01.11.2001

Fäkalien-gedüngtes Biogemüse von Ratten bevorzugt

Essay von Thilo Spahl

Thilo Spahl entmystifiziert den Glauben an die "bessere" und "gesündere" ökologische Landwirtschaft. Er erklärt, warum konventionelle Landwirtschaft der ökologischen überlegen ist.

Das kurze, aber prägnante Glaubensbekenntnis und zugleich politische Programm der neuen grünen Landwirtschaftsministerin Renate Künast lautet: „Klasse statt Masse“. Und der Königsweg zum klasse Lebensmittel ist offenbar der ökologische Landbau. Wenn nur die Verbraucher es endlich einsehen würden, dass es sich lohnt, ein paar Mark mehr fürs Kilo Ökoobst zu bezahlen, dann könnte der Anteil der Ökoanbauflächen von 2 auf 20 und am Ende doch wohl möglichst auf 100 Prozent erhöht werden, und die nachhaltige Gesundheit von Mensch und Umwelt wäre garantiert. Irgendwie wollen zwar die meisten von uns nicht unbedingt mehr Geld für die Biolebensmittel locker machen, aber wir glauben schon, dass sie gesünder sind und die zugrunde liegende Produktionsweise in bestem Einklang mit der Natur steht. Genau hier jedoch wäre mehr Skepsis angebracht.

Der ökologische Landbau postuliert zwar durchaus begrüßenswerte Ziele, orientiert sich jedoch in weiten Teilen an Glaubenssätzen und Methoden, bei denen es keinen Grund zur Annahme und erst recht keinen Beweis gibt, dass sie zu einem qualitativ höherwertigen Produkt oder einer geringeren Belastung der Umwelt führen.

Dass die alternativen Ansätze so wenig taugen, ist bedauerlich. Denn natürlich gibt es in der konventionellen Landwirtschaft viele Missstände, und natürlich gibt es Möglichkeiten, die Qualität der Produkte zu erhöhen und die Umwelt zu schonen. Doch der Weg dorthin führt nicht über die dogmatischen Heilslehren oder Ökobauernweisheiten, sondern nur über vorurteilsfreie Nutzung aller technischen Möglichkeiten unter ökologischen Gesichtspunkten – wobei man unter Ökologie keine Weltanschauung verstehen sollte, sondern die Wissenschaft von den vielfältigen Zusammenhängen in der Umwelt. Den größten Beitrag könnten hier neue gentechnisch veränderte Nutzpflanzen leisten. Ein Vergleich des organisch-biologischen Landbaus mit der konventionellen Landwirtschaft zeigt, dass die Grenze zwischen Gut und Schlecht keineswegs mit der zwischen diesen beiden Produktionsformen zusammenfällt.

Flächenbedarf

Das vielleicht stärkste Argument gegen den organisch-biologischen Landbau ist sein hoher Flächenbedarf. Dieser hat einen erheblichen Verlust an Lebensraum für wild lebende Tiere und Pflanzen zur Folge. Würde ein Ökolandwirt auf konventionellen Anbau umstellen, könnte er 30 bis 50 Prozent seines Ackerlandes der Natur zurückgeben. Der Effekt wäre weit größer als jener, der daraus resultiert, dass er durch weniger intensive Bewirtschaftung auf seinen Feldern Überlebenschancen für manche Tiere und Pflanzen bieten mag. Auf solchen freien Flächen können schnell wachsende Plantagenwälder nicht nur Holz als umweltfreundliche Energiequelle liefern, sondern auch eine Vielzahl von Tieren, angefangen bei Insekten über Vögel bis hin zu Reh und Fuchs, beherbergen. Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt ist nicht die intensive, sondern die extensive Landwirtschaft. Setzt sich die ökologische Landwirtschaft durch, muss die Natur den Äckern weichen.

