01.03.2005

Eine Verschwörung des Redens

Analyse von Bernd Herrmann

Verschwörer, so weiß man, schweigen. Verschwörungstheoretiker müssen deshalb umso mehr reden. Dabei geht es nur noch selten um obskure Geheimbünde. Die Angstfantasien kriechen aus dem Alltäglichen hervor.

Anton lächelte, was wie von selbst ging, und fragte: „Gefällt Ihnen der Löffel?“ – „Ich schaue nur, ob er schmutzig ist. Wieviele Menschen den wohl schon im Mund gehabt haben! Ob da Bazillen dran sind?“ – „Kann man etwas erkennen?“ – „Natürlich nicht.“ – „Was man nicht sieht“, sagte Anton, „das gibt es nicht. Haben Sie keine Angst.“ – „Aber ich fürchte mich gerade vor dem Unsichtbaren. Und wenn es keine Bazillen sind, vielleicht gibt es einen Gott, höhere Mächte, die uns beobachten.“ (Johannes Muggenthaler: Liebe und Schulden)



Was sind Chemtrails? Gabriel Stetter beschreibt das Phänomen so: „Fünf bis fünfzehn Flugzeuge kreuzen in ländlichem als auch städtischem Gebiet in einer Höhe von gut 6000 Metern hin und her. Was sich im ersten Moment als Kondensstreifen dieser Flugzeuge ausnimmt, lässt bei längerem Hinsehen jedoch stutzig werden: Diese Kondensstreifen, die in einem regelrechten riesigen Gittermuster ausgelegt werden, lösen sich auch nach Minuten nicht auf, sondern bleiben regungslos hängen.“
Kondensstreifen am Himmel, auch solche, die sich nicht gleich auflösen, kennt man. Bislang gab es auch keinen Grund, sich darüber Gedanken zu machen. Doch in den letzten Jahren kam die Theorie auf, es handele sich bei den beobachteten Streifen um einen Versuch der USA, das Weltklima durch gefährliche Chemikalien in der Atmosphäre zu manipulieren. Andere meinen, die USA bereiteten einen Klimakrieg vor oder wollten Chemtrails zur „psychischen Fernbeeinflussung“ einsetzen.
Spiegel online berichtete am 31.12.04, dass inzwischen auch Bundestagsabgeordnete Anfragen zu Chemtrails an das Umweltbundesamt (UBA) gestellt hätten, worauf das UBA in einer Stellungnahme darlegte, dass es für Chemtrails keinerlei wissenschaftliche Belege gebe. Die zahlreichen Websites, die eine Chemtrail-Verschwörung behaupten, bestehen denn auch aus allgemeinen Informationen zum Thema Wettermanipulation und mehr noch aus umfangreichen Fotogalerien – die was zeigen? Nun, Kondensstreifen eben.


In vielen alten Kulturen gab es Weissager, die die Zeichen des Himmels deuteten. Aus Wolkenmustern, Himmelsfärbungen, Blitzen oder dem Vogelflug versuchten sie, den Willen der Götter abzulesen. Solche religiösen Praktiken, von Christen als Aberglauben bezeichnet, haben mit Verschwörungstheorien wenig gemein. Verschwörungstheorien sind ein modernes Phänomen; sie entstanden zu einer Zeit, als die Welt weitgehend säkularisiert und technisiert war.
Die Vorstellung, die Welt sei beseelt und ein göttlicher Wille äußere sich in allen Dingen – seien es Donner, Erdbeben, ein Komet, der Vogelflug oder eine Mückenplage – war in früheren Zeiten alles andere als abwegig. Eine Gesellschaft wie, sagen wir, das Reich der Inkas oder der Pharaonenstaat in Ägypten, verfügte zwar über einige technische Errungenschaften und konnte ihre Nahrungsversorgung durch Ackerbau und Tierzucht zumeist sicherstellen. Davon aber, die Umwelt, in der sie lebten, zu verstehen, geschweige denn sie zu beherrschen, waren diese Gesellschaften weit entfernt. Die weitgehend unbegreifliche, weil unbeherrschbare Natur erschien ihnen notwendig als göttlich. Hat man keine Medizin, um eine Seuche zu heilen, keine Pestizide, um einen Ernteausfall zu verhindern, wird man solche Katastrophen notwendig als göttliche Strafen interpretieren – und versuchen, sie durch Opfer oder Beschwörungen abzuwenden.
Erst als der Mensch weitergehende technische Möglichkeiten entwickelte, befreite er sich mehr und mehr vom Diktat der Natur. In dem Maße, in dem man die eigene Umwelt (im sozialen wie im natürlichen Sinne) begreift und beherrscht, schwinden religiöse und abergläubische Vorstellungen. Der Humanismus und die Aufklärung trugen das ihre dazu bei. Die Kontroverse über das Erdbeben, das 1755 Lissabon zerstörte, zeigt, wie weit diese Entwicklung damals schon gediehen war. Während die Kirche die Katastrophe als Strafe Gottes interpretierte (wobei nicht klar war, als Strafe wofür?), wandten sich Aufklärer wie Voltaire gegen diese Sicht.


