20.02.2020

Rasse und Rassismus

Von Werner Kunz

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Foto: rawpixel via Pixabay / CC0

Aus biologischer Sicht kann man Menschen durchaus in Rassen einteilen. Erst wer damit Wertungen verbindet, macht sich zum Rassisten.

Was seit 150 Jahren millionenfach in der Zoologie erforscht und erfolgreich weiterentwickelt wird, der taxonomische Begriff der Rasse als Untergliederung des Begriffs der Art, das soll es bei der höchstentwickelten Art, dem Menschen, nicht geben. Weil der Begriff Rasse beim Menschen mit fatalen Konsequenzen missbraucht wurde (und wird), versuchen Wissenschaftler, anstatt die korrekte Definition in der Öffentlichkeit deutlich zu machen, den Missbrauch dadurch zu verhindern, dass sie die Existenz von Rassen leugnen. Wie weit darf eine ideologisch begründete Absicht eine wissenschaftliche Aussage beeinflussen?

Die historische Entstehung des Begriffs „Rasse“ in Zoologie und Tierzucht

Der Begriff „Rasse“ hat seinen Ursprung in der Zoologie. Darwin hat den Begriff noch nicht verwendet; er kannte nur „Variationen“ innerhalb der Art. Zwischen 1880 und 1920 wuchsen als Folge der Kolonisierung der Dritten Welt die Sammlungen präparierter Tiere in den Museen Amerikas, Englands und Deutschlands dermaßen an, dass eine pragmatische Einteilung der Tiere nicht mehr möglich gewesen war, wenn die unterste hierarchische Ebene der Klassifizierung, die Art (Spezies), nicht weiter untergliedert worden wäre (Mallet, 2001). Es wurde erkannt, dass die Angehörigen der meisten Tierarten in verschiedenen geografischen Regionen durch einige (wenn auch oft nur wenige) Merkmale unterschieden sind, so dass die Arten in Untergruppen zerfallen, die anhand dieser unterschiedlichen Merkmale diagnostisch unterschieden werden können. Diese Untergruppen erhielten die Bezeichnung „Rasse“ (syn. Subspezies).

Im Unterschied zu den Angehörigen einer „Art“ sind Angehörige verschiedener Rassen reproduktiv (sexuell) miteinander verträglich. Sie können sich miteinander verpaaren und vitale und fruchtbare Nachkommen erzeugen, die dann intermediäre Mischlinge sind. Daher konnten Rassen im Laufe der Evolution überhaupt nur entstehen (und können auch nur weiter existieren), wenn ihre Individuen weit genug voneinander entfernt leben, so dass sie sich nur dort vermischen, wo sie geografisch aufeinanderstoßen.   

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es Lord Walter Rothschild in England, der zur Klassifikation seiner riesigen Sammlung von präparierten Vögeln und Schmetterlingen den Ornithologen Ernst Hartert und den Entomologen Karl Jordan (beide Deutsche) anheuerte, damit diese die wissenschaftliche Benennung aller Präparate aufarbeiten sollten. Die Arbeiten dieser Wissenschaftler schufen die trinominale Nomenklatur der Tiere in Erweiterung der 150 Jahre vorher von Linné eingeführten binären Nomenklatur der Organismen. Die eurasische Aaskrähe Corvus corone wurde nun in die südwestliche Rabenkrähe Corvus corone corone und die nordöstliche Nebelkrähe Corvus corone cornix aufgegliedert, allein mit der Begründung, dass deutlich erkennbare diagnostische Unterschiede vorliegen. Diese dreigliedrigen Namen sind seitdem im „Internationalen Code der Zoologischen Nomenklatur“ festgelegt und werden bis heute weltweit für alle Tiere verwendet. Zum Beispiel untergliedern Ornithologen die ca. 11.000 Vogelarten in mehr als 55.000 Unterarten (= Rassen).

Etwa zeitlich parallel zur Einführung des Begriffs Rasse in die Zoologie gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt der Begriff Rasse auch eine besondere Bedeutung in der Tierzucht, weil in dieser Zeit die meisten der auch heute noch existierenden Hunderassen entstanden (Parker, 2012). Seit Jahrtausenden hat der Mensch Hunde domestiziert, die aber hauptsächlich zur Jagd verwendet wurden und recht unterschiedlich aussahen und deswegen nicht in diskrete Gruppen untergliedert werden konnten. Erst vor 150 Jahren begann die gezielte und registrierte Zucht von Hunderassen, die auf die Anreicherung bestimmter Eigenschaften in bestimmten Rassen ausgerichtet war, was im Laufe des 19. Jahrhunderts zur Erzeugung von ungefähr 400 Hunderassen führte. Diese Rassen sind alle das Produkt gezielter Inzucht. Deswegen sind die Individuen ein und derselben Hunderasse einander genetisch sehr ähnlich, während sie sich von den Angehörigen anderer Rassen deutlich unterscheiden. Das wiederum macht Hunderassen zu etwas Anderem als die durch die natürliche Selektion entstandenen Rassen. Deswegen wird der Begriff „Rasse“ (race) im Angelsächsischen (im Gegensatz zur deutschen Sprache) nicht auf Hunderassen angewendet; hier heißt es „breeds“. 

