11.09.2015

Gentechnik: Die Optimierung des Menschen

Essay von Bernd Vowinkel

Die Gentechnik ist aufgrund der CRISPR-Innovation in eine Phase der Euphorie getreten. Sie eröffnet Möglichkeiten von der Erzeugung von Designerbabys bis zu neu konstruierten biologischen Wesen. Dadurch ergeben sich laut Bernd Vowinkel nicht nur Risiken, sondern auch Chancen

Die Gentechnik ist eine der zentralen Technologien des sogenannten Transhumanismus. Die Bezeichnung „Transhumanismus“ wurde erstmals im Jahr 1957 vom Biologen Julian Huxley (Bruder von Aldous Huxley, Autor von Brave New World) geprägt. Er definiert in New Bottles for new Wine den transhumanistischen Menschen als „Mensch, der Mensch bleibt, aber sich selbst, durch Verwirklichung neuer Möglichkeiten von seiner menschlichen Natur und für seine Natur, überwindet“. [1] Die Gentechnik ist eine dieser neuen Möglichkeiten.

Im Science-Fiction-Spielfilm Gattaca aus dem Jahr 1997 gibt es eine Szene, in der ein Ehepaar zusammen mit seinem „Gentechniker“ bespricht, welches Aussehen und welche Fähigkeiten ihr zukünftiges Kind haben soll. Zur Zeit der Entstehung des Films war das tatsächlich noch reine Science-Fiction. Die Entwicklung der Gentechnik hat seitdem gewaltige Fortschritte gemacht. Im Jahr 2003 wurde erstmals das menschliche Genom einer Person vollständig entschlüsselt. Damals war der Aufwand noch gewaltig. Inzwischen gibt es hochentwickelte Sequenzier-Maschinen, die das komplette menschliche Genom so schnell und effektiv entschlüsseln können, dass Firmen [2] diese Arbeit schon für unter 1000 US-Dollar anbieten können.

Das menschliche Genom besteht aus etwa 20.000 einzelnen Genen. Der gesamte Informationsgehalt des Genoms wird auf 1,4 Gigabyte geschätzt. Das entspricht etwa der Speicherkapazität von zwei Audio-CDs. Wenn man bedenkt, dass darin der gesamte Bauplan des menschlichen Körpers verschlüsselt ist, so ist dies eine erstaunlich geringe Datenmenge.

„Die Erzeugung von Menschen wird mit großer Wahrscheinlichkeit in einigen Jahrzehnten möglich sein“

Mit Blick auf die grundlegenden Naturgesetze gibt es keinen Grund, warum die Daten des Genoms nicht gezielt verändert werden könnten. Im Prinzip sollte es sogar möglich sein, völlig neue Lebewesen am Computer zu konstruieren und biotechnisch herzustellen. In der Tat ist es dem amerikanischen Biochemiker Craig Venter [3] bereits im Jahr 2007 gelungen, erstmals ein künstliches Bakterium mit dem Namen „Mycoplasma mycoides JCVI-syn1.0“ herzustellen. Dazu wurden Maschinen eingesetzt, die computergesteuert die etwa eine Million Basenpaare in der gewünschten Reihenfolge aneinandergesetzt haben. Das Design und die Erzeugung auch von komplexeren Lebewesen bis hin zum Menschen oder zu menschenähnlichen Wesen werden mit großer Wahrscheinlichkeit in einigen Jahrzehnten möglich sein.

