10.06.2011

Erwachsensein und Autorität im 21. Jahrhundert

Essay von Frank Furedi

Die aktuelle Erziehungs- und Familienpolitik ist bevormundend und technokratisch. Sie fußt auf der falschen Vorstellung, dass das Elternhaus den weiteren Lebensweg determiniert. Weitaus bedeutsamer ist aber ein sinnvolles gesamtgesellschaftliches Verständnis erwachsener Autorität

Eine der beunruhigendsten Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre ist die Politisierung der Erziehung im Elternhaus. Diese Politisierung mag zwar als eine überfällige, für Eltern und Kinder nützliche Entwicklung dargestellt werden, die viele familiäre Probleme lösen kann. In Wirklichkeit jedoch wird die Hinwendung zu einer Bevormundung des Privatlebens von dem Vorurteil bestärkt, dass nahezu alle gesellschaftlichen Probleme entweder direkt oder indirekt von einer schwachen Erziehung im Elternhaus herrührten.

In Großbritannien hat Tony Blairs Regierung, 1997 an die Macht gekommen, als erste die irrige Vorstellung unterstützt, dass die Politik die Probleme der Gesellschaft lösen könne, indem sie die Kleinsten unter ihre Fittiche nähme – noch bevor die Eltern eine Chance hätten, ihren Nachwuchs durch eine falsche Erziehung zu verbiegen. Eines der zentralen Anliegen von New Labour war die „frühzeitige Einflussnahme auf die Erziehung“ (early intervention) – und für Blair konnte diese Einflussnahme nicht früh genug beginnen. Er hielt es tatsächlich für möglich, die Problembürger von morgen herauszufiltern, noch bevor sie geboren sind.“Unfähige Eltern“ auszusortieren, indem man eine Art Qualitätskontrolle im Elternhaus einrichtete, war ein Grundanliegen dieser politischen Agenda.

Auch in Deutschland wird die Vorstellung, dass Eltern „Erziehungskompetenz“ vorzuweisen hätten, immer dominanter. In der Ära der Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von 2005 bis 2009 übernahm die Christdemokratin Ursula von der Leyen das Familienressort. Schon bald fiel das Augenmerk der Regierung auf die „bildungsfernen Schichten“, deren Nachwuchs lebenslänglich vom Fehlen elterlicher Zuwendung geprägt sei. Die schwarz-gelbe Koalition, die ab 2009 nun das Zepter übernommen hat, forciert diesen Trend: Sie hat nun auch noch das Elterngeld für Hartz-IV-Familien gestrichen. Auf diese Weise macht sie hinreichend deutlich, dass bestimmte soziale Schichten grundsätzlich untauglich seien für die messbaren Anforderungen einer gelungenen Erziehung.

Den technokratischen und bevormundenden Charakter heutiger Familienpolitik stellt man heute nur noch selten in Frage. Als Blair im September 2006 verkündete, dass der Staat potentielle Problembürger schon vor der Geburt ausmachen sollte – mittels Einflussnahme auf Problemfamilien, die mehrere Kinder haben wollen – schienen die Medien und die politische Elite damit einverstanden zu sein. Nur eine Handvoll Politiker – gebrandmarkt als ‘realitätsfern’ und ‘altmodisch’ – erhob Zweifel.“ Schwierige Kinder schon als Föten zu identifizieren – das ist Eugenik, wie Hitler dies schon im Sinne hatte’, äußerte z.B. Tony Benn, der frühere Vorsitzende der Linken innerhalb der Labourpartei, seine Bedenken gegenüber dieser Form elitärer Familienpolitik.