Einsatz von Düngemitteln

Der organische Anbau unterscheidet sich von herkömmlicher Landwirtschaft wesentlich durch zwei Grundsätze: dem Verzicht auf Mineraldünger und die Nutzung organischer statt synthetischer Pflanzenschutzmittel. Der Preis hierfür sind neben einem größeren Flächenbedarf vor allem geringere Erträge und damit teurere Produkte. Es stellt sich die Frage, was an Mineraldünger so nachteilig sein soll, dass man für den Verzicht auf denselben einen so hohen Preis zu bezahlen bereit ist. Die heute angewendeten mineralischen Stickstoffdünger enthalten die Stoffe, von denen man weiß, daß sie sich besonders positiv auf das schnelle Pflanzenwachstum und den Ernteertrag auswirken: Stickstoff und die Mineralien Phosphor und Kalium sowie weitere Spurenelemente. Neben den Mineraldüngern gibt es organische Dünger. Die am häufigsten verwendeten organischen Dünger sind Stallmist und Gülle. Hauptbestandteile sind auch hier Stickstoff, Kalium und Phosphate. Ohne die Stickstoffverbindung ist keine Eiweißsynthese möglich, wobei es für die Pflanze gleichgültig ist, ob das Nitrat aus Mineraldünger, Gülle, Stallmist oder Kompost stammt. Genauso egal ist es der Umwelt. Insbesondere Gülle, die genutzt wird, um den Boden mit Nährstoffen anzureichern, führt zu einer ebenso hohen Nitratbelastung der Gewässer wie der Mineraldünger von konventionellen Höfen. Der entscheidende Faktor ist nicht, ob man biologisch oder synthetisch düngt; die Frage ist, ob man zuviel düngt.

In der Tat wurde und wird in der konventionellen Landwirtschaft lange überdüngt und die Umwelt dadurch unnötig belastet. Doch das lässt sich vermeiden. Entscheidend hierfür ist die spezifische Düngerbedarfsermittlung mit Hilfe einer Bodenuntersuchung sowie die Düngung zum richtigen Zeitpunkt. Hierfür werden von verschiedenen Software-Firmen Programme zur Düngeplanung auf dem Computer angeboten. In den 60er-Jahren gab es in einigen Regionen deutlich zu hohe Nitratwerte im Trinkwasser. Heute jedoch werden beim Trinkwasser die durchgehend sehr niedrigen Grenzwerte eingehalten.

Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Manche Menschen glauben, Biobauern würden keine Pflanzenschutzmittel einsetzen. Das ist falsch. Sie verwenden Insektizide und Fungizide, und zwar in durchaus großen Mengen. Ein weiterer Irrglaube lautet, Ökopestizide seien weniger giftig als konventionelle. Wären sie nicht giftig, würden sie sich schwerlich zur Bekämpfung von Insekten und Pilzen eignen. Grundsätzlich gilt: Synthetisch hergestellte Chemikalien sind nicht giftiger als natürlich vorkommende. So gelten beispielsweise 60 Prozent aller künstlichen, aber auch 60 Prozent aller natürlichen Substanzen als krebserregend. Man kann giftige Substanzen in der Fabrik herstellen, man kann sie allerdings auch aus Pflanzen, Insekten oder Erzen gewinnen. Woher sie stammen, spielt keine Rolle. Wichtig ist, welche Wirkung sie entfalten. Das sehen Ökobauern anders. Bei ihnen zählt nur eines: Hauptsache nicht aus der Fabrik. Sie nutzen nur aus der Natur gewonnene Pflanzenschutzmittel. Doch diese sind zum Teil weit giftiger als künstlich hergestellte Mittel. So ist zum Beispiel Nikotin als organisches Insektizid zehnmal giftiger als das synthetische Imidacloprid.

