Novo-Redaktion

Artikel

Editorial

Deutschland im Herbst 2015: in atemberaubender Geschwindigkeit kippt die öffentliche Meinung in der Flüchtlingsdebatte von den Willkommensritualen des "Septembermärchens" zu einer apokalyptischen "Das Boot ist voll"-Rethorik. Dabei interessieren sich weder wohlmeinende Multi-Kulti-Romantiker noch rechte Panikmacher sonderlich für Fakten. Stimmungen und affektgetriebene Meinungsmache ersetzen zunehmend das durchdachte Argument. Gerade jetzt ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten, kritisch über die Fragen unserer Zeit zu reflektieren und vernünftige Standpunkte zu entwickeln. Die Lektüre der aktuellen Novo-Ausgabe soll dazu beitragen. mehr

Editorial

Die Meinungsfreiheit wird nicht nur durch Attentate wie das auf die Charlie Hebdo-Redaktion Anfang des Jahres bedroht. Konformismus und die Angst, die Gefühle anderer zu verletzten, stehen offenen Debatten im Weg. Anstatt eigenständig zu urteilen, orientieren sich viele am Verhaltenskodex einer falsch verstandenen politischen Korrektheit. Währenddessen stellt die Regierung Verhaltensökonomen ein, um die Bürger zu „richtigen“ Entscheidungen anzuschubsen. Auf breiter Front wird dem autonomen Individuum misstraut. Unsere Autoren hingegen glauben an das Potential des Menschen. Diese Ausgabe soll Argumente dafür liefern. mehr

Editorial

Der Paternalismus schmückt sich heute mit den Adjektiven „liberal“ oder „libertär“, um sein autoritäres Antlitz zu verbergen. Der Antisemitismus gibt sich als „Israelkritik“ aus. Und was als Forderung nach „Tierrechten“ daherkommt, ist oft nicht weniger als das nur schlecht versteckte Vorurteil gegen die eigene Art – den Menschen. Nicht immer steckt hinter den Begriffen, was diese vorgeblich zum Ausdruck bringen. In aufklärerischer Tradition analysieren die Autoren von NovoArgumente die aktuellen politischen Debatten und beziehen klar Stellung. mehr

Editorial

Europa wählt. Aber ist der zunehmend freiheits- und demokratiefeindlich agierende EU-Apparat noch reformierbar? Wem auch immer die Wähler ihre Stimme geben, eines ist sicher: Der Kontinent braucht eine Denkpause und neue Politik. Neben der Europawahl beschäftigen sich die Autoren dieser Novo-Ausgabe mit der Einwanderungsdebatte, dem Ukrainekonflikt, der Krise des Liberalismus, der Regulierung der Prostitution und der Angst vor modernen Technologien. Freiheit und Fortschritt müssen an vielen Fronten verteidigt werden. mehr

Editorial

Deutschland ist freiheitsmüde geworden. Der Staat mischt sich mit Verboten, Geboten und Regeln in immer mehr Lebensbereiche ein – und wir lassen es über uns ergehen. Die Wirtschaft leidet unter Überregulierung, die Geheimdienste überwachen das Internet und die EU schottet ihre Außengrenzen ab. Das wachsende Klima der Unfreiheit speist sich aus dem verbreiteten Vorurteil, zu viel Freiheit sei ein Problem. Wir meinen: Freiheit ist die Lösung! Heute geht es vor allem darum, das Bewusstsein für ihren Wert zu schärfen. mehr

Editorial

Welches gesellschaftliche Problem sich auch stellt – die Antwort bedeutet heute stets weniger Freiheit und mehr Regulierung. Die Autoren von NovoArgumente hingegen glauben, dass menschliche Freiheit nicht das Problem, sondern die Lösung ist. Und sie setzen sich dafür ein, die Freiheit der Meinung, der Wissenschaft und der persönlichen Lebensführung zu verteidigen. Unsere gesellschaftlichen Errungenschaften sind zu wichtig, als dass wir sie der Regulierungswut und dem Fatalismus preisgeben dürfen. mehr

Editorial

Viele der hart erkämpften Errungenschaften der Gesellschaft, werden mittlerweile geringgeschätzt. Freiheit ist heute für viele ein leerer Begriff. Fortschrittsglaube gilt als naiv. Das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung wird eher als problematisch denn als schützenswert betrachtet. In dieser Ausgabe von NovoArgumente spüren die Autoren der Frage nach, warum die Werte des Humanismus so erodiert sind, und erklären, weshalb wir sie verteidigen müssen, damit wir morgen in einer Welt leben, die noch besser ist als die heutige. mehr

Editorial

Ob es nun um die Schuldenkrise in Europa geht oder um das Weltklima: Stets ist die Rede davon, es gebe keine Alternative zur Herrschenden Politik. Wo es scheinbar keine anderen Lösungen gibt, erübrigt sich auch jeder Diskussion. Mitunter wird sie sogar als schädlich und verantwortungslos angesehen - es könnten sich dadurch schließlich Zweifler ermütigt fühlen und das, was als Konsens angesehen wird, wieder in Frage stellen. Sei es die CO2-Reduzierung, die Sparpolitik oder die zunehmende Durchregulierung unseres Alltags: Die Autoren von NovoArgumente sind leidenschaftliche Zweifler und sie glauben daran, dass der Status Quo dringend hinterfragt werden muss. Wer nach Alternativen sucht - hier sind sie. mehr

Klimawandel

Das Alternative Kopenhagen-Manifest

Die Enttäuschung über das Kopenhagener Abkommen ist allgegenwärtig. Die Staatschefs der Welt haben im Dezember 2009 versprochen, mehr Geld zur Bewältigung des Klimawandels bereitzustellen und die weltweite Erwärmung auf zwei Grad beschränken zu wollen. Das liegt meilenweit entfernt von ihren ursprünglichen Zielen. Wie soll es weitergehen? Wir haben einen Vorschlag: unser alternatives Kopenhagen-Manifest. mehr

Editorial

Selten wurden die Aussichten so düster gezeichnet - und selten wirkte politische Handeln wirrer: Deutschland ist im Hauruckverfahren in eine Energiewende gestartet. Der Euro steht vor dem Kollaps, und die Instrumente der Verantwortlichen scheinen wirkungslos. Die westliche Welt ist sich ihrer Werte unsicherer denn je – und sieht diese zusätzlich durch den Islam im Inland und Ausland bedroht. Wer soll da noch durchsteigen? Die Autoren von NovoArgumente machen den Anfang. Sie ordnen Fakten, analysieren Argumente und zeigen auf, warum man optimistisch in die Zukunft blicken sollte. mehr

Editorial

Die Bezeichnung der Medien als „vierte Gewalt“ geht bis in die Zeit der Aufklärung zurück, als es Meinungs- und Pressefreiheit noch zu erkämpfen galt. In der Nachkriegszeit gewannen vor staatlicher Zensur geschützte Medien weiter an Bedeutung. Im Grundgesetz wurden die Meinungsfreiheit „in Wort, Schrift und Bild“ sowie die „Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung“ festgeschrieben. Der Rundfunkstaatsvertrag ergänzte das Ziel, die parlamentarische Demokratie durch einen geschützten Meinungsbildungsprozess zu stärken. Er privilegierte die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und schrieb ihnen ein Programm vor „mit vielfältigen Inhalten, in welchem Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung einen wesentlichen Teil des Gesamtprogramms bilden“. mehr