagen-Manifest

Essay von Novo-Redaktion

Die Enttäuschung über das Kopenhagener Abkommen ist allgegenwärtig. Die Staatschefs der Welt haben im Dezember 2009 versprochen, mehr Geld zur Bewältigung des Klimawandels bereitzustellen und die weltweite Erwärmung auf zwei Grad beschränken zu wollen. Das liegt meilenweit entfernt von ihren ursprünglichen Zielen. Wie soll es weitergehen? Wir haben einen Vorschlag: unser alternatives Kopenhagen-Manifest. mehr

Über Wissenschafts-Ketzerei

Essay von Matt Ridley

In einem Vortrag vor der britischen Royal Society of the Art am 31. Oktober in Edinburgh legt der Zoologe und Autor mehrerer populärwissenschaftlicher Bestseller, Matt Ridley, den aktuellen Stand der Klimadiskussion dar und erklärt, weshalb er sich selbst als Skeptiker sieht mehr

Atomenergie trifft auf Klimawandel

Analyse von Frank Furedi

Die Entscheidung Deutschlands, aus der Atomenergie auszusteigen, ist hysterisch. Sie offenbart die Gefahren eines Wettbewerbs zwischen verschiedenen Panikmachern, der zunehmend die Politik und das öffentliche Leben bestimmt mehr

Ich tanke weiter Super Plus…

Kommentar von Peter Heller

Der neue Biokraftstoff ist ein minderwertiges Produkt. In einem Selbstversuch hat er festgestellt, dass er mit dem teureren aber effizienteren Super Plus am Ende günstiger davon kommt. Für sich und die Umwelt bleibt er beim alten Kraftstoff und wünscht sich eine Zukunft ohne Ethanolbeimischung mehr

Das sonnige Imperium des Hermann Scheer

Kommentar von Daniela Korn

Wer immer noch daran glaubt, dass sich im Klimaschutz vorrangig von selbstloser Natur- und Menschenliebe getriebene und völlig machtlose Weltverbesserer tummeln, sollte dringend die grüne Brille absetzen. mehr

Kohle fördern, Kreide fressen?

Analyse von Brendan O’Neill

Dass sich chinesische Führer mittlerweile genötigt fühlen, sich für die eigene wirtschaftliche Dynamik zu entschuldigen und in die allgemeine Klimaschutz-Obsession einzustimmen, um als Gesprächspartner ernst genommen zu werden, offenbart die wachstumsfeindliche und bornierte Weltsicht der westlichen „Industrienationen“. mehr

100 Prozent erneuerbare Energien?

Von Klaus-Dieter Humpich

Als ich letzte Woche gebeten wurde, diese Veröffentlichung 100 % renewable electricity mit der These Europa könnte bis 2050 komplett mit Strom aus Erneuerbaren Quellen versorgt werden zu kommentieren, habe ich leichtfertig zugesagt. mehr

Fauna, Flora, Volkswirtschaft

Analyse von Michael Miersch

Kann die Artenvielfalt gerettet werden? Während eine Weltkonferenz in Bonn über die schwindende Vielfalt diskutiert, brennen die Tropenwälder, werden die Ozeane leer gefischt, und kein Mensch weiß, wie viele Arten es überhaupt gibt. mehr

Der Öko-Skeptiker ist zurück

Rezension von Tony Gilland

In seinem neuen Buch Cool it! Warum wir trotz Klimawandels einen kühlen Kopf bewahren sollten zeigt Bjørn Lomborg, wie die Klimawissenschaft – gleich ob es ums Aussterben der Eisbären oder das Abschmelzen des Grönlandeises geht – verzerrt und politisiert worden ist. mehr

Klimafieber

Kommentar von Peter Heller

Gibt es eine geeignete Metrik zur Charakterisierung eines mutmaßlich menschgemachten Klimawandels? Die „mittlere globale Temperatur“ jedenfalls ist keine. mehr

Ist Röttgen Gabriel II?

Von Günter Keil

Der neue Umweltminister Norbert Röttgen scheint eine Reinkarnation von Siegmar Gabriel zu sein – der selbst nichts anderes war als ein Klon von Jürgen Trittin. mehr

Prediger des schlechten Gewissens

Von Michael Bross

Gutmenschen in der westlichen Welt haben ein Problem: Sie erklären den Klimaschutz zu einem globalen Auftrag und begründen dies mit der Verantwortung aller Menschen für das gemeinsame Fortbestehen der Menschheit und die Zukunft der Erde. mehr

Hurra, wir werden die Welt retten!

Analyse von Michael Miersch

Weniger Hysterie, Heuchelei und Symbolpolitik, dafür mehr Zuversicht und praktische Vernunft würden der Klimadebatte gut tun. Energiesparen ist richtig, aber wo grün drauf steht, ist noch lange nicht grün drin. mehr

Lehrstück über den planetaren Untergang?

Essay von James Woudhuysen, Joe Kaplinsky

Am 2. Februar 2007 veröffentlichte der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (IPCC) seine Zusammenfassung eines Berichts zum aktuellen Stand der Klimaforschung. Die Reaktion auf die Veröffentlichung zeigt, wie stark antihumanistische Affekte inzwischen die Interpretation wissenschaftlicher Erkenntnisse prägen. mehr