Gender

Staatliche Gleichstellungspolitik wird zunehmend zu einem Problem für Frauen und Männer. Nicht Emanzipation, sondern Regulierung, Volkserziehung und Gleichmacherei stehen im Vordergrund. In welchem Ausmaß müssen Frauen vor Übergriffen durch das andere Geschlecht geschützt werden? Warum ist es politisch und moralisch geboten, Frauen im Beruf zu bevorzugen? Und wieso haben es „männliche“ Werte in unserer Gesellschaft heute so schwer? Eine kritische Diskussion der Prämissen des modernen Feminismus und der Genderpolitik ist notwendig.

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Brauchen Feministinnen Hillary Clinton?

Kommentar von Monika Frommel

Um die weibliche Wählerschaft für sich zu gewinnen, setzt Hillary Clinton auf die Feminismuskarte. Viel zu gewinnen hat sie damit nicht. Das Thema ist am Ende, der Feminismus hat seine Ziele erreicht. Junge Frauen haben andere Anliegen. mehr

Jenseits von Patriarchat und Islam

Kommentar von Monika Frommel

Beim Kölner „Antanzen“ in der Silvesternacht handelte es sich um – der klassischen Vergewaltigung gleichgestellte – sexuelle Nötigung. Die Beweggründe der Täter sollten kriminologisch gedeutet werden. Gesetzesverschärfungen sind unangebracht. mehr

Plädoyer für postfeministische Forschung

Essay von Monika Frommel

Im Bereich der Gender-Studien liegt einiges im Argen. Einseitigkeit und Dogmen in Teilen der feministisch orientierten Forschung. Sie wendet sich auch gegen Sprechverbote für politische unkorrekte Talkshowgäste und Naturwissenschaftler. mehr

Jungs und Bildung

Interview mit Wolfgang Tischner

Während von der Benachteiligung von Frauen gesprochen wird, kommt das Thema der Benachteiligung von Jungen in den Schulen zu kurz. Heute gelten Mädchen als „Standardmodell des guten Schülers.“ mehr

Es gibt keine Rape Culture

Kommentar von Ella Whelan

Immer mehr Frauen stellen sich als Opfer sexueller Gewalt dar. Die „Rape Culture“ macht jeden Mann zu einer potentiellen Gefahr. Der neue Feminismus beruht auf freiheits- und menschenfeindlichen Annahmen und verdrängt so den echten Kampf für Freiheit. mehr

Sex und falsche Identitäten

Essay von Josie Appleton

Menschen stecken sich zunehmend selbst in bestimmte Schubladen. Beliebt sind sexuelle Kategorien wie „Bi“, „Trans“, „Top“ oder „Bottom“. Die Schublade beeinflusst zu sehr, wer wir sind, dem sollten wir uns verweigern mehr

Jenseits des Bevormundungsfeminismus

Analyse von Monika Frommel

Derzeit wird die Prostitutionsgesetzgebung auf Bundesebene novelliert. Es gibt Verbesserungen gegenüber der zuletzt einseitig geführten Debatte, aber es braucht Regeln die die Realität in der Sexarbeit respektieren. mehr

Diversity für die Privilegierten

Analyse von Kevin Fuchs

Gender-Mainstreaming fördert nicht die Vielfalt sondern trägt durch Einebnung bestehender Unterschiede zur Gleichförmigkeit bei. Dabei setzen privilegierte Gruppen ihre Interessen durch, während die wirklich Benachteiligten kaum Gehör finden. mehr

Sexismus ist strafbar

Kommentar von Jogchum Vrielink

Sexistische Äußerungen sind in Belgien jetzt gesetzlich verboten. Jogchum Vrielink befürchtet eine Strafverfolgungslawine, vor der niemand sicher sein kann. Dieses sehr vage formulierte Verbot gefährdet die Meinungsfreiheit und untergräbt den Rechtsstaat mehr

Die Gott ist tot!

Analyse von Monika Bittl

Wie der Facettenreichtum der Sprache unter Eingriffen des Gender Mainstreaming und der feministischen Linguistik leidet. Die Sprachkontrolle zeugt von Rückschrittlichkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Menschen mehr

Irrwege europäischer Frauenpolitik

Kommentar von Michael Klein

Die von der EU-Kommission geforderte Frauenquote für Führungskräfte lässt außer Acht, dass viele Frauen überhaupt keine Karriere machen wollen. Die EU meint mit Geschlechtergerechtigkeit eigentlich Gleichmacherei. mehr

Lösungsvorschläge statt Endlosdebatten

Kommentar von Verena Michaeli

Die Quote ist keine Antwort auf die Unterrepräsentation von Frauen in der Wissenschaft. Forschung basiert auf den unvergleichlichen Einzelleistungen individueller Köpfe. Besser wäre es, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sorgen mehr

Institutionalisierte Demokratieverhinderung

Kommentar von Lucas Schoppe

Gegen die Quote im Parteiensystem. Man sollte sich auf die Chancengleichheit und nicht auf ein geschlechtliches Gleichgewicht berufen. Warum Männern Ämter versagen und Frauen aufdrängen? Nicht das Geschlecht, sondern das Engagement sollte maßgebend sein. mehr

Menschen mit Eiern

Kommentar von Matthias Heitmann

Was als Gleichstellungspolitik und als Kampf gegen Sexismus daherkommt, ist in Wirklichkeit ein frauen- wie auch männerfeindlicher therapeutischer Autoritarismus. Im Namen der Emanzipation aller Menschen sollten Frauen und Männer sich gemeinsam dagegen auflehnen. mehr

Liebe Brüderle und Schwesterle im Geiste!

Kommentar von Monika Bittl

Der #aufschrei im Land ebbt nicht ab. Die aktuelle Sexismusdebatte hat wenig mit weiblicher Emanzipation oder einem Wehren gegen sexuelle Übergriffe und Gewalt zu tun. Es geht vielmehr um die Festschreibung des weiblichen Opferstatus. mehr

Gleichberechtigung in Unmündigkeit

Kommentar von Matthias Heitmann

Die Forderung: Entlassung von Männer- und Frauenbeauftragten. Die beiden Geschlechter sollten gemeinsam damit aufhören, das Streben nach Freiheit und Gleichberechtigung an sogenannte „Experten“ auszulagern. Dafür braucht es Männer und Frauen mit Eiern mehr

Die Zukunft, Mann!

Analyse von Alexander Hans Gusovius

Über Jahrtausende machten Männer Land urbar, bauten Brücken oder erforschten ferne Kontinente. Und heute? Kann die Welt ohne ihren spezifischen Zugriff auf das Leben auskommen? mehr

Häusliche Gewalt ist weiblich

Analyse von Arne Hoffmann

Das Märchen von prügelnden Männern und geschlagenen Frauen. Gewalt und Geschlecht gehören zu den prominentesten Kategorien zeitgenössischer Ideologieproduktion. Noch unheiliger werden sie in der Allianz, wenn man sie zum “Krieg der Geschlechter” oder zur “Gewalt gegen Frauen” vermählt. Von dem Klischee von stets schlagendem Mann und nie schlagender Frau. mehr

Skandalöse Kampagnen gegen Männergewalt

Analyse von Sabine Beppler-Spahl

Über falsch verstandenen Frauenschutz in Deutschland. Gewalt und Geschlecht gehören zu den prominentesten Kategorien zeitgenössischer Ideologieproduktion. Noch unheiliger werden sie in der Allianz, wenn man sie zum “Krieg der Geschlechter” oder zur “Gewalt gegen Frauen” vermählt. Wie Frauenschützer sich die intakte Familie vorstellen. mehr

Weiterführende Literatur