Traurigerweise wird mittlerweile der Mythos von der Determinierung der Kinder durch das Elternhaus immer weiter institutionalisiert. Man scheint der Ansicht zu sein, dass die Qualität der Erziehung im Elternhaus nahezu alles in der Zukunft eines Kindes vorherbestimmt. Noch mehr: Man glaubt, dass eine solche Politik auch die Gesellschaft als Ganzes verbessern kann. In der britischen Regierung meinen viele Politiker, dass Erziehung, „richtig“ gehandhabt, dazu beitragen kann, die strukturellen Ungleichheiten der Gesellschaft zu überwinden. “Gute Erziehung ist für Kinder entscheidend und kann zur Überwindung von Nachteilen beitragen“, argumentiert ein Diskussionspapier der damaligen Regierung.

David Cameron, aktueller Premierminister und Vorsitzender der Torys, rief die Politiker dazu auf, an einem nationalen Feldzug zur Förderung elterlicher Kompetenzen teilzunehmen, um eine “Gesellschaft in Verantwortung“  aufzubauen. Er betonte, dass „nicht der Reichtum des Elternhauses, sondern die Wärme der elterlichen Zuwendung“ die Chancen eines Kindes im späteren Leben bestimme.

Die Vorstellung eines eindimensionalen, ursächlichen Zusammenhangs zwischen elterlicher Zuwendung und sozioökonomischen Resultaten droht den öffentlichen Diskurs auf ein neues Tief zu drücken.  Im Vergleich zu der Vorstellung einer Determinierung durch das Elternhaus erscheint der Determinismus des Stalinismus oder der rassistische Determinismus der alten eugenischen Lobby bemerkenswert subtil. Die Vorstellung einer Determinierung durch das Elternhaus erlaubt es den Politikern, die absurdesten Vorurteile zu fördern. Iain Duncan Smith, der frühere Parteivorsitzende der Torys, war der Meinung, dass Kinder aus gescheiterten Elternhäusern und brüchigen Familien ein unterentwickeltes Gehirn hätten und die Schulausbildung mit der geistigen Ausstattung von Einjährigen anträten. Die Gehirne bestimmter Babys könnten nicht wachsen, weil ihre Eltern es versäumten, „Pflege und Unterstützung“ anzubieten.

Im neunzehnten Jahrhundert brachte die mittlerweile diskreditierte Phrenologie die Größe des Gehirns mit der Persönlichkeit und dem Charakter in Verbindung. Wäre Joseph Gall, der Wiener Arzt und Gründer dieser angeblichen Wissenschaft, noch unter uns, wäre er wohl ein gefeierter Mann in Westminster.

Der verheerende Einfluss auf die Erziehung

Im Bereich der Erziehung sehen wir am deutlichsten den destruktiven Einfluss der Vorstellung eines Determinismus durch das Elternhaus. Wie ich in meinem Buch Wasted: Why Education Isn’t Educating gezeigt habe, ist eine der wichtigsten Ursachen der Probleme unserer Schule die Aushöhlung der Verantwortlichkeit und Autorität der Erwachsenen.

Bedauerlicherweise ist heute der Begriff „Verantwortlichkeit der Erwachsenen“ eine bedeutungslose Phrase geworden. Schließlich haben die meisten Erwachsenen wenig mit der Erziehung der jungen Generation zu tun. Kinder ordnet man dem Verantwortungsbereich der Eltern und Fürsorgepersonen daheim sowie der Lehrer in der Schule zu. Erwachsene werden sogar dazu ermutigt, sich von den Kindern anderer Leute fernzuhalten, und sie ziehen den Schluss daraus, dass die Erfahrungen der jungen Generation nicht ihre Angelegenheit seien.

Aber Erwachsene sind nicht einfach nur Erwachsene: sie sind Teil einer umfassenderen Welt von Erwachsenen. Durch ihr bloßes Dasein verkörpern sie für die jüngere Generation das Erwachsensein, und durch ihr Verhalten machen sie deutlich, was wir von Kindern erwarten. In einem sehr praktischen Sinne ist die Autorität der Erwachsenen unteilbar.