Wie bei vielen neuen technologischen Entwicklungen ist die Gentechnik von Phasen der Euphorie und der Ernüchterung geprägt. So trat eine gewisse Ernüchterung ein, als man feststellen musste, dass die Entschlüsselung der Funktion einzelner Gene erheblich komplexer ist als ursprünglich angenommen. In der Regel wird dies im Tierexperiment (meist mit Mäusen) gemacht. Eine gängige Methode ist, ein modifiziertes Gen z.B. über Viren in den Körper des Versuchstieres einzuschleusen. Ein Teil der Zellen baut dieses Gen ein und übernimmt die entsprechende Funktion. Danach untersucht man, wie sich die Körperfunktionen oder das Verhalten des Versuchstieres verändert haben. Insgesamt ist aber die Genmanipulation im Moment noch überwiegend ein Herumstochern im Nebel. Die Zielgenauigkeit ist begrenzt und die unerwünschten Nebenwirkungen sind erheblich. Trotzdem gelingt es im Tierexperiment gelegentlich, vorteilhafte Veränderungen zu erzielen.

Die CRISPR-Revolution

Das experimentelle Verändern von Genen und die Untersuchung der Auswirkungen sind extrem arbeitsintensiv und damit auch teuer. Hinzu kommt, dass bestimmte Eigenschaften wie z.B. Krankheitsdispositionen häufig durch eine Kombination mehrerer Gene erzeugt werden. Man kann also in der Regel keineswegs sagen, dass ein einzelnes Gen für eine ganz bestimmte Eigenschaft des Körpers zuständig ist. Insofern schien die Möglichkeit der Erzeugung von Designerbabys in sehr weiter Zukunft zu liegen. Im Jahr 2012 hat sich die Situation durch die Entwicklung der sogenannten CRISPR-Technik [4] schlagartig geändert.

CRISPR ist die Abkürzung für „Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats“. Es handelt sich dabei um Abschnitte sich wiederholender DNS im Genom. Sie sind Teil eines Mechanismus zur Immunabwehr, da sie den Organismus gegen fremde DNS verteidigen. Dies geschieht durch den gezielten Einbau fremder DNS in diesen Bereichen. Mit Hilfe von so genannten Endonukleasen (Enzyme), die als molekulare Scheren arbeiten, kann man nun diese Eigenschaft nutzen, um gezielt fremde DNS-Abschnitte in das Genom einzuschleusen. Hierzu werden dem Enzym RNS-Schnipsel („guide RNS“) beigegeben, die dafür sorgen, dass genau an der gewünschten Stelle das Aufschneiden und Einbauen erfolgen. Es wird hier also ein natürlicher Vorgang der Immunabwehr für die Genmanipulation genutzt.

Der große Fortschritt liegt darin, dass diese neue Technologie erheblich einfacher als ältere Verfahren ist und keine extrem teure Laborausstattung voraussetzt. Außerdem kann die Technik relativ schnell erlernt werden. Insgesamt führt diese neue Technologie dazu, dass die Funktionen einzelner Gene nun erheblich schneller als vorher identifiziert werden können. Dies ist die Voraussetzung dafür, gezielt bestimmte genetisch bedingte Eigenschaften zu verändern.

„Die Funktionen einzelner Gene können dank CRISPR erheblich schneller identifiziert werden“

Die Entwicklung hin zu Designerbabys wird in kleinen Schritten erfolgen. Als Einstieg kann man bereits die Präimplantationsdiagnostik (PID) sehen. Hier werden nicht die Gene selbst verändert, sondern es wird zwischen verschiedenen befruchteten Eizellen selektiert. Mit dieser Methode können schon jetzt viele genetisch bedingte Krankheiten vermieden werden. In seinem Buch [5] Superintelligence erklärt der Autor Nick Bostrom, dass man z.B. den Intelligenzquotienten (IQ) theoretisch durch Selektion aus zehn befruchteten Eizellen um etwa zwölf Punkte steigern könnte. Dazu müsste man allerdings wissen, welche Gene für den IQ verantwortlich sind. Durch die restriktive Gesetzgebung in unserem Land ist die PID im Moment auf die wenigen Fälle beschränkt, bei denen eine natürliche Befruchtung nicht möglich ist. Manche sehen in der Nutzung der PID zur Vermeidung von Behinderungen eine Abwertung von behinderten Menschen. Dies ist aber eine etwas seltsame Logik. Denn dann dürften wir generell keine Vorbeugung gegen Krankheiten unternehmen, weil das eine Diskriminierung von Kranken wäre. Letztlich liegt es aber am Einzelnen, respektvoll und empathisch mit Behinderten umzugehen. Diese Frage hat mit dem rechtlichen Status der PID nichts zu tun.

