Helen Searls

Helen Searls war für das britische Novo-Partnermagazin LM bis zu seiner Insolvenz Koordinatorin für Rechtsfragen.

Artikel

Ein widerwärtiges Gesetz

Das britische Libel-Gesetz wurde jetzt offiziell gebrandmarkt: Ein US-Gericht befand, dass es gegen die Menschenrechte verstößt. Helen Searls, Koordinator für Rechtsfragen des britischen Magazins LM im Rechtsstreit gegen ITN, berichtet. mehr

Neuigkeiten vom Rechtsstreit ITN gegen LM

Der Streit zwischen LM und dem britischen Nachrichtensender ITN über die Veröffentlichung des Artikels "The picture that fooled the World" von Thomas Deichmann geht langsam in die heiße Phase. Zurzeit wird um Klärung der letzten rechtlichen Details des Prozesses gerungen. mehr

Eine außergewöhnliche Verleumdungsklage

ITN erhebt im Zusammenhang mit seiner Verleumdungsklage gegen LM neue, schwerwiegende Vorwürfe. In einem prozessualen Schriftstück beschuldigt der Nachrichtensender das Magazin nun einer bösen Absicht ("express malice") - ein Vorwurf, der erhöhte Schadensersatzansprüche nach sich ziehen kann. Die Koordinatorin für Rechtsfragen für LM, Helen Searls, betont, dass dieser jüngste Vorstoß von ITN im Falle einer Prozessniederlage für LM nicht nur das Ende des Magazins bedeuten würde, sondern auch den Ruin für den Herausgeber und die Verlegerin. Searls warnt außerdem davor, dass die Verleumdungsgesetze benutzt werden sollen, um die Meinungsfreiheit noch weiter zu beschränken. mehr

Britische Verleumdungsgesetze: Zensur zum Mieten

Der Nachrichtensender berief sich bei seiner Klage gegen LM auf das Verleumdungsgesetz. Das zeigt, wie diejenigen, die über das nötige Kleingeld verfügen, sich bei den Gerichten Immunität gegen jede Kritik erkaufen können. Helen Searls und Daniel Lloyd sprachen mit Dan Mills von der "McLibel"-Unterstützungskampagne. Sie fanden heraus, weshalb die Briten wegen ihrer Verleumdungsgesetze von den Reichen und Mächtigen überall auf der Welt beneidet werden. mehr