Im Unterschied zu Religion und Aberglauben basieren Verschwörungstheorien nicht auf tradierten Vorstellungen. Zwar gibt es Verschwörungstheorien, die historische Belege in ihre Argumentation einbauen und von Illuminaten, Rosenkreuzern usw. fantasieren. Sieht man sich solche „historischen Belege“ an, stellt man schnell fest, dass es sie nicht gibt; sie sind moderne Legenden.
Wichtiger ist folgender Unterschied: In Verschwörungstheorien sind nicht die Götter Urheber der dunklen Machenschaften, sondern hier wird vermeintlich Unbegreifliches mit einer Verschwörung von Menschen erklärt. Nicht der Zorn des Neptun ist die Ursache einer Überschwemmung, nein, es waren die dunklen Pläne des CIA und multinationaler Konzerne mit ihren verrückten Wissenschaftlern.


Der Nyos-See ist ein Vulkansee in Kamerun. Er zeichnet sich dadurch aus, dass aus dem Gestein große Mengen an Kohlendioxid in ihn einströmen. Das Gas lagert sich im Wasser ein, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Wird die Sättigung überschritten, und kommt es dazu zu einem leichten Beben oder einer anderen Turbulenz, kann sich das Gas plötzlich lösen. Explosionsartig tritt es dann in großen Mengen aus dem See aus. Das geschah 1986. Die Folge war verheerend. Kohlendioxid ist schwerer als Luft. Das Gas rollte als unsichtbare Lawine den Berg hinab. In den umliegenden Tälern erstickten über 1700 Menschen, und auch die meisten Tiere starben. Rasch tauchten abstruse Theorien auf. Die gängigsten, man kann sie noch heute hören, behaupten, die amerikanische Armee hätte in dem Gebiet um den See eine Neutronenbombe oder ein neuartiges Giftgas getestet. Als europäische und japanische Forscher vor einigen Jahren die Katastrophe am Nyos-See untersuchten und dann damit begannen, eine Anlage aufzubauen, die dafür sorgen soll, dass das Gas allmählich aus dem See entweicht, hatten sie weniger mit technischen Problemen zu kämpfen als mit Verschwörungstheorien. Für die meisten Ansässigen war klar, dass die fremden Weißen Teil der Verschwörung waren. Erst nach langen Gesprächen war es möglich, die Anlage zu installieren, die hoffentlich zukünftig ähnliche Gaseruptionen verhindern kann.
 

„Viele Verschwörungstheorien sind unmittelbare Folgeerscheinungen des Zerfalls des Politischen sowie des Verschwindens der Visionen.“

Verschwörungstheorien wie die aus Kamerun werden im Westen eher belächelt. Man schüttelt den Kopf und wundert sich über die Einfalt der Eingeborenen. Jedoch widerspricht gerade die genannte Verschwörungstheorie der Annahme, es handle sich dabei um ein Relikt traditionellen Aberglaubens. In ihr kommt eben keine erzürnte Gottheit vor, kein Naturgeist, der sich an den Menschen rächt. Die Erklärung ist modern: Weiße waren es, Amerikaner, mit Neutronenbombe oder Giftgas. Einfältig ist diese Erklärung nicht, denkt man zum einen an die Rätselhaftigkeit der Katastrophe. Zieht man zum anderen noch in Betracht, was die Ursache der meisten Probleme eines Landes wie Kamerun ist – nämlich Weiße, Europäer wie Amerikaner, deren Interessen das Schicksal des Landes bestimmen –, dann ist diese Verschwörungstheorie von großer Überzeugungskraft. Dennoch ist sie falsch.