Eine weit verbreitete Fehleinschätzung ist die Meinung, dass Menschen weitestgehend durch ihre Gene determiniert sind. Dabei spielen allerdings deutlich mehr Faktoren eine Rolle. Aktuell wird etwa viel zur Wirkung von Umwelteinflüssen und frühkindlicher Erziehung geforscht. Sie können sogar Rückwirkungen auf die Gene erzeugen. Dabei wird zwar nicht die DNS-Sequenz verändert, aber die Aktivität einzelner Gene wird beeinflusst. Man bezeichnet das als Epigenetik. Jenseits unserer genetischen Disposition haben wir ein gehöriges Maß an Handlungsfreiheit, aus unserem Leben das zu machen, was wir wollen. Selbst wenn es gelänge, einem Kind die geistigen Veranlagungen eines Albert Einstein genetisch einzuprogrammieren, würde das keineswegs bedeuten, dass aus dem Kind dann ebenfalls ein erfolgreicher Physiker wird. Es könnte auch ein mittelmäßiger Schuhverkäufer werden.

Anwendungen

Die naheliegendste Anwendung der Gentechnik ist die Vermeidung und Reparatur von erblich bedingten Krankheiten und Behinderungen. Einige Erbkrankheiten wie z.B. Trisomie 21 (Mongolismus) können inzwischen durch gentechnische Blutuntersuchung der Mutter während der Schwangerschaft erkannt werden. In der Praxis führt dies in etwa 90 Prozent der Fälle zu der Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch. Bei einigen anderen Erbkrankheiten sieht man die Möglichkeit, diese nach der Geburt durch das Einschleusen reparierter Gene weitgehend zu heilen. Das Verfahren steht aber noch am Beginn der Entwicklung. Weiterhin können Krankheitsdispositionen über eine Genom-Analyse erkannt werden und es können dadurch frühzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

„Aus der Genmanipulation ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, die Lebensqualität der meisten Menschen zu verbessern“

Neben der Reparatur von genetischen Defekten besteht längerfristig die Möglichkeit, durch Manipulation des Genoms die Lebensspanne erheblich zu vergrößern. Im Tierexperiment ist dies bereits gelungen. So berichteten Ende 2007 Forscher von der Ohio Universität [6], dass es ihnen gelungen sei, eine „Supermaus“ zu erzeugen. Bei dieser Maus wurden die Gene so verändert, dass sie ein bestimmtes Protein, das in den Glukosestoffwechsel eingreift, im Körper verstärkt erzeugt. Das führte dazu, dass diese Mäuse nur halb so dick wie normale Mäuse wurden, obwohl sie fast doppelt so viel fraßen. Weiterhin waren sie körperlich extrem fit, sexuell sehr aktiv und lebten viel länger. Dreijährige weibliche Mäuse konnten noch Nachkommen bekommen. Rechnet man das auf den Menschen hoch, so hieße das, dass theoretisch noch 80-jährige Frauen Kinder bekommen könnten. Dennoch sind diese Ergebnisse insgesamt nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragbar.

Prinzipiell ergeben sich aus der Genmanipulation vielfältige Möglichkeiten, das potentielle Leid mancher Menschen zu vermindern bzw. ganz zu vermeiden und die Lebensqualität und Lebensspanne der meisten Menschen zu verbessern. Demgegenüber steht die Gefahr eines Missbrauchs der Technik.

Ethische Bedenken

Gegen die Manipulation des menschlichen Genoms gibt es in unserer Gesellschaft erhebliche Bedenken. Zum Teil sind diese Bedenken durchaus berechtigt. Gerade der in diesem Zusammenhang häufig zitierte Roman Schöne neue Welt von Aldous Huxley zeigt eindrucksvoll, wie diese Technik durch den Staat missbraucht werden kann.