Anwendung des Rassebegriffs auf den Menschen

Es war (und ist) immer ein heikles Thema, die für die Tiere geltenden biologischen Gesetzmäßigkeiten und Begriffe auf den Menschen anzuwenden. Der Mensch sieht sich (nicht ohne Grund) als etwas Besonderes und möchte nicht gern in das Tierreich eingegliedert werden. Schon Darwin hat lange gezögert, die Gültigkeit der von ihm entdeckten Gesetze der Evolutionstheorie auf den Menschen zu übertragen. Ernst Haeckel war in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts weniger vorsichtig und ängstlich als Darwin und wurde deswegen kritisiert. Das hat sich bis heute nicht geändert. In der sogenannten „Jenaer Erklärung“ anlässlich der 112. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft in Jena 2019 wird die Anwendung des Konzepts der Rasse als „Ergebnis von Rassismus“ bezeichnet und nicht als Ergebnis wissenschaftlicher Beobachtung (Fischer et al., 2019). Dabei enthält die „Jenaer Erklärung" nichts Neues: Sie ist nichts anderes als eine Wiederholung des Statements, das fast ein Vierteljahrhundert vorher im Juni 1995 in Stadtschlaining, Österreich, erarbeitet und an die UNESCO weitergeleitet wurde (Kattmann, 1996).

Es war vor allem der Evolutionsbiologe Bernhard Rensch, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts klar zum Ausdruck brachte, dass die (nicht abzustreitenden) Merkmalsunterschiede zwischen den einzelnen Menschen dann eine biologische (und heute auch medizinisch-pharmazeutische) Bedeutung erlangen, wenn sie die Vielfalt menschlicher Individuen in geografisch unterscheidbare taxonomische Gruppen unterteilen (Rensch, 1965). Er widersetzte sich dem Vorurteil, dass die Unterscheidung von Rassen auf subjektiv ausgewählten Merkmalen beruhe, die vom Taxonomen für seine eigenen Klassifizierungsbedürfnisse herausgegriffen werden. Stattdessen erkannte er, dass Menschen in verschiedenen Teilen der Erde (genau wie die Tierarten) sich durch Merkmale unterscheiden, die empirisch wahrgenommen wurden (und werden). Dieses Faktum wird von der „Jenaer Erklärung“ verkannt. Hautfarbe oder Haarstruktur sind eben keine „willkürlich ausgewählten Merkmale“, um Menschen zu gruppieren, sondern es sind objektiv in der Natur wahrnehmbare Kennzeichen, wie sich Menschen in verschiedenen geografischen Regionen unterscheiden und wonach individuelle Menschen bestimmten Gruppen zugeordnet werden können.

Die Negierung der Existenz von Rassen durch den Humangenetiker Lewontin 1972 durch Übertragung der Rasse-Definition der Tierzucht auf den Menschen

Die Abstreitung der Existenz von Rassen beim Menschen geht auf den amerikanischen Populationsgenetiker Richard Lewontin zurück (Lewontin, 1972). Lewontin erwartete von vornherein, dass der Begriff Rasse nur dann einen Sinn machen würde, wenn die Individuen innerhalb einer Rasse genetisch weniger voneinander verschieden wären (einheitlicher sind) als die Angehörigen verschiedener Rassen. Dies gilt jedoch nur für Haustierrassen (Parker, 2012), und es war der große Fehler der nationalsozialistischen Humangenetiker, eben diese Rasse-Definition der Tierzüchtung (ohne Kenntnis der Zoologie) auf den Menschen zu übertragen. 

Lewontin fand dann durch Messung der allelen Varianz einzelner genetischer Loci (Gene) heraus, dass die Verschiedenheit zwischen den Individuen schon innerhalb einer Rasse überraschend groß ist, so dass sie von der inter-rassischen Varianz kaum übertroffen wird. Zwei Menschen innerhalb einer Rasse können sich also in der Gesamtheit ihrer Gen-Varianten (Allele) stärker voneinander unterscheiden als zwei Angehörige verschiedener Rassen. Dieser Befund wurde nachträglich von vielen Autoren bestätigt (z.B.: Rosenberg et al., 2002).