Das Verhalten der Erwachsenen im täglichen Leben bleibt den Kindern nicht verborgen, wenn sie in die Schule gehen oder sich im Park aufhalten. Wenn sich Erwachsene zu Hause Kindern gegenüber als Autorität zeigen, dann haben es die Lehrer in der Schule leicht, Autorität im Klassenzimmer auszuüben. Wenn aber die Erwachsenen im allgemeinen nicht geneigt oder sogar unsicher sind, ob sie der jüngeren Generation gegenüber eine Führungsrolle einnehmen sollen, dann kann die Herausforderung, die ein Lehrer im Klassenzimmer spürt, außergewöhnlich groß sein. Nur schwer übernimmt man die Rolle der letzten Bastion in einer Gesellschaft, in der sonst die Autorität der Erwachsenen in Auflösung begriffen ist.

An Lehrer richtet man heute die Erwartung, Kinder zu erziehen, die außerhalb der Schule keine Gelegenheit haben, mit Erwachsenen in den Dialog zu treten. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Gespräche zwischen den Generationen sind ein unverzichtbarer Teil der Erziehung. Wenn Erwachsene von der jungen Generation abgekoppelt werden, verlieren sie ihre Rolle als Erwachsene. Erwachsene sind aber nicht nur biologisch ausgewachsene Personen. Obwohl Status und Qualität des Erwachsenseins je nach Person und Gesellschaft stark voneinander abweichen kann, kristallisiert sich die Bedeutung des Erwachsenseins erst durch die Beziehung der Erwachsenen mit der nachwachsenden Generation heraus.

In punkto Erziehung werden Vorstellungen von der Verantwortung der Erwachsenen tendenziell einseitig und negativ definiert. In vielen hitzigen Debatten über die Erziehung in der Schule greifen sich beide Seiten, Lehrer und Eltern, wegen ihres „unverantwortlichen“ Verhaltens an. Aber eine derartige Kritik wird häufig von dem Wunsch genährt, politische Punkte zu sammeln und Verantwortung abzuwälzen. Typischerweise fordert man Eltern dazu auf, sich „zu beteiligen“ und der Schule bei der Erziehungsaufgabe zu helfen, und solche Ermahnungen lassen oft einen herablassenden Blick auf die Eltern erkennen.“Es hat keinen Sinn, die Schulen für zunehmende Verhaltensdefizite unter Jugendlichen zur Verantwortung zu ziehen, wenn Eltern gleichzeitig nur allzu häufig verheerende Beispiele dafür liefern“, so eine mittlerweile gängige Redensart. Hier ist die Elternschelte eine Strategie zur Ausklammerung des weitaus größeren Problems, nämlich des Versagens der Schule oder des unzureichend durchdachten Erziehungssystems.

Indem heute gesagt wird, dass sich Eltern ihrer Verantwortung stellen sollen und womöglich mit Sanktionen zu rechnen hätten, wenn sie dies nicht tun, wird von den institutionellen Fehlentwicklungen abgelenkt. Während manche dabei den Eltern die Rolle der Übeltäter im Erziehungsdrama zuweisen, gibt es andere, die sie als die Heilsbringer der Erziehung betrachten. Doch am tatsächlichen Problem, dass nämlich die Schulen ganz einfach schlecht sind, ändert man auf diese Weise rein gar nichts. Indem man nun die Elternseite dazu auffordert, das klägliche Niveau an den staatlichen Schulen zu heben, bürdet man den Eltern Aufgaben auf, für die sie ihrerseits überhaupt nicht zuständig sind. Die Forderung nach mehr Elternbeteiligung in der Schulbildung wird dann sehr wahrscheinlich die Neigung der Eltern, ihrem Frust über die Schulen ihrer Kinder freien Lauf zu lassen, verstärken und so die Spannungen in der Gesellschaft erhöhen, ohne irgendetwas zur Verbesserung der Schulausbildung beizutragen.

