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Drolliger Brief zur „Agenda 21“

Hans-Jörg Jacobsen über eine obskure Aufforderung, aus einem Bildungsprojekt zu den modernen Biowissenschaften auszusteigen.

In der „Agenda 21-Gruppe“ in Osnabrück scheint das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht bekannt zu sein. Dort ist nämlich in Artikel 5 (3) zu lesen: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ Im direkten Widerspruch hierzu lässt sich ein Schreiben interpretieren, das im Institut für Pflanzengenetik der Leibniz-Universität Hannover kurz vor Weihnachten eintraf. Rolf Brinkmann, Sprecher der Osnabrücker „Agenda 21-Gruppe“, forderte unter Bezugnahme auf ein von Wissenschaftlern des Instituts betreutes Projekt namens HannoverGEN (http://www.hannovergen.de), dass „umgehend alle Arbeiten eingestellt werden“. Als involvierter Professor wurde ich ermahnt: „Als verantwortlicher Wissenschaftler, der Sie sicher sind, gehen wir davon aus, daß Sie alle entsprechenden Arbeiten sozusagen umgehend einstellen und hierüber auch die Öffentlichkeit informieren.“
Dem Schreiben beigefügt war ein mit allen möglichen Fehlinterpretationen zum gentechnisch veränderten „Bt-Mais“ gespickter Brief an die Bundeskanzlerin sowie ein (unvollständiger) Ausdruck zum selben Thema eines Internet-Pamphlets.

Bei „HannoverGEN“ handelt es sich um ein Projekt, das im Rahmen des Innovationsprogramms der niedersächsischen Landesregierung ausgewählt wurde. Es wird zu fast 98 Prozent aus Landesmitteln finanziert. Eingegangene Spenden wurden unmittelbar den Schulen zur Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Das Projekt hat zum Ziel, Schüler und Schülerinnen aus gymnasialen Oberstufen in die Lage zu versetzen, sich im Verständnis bester Kantscher Aufklärung sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Um das Projekt auf ein solides Fundament zu stellen, wurden Schulen aus der Region Hannover mit Geräten ausgestattet, die Experimente mit moderner Pflanzenbiotechnologie erlauben. Parallel dazu wird in einem Projekt die fachdidaktische Bearbeitung des Themas erforscht und es werden, in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg, Methoden zur ethischen Reflektion der Grünen Gentechnik in der Schule erarbeitet.

Diese stets öffentlich gemachte Ausrichtung des Projekts hat allerdings selbst Politiker nicht davon abgehalten, „HannoverGEN“ als ein „Gehirnwäscheprojekt“, das die „Segnungen der Agrogentechnik“ propagiere, darzustellen (Hans-Jürgen Klein, Bündnis 90/Die Grünen, MdL Niedersachsen). Auch taucht nun regelmäßig ein stadtbekannter Greenpeace-Aktivist mit Flugblättern vor Schulen auf, um seine eigentümliche Sichtweise zu den modernen Biowissenschaften zu verbreiten. Dem Erfolg des Projekts „HannoverGEN“ konnte all dies keinen Abbruch tun. Wie soll man auf die „Agenda 21“-Akteure aus Osnabrück reagieren? Die Veröffentlichung ihres Briefs trägt der Aufforderung Rechnung, umgehend die „Öffentlichkeit zu informieren“ – zwar nicht unbedingt im Sinne des Absenders, aber im Sinne einer allseits informierten Öffentlichkeit.


Lokale Agenda 21 Osnabrück: Brief an das Institut für Pflanzengenetik der Leibniz-Universität Hannover, 19.12.2009

Prof. Dr. Hans-Jörg Jacobsen ist Professor für Molekulargenetik am Institut für Pflanzengenetik an der Leibniz-Universität Hannover (Kontakt: .). Er publiziert regelmäßig im Novo-Blog. In Novo84 (9-10 2006) schrieb er in seinem Artikel “Marsch durch die Institutionen” über die staatlich geförderte Esoterikforschung (http://www.novo-magazin.de/84/novo8435.htm).