Das Problem liegt nicht in der statistischen Berechnung von Lewontin, sondern in der Auffassung, der Begriff Rasse sei durch die genetische Varianz der Allele definiert. Eine solche Rassedefinition ist jedoch nicht der Rassebegriff, der seit mehr als hundert Jahren in der Zoologie gebräuchlich ist, wonach sich Rassen nicht durch generelle genetische Verschiedenheit voneinander unterscheiden, sondern allein durch rassespezifische Einzelmerkmale, die von geografischer Region zu geografischer Region verschieden sind (Stresemann, 1936; Wilson / Brown, 1953). Mit dieser Definition arbeitet die Zoologie auch heute noch (Mallet, 2001). Der von Lewontin gezogene Schluss, es gäbe beim Menschen keine Rassen, basiert auf einer anderen Rasse-Definition, eben der Definition, die den Missbrauch in der nationalsozialistischen Ideologie möglich machte.

„Mit dem Begriff ‚Rasse' ist es wie mit dem Begriff ‚Armut'. Ob es so etwas gibt, hängt davon ab, wie man es definiert."

Mit dem Begriff „Rasse" ist es wie mit dem Begriff „Armut". Ob es so etwas gibt, hängt davon ab, wie man es definiert. Man kann „Armut" ohne weiteres so definieren, dass es in Deutschland keine Armut gibt, und dann noch hinzufügen, dass es „keinen Sinn“ mache, von Armut zu sprechen. Die „Jenaer Erklärung" von 2019 wurde in der F.A.Z. kommentiert (Müller-Jung, 2019). Der Redakteur im Feuilleton vergleicht den nicht-auszurottenden Irrglauben, es gäbe Rassen, mit dem Ungeheuer von Loch Ness und sieht Haeckel aus Verursacher dieses Irrglaubens. Dabei wird ein auf Definition beruhender Begriff mit einer angeblich empirisch wahrgenommenen realen Erscheinung verglichen.

Es ist wissenschaftshistorisch bemerkenswert, dass die Lewontinsche Rassedefinition von der Humangenetik übernommen wurde (Templeton, 2013). Das bedeutet, dass zwei Disziplinen (Humangenetik und Zoologie) innerhalb ein und desselben Stammes (Wirbeltiere) mit zwei verschiedenen Definitionen arbeiten. Die Verwendung von zwei grundverschiedenen Definitionen für ein und dieselbe Sache ist für die Wissenschaft sehr hinderlich, weil das zu falschen Schlussfolgerungen führt (wie man hier beim Rasseproblem sieht). Man redet immer aneinander vorbei. Oder will man den Menschen wieder aus dem Tierreich ausgliedern? Die Zeiten scheinen wir doch hinter uns zu haben. 

Die rassistische Ideologie beruht auf der Idee, man könne zwischen höheren und niederen Rassen unterscheiden und daraus die Legitimation für Unterdrückung, Ausbeutung und Vernichtung ableiten. Aber anstatt diese fatale falsche Auffassung zu korrigieren, um eine Wiederholung des Unheils zu verhindern, wird heute als Gegenreaktion gepredigt, es gäbe beim Menschen keine Rassen. Das liegt auf derselben Ebene, als würde man, um die soziale Diskriminierung des weiblichen Geschlechts zu verhindern, die These in die Welt setzen, es gäbe keine verschiedenen Geschlechter (Sesardić / De Clercq, 2014). In der Tat unterscheiden sich Mann und Frau in der Gesamtheit ihrer genetischen Anlagen nur sehr gering voneinander, und die genetischen Unterschiede zwischen den Individuen innerhalb eines Geschlechts können größer sein als die genetischen Unterschiede zwischen den Angehörigen verschiedener Geschlechter. Genau wie bei den Rassen. Aber daraus zieht niemand den Schluss, es gäbe keine verschiedenen Geschlechter. 

Was sich nur geringfügig unterscheidet, existiert angeblich nicht

Niemand bezweifelt, dass sich die Rassen beim Menschen genetisch nur sehr gering unterscheiden. Rassen unterscheiden sich nicht in vielen genetischen Merkmalen, sondern nur in wenigen (eben rassespezifischen) Merkmalen. Wenn holländische Autos gelbe Nummernschilder haben und deutsche Autos weiße Nummernschilder, aber die Unterschiede innerhalb der holländischen (bzw. der deutschen) Autos beim Zweier-Vergleich oft deutlich größer sind als zwischen einem statistisch herausgegriffenen holländischen und einem deutschen Auto, dann wird daraus doch auch nicht den Schluss gezogen: „Es gibt keine holländischen Autos; es gibt nur Autos." Selbstverständlich gibt es holländische Autos, und die werden an den Nummernschildern erkannt und können eindeutig den Nationen zugeordnet werden, auch wenn es grundsätzlich die gleichen Modelle sind wie in Deutschland.