Die meisten Verschwörungstheorien entstehen und verbreiten sich im Westen. Hier ist nicht nur die Säkularisierung am weitesten fortgeschritten, wird die Natur am sichersten beherrscht (Hungersnöte, Naturkatastrophen oder Epidemien gehören nicht zu unserem Alltag), sondern die westlichen Gesellschaften befinden sich zudem seit geraumer Zeit in einer Phase des politischen, sozialen und kulturellen Verfalls. – „Wie das?“, mag man einwenden, „es sieht doch alles, wenn auch nicht rosig, so doch recht stabil aus.“ Das schon; fragt man aber nach gemeinsamen Werten, geteilten Visionen, ist die Antwort eine Kakophonie. Der Begriff „Gesellschaft“ wird oft ungenau verwendet. Gesellschaft ist nicht eine Zahl von Personen mit gleichem Wohnort, gleicher Staatsangehörigkeit; Gesellschaft bezeichnet eine Gruppe von Einzelnen, die gemeinsame Interessen, Visionen und Wertvorstellungen haben. Die aber finden sich heute kaum noch.
Der Zerfall des Sozialen führt zu beträchtlichem Wirrwarr und vagen Ängsten, da die Einzelnen nichts mehr so ganz begreifen. Der individuell erfahrene Kontrollverlust steigert sich in dem Maße, in dem alles Feste sich in Luft auflöst – Arbeit, Ehe, Alter, Jugend, links und rechts: man weiß nicht mehr so genau, was bedeutet das? Damit aber schwindet auch die Fähigkeit, Ereignisse und Erlebtes zu interpretieren. Jede Interpretation setzt einen Bezugsrahmen voraus – der heute meist fehlt. Die Leerstelle im Bedeutungsgefüge übernehmen immer öfter Verschwörungstheorien, die, gerade weil sie Kleines mit Großem und alles mit jedem vermengen, sich bestens dazu eignen, einen großen Bedeutungszusammenhang, eine große Erzählung neu wieder herzustellen.

Viele Verschwörungstheorien sind unmittelbare Folgeerscheinungen des Zerfalls des Politischen sowie des Verschwindens der Visionen. Menschen mit einer gewissen linken Prägung, solche, die früher in emanzipativen Projekten arbeiteten, springen besonders auf Theorien an, die altbekannte politische Versatzstücke kreativ recyceln. Hierher gehören Theorien, die hinter Katastrophen die dunklen Mächte von CIA und FBI sehen, im Zusammenspiel mit dem militärisch-industriellen Komplex, multinationalen Konzernen, Neonazis oder Pressefürsten. Der bekannteste Vertreter dieser Art von Geschichtsklitterung ist Michael Moore, sein Film Fahrenheit 9/11 die populärste Version der Theorie, die USA hätten sich gegen den Rest der Welt verschworen.
Auch der verheerende Tsunami im Indischen Ozean hat sehr schnell solche Interpretationen hervorgebracht. Mathias Bröckers, der durch Bücher mit Verschwörungstheorien über den 11. September bekannt wurde, schrieb am 31.12.04 in seinem Blog:

„Am 28. November strandeten 169 Wale und Delphine auf der Insel Tasmania südlich der australischen Küste. Am 24. Dezember wurde 500 Meilen südöstlich von Tasmania ein Beben der Stärke 8.1 registriert. Am 26. Dezember löste an der Kante der australischen und indischen tektonischen Platten ein Beben die schreckliche Flutwelle aus. Am 27. Dezember strandeten in Tasmania erneut 20 Wale. Haben diese Ereignisse irgendetwas miteinander zu tun? Das Stranden der Wale, das offiziell als unerklärlich gilt, wird von Experten auf die seismischen Untersuchungen zurückgeführt, die in dieser Meeresregion durchgeführt werden. Dabei werden 24 Stunden lang alle 10 Sekunden Schallwellen in der Stärke von 230 dB auf den Meeresgrund geschickt, die bis 40 km unter die Oberfläche vordringen. Diese Tests dienen dazu, Öl- oder Gasvorräte unter dem Meeresboden zu entdecken. Da Wale über ein sehr sensibles Sonarsystem verfügen, könnten diese Schallwellen für die Desorientierung verantwortlich sein. Aber auch für ein Erdbeben? Ich bin da überhaupt kein Fachmann, aber die Information scheint mir dennoch nicht uninteressant…“
 

„In Deutschland am populärsten sind Verschwörungstheorien, die mit Umwelt und Gesundheit zu tun haben.“

Sind also die Ölmultis am Walsterben und am Tsunami schuld? Professor Michel Chossudovsky von der Ottawa University behauptet, das US-Militär habe die Tsunamiwarnung frühzeitig erhalten, sie jedoch absichtlich nicht an die gefährdeten Länder weitergeleitet. Und warum nicht? Chossudovsky stellt via eines gewissen Generals Blackman, der die Hilfseinsätze leitete, eine Verbindung zum Irakkrieg her, denn auch dort war Blackman im Einsatz. Das Fazit: Die Warnung wurde deshalb nicht weitergeleitet, damit im Rahmen der Hilfsaktionen US-Militär in die betroffenen Länder verlegt werden konnte. Offen bleibt, welches Interesse die USA daran haben sollten, Truppen nach Thailand und Sri Lanka zu schicken (Indonesien kann nicht Teil des behaupteten Kalküls gewesen sein, da hier in jedem Fall die Zeit für eine Warnung zu kurz war).
Bald nach der Tsunami-Katastrophe tauchte eine zweite, anders gelagerte Verschwörungstheorie auf. Es war zu hören, Netzwerke von Pädophilen und Menschenhändlern seien dabei, das Durcheinander in den betroffenen Ländern auszunutzen, um Waisenkinder zu verschleppen. Belege dafür gab es keine. Dennoch behauptete Birgithe Lund-Henriksen, die Direktorin des indonesischen UNICEF-Kinderschutzprogramms: „Ich bin mir sicher, das passiert. Es ist einfach die ideale Gelegenheit für diese Leute.“