Zu den häufigsten Ökospritzmitteln gehören Kupfer- und Schwefelverbindungen. Diese sind keineswegs harmlos. Kupfersulfat, als Fungizid eingesetzt, führt bei Arbeitern im Weinanbau zu Leberschäden, tötet Regenwürmer und reichert sich im Boden an. Aufgrund der großen Belastungen für die Natur sollen kupferhaltige Verbindungen ab April 2002 in der EU verboten werden. Da ein solches Verbot aber das Aus für Ökowein bedeuten würde, wird über Sonderregelungen nachgedacht. Ein absurder Gedanke: Umwelt- und menschenschädigende Anbaumethoden werden als ökologisch bezeichnet und dürfen übliche Naturschutzstandards unterlaufen.

Auch eine schädliche Wirkung auf Nützlinge ist bei den Ökopestiziden durchaus nicht selten. Schwefelhaltige Präparate töten zum Beispiel Marienkäfer, nützliche Raubwanzen und Raubmilben sowie Gallmücken und Trichogrammawespen. Sie sind zudem giftig für Fischnährtiere und teilweise auch für Algen und Fische. Was jedoch bei gentechnisch veränderten Pflanzen Anlass zu Protesten und Verbotsforderungen gibt, scheint bei organisch-biologischen Mitteln eine Art Kavaliersdelikt zu sein.

Ebenfalls weite Verbreitung haben azadirachtin- und pyrethrinhaltige Präparate, die unter den heutigen strengen Zulassungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel, bei denen Wirksamkeit sowie Unbedenklichkeit gegenüber Mensch, Tier und Naturhaushalt nachgewiesen werden müssen, als zweifelhaft gelten. Da die Existenz des ökologischen Landbaus nach Angaben der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft jedoch von diesen Mitteln abhängt, wird auch hier wahrscheinlich mittelfristig ein weiterer Einsatz unter Vorbehalt der kleinräumigen Anwendung gestattet, jedoch eine Verbesserung der Präparate mit dem Ziel der Verminderung der Auswirkungen dringend empfohlen.

Auch wenn man sich anschaut, woher das Pyrethrin stammt, sollte mancher Biobauer seine Zweifel haben, ob eine weitere Verbreitung erstrebenswert wäre. Es wird vorwiegend in Kenia, Tansania und Peru aus den getrockneten Blüten von Chrysanthemen gewonnen, die auf großen Flächen angebaut und von denen täglich viele Millionen von Hand gepflückt werden, um den Bedarf der Ökobauern in den Industrienationen zu decken.

Schließlich sind auch schädliche Wirkungen für den Menschen nicht auszuschließen. Das natürliche Insektizid Rotenon wurde kürzlich mit der Entstehung der Parkinson-Krankheit in Zusammenhang gebracht, nachdem es im Laborversuch bei Ratten zu entsprechenden Hirnschäden geführt hatte.

Während gegen Insekten und Pilze munter gespritzt wird, finden wir bei Unkrautbekämpfungsmitteln im Ökolandbau tatsächlich äußerste Zurückhaltung. Stattdessen wird gepflügt und gejätet. Doch darunter hat der Boden sehr zu leiden. Dies trägt stark zur Erosion bei. Außerdem muss zu diesem Zweck mit dem Traktor über den Acker gefahren werden, wobei Diesel verbrennt. Im Boden lebende Tiere und am Boden brütende Vögel werden getötet. Dies kann man vermeiden, wenn man Herbizide einsetzt. Moderne pfluglose Bearbeitung als „konservierende Bearbeitung“ belässt die Ernterückstände im oder auf dem Boden. Herbizide töten das Unkraut, dessen zurückbleibende Wurzeln den Boden vor Erosion schützen und ihn gleichzeitig mit Nährstoffen anreichern. Auch die Regenwürmer wissen das zu schätzen und vermehren sich ausgezeichnet. Doch hier kennt der Ökoanbau kein Pardon: Erosion hin oder her, der Boden wird aufgewühlt und mühsam vom Unkraut befreit. Dabei sind Herbizide unter den Pflanzenschutzmitteln die ungiftigsten, da sie nur gegen Pflanzen wirken und Insekten und Säugetiere gar nicht beeinträchtigen.

