Thomas Deichmann

Thomas Deichmann

Thomas Deichmann war 1992 Novo-Mitgründer und als freier Journalist bis Mai 2011 Herausgeber und Chefredakteur von NovoArgumente. Seither ist er als Kommunikationsmanager in der Industrie tätig.

Artikel

Klimawandel

Editorial

Gutes Klima, böser Mensch? - Merkmal von Novo ist es, dass wir uns bemühen, aktuelle Debatten nicht „monothematisch“, sondern im Kontext anzugehen. So unterscheidet sich auch unser Blick auf den „Klimawandel“ von landläufigen Betrachtungsweisen. mehr

Editorial

Harsches Klima - In Großbritannien und Australien sind jüngst von vermeintlich seriösen Zeitgenossen Forderungen erhoben worden, gesetzlich gegen „Klimawandel-Leugner“ vorzugehen. Ebenso wenig, wie es erlaubt sei, den Holocaust infrage zu stellen, dürfe man künftig jenen, die Zweifel daran hegen, ob der anhaltende Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 zur Erwärmung der Erdatmosphäre mit katastrophalen Folgen für das Leben auf der Erde führt, eine öffentliche Plattform bieten. mehr

Angstgesellschaft

Editorial

Angstindustrie und Bemutterungsstaat … sind zwei Seiten derselben Medaille. Im letzten Magazin warnte Sabine Reul vor dem „hypertrophen Bemutterungsstaat“. Sie beschrieb den Trend zur politischen Intervention in persönliche Belange der Bürger am Beispiel der aktuellen Bestrebungen, selbst das Kinderkriegen in Deutschland per „Mikromanagement“ und pekuniären Anreizen regulieren zu wollen. Die einhergehende Auflösung der Grenzen zwischen Staat und Gesellschaft ist auch im aktuellen Heft ein Thema. mehr

Editorial

Peter Handke ist nun bereits zum dritten Mal auf dem Cover unseres Magazins. Die Aufregung um die vom Düsseldorfer Stadtrat in Frage gestellte und im Anschluss von Handke zurückgewiesene Verleihung des Heine-Preises an den österreichischen Dichter hielt bei Redaktionsschluss noch an – und wird möglicherweise bald neu aufflackern, wenn Handke den kriegsgebeutelten Balkan wieder bereist. Wir hoffen, Ihnen mit dem Abdruck eines Textes von Peter Handke und einer eigenen Kommentierung der jüngsten Ereignisse deutliche Wegweiser für die Einordnung des anhaltenden Feuilletonstreites bieten zu können. mehr

Editorial

Liebe Leser, unser letztes Heft mit dem Schwerpunktthema „Energie“ hat viel Staub aufgewirbelt. In der „liberalen“ FDP entbrannte ein Streit über den Sinn staatlicher Förderungen von Low-Tech-Energien. Aufregung gab es auch bei der „linken“ Tageszeitung Junge Welt, nachdem dort ein Novo-Auszug erschienen war. Auf den Leserbrief- und Replikseiten haben wir einige Reaktionen festgehalten. Wieder einmal machten auch Gerüchte die Runde, Novo sei ferngesteuert und fremdfinanziert. Derlei Unsinn ersparen wir Ihnen. mehr

Editorial

Kreationismus und Intelligent Design … ist alter Wein in neuen Schläuchen. Dahinter stehen Vertreter der christlichen Glaubenslehre aus den USA. Neuerdings versuchen sie, im visionslosen Europa Fuß zu fassen, denn auch hier boomt seit Jahren religiös getünchter Irrationalismus – in Form von Kampagnen gegen die Gentechnik oder Kernkraft ebenso wie den wachsenden Fangemeinden für Alternativmedizin, Windkraftenergie oder konspirative Polittheorien. mehr

Demokratiekrise

Editorial

Vor der Wahl ist nach der Wahl - Dieser Titel stand vor genau einem Jahr schon einmal auf unserem Cover (Novo73/74). Damals bezog er sich auf den Urnengang in den USA. Für die Situation hier und heute müsste man eigentlich einen Superlativ finden, denn offenbar noch zielstrebiger als zuvor forcieren die Volksvertreter seit den Bundestagswahlen ihre eigene Demontage. mehr

Demokratiekrise

Steht Was zur Wahl?

Novo analysiert seit seiner ersten Ausgabe das politische Geschehen in Deutschland. Lange vor dem Regierungswechsel 1998 prognostizierten wir, dass die „Chance für einen Neuanfang“ wahrscheinlich binnen Kurzem im visionslosen Nirwana versanden würde. Wir sollten auch hier Recht behalten. Angesichts der voraussichtlichen Abwahl von Rot-Grün am 18. September scheint es uns passend, eine Bilanz der letzten sieben Jahre deutscher Politik zu präsentieren. Dabei wollen wir auch die Ursachen hinter der anhaltenden Degeneration der Politik benennen, die mittlerweile zu einer existenziellen Krise der Parteien herangereift ist. Zentral geht es um die Frage, weshalb gerade die vermeintlich so schöne neue Politik des „links-liberalen“ Spektrums – also der rot-grünen Koalition – dieses trübe Resultat erzeugt hat. Es geht darum, die Mythen der „Progressivität“ unter die Lupe zu nehmen, die man hier für sich beansprucht. mehr

Demokratiekrise

Editorial

NEIN … lautet unsere Antwort auf die Coverfrage, ob bei den Bundestagswahlen wirklich etwas zur Wahl steht. Uns ist es deshalb auch vollkommen gleich, ob und für wen Sie am 18. September Ihre Stimme abgeben werden.* Der Münchener Soziologe Ulrich Beck ist da anderer Meinung. Da er einflussreich ist und sensibel für die Stimmung im Lande, haben wir uns mit seiner „Streitschrift“ zur Ehrenrettung von Rot-Grün ausgiebig befasst. Dabei herausgekommen ist eine ausführliche politische Lagebeschreibung und eine gründliche Verortung unseres Magazins – sowie ein Verriss der Beckschen Zeitgeistpositionen. mehr

Bücher des Autors