Bevölkerungswachstum

Der Pastor Thomas Malthus schuf Ende des 18. Jahrhunderts die Theorie der Überbevölkerung. Die Menschheit wachse exponentiell, die Nahrungsmöglichkeiten aber nicht, schwere Hungerkatastrophen seien die unvermeidliche Folge. Es kam dann doch anders. Heute leben fast achtmal so viel Menschen auf der Erde und sie sind bei weitem besser ernährt als zu Malthus’ Zeiten. Leider haben sich auch die Malthusianer munter vermehrt und predigen heute die Grenzen des Wachstums. Zwar werden heute seltener Hungerkatastrophen bemüht. Stattdessen werden Ressourcen- und Wertschöpfungsgrenzen angeführt. Die Botschaft ist dieselbe: Wir sind angeblich zu viele, und es wird böse enden, wenn die Bevölkerung weiter wächst. Die Geschichte lehrt jedoch, dass der Mensch sich dadurch auszeichnet, seine Grenzen immer wieder selbst zu definieren – und zu überschreiten.

Top Artikel

Alle Artikel

Wasser - Eine unendliche Ressource

Analyse von Christian Strunden

Wasser wird zunehmend als knappe Ressource angesehen. Deshalb sollen wir alle Wasser sparen, fordern diverse zivilgesellschaftliche Organisationen. Müssen wir uns um unser Trinkwasser Sorgen machen? Nein, denn Wasser gibt es im Überfluss mehr

Der große Fehlalarm

Interview mit Alexander Horn

NGOs schlagen Alarm wegen angeblich unmoralischer Nahrungsmittel- spekulationen. Ein Forscherteam um den Wirtschaftsethiker Ingo Pies konnte in einer aktuellen Studie aber keine negativen Spekulationseffekte auf die Rohstoffpreise feststellen. mehr

Die falsche Moral der Antihungerkämpfer

Essay von Alexander Horn

Jedes Jahr am 16. Oktober ist Welthungertag. Für NGO’s à la Foodwatch ist klar, dass Nahrungsmittelspekulationen eine zentrale Ursache für Hunger sind. Was wirklich fehlt, sind Investitionen in eine moderne und produktive Landwirtschaft rund um den Globus. mehr

Next step 10 Milliarden!

Kommentar von Thilo Spahl

Sieben Milliarden sind geschafft. Und mit Hilfe der modernen Landwirtschaft können wir noch viel mehr Menschen ernähren. Dauerhaft nutzbare Anbauflächen sind genug vorhanden. Wie Probleme wie „Übernutzung“, Erosion oder Versalzung beherrschbar sind. mehr

Sieben Milliarden Gründe zum Feiern

Kommentar von Daniel Ben-Ami

Ende des Monats werden sieben Milliarden Menschen auf der Erde leben. Kein Grund zur Sorge, sondern zum Feiern! Dank unserer Erfindungsgabe und mit Hilfe des Wirtschaftswachstums können wir bessere Lebensbedingungen für alle Menschen schaffen mehr

Ein-Kind-Politik weltweit?

Analyse von Brendan O’Neill

Die Idee, zu viele Menschen würden die Erde bevölkern, ist inzwischen so sehr gesellschaftlicher Mainstream, dass Öko-Aktivisten mittlerweile offen Loblieder auf Chinas autoritäre Bevölkerungspolitik singen können. Eine Kritik neo-malthusianischer Zwangsmaßnahmen. mehr

Sechs Milliarden Menschen? Hoch die Tassen!

Essay von Frank Furedi

Eine Bedrohung soll das Wachstum der Weltbevölkerung sein – vor allem in Entwicklungsländern. Projekte für Menschenrechte oder Frauengesundheit, werden benutzt, um Frauen ihre Familienplanung zu diktieren. Über Bevölkerungs-Lobbyisten, die es mit dem Menschenrecht auf freie Entscheidung nicht sehr genau nehmen. mehr

Fleisch essen? Zum Nutzen der Menschheit!

Kurzkommentar von Udo Pollmer

Der Autor räumt mit den Mythen auf, dass die Erzeugung und der Verzehr von Fleisch der Umwelt schaden und die Welternährung gefährden. Nutztiere erhalten überwiegend Futtermittel aus Rohstoffen, die für die menschliche Ernährung sonst gar nicht anders nutzbar wären mehr

Wie viele Menschen kann die Erde ernähren?

Analyse von Thilo Spahl

Bald leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Ihre Ernährung wird nicht durch natürliche Grenzen limitiert; sie ist eine Herausforderung für die menschliche Gestaltungsfähigkeit. Durch wirtschaftliche Unterentwicklung bedingte Armut ist heutzutage die einzige Ursache für den Hunger mehr