Matthias Heitmann

Matthias Heitmann

Matthias Heitmann ist freier Autor und Redner. Von 1992 bis 2010 war er für die Redaktion von NovoArgumente tätig, zuletzt als Chefredakteur Online. Er lebt in Frankfurt am Main.

Artikel

Sport

Paralympics: Die „besseren“ Spiele?

Die Paralympics waren ein Fest menschlicher, physischer wie mentaler Leistungsfähigkeit. Dennoch hatte Matthias Heitmann beim Verfolgen der Spiele ein komisches Gefühl im Bauch. Sind Leistungsstreben und technologischer Fortschritt heute etwa nur noch bei Behinderten akzeptabel? mehr

Sport

Ist Cleverness unfair?

Einige Badminton-Spielerinnen wurden bei Olympia 2012 disqualifiziert, weil sie aus wettkampftaktischem Kalkül ihre Spiele verloren haben. Das ist nicht nachvollziehbar. Viel problematischer sind der Austragungsmodus und die zunehmende Moralisierung des Sports mehr

Demokratiekrise

Ein Aufruf zu mehr Bedächtigkeit

Betrachtet man das Regierungshandeln der letzten Jahre fragt man sich, was eigentlich aus den sprichwörtlich „typisch deutschen“ Tugenden wie Gründlichkeit und Bedächtigkeit geworden ist. Heute kommt einem die Berliner Politik in erster Linie hektisch, getrieben und unüberlegt vor mehr

Sport

Oscar Pistorius: Sportheld ja, Olympionike nein!

Dass der südafrikanische Sprinter Oscar Pistorius als beidseitig unterschenkelamputierter Athlet bei den Olympischen Spielen in London antreten darf, wertet den olympischen Gedanken, die Idee des fairen sportlichen Wettkampfs und den Behindertensport ab, findet Matthias Heitmann mehr

Protestkultur

Ist die „deutsche Wutbürgerei“ ansteckend?

Volksentscheide mutieren hierzulande regelmäßig zu Großkampftagen des Wutbürgertums. Immer wieder setzt es schallende Ohrfeigen für die Regierenden. Aber wie sieht es woanders aus? Ein Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz, neben vielen Unterschieden auch Parallelen. mehr

Demokratiekrise

Formfetischismus 2.0

Menschen, für die Inhalte zweitrangig sind und die sich stattdessen auf Abläufe, Strukturen und Prozesse konzentrieren, nannte man bis vor kurzem „oberflächliche Technokraten“ und waren eher unbeliebt. Heute sieht Matthias Heitmann sie als „Piraten“ in die Parlamente einziehen mehr

Demokratiekrise

Joachim Gauck: Der Graswurzel-Technokrat

Was haben die ungewählte technokratische Regierung Italiens und der frisch gewählte Konsens-Bundespräsident Joachim Gauck gemein? Für Matthias Heitmann sind beide Symbole des fortschreitenden Niedergangs demokratischer Grundprinzipien und des Rückzugs der Parteien aus der Politik mehr

Genderdebatte

Gleichberechtigung in Unmündigkeit

Die Forderung: Entlassung von Männer- und Frauenbeauftragten. Die beiden Geschlechter sollten gemeinsam damit aufhören, das Streben nach Freiheit und Gleichberechtigung an sogenannte „Experten“ auszulagern. Dafür braucht es Männer und Frauen mit Eiern mehr

Umweltschutz

Super-Erde: Auf in die Schöne neue Welt!

Die Menschheit würde heute am liebsten alle Spuren auf ihrem Heimatplaneten verwischen, schließlich ist er ja nur „geborgt“. In einem ironischen Gedankenexperiment fragt Matthias Heitmann, wie angesichts dieser Haltung die Besiedlung eines fremden Planeten ablaufen würde mehr

Paternalismus

Die Sorgenkinder-Gesellschaft

Matthias Heitmann ist dafür, die Situation Behinderter im Alltag zu verbessern. Die aktuelle Regierungskampagne „Behindern ist heilbar“ kritisiert er aber, weil sie Diskriminierung als eigentliches Handicap Behinderter darstellt und auf therapeutische Umerziehung der Nicht-Behinderten setzt mehr

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