Erziehung als Ganzes gehört in die Verantwortlichkeit der jeweiligen Generation. Sie kann nicht und darf nicht an eine bestimmte Gruppe von Spezialisten übertragen werden. Freilich hat man das Ideal einer Weitergabe des Wissens über die Generationen hinweg nie ganz verwirklicht. In der Vergangenheit wurde dies häufig von kulturellen oder religiösen Konflikten oder von sozialen Interessen untergraben. Heute verschlimmert sich dies noch weitaus deutlicher durch eine Politik, die die Vorstellung von einem elterlichen Determinismus fördert. Man ermutigt Eltern dazu, die Erziehung ihrer Kinder genauestens zu begleiten und sich emotional minutiös in allen Kleinigkeiten, die sich im Klassenzimmer abspielen, zu engagieren.

Dies alles fördert ein Einzelkämpfertum, das Eltern wirkungsvoll dazu ermutigt, die Erziehung ihrer Kinder genauestens zu beobachten und ihre persönlichen Interessen zu verfolgen. Politische Parteien stehen dabei an vorderster Front, wenn es darum geht, Eltern ein größeres Mitspracherecht in der Erziehung zuzugestehen – ohne sich im geringsten darüber im Klaren zu sein, welchen Schaden sie anrichten, wenn sie versuchen, die Schwächen der Schulausbildung damit auszugleichen, dass sie Ängste unter den Eltern schüren.

Wenn sich Mütter und Väter in das tägliche Schulgeschehen einmischen, verstärkt dies kleinliche Streitereien und Konflikte sowohl unter den Eltern als auch zwischen Eltern und Lehrern. Die Verantwortung von Erwachsenen wird dadurch ihrer eigentlichen Bedeutung beraubt und die Institution Erziehung beschädigt.

Aus allen diesen hier dargelegten Gründen möchte ich hier ein 5-Punkte Programm darlegen. Dieses besteht in meinem Versuch, das Verhältnis zwischen Eltern und Klassenzimmer zu verändern, um dem schädlichen Einfluss des Konzepts eines elterlichen Determinismus auf die Schulausbildung entgegenzutreten und die eigentlichen Probleme der heutigen Erziehung in den Blick zu rücken.

Ein Fünf-Punkte Programm für die Erziehung

Eltern, Lehrer und Personen des öffentlichen Lebens fühlen sich deutlich angesprochen von den Problemen, mit denen die Schulen zu kämpfen haben. Mangelnde Transparenz hinsichtlich der Standards, der Klassendisziplin und das ständige Ändern der Lehrpläne und Prüfungssysteme sind nur einige der in öffentlichen Debatten angesprochenen Themen. Bedauerlicherweise werden jedoch einige der wirklich relevanten Fragen, mit denen die Schule heute zu tun hat, nur selten in Augenschein genommen. Wir diskutieren nur selten die Frage, welche Rolle etwa die Autorität der Erwachsenen und der verantwortlichen Politiker spielt. Nur selten kommen wir auf die Kernfrage, was Erziehung eigentlich bedeutet. Wenn die Schulen wirklich gedeihen sollen, müssen wir die Beziehung zwischen Politik und Erziehung, Eltern und Lehrer sowie Erwachsenen und Kindern einer Änderung unterziehen. Was muss also getan werden?

1. Die Politik soll sich aus der Erziehung heraushalten

Politiker sollten damit aufhören, in die Lehrpläne hineinzureden, wenn sie die Schule verbessern wollen. Schulen sollten grundsätzlich vom Einfluss der Politiker ferngehalten werden. Stetiges Hineinreden in die Lehrpläne hat eine Atmosphäre der Instabilität in den Klassenzimmern erzeugt.

Erziehung benötigt eine verlässliche Stabilität. Klassenzimmer müssen von bürokratischem Mikromanagement freigehalten werden. Erziehung sollte ‘entpolitisiert’ werden. Nur wenn man die Lehrer von Initiativen der Regierung verschont, können sie sich auf die Erziehung und Ausbildung der Kinder konzentrieren.

