Atomkraft

Es stimmt, was Albert Einstein in der berühmtesten Formel der Welt formulierte, nämlich dass sehr wenig Materie in unglaublich viel Energie verwandelt werden kann. Schon mit der heute vorhandenen, wenn auch noch nicht kommerziell genutzten, Nukleartechnik könnte der Energiebedarf der Menschen komplett gedeckt werden. Und zwar nicht für Jahrzehnte oder Jahrhunderte, sondern für immer. Vorausgesetzt, wir trauen uns zu, diese Technik auch einzusetzen, und verlassen uns auf unser ständig wachsendes Wissen und damit unsere stetig wachsende Fähigkeit, die Technik zu kontrollieren und weiterzuentwickeln. Wenn wir Energiearmut global überwinden wollen, sollten wir nicht darauf verzichten.

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Wie sicher sind Tihange 2 und Doel 3?

Analyse von Anna Veronika Wendland

Die deutsche Debatte um die angeblichen „Pannenreaktoren“ in Belgien ist geprägt von unsachlicher Hysterie und nationalistischen Untertönen. Eine rationale Auseinandersetzung funktioniert jedoch nur mit Blick auf die Fakten. Eine Nuklearhistorikerin liefert Fakten. mehr

Die Neuerfindung der Kernenergie

Essay von Thilo Spahl

Unbeeindruckt vom deutschen Atomausstieg arbeitet der Rest der Welt am Neustart der Kernenergie 2.0 mit sicheren Reaktoren, die billige CO2-freie Energie liefern. Auch deutsche Physiker sind am Start, aber ihnen weht der Wind der German Angst entgegen, meint Thilo Spahl mehr

High-Tech made in China

Analyse von Fred F. Mueller

Großbritannien setzt auf neue Kernkraftwerke. Dass diese von einem Konsortium französischer und chinesischer Unternehmen gebaut werden, wobei vor allem China modernste Kernkrafttechnologie liefert, dürfte Signalwirkung für ganz Europa haben. mehr

Asse: Die unterdrückten Fakten

Essay von Helmut Fuchs

Deutschland tut sich schwer mit seinem radioaktiven Müll, und das schon seit Jahrzehnten. Nun soll bundesweit erneut ein passendes Endlager gesucht werden. Kommentar über die tatsächlichen Asse-Fakten, eine typisch deutsche Tragödie und die Spielbälle der Politik. mehr

Schwellwerte statt Panikmache

Essay von Klaus-Dieter Humpich

Menschen, die beruflich mit radioaktiver Strahlung zu tun haben, sollten vor hohen Belastungen geschützt werden. Ob es aber sinnvoll ist, für die Berechnung der Grenzwerte von einem linearen Zusammenhang zwischen Dosis und Wirkung auszugehen, fragt der Autor. mehr

Der deutsche Fukushima-Mythos

Analyse von Matthias Heitmann

Führende Politiker wie auch Leitmedien hierzulande verlieren zwei Jahre nach dem Erdbeben in Japan die Tatsache aus den Augen, dass es sich bei den Katastrophenopfern nicht um Opfer eines Atomunfalls handelt. Das ist typisch für die deutsche Wahrnehmung. mehr

Kleine Dosis, große Angst

Kommentar von Lutz Niemann

Ängste im Zusammenhang mit radioaktiver Strahlung sind unbegründet. Sie beruhen auf der Annahme, dass bereits kleinste Strahlungsmengen negative Wirkungen haben. Doch auch bei Radioaktivität gilt: Erst die Dosis macht das Gift mehr

Die verlorenen Mädchen von Gorleben

Kurzkommentar von Walter Krämer

Eine Studie will einen Zusammenhang zwischen der Strahlungsbelastung durch das dortige atomare Zwischenlager und der niedrigen Geburtenrate von Mädchen um Gorleben festgestellt haben. Solche Behauptungen sind nicht viel mehr als Kaffeesatzleserei. mehr

Alle zehn bis zwanzig Jahre ein Gau

Analyse von Heinz Horeis

Die Max-Planck-Gesellschaft gilt weltweit als exzellente Forschungseinrichtung. Veröffentlichungen aus den Instituten folgen in der Regel wissenschaftlichen Standards. Manchmal gibt es allerdings Ausrutscher. Kommentar über ein Papier zu den angeblichen Gefahren eines nuklearen GAUs. mehr

Das Märchen vom subventionierten Atomstrom

Analyse von Joachim Volz

Wie ökonomisch sind die Erneuerbaren im Vergleich mit AKWs? Ein zentrales Argument der Atomkraftgegner lautet: Atomstrom sei über Jahre so sehr subventioniert worden, dass er in Wirklichkeit gar nicht billiger als erneuerbare Energie ist. Das Gegenteil ist der Fall mehr

Atomangst? Nein danke!

