Überwachungsstaat

Der Überwachungsstaat ist seit den Berichten über die von der US-amerikanischen NSA ins Werk gesetzten Überwachungsprogramme Prism, Tempora und Co. in aller Munde. Doch der Trend zu einem uferlosen Sicherheitsdenken existierte schon vor den Snowden-Enthüllungen. Seit Ende des Kalten Krieges herrscht auf breiter Front eine Orientierungslosigkeit, die dem Thema Sicherheit immer wieder neue Nahrung gibt. Zwischen den Bürgern selbst, zwischen Bürgern und Politik und zwischen Staaten herrscht Misstrauen vor. Der Sicherheitsapparat glaubt wahrscheinlich selbst daran, einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschen zu leisten. Tatsächlich dient die gesamte Überwachung aber vor allem der ständigen Alarmierung der Bürger und der Demonstration der Schutzfunktion des Staates. Indem Misstrauen gegen die Mitmenschen geschürt wird, soll das Vertrauen in den Staat gefestigt werden. Doch wirkliche Sicherheit und aufrichtiges Vertrauen können nur in einem Klima gesellschaftlicher Offenheit gedeihen.

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Von Kai Rogusch

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Das Bare soll auf die Bahre

Kommentar von Christoph Lövenich

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Jagd auf potenzielle Vergewaltiger

Kommentar von Brendan O’Neill

Großbritannien bestraft unschuldige Männer. Sie könnten eines Tages jemanden vergewaltigen, so die Begründung. Die Betroffenen müssen es nun einen Tag im Voraus der Polizei melden, wenn sie Sex haben möchten. Der britische Rechtsstaat schafft sich ab. mehr

Datenkrake Payment Blocking

Kommentar von Christoph Lövenich

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IAA: Die Freiheitsmaschine wird zur Überwachungsmaschine

Kommentar von Thilo Spahl

Zentrales Thema der Internationalen Automobilausstellung IAA war in diesem Jahr „connectivity“. Thilo Spahl führt aus, wie sich das Internet das Auto mitsamt Fahrer einverleibt. Komfort und Sicherheit sind zu dominierenden Werten einer früher einmal männlichen Welt geworden. mehr

Als Raser gebrandmarkt

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Big Data: Der algorithmische Mensch

Essay von Martin Lewis

Durch Konzepte wie Big Data und das „Internet der Dinge“ werden Menschen von Techniknutzern zu Objekten nie gekannter Datensammlung. Wenn unsere Autos und Kühlschränke sich über unsere Köpfe hinweg vernetzen, bedroht das unsere Entscheidungsfreiheit, findet Norman Lewis mehr

Dabei sein ist alles!

Essay von Björn Hayer

Der Transparenzwahn ebnet die Individualität ein und unterwirft uns permanenter Selbstprüfung hinsichtlich des sozialgefälligen Maßes. Wir sollten dabei jedoch nicht vergessen, dass kreative Individualität ein unerlässlicher Motor des Fortschritts ist. mehr