Wir haben es hier mit einer Art von Verschwörungstheorie zu tun, die wesentlich massenwirksamer ist als solche von Ölkonzernen, die Tsunamis auslösen. Seit der Dutroux-Affäre in Belgien haben sich auch auf dem europäischen Festland Theorien immens verbreitet, die besagen, dass hinter Kindesmissbrauch häufig Netzwerke von Kinderpornografen und Satanisten stecken; Netzwerke, die Verbindungen bis in höchste Kreise hätten, weshalb es ihnen auch gelänge, ihr Tun so gut zu vertuschen (in den USA und Großbritannien waren solche Theorien schon seit den 1980er-Jahren weit verbreitet). Es handelt sich hierbei um Angstphantasien, die ohne Belege auskommen. Gern wird dabei auf das Internet verwiesen, wo Kinderpornografie und düstere Machenschaften angeblich allgegenwärtig sind. Das Internet ist groß, und wer also kann das schon genau beurteilen?

In Deutschland am populärsten sind Verschwörungstheorien, die mit Umwelt und Gesundheit zu tun haben. Die Chemtrails wurden zu Anfang bereits erwähnt. Es handelt sich dabei um eine eher exotische Theorie, die die meisten wohl belächeln werden – wenn vielleicht auch mit einem „Obwohl, wer weiß?“ als Nachgedanke.
Anders sieht es aus, wenn es um Handystrahlung (Elektrosmog) oder Gentechnik geht. In beiden Fällen lässt sich ein merkwürdiger Zwiespalt beobachten. Einerseits benutzt die Mehrheit der Bevölkerung Handys, und die meisten Deutschen haben auch gegen Gentechnik – zumindest, wenn es um neue Heilmethoden geht – wenig einzuwenden. Dinge, die einem aus eigener Erfahrung vertraut sind, die gut funktionieren und die zudem nützlich sind, eignen sich schlecht als Stoff für Verschwörungstheorien. Andererseits zeigen Umfragen, dass sich die Mehrheit der Deutschen vor Handystrahlung fürchtet. Dies wird besonders dann deutlich, wenn neue Funkmasten errichtet werden sollen. Ähnlich sieht es mit der Gentechnik aus. Diffuse Fantasien über Menschenzucht und Killerpflanzen scheinen hier den Ausschlag zu geben. Da man Gene und Strahlung nicht sehen kann, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Aber handelt es sich hierbei überhaupt um Verschwörungstheorien? Wenn man Verschwörungstheorien im klassischen Sinne als die Machenschaften von Geheimbünden und -diensten definiert, dann nicht. Aber sehen wir uns folgende Erklärung an:

„Ratten-Gene im Salat, Motten-Gene im Apfel, Kuh-Gene in der Soja-Bohne? Das sind keine Horror-Fantasien skeptischer Gentechnik-Gegner, sondern tatsächliche Produkte aus dem Gen-Labor… Die Gentechnik-Industrie erhofft sich große Profite. Sie will mit den Gen-Pflanzen die Herstellung unserer Nahrungsmittel kontrollieren. Vom Saatgut bis zum fertigen Produkt im Supermarkt, vom Acker bis auf unseren Teller. Schon heute wird die Landwirtschaft von einigen wenigen großen Agrar-Konzernen beherrscht: Bayer/Aventis, Monsanto, Syngenta und DuPont.“ (Quelle: www.greenpeace.de)

Große Agrar-Konzerne gibt es, Geheimdienste gibt es auch – das wird niemand bestreiten. Dennoch hat das Greenpeace-Zitat, das für Verschwörungstheorien in Sachen Gentechnik ziemlich typisch ist, nichts mit kritischer Aufklärung zu tun. Hier suggerieren falsche Bilder eine Angstfantasie („Ratten-Gene im Salat“) und verbinden diese dann nahtlos mit den dunklen Weltbeherrschungsplänen undurchsichtiger Multis.

Es ist ein beliebtes Spiel: Verschwörungstheorien – die haben die anderen, die geistig und materiell Minderbemittelten, die Leute, die BILD lesen, oder die religiösen Fanatiker in der Dritten Welt. Doch es sieht anders aus. Verschwörungstheorien bringt nicht in erster Linie eine vermutete „dumpfe Masse“ hervor, sie entstehen – das zeigen die Beispiele Kindesmissbrauch, Elektrosmog und Gentechnik – in den besten Kreisen. Verschwörungstheorien sind das Feuilleton unserer Zeit.