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Greenpeace Energy: Keine Energiewende, aber Geschäfte mit der Atomindustrie
Nach dem Vorwurf des NDR, Greenpeace habe vor Weihnachten mit falschen Behauptungen über Delfine um Spenden geworben, und der Spiegel-Meldung über eine „fehlerhafte Fisch-Fibel“ der Hamburger Regenbogenkrieger gerät nun auch der Ökostromanbieter Greenpeace Energy unter Druck.
Im Oktober 2009 feierte die einst von Greenpeace-Mitarbeitern ins Leben gerufene Genossenschaft ihren zehnten Geburtstag. In der aktuellen Ausgabe von NovoArgumente (104, 1–2 2010) bewertet Novo-Chefredakteur Thomas Deichmann, was aus dem Engagement geworden ist. In einer umfangreichen Studie vergleicht der Greenpeace-Experte die hehren Ansprüche mit der Wirklichkeit und zieht ernüchternde Bilanz.
Versprochen wurde und wird die „Energiewende“, ihre Realisierung fällt jedoch schwer. Für Kunden des Ökostromanbieters wird mitunter Strom aus uralten österreichischen Wasserkraftwerken bezogen. Am einstigen Renommier- und Großprojekt Weserkraftwerk bei Bremen hat sich Planet Energy, der Kraftwerksbauer von Greenpeace Energy, verhoben. Beim Neubau eigener Ökokraftwerke werden Geschäfte mit Siemens und Areva gemacht, während der Regenbogenkriegerverein Kampagnen gegen die beiden Kernkraftwerksbauer organisiert. Greenpeace Energy liefere laut Deichmann ein Beispiel dafür, wie man sich mit einfältiger Öko-Autarkie-Ideologie das eigene Leben erschwert: „Im Kleinen zeigt sich daran, woran auch im Großen die anvisierte Energiewende nur scheitern kann.“
Lesen und debattieren Sie mit unter http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo104_32
Diskutieren Sie online über den Artikel "Greenpeace Energy: Katerstimmung zum zehnten Geburtstag"
von Thomas Deichmann.
Mehr zum Thema finden Sie im Novo-Dossier „Grüne NGOs".
11.01.2010 | Permanenter Link |
Kategorie(n): Wissenschaft und Technik | Grüne NGOs




Greenpeace ist eine kommerzielle Fundraising Organisation. Potentielle Kundengruppen werden analysiert und spektakuläre Maßnahmen gemäß dem erwarteten Spendenertrag geplant. Greenpeace erstellt “ökowissenschaftliche” Berichte beispielsweise zur Kernenergie (Gem. älterer Greenpeace Berichte die Uranvorkommen bereits erschöpft) die weniger um wissenschaftliche Aspekte bemüht sind, als das sie die Erwartungen der Klientel erfüllen.
Ökostrom ist ein Schwindel in vielerlei Hinsicht. Technisch/Physikalisch gibt es keinen spezifischen Ökostrom in einem Netz. Die meisten “Erneuerbaren Energien” erzeugen nur nutzlosen Zufallsstrom. Stromanbieter müssen dann Strom aus Wasserkraft, oder konventioneller Erzeugung zukaufen um die Kunden zu versorgen. Zum Anderen werden die Kosten des umweltschädlichen Ökostroms mittels des EEG von der Allgemeinheit bezahlt. Die Kundschaft werden die Kosten dieses umweltschädlichen Stroms nicht belastet.
Artikel zum Thema Ökoenergie findet man unter http://www.oekoreligion.npage.de
Vandale
Vandale
19.01.2010 23:16