Die statistische Berechnung von Lewontin ist korrekt. Die daraus gezogene Schlussfolgerung, man könne einzelne Individuen aufgrund ihrer genetischen Struktur nur mit hoher Fehlerquote einzelnen Rassen zuordnen, ist jedoch falsch. Lewontin hat den Fehler gemacht, alle seine Folgerungen auf der Basis eines Vergleichs einzelner genetischer Loci (Gene) zu ziehen. Sobald man jedoch die Allele mehrerer Loci miteinander kombiniert, ist eine zunehmend sichere Zuordnung der Individuen zu verschiedenen Rassen fast fehlerfrei möglich. Das hat der britische Statistiker Edwards nachgewiesen (Edwards, 2003).

Damit ist auch die Lewontinsche Schlussfolgerung falsch, dass der Begriff Rasse keinen wissenschaftlichen Sinn mache, weil er „biologisch unbrauchbar“ sei. Dieser Satz wurde auch von dem amerikanischen Unternehmer Craig Venter übernommen, dem es als Ersten gelungen war, das menschliche Genom zu sequenzieren. Craig Venter verkündete im Jahre 2000 auf der Pressekonferenz im Weißen Haus: „Der Rassebegriff ist biologisch ohne Bedeutung“. Dabei arbeitet die Zoologie auch heute noch tausendfach und abertausendfach mit dem Rassebegriff.

Sollen Wissenschaftler die Wahrheit zurückhalten, nur weil dies dem Menschen „guttut“?

Es steht außer Frage, dass die (Falsch-)vorstellung von Rassen unfassbares Unheil angerichtet hat. Aber soll die Wahrheitserkenntnis zurückgesetzt (oder sogar verfälscht) werden, weil man glaubt, damit Gutes zu tun (Sesardić, 2010)? Hätte die Evolutionstheorie durch Darwin nie veröffentlicht werden sollen, weil sie die Erkenntnis beinhaltet, dass die Schöpfung ohne Schöpfer entstanden ist? Sollen neutrale wissenschaftliche Wahrheiten verschwiegen oder sogar verfälscht werden, weil sie den Extremismus fördern oder die Gefühle mancher Menschen verletzen könnten? Dürfen Naturwissenschaftler ihre Autorität missbrauchen, um ideologische oder gesellschaftliche Ziele zu verfolgen?

Sollen wir nun also damit leben, dass es beim Menschen keine Rassen gibt? Als Erstes müsste dann das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) geändert werden. Denn dort heißt es im Artikel 3 (3): „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“.

 

Literatur

A.W.F. Edwards: „Human genetic diversity: Lewontin's fallacy" in: BioEssays 25, 2003, S. 798-801.

M. Fischer et al.: „Jenaer Erklärung – Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung" in: Biologie in unserer Zeit 6, 2019, S. 399-402.

U. Kattmann: „Vielfalt der Menschen aber keine Rassen" in: Biologie in unserer Zeit 26 (5), 1996, S. 70-71.

R.C. Lewontin: „The apportionment of human diversity" in: Evolutionary Biology 6, 1972, S. 381-398.

J. Mallet: „Subspecies, semispecies, superspecies" in: S. Levin (Hg.): „Encyclopedia of biodiversity", Academic Press 2001, S. 523-526.

J. Müller-Jung: „Jenaer Erklärung: Der Mist mit den Rassen" in: F.A.Z., 12.09.2019.

H.G. Parker: „Genomic analyses of modern dog breeds. Mammalian Genome" 23 (1-2), 2012, S. 19-27.

B. Rensch: „Geographic races in zoology" in: International Social Science Journal 17 (1), 165, S. 128-130.

N. A. Rosenberg et al.: „Genetic structure of human populations" in: Science 298 (5602), 2002, S. 2381-2385.

N. Sesardić: „Race: a social destruction of a biological concept" in: Biology and Philosophy 25 (2), 2010, S. 143-162.

N. Sesardić / R. De Clercq: „Women in philosophy: problems with the discrimination hypothesis" in: Academic Questions 27 (4), 2014.

E. Stresemann: „The Formenkreis theory" in: Auk 53, 1936, S. 150-158.

A. Templeton: „Biological races in humans" in: Studies in History and Philosophy of Biological and Biomedical Sciences 44 (3), 2013, S. 262-271.

E.O. Wilson / W.L. Brown: „The subspecies concept and its taxonomic application" in: Systematic Zoology 2, 1953, S. 97-111.