Qualität der Produkte

Die Behauptung, Ökoprodukte seien gesünder, ist falsch. In Hunderten von Untersuchungen wurde gezeigt, dass hinsichtlich der Inhaltsstoffe keine Unterschiede zu konventionell erzeugten Lebensmitteln bestehen.

Manche Ökoprodukte weisen lediglich einen niedrigeren Nitrat- und Proteingehalt auf. Sie werden von Ratten in Fütterungsexperimenten ein wenig bevorzugt. Doch dies als Beweis für ihre größere Gesundheit zu werten, ist mehr als zweifelhaft, da wir uns glücklicherweise auch ansonsten hinsichtlich unserer Ernährung nicht die Ratte als Vorbild nehmen. Der Gesundheitszustand der Bevölkerung scheint unter den Erzeugnissen der modernen Landwirtschaft nicht besonders zu leiden. Seit Einführung von synthetischen Pflanzenschutzmitteln sind die Krebserkrankungen um 15 Prozent zurückgegangen, Magenkrebs sogar um 50 bis 60 Prozent. Als Ursache wird vor allem die kostengünstige Verfügbarkeit und der daher angestiegene gesundheitsförderliche Verzehr von Obst und Gemüse genannt, aber auch die geringere Belastung mit krebserregenden Pilzgiften, deren Vorhandensein bei organisch-biologischen Produkten wahrscheinlicher ist als bei konventionellen.

Immer wieder wird angeführt, dass in unseren Lebensmitteln Spuren von synthetischen Pflanzenschutzmitteln gefunden werden. Dies ist natürlich vollkommen richtig. Entgegen der allgemeinen Erwartung unterscheiden sich jedoch Bioprodukte im Gehalt an Rückständen und Verunreinigungen nicht wesentlich von konventionell erzeugten Produkten. Bioprodukte enthalten erwartungsgemäß kaum Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Aber auch bei konventionell hergestellten Produkten sind die Gehalte an Pflanzenschutzmitteln sehr gering und liegen fast ausschließlich unterhalb der gesetzlich festgesetzten Höchstmengen. Die entscheidende Frage ist, ob diese Spuren eine gesundheitliche Beeinträchtigung darstellen. Dies tun sie nach heutigem Wissen nicht. Die gesetzlich festgesetzten Höchstmengen für Rückstände werden nach internationalen wissenschaftlichen Maßstäben erarbeitet und stellen sicher, dass auch eine tägliche, lebenslange Aufnahme nicht die Gesundheit gefährdet. Die Rückstände sind so gering, dass wir mit dem Verzehr konventionell hergestellter Produkte in einem ganzen Jahr weniger ungesunde Substanzen aufnehmen, als in einer einzigen Tasse Kaffee als natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind, nämlich rund 10 Milligramm. Während es also keine Gesundheitsgefährdung durch „Chemie“ im Essen gibt (wenn man von Kontaminationen im Zusammenhang mit Unfällen bzw. fahrlässig falscher Verwendung absieht), sterben jedes Jahr Tausende an bakteriell verunreinigten Lebensmitteln. Und hier dürfte der ökologische Anbau aufgrund der Düngung mit Fäkalien eher zu einer Verschärfung der Problematik beitragen. In Bio-Produkten finden sich deutlich mehr Bakterien, wenn auch selten gefährliche.

Was bleibt nun noch? Schmecken die Ökoprodukte wenigstens besser? Ja, zumindest manchmal. Das liegt daran, dass zum Beispiel bei Obst oft weniger gebräuchliche, aber schmackhaftere Sorten verwendet werden und dass man die Ware bei manchen Vertriebssystemen frischer bekommt als konventionelle Produkte – etwa wenn man sie selbst beim Bauernhof abholt. Auch tragen bestimmte Weiterverarbeitungs- bzw. Zubereitungsmethoden (etwa bei Biobrot) zu einem besseren Geschmack bei. Der ökologische Anbau als solcher hat jedoch keine Auswirkungen auf den Geschmack. Ob eine Pflanze ihre Nährstoffe aus Mineraldünger oder Kuhmist aufnimmt, hat keine Bedeutung.

