Kai Rogusch

Kai Rogusch

Kai Rogusch ist Jurist und Novo-Redakteur. Er lebt in Frankfurt am Main.

Artikel

Demokratiekrise

Gefangen in der tristen Gegenwart

Dem heutigen Sozialstaat fehlt es an einer progressiven Gesellschaftsvision. Er agiert nicht nur widersprüchlich und autoritär, in ihm drückt sich auch die Gewöhnung an wirtschaftliche Stagnation aus. Der Staat untergräbt so seine Legitimationsgrundlage mehr

Europa

Nach dem Showdown

Die Situation Griechenlands ist der sichtbarste Ausdruck der Malaise des Kontinents. „Die Griechen“ dienen als Sündenbock und abschreckendes Beispiel zugleich. Aber nur ein eingehender kultureller Wandel kann Europa aus der Krise führen. mehr

Meinungsfreiheit

Bahnstreik: Weiter so, Lokführer!

Der Streik der GdL ist gerechtfertigt, meint Kai Rogusch. Weselsky & Co. verteidigen einen zentralen Grundpfeiler unserer freiheitlichen Ordnung: die Koalitions- und Vereinigungsfreiheit. Aber auch ihre Forderung nach höheren Löhnen hebt sich positiv vom Verzichtszeitgeist ab mehr

Überwachungsstaat

Überwachung: Konfusion statt Widerstand

Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen wissen wir um die Existenz eines historisch beispiellosen Überwachungsapparats in der westlichen Welt. Kai Rogusch sieht darin eine totalitäre Bedrohung. Woran liegt es, dass sich in der Bevölkerung nur so wenig Widerstand regt? mehr

Demokratiekrise

Was steht zur Wahl, EU?

Das EU-Führungspersonal hat den Kompass verloren. Eine aus europäischen Parlamentswahlen hervorgehende „Regierung“ darf nicht auf „mehr Europa“ setzen. Demokratische EU-Politik kann heute nur ein Abbruchunternehmen sein. mehr

Europa

Europawahl: Schulz-Lamento in Zeiten geistiger Stagnation

Der Wahlkampf des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten bei der Europawahl, Martin Schulz, erschöpft sich im Lamento über "gierige" Finanzeliten und unschuldige Krisenopfer, kommentiert Kai Rogusch. Die wahren Ursachen der Misere Europas bleiben dabei unerwähnt mehr

Wirtschaftswachstum

Armutsdebatte: Der Fisch stinkt vom Kopf her

Die Vermögen konzentrieren sich und zugleich frönt das Bürgertum selbstgefälliger Zukunftsferne. Die oberen Etagen der Gesellschaft müssen wieder mehr investieren. Denn ohne Investitionen in die Realwirtschaft sinken die Lebenschancen aller. Ein Kommentar von Kai Rogusch mehr

Demokratiekrise

Europa kann’s besser!

Europa muss endlich seine wachstumsskeptische Haltung überwinden und zudem das demokratiefeindliche Korsett des EU-Apparats abstreifen. Über die Ursachen der Krise Europas. mehr

Datenschutz

Prism: Ausgelagerte Sicherheitspolitik

Wenn die Berichte über eine verheimlichte „Kooperation“ deutscher Sicherheitsbehörden mit der amerikanischen NSA auch nur halbwegs wahr sind, haben wir es mit einer Staatsspitze zu tun, der man jegliches Vertrauen entziehen sollte. Ein Kommentar von Kai Rogusch. mehr

Europa

Eurokrise: Oberschlafwandler Deutschland

Die politische Klasse unseres Landes unterbindet eine dringend nötige Wachstumsperspektive für die europäischen Krisenstaaten und die Bevölkerung akzeptiert deren undemokratischen Politikstil. Deutschland wird mehr und mehr zum europäischen Problemfall. Ein Kommentar von Kai Rogusch. mehr

Medien

Wulff-Affäre: Verramschung des Politischen

Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff ist einem Transparenzkult zum Opfer gefallen, den er selbst mitgeschaffen hatte. Unser Mitleid mit ihm sollte sich deshalb in Grenzen halten. Der Verfall des Politischen hingegen ist besorgniserregend. Ein Kommentar von Kai Rogusch. mehr

Gender

Geschichtsblinder Pseudoliberalismus

In der aktuellen Debatte um die Homoehe bleibt der eigentliche Gehalt der Familie auf der Strecke. Die heterosexuelle Familie muss als Schnittstelle einer unmittelbar erlebten Vergangenheit und einer unmittelbar erlebten Zukunft verteidigt werden. Ein Kommentar von Kai Rogusch. mehr