Genaugenommen ist in Huxleys Welt aber nicht die Gentechnik das Problem, sondern der totalitäre Staat, der diese Technik missbraucht. David Pearce hat aus der Sicht des modernen Transhumanismus dazu eine interessante Kritik [7] mit dem Titel „Brave New World? A Defence Of Paradise-Engineering“ verfasst. Die Horrorvision, dass der Staat eventuell die Möglichkeiten der Gentechnik nutzen könnte, um gezielt bestimmte Eigenschaften von Menschen zu erzeugen, ist weit verbreitet. Ein häufig zitiertes Musterbeispiel ist die Armee der Klonkrieger aus dem Film Star Wars: Episode II. Ein modernes demokratisches Gemeinwesen sollte selbstbewusst genug sein, die Missbrauchsrisiken, die mit dieser Technologie – wie bei jeder anderen auch – einhergehen, durch humane Regeln und Verfahren zu verhindern.

Ein weiteres ethisches Problem besteht darin, dass genoptimierte Menschen selbst keinen Einfluss auf ihre eigenen Gene haben, da die Wahl vor der Geburt getroffen wird. Solange aber ausschließlich Eltern die Wahl haben, werden sie sich wohl für eine möglichst vorteilhafte Genkombination entscheiden. Das ändert natürlich nichts daran, dass es in einer transhumanen Gesellschaft klare Regeln und Gesetze geben muss, die das Wahlrecht der Eltern in vernünftigen Grenzen halten. Ohne Manipulation werden unsere Gene durch eine rein zufällige Kombination der elterlichen Gene erzeugt. Insofern stellt sich hier die Frage, ob eine zielgerichtete Kombination gegenüber dem blinden Zufall wirklich ethisch verwerflich ist. Der Philosoph Nick Bostrom bemerkt dazu: „Wenn Mutter Natur ein echte Mutter wäre, so würde sie wegen Kindesmisshandlung und Mord im Gefängnis sitzen.“ [8]

Genaugenommen manipulieren wir unsere Gene schon seit Anbeginn der Menschheit über die Partnerwahl. Wie Evolutionsbiologen herausgefunden haben, bestimmen überwiegend Frauen über die Wahl ihres Partners die Ausgangsbasis für die Genkombination ihrer Kinder. Überspitzt könnte man das als eine von Frauen betriebene Züchtung bezeichnen [9]. Diese Art der Selektion wird aber allgemein als natürlich und damit als ethisch unbedenklich angesehen. Die gezielte Veränderung des Genoms verstößt dagegen nach Ansicht vieler Ethikexperten gegen die Menschenwürde. Was aber ist Menschenwürde und wie erwirbt man sie? Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Richtig schwierig wird die Begründung, dass die Würde ausgerechnet durch die Genmanipulation angetastet werden soll. Hat ein Mensch, dessen Gene so optimiert sind, dass er eine höhere Lebenserwartung hat, dass er eine hohe geistige Leistungsfähigkeit besitzt und dass er auch noch gut aussieht, weniger Würde als ein „normaler“ Mensch, dessen Gene durch reinen Zufall bestimmt worden sind?

„Wir manipulieren unsere Gene schon seit Anbeginn der Menschheit über die Partnerwahl“