2. Die Beziehung zwischen Eltern und Lehrern muss neu überdacht werden

Gegenwärtig ist die Grenze zwischen Elternhaus und Schule, zwischen Eltern und Lehrern ungenügend definiert. Man erwartet von den Eltern, dass sie sich als Amateur- Tutoren gerieren und sich in den Prozess der Schulausbildung integrieren. Im Gegenzug verbringen Lehrer zu viel Zeit damit, als Sozialarbeiter oder Psychologen zu agieren, indem sie sich mit Dingen beschäftigen, die man am besten in den Familien in Angriff nimmt. Dies bedeutet nicht nur Zeitverschwendung – es fördert auch Spannungen und Konflikte zwischen Eltern und Lehrern. Es gibt einen Unterschied zwischen der Begleitung von Kindern im Prozess des Heranwachsens und deren schulischer Ausbildung, und diese Unterscheidung muss wieder in die Praxis umgesetzt werden, damit eine deutlichere und konstruktivere Beziehung zwischen Eltern und Lehrern entstehen kann.

3. Die Autorität der Erwachsenen muss gestärkt werden

Die Autorität der Erwachsenen, innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers, muss gestärkt werden, um eine solide Basis für die Erziehung gewährleisten zu können. Gegenwärtig erfreut sich die Autorität von Eltern und Lehrern einer geringen kulturellen Bestärkung. Um aber wirkungsvoll in der Schule unterrichten zu können, müssen die Lehrer in einer Weise Autorität ausüben, die eindeutig ist und von Schülern nicht fehlgedeutet werden kann. Eltern müssen dies verstehen und unterstützen.

4. Erziehung muss unabhängig und diversifiziert sein

Obwohl die Schulen Teil eines Gemeinwesens sind, müssen sie die Freiheit bei der Vermittlung des nötigen Stoffes haben, ohne dass von außen Druck auf sie ausgeübt wird. Wir brauchen ein tolerantes und aufgeschlossenes Ethos der Erziehung anstelle eines gängelnden Zugriffs auf die Schulausbildung, der die Initiative und die pädagogischen Ambitionen der Lehrer einengt.
Auch innerhalb eines nationalen Curriculums ist es möglich, dass Lehrer sich frei entfalten und Schulleiter genügend Unabhängigkeit haben, um professionelle Entscheidungen zu treffen und Strategien auszuarbeiten, die den jeweiligen Umständen angepasst sind.

Es ist legitim, wenn staatlicherseits ein allgemeines, in den Grundzügen verbindliches Curriculum erstellt wird, mit Hilfe dessen die Kinder ihr rechtmäßiges intellektuelles Erbe antreten können – aber wie dieses Curriculum am besten umgesetzt wird, muss Sache der örtlichen Schulen und der vor Ort Betroffenen sein.

5. Erziehung ist ein Selbstzweck

Bedauerlicherweise sieht man gewöhnlich Erziehung als ein „Mittel zum Zweck“, als eine Art Werkzeug zur Realisierung eines Zieles, das außerhalb der Erziehung liegt. Aber Erziehung kann nicht gedeihen, wenn sie nicht um ihrer selbst willen geschätzt wird. Ein Grundzug von Erziehung liegt in ihrer Absichtslosigkeit hinsichtlich übergeordneter Ziele. So sind etwa philosophisches Denken, ein Verständnis künstlerischer Literatur und eine klare Vorstellung von numerischen Prinzipien Teil unseres kulturellen Erbes und nicht einfach Fähigkeiten, die wir benötigen, um in der Welt zu funktionieren. Lehrer, die dies verstehen und umsetzen, werden ihre Schüler leichter inspirieren und ihre individuellen Bedürfnisse ansprechen. Erziehung hat dann Erfolg, wenn wir ihre Bedeutung an sich erkennen und wenn Heranwachsende lernen, dass Lernen an sich eine gute und schöne Erfahrung ist.