Kenan Malik
Das Unbehagen in den Kulturen

Wie kann eine progressive Antwort auf die drängenden Fragen von Einwanderung und Integration jenseits von gescheiterter Multikulti-Romantik und rechten Abschottungssehnsüchten aussehen?

In Das Unbehagen in den Kulturen. Eine Kritik des Multikulturalismus und seiner Gegner liefert Kenan Malik sowohl eine fundierte Kritik des Multikulturalismus als auch der Argumente seiner rechten Gegner. Kulturelle Vielfalt ist ein Gewinn für jede Gesellschaft. Der politische Ansatz des Multikulturalismus hingegen setzt auf die Überbetonung, Verwaltung und Institutionalisierung kultureller Unterschiede. So werden politische Debatten und die Suche nach gemeinsamen Werten und Zielen für die Gesellschaft erschwert. Aber auch die rechte Multi-Kulti-Kritik bietet keine Alternative: Sie ist vorurteilsbeladen und geht von einem ähnlich statischen Kulturbegriff wie das Multi-Kulti-Denken aus. Malik hingegen plädiert für die universellen Werte der Aufklärung als Grundlage eines offenen Gemeinwesens, in dem nicht kulturelle Herkunft zählt, sondern was Menschen aus ihrem Leben machen.

Stimmen zum Buch

„Deutsche Leser täten gut daran, Kenan Malik, der von deutschen Verlagen bisher schmählich ignoriert wurde, endlich zur Kenntnis zu nehmen. Sein Buch liefert einige der wichtigsten Argumente, sowohl den Multikulturalismus als auch seine Gegner zurückzuweisen.“ (Thierry Chervel, Chefredakteur des Online-Kulturmagazins Perlentaucher)

„Anders als die meisten Multikulturalismus-Skeptiker liefert Malik in seiner Streitschrift, mit der er gleichzeitig jene populistischen Nativisten attackiert, die Angst verbreiten und für eine Null-Zuwanderung plädieren, allerdings eine luzide Begründung für seine Kritik.“ (Jan Schneider, Forschungsbereichsleiter Migration und Integration beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen)

„Um in der aktuell sehr erhitzten Diskussion über Fragen kultureller Identität eine klärende Rolle spielen zu können, steht die Wissenschaft vor der Aufgabe, ihre Begrifflichkeiten zu präzisieren und verständlich zu erläutern. Hierzu leistet Kenan Malik einen ebenso beachtlichen wie weiterführenden Beitrag.“ (Prof. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft, Karlsruhe)

„Lesenswert ist Maliks Essay auch dort, wo er die „kulturalistische“ Sicht bis zu Herder und den Romantikern zurückführt. Und auch zeigt, wie ähnlich sich rechte Kulturkämpfer und Multikulturalisten in grundlegenden Annahmen über Natur, Identität und Differenz, ja, in ihrer identitären Denkweise sind.“ (Anne-Catherine Simon, Feuilleton-Redakteurin der österreichischen Tageszeitung Die Presse)

„Zum Besten zählt seine Analyse der blamablen Rolle der Linken, die Salman Rushdie nach Khomeinys Fatwa fallenliessen. Was die beiden Extreme aus der Sicht von Malik eint, ist ihre Fixierung auf die Kultur.“ (Martin Beglinger, Geschichte-Redakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung)

„Viel Licht ins dräuende Dunkel bringt der britische Wissenschaftsautor Kenan Malik, ein liberaler Linker, der klar und mit Verve erklärt, woher die Probleme rühren, die westliche Gesellschaften mit ethnischen und religiösen Gruppen haben- und wie man sie produktiv löst. (Ja, it`s more the economy, stupid, than you think!)“ (Elke Schmitter, Kulturressort-Leiterin Der Spiegel)

Über den Autor

Kenan Malik (geb. 26. Januar 1960) ist britischer Publizist, Universitätsdozent und Rundfunkjournalist indischer Herkunft. Er ist u.a. langjähriger Novo-Autor, Kolumnist für die International New York Times und Autor mehrerer Bücher, darunter From Fatwa to Jihad: The Rushdie Affair and Its Legacy (2009), Strange Fruit: Why Both Sides are Wrong in the Race Debate (2008) und The Meaning of Race: Race, History and Culture in Western Society (1996). Zuletzt erschien von ihm The Quest for a Moral Compass: A Global History of Ethics (2013).

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