Bei eineiigen Zwillingen gibt es keinerlei Grund, die Menschenwürde irgendwie in Gefahr zu sehen. Bei geklonten Menschen würden aber viele Ethikexperten von einer Verletzung der Menschenwürde sprechen, obwohl dabei von der zugrundeliegenden Genetik her kein essentieller Unterschied gegenüber eineiigen Zwillingen auszumachen ist. Generell ist es wie mit fast jeder neuen Technik, sie kann zu unserem Vorteil und zu unserem Nachteil verwendet werden. Werden dagegen statt rein pragmatischer Bedenken grundlegende ethische Bedenken angeführt, so wird die Kritik häufig diskussionswürdig. Wer bestimmt, was in diesem Zusammenhang ethisch ist? Der Philosoph Jürgen Habermas hat in seinem Essay „Die Zukunft der menschlichen Natur“ [10] die Genmanipulation verteufelt. Er sieht in ihr vor allem die Gefahren, wobei er aber auch die gentechnischen Fortschritte in der Medizin in Frage stellt. Ein Kritiker hat die Ansichten von Habermas daher sehr treffend als „die Zukunft tot gedacht“ bezeichnet.

In Deutschland wird die Gentechnik nicht zuletzt auch wegen der Anwendung der negativen Eugenik im Dritten Reich von den meisten als unethisch eingestuft und daher völlig abgelehnt. Daneben gibt es eine weitverbreitete Aversion gegen jedwede neue technologische Entwicklung. Bei Gesetzesentwürfen zur Bioethik kommt dem deutschen Ethikrat ein besonderes Gewicht zu. Er wird sicher dafür sorgen, dass in Deutschland die Genmanipulation weitestgehend verboten bleibt, nicht zuletzt schon deshalb, weil hier Religionsvertreter einen besonders großen Einfluss haben. Übersehen wird dabei häufig, dass es den Verfechtern des Transhumanismus um eine positive Eugenik geht, die die allgemeine Lebensqualität und generell die Wohlfahrt der gesamten Gesellschaft verbessern möchte, wenn die Menschen sich freiwillig dafür entscheiden, sie zur Optimierung ihres Lebens oder des Lebens ihrer Kinder einzusetzen.

Technische und medizinische Entwicklungen, die geeignet sind, das Leid der Menschen zu verringern und das Glück bzw. die Wohlfahrt zu vergrößern, lassen sich erfahrungsgemäß nicht auf Dauer aufhalten. Im Zeitalter der Globalisierung wird es immer Staaten geben, die eine weniger reglementierte Bioethik zulassen. So gibt es schon jetzt in China gentechnische Experimente an Embryonen [11], obwohl die Technik noch gar nicht ausgereift ist. Auch in den angloamerikanischen Ländern sieht man die Entwicklung eher pragmatisch. So hat z.B. Google im Jahr 2013 das Tochterunternehmen Calico (California Life Company) gegründet, das sich mit Technologien der Lebensverlängerung befasst, darunter auch die Gentechnik.

„Es ist ethisch sogar geboten, die Gentechnik zum Wohl der Menschheit einzusetzen“

Ein säkularer Staat sollte sich in seiner Gesetzgebung auf Vernunft und Logik stützen, nicht auf letztlich unbegründete Ängste und Vorurteile. Aus dieser Sicht ist es ethisch sogar geboten, die Gentechnik weiter zu entwickeln und sie zum Wohl der Menschheit einzusetzen. Der britische Philosoph David Pearce sieht in der Gentechnik langfristig die Chance, das Glück der Menschen dramatisch zu verbessern und das Leid zu beenden. In seinem Manifest [12] The Hedonistic Imperative beschreibt er seine Strategie dazu. Die Gentechnik spielt dabei eine zentrale Rolle. Auf die Frage, ob nicht die genetischen Verbesserungspläne an die Rassenbiologie der Nazis erinnern, antwortet er: „Die Frage ist, ob man Genetik für das Wohl aller Lebewesen einsetzen will oder für das Wohlergehen einer Herrschaftsrasse. Die Nazis hatten einen sozialdarwinistischen Ansatz, wohingegen wir uns für alle Lebewesen einsetzen. Das ist so weit weg von der Rassenpolitik des Dritten Reichs, wie du es dir nur vorstellen kannst.“ [13] Wir können das Paradies im Diesseits erschaffen, aber das geht langfristig nur, wenn wir auch den Menschen selbst verbessern.