28.05.2015

Diskussion: Sind offene Grenzen realistisch?

Interview

Flüchtlinge ertrinken und die EU kämpft gegen Schleuserbanden. Derweil soll Deutschland nach einem Entwurf der EU-Kommission 8700 Flüchtlinge aufnehmen. Sabine Beppler-Spahl, Kalle Kappner und Clemens Schneider diskutieren, ob offene Grenzen eine Lösung sind

Das Flüchtlingshilfswerk der UN hat das Mittelmeer zur „tödlichsten Flüchtlingsroute der Welt“ erklärt. Allein im letzten Jahr sollen über 3000 Menschen beim Versuch, auf diesem Weg Europa zu erreichen, ertrunken sein. Skrupellose Menschenhändler, heißt es, würden Menschen in den Tod locken. Ist dies die ganze Wahrheit? Wie viele Flüchtlinge verkraftet Europa und wer sollte über die Zuwanderung entscheiden?

Am 21. April fand in Berlin die Diskussionsveranstaltung „Offene Grenzen? Chancen und Herausforderungen der Migration“ statt. Hier kann man sich nun den vollständigen Mitschnitt der Diskussion anhören, an der sich die Herausgeber des gleichnamigen Sammelbands beteiligten:
 


Clemens Schneider ist Mitgründer des Think Tanks Prometheus – Das Freiheitsinstitut. Er war drei Jahre lang Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Mitinitiator der Woche der Freiheit. Außerdem schreibt er für mehrere Blogs.

Kalle Kappner wuchs in Solingen auf und absolvierte zunächst ein Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln. Seit 2012 studiert er Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. In seinen Studien beschäftigt er sich intensiv mit den ökonomischen Aspekten der Migration.