16.06.2015

Radio Freiblick: Braucht der Fußball die FIFA?

Interview mit Stefan Chatrath

In der dritten Folge von Radio Freiblick geht es um die FIFA. Der Professor für Sportmarketing Dr. Stefan Chatrath geht im Gespräch mit Sabine Beppler-Spahl der Frage auf den Grund, was die FIFA für den Fußball geleistet hat. Wie steht es um die Zukunft des Fußballs?

Der Skandal um die FIFA nimmt kein Ende. Der Weltfußballverband ist vor allem wegen Korruption in den höchsten Rängen in die Kritik geraten. Der FIFA-Präsident Sepp Blatter verkörpert in den Medien alles, was an der FIFA falsch ist. Wie Stefan Chatrath im Interview erklärt, hat Sepp Blatter aber auch zahlreiche Erfolge aufzuweisen. Überhaupt seien manche Europäer ziemlich uninformiert darüber, was die FIFA weltweit auf die Beine gestellt hat.

„Er hatte eine Mission: Den Fußball in die Welt zu bringen“, sagt Chatrath im Gespräch über Sepp Blatter. „Man könnte vielleicht schon sagen, dass er sein Ziel erreicht hat.“ Die Mehrzahl der Verbände weltweit beurteilt Blatters Arbeit sehr positiv. Die Kritik kommt vor allem aus Europa. „Man kann ganz klar sagen, dass der europäische Fußball an Macht verloren hat.“ Schließlich erläutert Chatrath, dass sich Katar durchaus eine gewisse Reputation im Sport aufgebaut habe in den letzten Jahren. Trotz allem sei vieles an der Kritik an FIFA-Funktionären durchaus berechtigt.

„Radio Freiblick“ ist die Podcastreihe des humanistischen Think-Tanks Freiblickinstitut e.V.
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