Zuletzt kommentiert
- Pummel-Mobbing: Null-Toleranz-Diät für Dicke
- Dreizehn und zwei Energiewende-Märchen
- Energiewende: Eine vergiftete Warnung
- Energiedebatte: Thorium – Der Brennstoff der…
- Thorium – Der Brennstoff der Zukunft
- Rauchverbote in Autos: Die Wissenschaft hat festgestellt…
- Theaterdebatte: Open Arts – für ein offenes…
- Agrarwissenschaftlicher Blindflug: Erich Grantzau…
- Öko oder Nicht-Öko? Erich Grantzau rezensiert…
- Fußball: Celtic-Fans, ihr singt nicht mehr
Am meisten kommentiert
- Klimakonferenz Kopenhagen: Der Weltuntergang fällt aus!
- Das sonnige Imperium des Hermann Scheer
- WHO: Welt-Heils-Ordnung
- BASF und Gentechnik: Nix wie weg!
- Gutes Buch, schlechtes Fleisch – oder eher umgekehrt?
- Der alte Mann und das Klima
- Verbietet nicht die Burka!
Archiv
Dossiers
- Arabischer Aufbruch
- Atomkraft
- Bevölkerungswachstum
- Bildung
- Doping
- Energiewende
- Ernährung
- Eurokrise
- Europa
- Fukushima
- Grüne Gentechnik &
Landwirtschaft - Grüne NGOs
- Klimawandel
- Multi-Kulti &
Islam - Nahost-Konflikt
- Wahlen &
Parteienkrise - Rauchverbot
- Mensch & Tier
- Waldorfschule & Anthroposophie
- Wirtschafts- & Finanzkrise
London: NovoDebatte zur deutschen Einheit
NovoArgumente auf dem Battle of Ideas 2009
Auch in diesem Jahr war NovoArgumente wieder Medienpartner des Londoner Debatten-Festival „Battle of Ideas“ (BoI). Die Veranstaltung fand am 31. Oktober und 1. November im Royal College of Art statt (http://www.battleofideas.org.uk/). Novo-Redakteure nahmen an verschiedenen Diskussionsrunden teil. Unter dem Titel „Germany, 20 Years united: growing togehter or falling apart?“ gab es eine von Novo maßgeblich mitorganisierte NovoDebatte. Zu Beginn der Veranstaltung präsentierte Chefredakteur Thomas Deichmann, der die Veranstaltung auch moderierte, die aktuelle Ausgabe des Debattenmagazins zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

(Herausgeber Thomas Deichmann stellt auf dem Londoner „Battle of Ideas“ präsentiert die aktuelle NovoArgumente (Nr.103, 11-12 2009) vor. Links Politikressortleiterin Sabine Reul.
Foto: Harry Bronsdon)
In der anschließenden Debatte diskutierte Novo-Redakteurin Sabine Reul mit dem Zeit-Korrespondenten Jürgen Krönig und Prof. Jan Palmowski vom Londoner King’s College über die Folgen der Wiedervereinigung. Danach hatte das Publikum die ausgiebige Gelegenheit, Kommentare und Fragen an das Podium zu richten. Dies ist neben der außergewöhnlich spannenden und interessanten Themensetzung eine der vielen Besonderheiten des Battle of Ideas, die die Veranstaltung wohltuend von der eher drögen Diskussionskultur hierzulande abhebt.
Auch deshalb waren in diesem Jahr wieder zahlreiche Leute aus dem Novo-Umfeld nach London gereist – darunter auch viele Abonnenten, die teilweise zum ersten Mal dabei waren. Für alle Beteiligten war es eine intellektuell inspirierende Erfahrung, und die meisten werden mit Sicherheit auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein.
Novo wird seine Leser auch zukünftig weiter über neue Entwicklungen bezüglich des „Battle of Ideas“ auf dem Laufenden halten. Mit der Rubrik „Battle in Print“ im Magazin werden weiterhin Debattenthemen der Konferenz publizistisch aufgearbeitet. Für interessierte Abonnenten bietet Novo für das nächste Jahr wieder ermäßigte Preise und Unterstützung bei der Unterbringung in London.
Der nächste Battle of Ideas findet am 30. und 31. Oktober 2010 in London statt. Bereits am 28. November findet im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt während des diesjährigen Novo-Empfangs ein „Satelite-Event“ des BoIs statt. In einer NovoDebatte werden der Publizist Axel Brüggemann, Stefan Dietrich von der F.A.Z. und der auch im aktuellen Heft vertretene Philosoph Rainer Land mit Sabine Reul über die Folgen der Wiedervereinigung diskutieren (http://www.battleofideas.org.uk/index.php/2009/session_detail/2763/). Interessierte sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen und sollen sich unter folgender E-Mailadresse direkt an Novo wenden: .
06.11.2009 | Permanenter Link |
Kategorie(n): Politik und Demokratie




Ich kann jedem Novo-Leser wirklich nur empfehlen, mit nach London zu fahren. Es war tatsächlich wieder sehr inspirierend. Man denkt, man kennt schon alles, und dann gibt es doch immer wieder Vorträge/Diskussionen, nach denen man einen Sachverhalt aus einem völlig neuen Blickwinkel sieht. Der “Battle of Ideas” ist übrigens auch schon deswegen immer eine Reise wert, weil es dort möglich ist, den (fürs Novo schreibenden) Soziologen Frank Füredi mehrmals live auf dem Podium sehen. Er ist in Großbritannien eine Art “public intellectual” - und war auch dieses Jahr wieder brilliant in seiner politischen Analyse. U.a. hat er dort die wichtigsten Thesen aus seinem neuen Buch zur Krise des Bildungswesens vorgestellt.
Stefan Chatrath
07.11.2009 15:36