Essay von Thilo Spahl

Das schlimmste was einer Zivilisation passieren kann, ist ein Atomunfall, heißt es. Dass das falsch ist, zeigt der Unfall von Fukushima. Viele Gefahren werden in der Öffentlichkeit übertrieben dargestellt. mehr

Thorium – Der Brennstoff der Zukunft

Essay von Peter Heller

Es ist wird viel über die künftige Stromversorgung geredet. Der Autor nennt hier und in der aktuellen Printausgabe von NovoArgumente eine Ressource, die wirklich den Fortschritt antreiben könnte. Das Schwermetall Thorium könnte eine neue Epoche der Energiegewinnung einleiten. mehr

Die Mini-Kernreaktoren kommen!

Essay von Günter Keil

Deutschland marschiert allein in seine „Energiewende“. Weltweit nimmt die nukleare Renaissance weiter an Fahrt auf. Hocheffiziente und sichere Kleinreaktoren der dritten und vierten Generation stehen in den Startlöchern. Der Autor stellt die neusten Entwicklungen vor mehr

Der Asse-„Skandal“

Kommentar von Lutz Niemann

Manche Ereignisse sind keine wirklichen Skandale, aber sie werden zu solchen gemacht. In der deutschen Politik ist das mittlerweile fast Standard. Die Endlagerdebatte ist so ein Beispiel dafür. Von politischen Profilierungssehnsüchten auf Kosten der Bürger. mehr

Was bringt das „CO2-freie Kohlekraftwerk“?

Analyse von Lutz Niemann, Ludwig Lindner

Die CO2-Emissionen sollen nach dem Kioto-Abkommen reduziert werden. Im Bereich der Stromerzeugung bieten sich hierfür Kernkraftwerke an. Um auch bei Kohlekraftwerken die CO2-Emissionen zu vermeiden, macht neuerdings das Schlagwort vom „CO2-freien Kohlekraftwerk“ und dem „Endlager für CO2“ die Runde. mehr

Folgen des Reaktorunfalls in Tschernobyl

Kurzkommentar von Thilo Spahl

Im Zusammenhang mit Fukushima wird oft vor einem "zweiten Tschernobyl" gewarnt. Die Folgen des Reaktorunfalls von 1986 werden dabei oft übertrieben dargestellt. Der Autor fasst einen Bericht des "Tschernobyl-Forums" aus dem Jahr 2005 zusammen und beschreibt, was wirklich passiert ist mehr

Droht Deutschland eine Ökodiktatur?

Analyse von Matthias Heitmann

Mit totalitären Methoden stellt Bundesumweltminister Trittin sicher, daß Öko-Ideologie die Rolle von Sachverstand übernimmt. Nachdem er diverse Kommissionen mit Atomkraftgegnern neu besetzt hatte, wurden wissenschaftliche Forschungsberichte und Publikationen, die nicht dem Atomausstieg das Wort redeten, zensiert. Eine derartige Gleichschaltung der Wissenschaft kannte man bislang nur aus totalitären Staaten. mehr

Dr. Röttgens Gruselkabinett

Essay von Günter Keil

Selbst das heraufziehende Energiedebakel hält den CDU-Bundesumweltminister nicht davon ab, seinen roten und grünen Vorgängern in Sachen Verblendung den Rang abzulaufen. Von Günter Keil mehr

Atommülllager Asse: schließen statt räumen!

Kommentar von Hermann Hinsch

Der Forderung, den radioaktiven Abfall aus dem Bergwerk herauszuholen, ist zu widersprechen. Bundesumweltminister Norbert Röttgen sollte der „Kette fataler Fehlentscheidungen“* ein Ende bereiten, statt sich vor den Karren der Atomkraftgegner spannen zu lassen. mehr

Deutsche Kernkraftwerke sind sicherer

Analyse von Ludwig Lindner

Die ersten Angstreaktionen auf Fukushima sind abgeklungen. Zeit mit einer nüchternen Analyse zu beginnen. Der Vergleich mit den dortigen Ereignissen zeigt, dass deutsche AKWs deutlich sicherer sind. Der Komplettausstieg ist völlig übertrieben mehr

Castor und Leukämie

Analyse von Walter Krämer

Die jüngsten Bilder aus dem Wendland zeigen es erneut: Bei dem Wort Atomkraft hört bei vielen Bundesbürgern das rationale Denken auf. mehr

Alle Trafos abschalten?

Kommentar von Ludwig Lindner

Am 4. Juli 2009 erfolgte im Kernkraftwerk Krümmel eine Reaktorschnellabschaltung infolge eines Schadens an einem Transformator. Es trat keine Radioaktivität nach außen aus. Die Politik reagierte denoch alarmistisch. mehr

Weiterführende Literatur