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Es geht auch ohne „Jäger-Latein“
Von Matthias Heitmann
Johannes Boie hat in der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (7.1.10, S. 13) auf der Medienseite gezeigt, dass man in einer Würdigung von Novo, anders als Lorenz Jäger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11.12.09, auch ohne „Jäger-Latein“ auskommen kann. Boie charakterisiert in seinem (leider nicht online verfügbaren) SZ-Artikel „Die armen Banker“ Novo als „wegen der kurzen, aber ansprechenden Bilderstrecken, … aber noch mehr wegen der ideenreichen, langen Texte“ lesenswert. Ganz offensichtlich hat der Autor nicht nur über Novo, sondern auch in Novo gelesen.
Explizit geht Boie auf den oben genannten Artikel in der F.A.Z. und dessen Präsentation einer angeblichen „Vernetzung vormals dubioser Gruppierungen“ ein, um sich jedoch gleich im nächsten Satz hiervon zu distanzieren: „Doch die Tatsache, dass viele Autoren aus dem ultralinken Spektrum kommen (und heute allesamt ganz andere Standpunkte vertreten), kann man dem Heft kaum pauschal vorwerfen.“ Insofern ist Boies Resümee zu Novo „Hauptsache anders“ durchaus als Lesebefehl zu verstehen.
Matthias Heitmann ist Chefredakteur Online von NovoArgumente.
- Thomas Deichmann: „Der letzte kalte Krieger“ in: Novo-Blog, 14.12.09
08.01.2010 | Permanenter Link |
Kategorie(n): Kultur und Gesellschaft