Artgerechte Tierhaltung

Mehr noch als um den Ackerbau drehen sich die aktuellen Debatten, in denen nach mehr Ökolandwirtschaft gerufen wird, um die Tierhaltung. Hier soll angeblich die Massenhaltung Ursache aller Übel von Rinderwahnsinn (BSE) bis zur Maul- und Klauenseuche (MKS) sein, während der Kleinbetrieb den Ausweg aus der Krise weisen soll.

Doch gerade MKS grassiert überall dort, wo es keine modernen Großbetriebe gibt – vor allem in den Entwicklungsländern. Auch für ihren jüngsten Übergriff auf Europa hatte sie sich einen Hof zum Ausgangspunkt gewählt, der das genaue Gegenteil und damit das Ideal der Ökolandwirtschaft verkörperte. Die dort infizierten Schweine wurden nicht mit industriell erzeugtem Futter gemästet, sondern mit Speiseabfällen aus der näheren Umgebung, was sowohl als artgerecht gilt als auch den Forderungen nach regionalem Wirtschaften entspricht. Die Hygiene, die in Großbetrieben das A & O ist, spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Es ist daher kein Wunder, dass die Tiere öfter krank sind und auch Seuchen sich gut ausbreiten können.

Ob ein Tier artgerecht gehalten wird, ob Krankheiten vorgebeugt wird und hygienische Verhältnisse herrschen, hat nichts mit der Anzahl der Tiere in einem Betrieb zu tun. Die Devise „klein ist fein“ ist reine Ideologie.

Hightech und Effizienz

Das Problem bei der ökologischen Landwirtschaft sind nicht ihre Ziele, wegen derer sie zweifellos auch einen so guten Ruf hat. Wer möchte nicht sichere und gesunde Nahrungsmittel aus umweltgerechter Erzeugung? Der Haken an der Sache ist, dass man sich zur vermeintlichen Erreichung der hehren Ziele einem Methodenkanon unterwirft, der diesen nur sehr bedingt entspricht, stattdessen aber allerlei Aberglaube zur Grundlage hat. Auf Hokuspokus, Methoden aus dem vorletzten Jahrhundert, unwissenschaftliche Pseudoökologie und Romantisierung des Landlebens sollten wir jedoch verzichten, wenn wir die grundsätzlichen Ziele einer umweltverträglichen Produktion gesunder Lebensmittel ernst nehmen.

Stattdessen sollte die Zukunft der Landwirtschaft bestimmt sein durch ein wissenschaftlich fundiertes integriertes Agrarmanagement, das alle zu Gebote stehenden technischen Möglichkeiten nutzt, um bei minimalem Einsatz natürlicher Ressourcen maximalen Output an hochwertigen Nahrungsmitteln zu erreichen. Das Prinzip des integrierten Pflanzenbaus besteht darin, alle für ein gesundes Pflanzenwachstum wichtigen Faktoren zu berücksichtigen und möglichst zu optimieren: den Standort, die Fruchtfolge, die Sortenwahl, die Bodenbearbeitung, die Düngung und den Pflanzenschutz. Nur eine effiziente Landwirtschaft ist eine gute Landwirtschaft.

Wenn Sie das nächste Mal in der Ökoecke im Supermarkt überlegen, ob die Karotten ihr Extra-Geld wert sind, denken Sie daran: Ein Biolabel bescheinigt, dass der Hersteller des Produkts sich an bestimmte Glaubenssätze hält – doch bedeutet das weder, dass das Produkt besser schmeckt oder gesünder ist, noch dass bei seiner Erzeugung die Umwelt geschont wurde.