Alle Artikel (Fortsetzung)

Es gibt Lager, und es gibt Konzentrationslager

Von Mick Hume

Ed Vulliamy von der britischen Tageszeitung The Guardian besteht darauf: Das von den bosnischen Serben geführte Lager in Trnopolje war ein Konzentrationslager. Und da wagt er es noch, uns zu beschuldigen, dass wir die Geschichte neu schreiben, wundert sich Mick Hume. mehr

Defensive Ausweich- und Ablenkmanöver

Von Lukas Deichsel und Eddie Veale

Bisher haben sich weder ITN noch die Unterstützer des britischen Nachrichtensenders zu Deichmanns zentralen Punkten geäußert. Stattdessen reden sie um den heißen Brei herum und versuchen, vom Thema abzulenken. Eddie Veale und Lukas Deichsel haben die vermeintlichen Gegenargumente unter die Lupe genommen. mehr

Der Krieg in Bosnien mit anderen Mitteln

Von Aart Brouwer

Die Veröffentlichung des Artikels über die täuschenden ITN-Aufnahmen in der niederländischen Zeitung De Groene Amsterdammer löste eine Diskussion in holländischen Internet-Newsgroups aus. Aart Brouwer, Auslandsredakteur der Zeitung, erwiderte den Kritikern in der Ausgabe vom 5. Februar mit folgendem Statement. mehr

Wie Ed Vulliamy alte Erinnerungen auffrischt

Von Mick Hume

Ed Vulliamy, Reporter der britischen Tageszeitung Guardian, war dabei, als Penny Marshall und Ian Williams von ITN am 5. August 1992 als erste westliche Journalisten das Lager Trnopolje betraten. Er ist bisher der einzige, der persönlich auf den Text von Thomas Deichmann antwortete. Eines seiner Hauptargumente lautet, er kenne die Wahrheit, weil er im Gegensatz zu Deichmann damals in Trnopolje war. mehr

Ein widerwärtiges Gesetz

Von Helen Searls

Das britische Libel-Gesetz wurde jetzt offiziell gebrandmarkt: Ein US-Gericht befand, dass es gegen die Menschenrechte verstößt. Helen Searls, Koordinator für Rechtsfragen des britischen Magazins LM im Rechtsstreit gegen ITN, berichtet. mehr

Neuigkeiten vom Rechtsstreit ITN gegen LM

Von Helen Searls

Der Streit zwischen LM und dem britischen Nachrichtensender ITN über die Veröffentlichung des Artikels "The picture that fooled the World" von Thomas Deichmann geht langsam in die heiße Phase. Zurzeit wird um Klärung der letzten rechtlichen Details des Prozesses gerungen. mehr

Die Kontroverse in Deutschland

Von Novo-Redaktion

Nach der Veröffentlichung des Artikels von Deichmann in Novo begann auch in Deutschland eine Diskussion über die Enthüllungen des Frankfurter Journalisten. Nach einer von ihm organisierten Pressekonferenz im Presseclub in Bonn am 10.3.1997 berichteten FAZ und SZ erstmals über die Geschichte. Auffällig war von Anbeginn an die feindliche und distanzierte Haltung vieler Redaktionen. In Deutschland befassten sich u.a. mit dem Thema: mehr

Eine außergewöhnliche Verleumdungsklage

Von Helen Searls

ITN erhebt im Zusammenhang mit seiner Verleumdungsklage gegen LM neue, schwerwiegende Vorwürfe. In einem prozessualen Schriftstück beschuldigt der Nachrichtensender das Magazin nun einer bösen Absicht ("express malice") - ein Vorwurf, der erhöhte Schadensersatzansprüche nach sich ziehen kann. Die Koordinatorin für Rechtsfragen für LM, Helen Searls, betont, dass dieser jüngste Vorstoß von ITN im Falle einer Prozessniederlage für LM nicht nur das Ende des Magazins bedeuten würde, sondern auch den Ruin für den Herausgeber und die Verlegerin. Searls warnt außerdem davor, dass die Verleumdungsgesetze benutzt werden sollen, um die Meinungsfreiheit noch weiter zu beschränken. mehr