Dossier GrüneNGOs

28.12.2009 | Permanenter Link |

Kategorie(n): Grüne NGOs

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Lieber Herr Prof. Jacobsen,
ich kann dem Web-Auftritt von “HannoverGen” leider nicht entnehmen, welche Fuer- und Wider-Argumente den Schueler(inne)n (z.B. im “Schuelerskript”) zur Verfuegung gestellt werden.
Die Experimente selbst jedenfalls sind, wie meist alle biochemischen, chemischen und physikalischen Experimente im Schulunterricht, so gestaltet, dass von Dingen geredet wird, die keiner anfassen oder “sehen” kann. Ob Gen, Chromosom oder Plasmid bei Ihrem Projekt oder der Dualismus von Welle und Korpuskel - es werden Konzepte mit Experimenten “anschaulich” gemacht, die eher eine Glaeubigkeit voraussetzen, einfordern und benoten denn eine kritische Auseinandersetzung und ein Selbst-Be-Greifen foerdern. Wissenschaft wird geglaubt und konsumiert.
Was den ernsthafteren Gentechnik-Gegnern uebel aufstoesst ist doch nicht, dass z.B. Veraenderungen mittels Gentechnik herbeigefuehrt werden, die auch auf normalem Zucht-Auswahl-Wege moeglich waeren, nur dass sie dort vielleicht tausend Generationswechsel, daher hundert oder mehr Jahre und viel mehr Geld erfordern wuerden.
Was UNS ernsthafte Gegner massiv stoert, ist, dass zur Beschleunigung der Selektion z.B. Antibiotika-Resistenz-Gene mitvererbt werden, die zu dem gentechnisch angestrebten Zweck ueberhaupt nichts beitragen, ausser, dass man gelungene von misslungenen Transfers im Labor einfacher unterscheiden kann, dass aber WIR Buerger, die das NICHT wollen, GEZWUNGEN werden, dieses Zeug in unserer Umgebung zu akzeptieren und dass Leute wie SIE keinem Bauern die Garantie geben koennen und aus finanziellen Gruenden nicht geben WOLLEN, dass dieses Zeug unschaedlich ist bzw. seine Saaten und MEIN Essen nicht verunreinigt.
Das ist das gleiche Spiel wie bei der Ausfallhaftung fuer Atomkraftwerke.
Zwei Fragen daher:
a) Schenken Sie Schueler(inne)n und Lehrkraeften auf dem Gebiet der Hilfs-Gene und auf dem der Haftungs-Ausschluesse (ich nenne das: sanktionierte Verantwortungslosigkeit) reinen Wein ein?
b) HAFTEN SIE MIR GEGENUEBER dafuer, dass Ihre Aktivitaeten fuer mich und meine Kindeskinder GEFAHRLOS sind? (Bitte kommen Sie mir nicht damit, was es STATTDESSEN fuer Gefahren gibt - wenn SIE fuer diese veranwortlich sind, nehme ich Sie in Haftung, wenn Sie es nicht sind, dann lassen Sie mich bitte SELBST entscheiden, ob ich sie eingehen will oder nicht und lenken Sie bitte nicht vom Thema IHRER Verantwortung ab!)

GraueEminenz
29.12.2009  02:10

Liebe “Graue Eminenz”, wenn es Sie tröstet: Antibiotika-Resistenzgene sind “out”, es geht auch ohne. Als ich dies kürzlich auf einer der üblichen Veranstaltungen anmerkte, kam wie Kasper aus der Kiste der Vorwurf “aber dann kann man ja gar nicht mehr auf Transgene prüfen”, was ich garnicht schade fände. Was die “Haftung” angeht, so weiss ich gerade nicht, wie weit meine Privathaftpflicht geht. Aber da dies ja auch nicht hinter Ihrer Aufforderung steht und ich keine Assekuranz bin, erübrigt sich eine Antwort vor dem Hintergrund Ihrer bizarren Rahmenbedingungen. Aber warum fragen Sie das gerade MICH und stellen nicht unseren Rechtstaat als GANZES in FRAGE?

Hans-Jörg Jacobsen
29.12.2009  12:37

@ Graue Eminenz:
Wenn Sie bei HannoverGEN nicht fündig werden, empfehle ich Ihnen zwei andere Internetportale, die sachlich fundiert über die Grüne Gentechnik informieren. Da kann man tagelang stöbern und sehr viel lernen: http://www.transgen.de, http://www.biosicherheit.de. Aber reden Sie bitte nicht weiter von “WIR Bürger”, wenn Sie Ihre persönliche Meinung zum Besten geben - und das sogar unter Pseudonym. Das machen gerne auch allerei scheinheilige Grüne NGOs, selbst wenn sie - wie der Brite zu sagen pflegt - aus “three man and a dog” bestehen, aber das “richtige Weltbild” für die gesamte Menschheit gepachtet zu haben glauben. Ich bin ein (freier) Bürger und kriege bei solchen Umarmungensversuchen immer ein laues Gefühl in der Magengegend.
Man kann sich weltweit sehr leicht sehr objektiv und distanziert über die Vor- und Nachteile der Grünen Gentechnik informieren. Man muss es nur wollen. Wollen Sie es? Eine letzte Frage retour: Welches graue Menschenbild haben Sie (oder welcher irren Konspiration sind Sie aufgesessen), wenn Sie allen Ernstens glauben, ein Projekt der Niedersächsischen Landesregierung mit Universitäten und Gymnasien diene der zwangsweisen Volksvergiftung (Kurzfassung Ihrer Replik auf den Blogbeitrag von Herrn Jacobsen)? TD

Thomas Deichmann
29.12.2009  15:53

Da sieht man, wie zu Unrecht im 18.Jh. und weiterhin die heilige Inquisition beschuldigt wurde, die Kirchenmänner wollten angeblich die armen Forscher für deren Entdeckungen verbrennen. In der Tat sehen wir jetzt, dass die Forscher auch ohne jegliches Zutun der Kirche sehr gerne einander verbrennen würden, nur lässt’s ihnen das Gesetz nicht. Teilt jemand eine andere Ansicht als meine, so wird er NICHT kritisiert, weil seine Ansicht logisch unstimmig sei, auch NICHT, weil sie den bekannten Fakten widerspreche, sondern – weil sie politisch gefährlich, moralisch verdorben und gesellschaftlich unverantwortlich sei. Die wissenschaftliche Diskussion besteht deshalb heutzutage in vielen (Gott sei Dank noch nicht in allen!) Gebieten nicht in einer Ansprache an die Gemeinschaft der Kollegen, die pros und contras alternativer Ansätze zu besprechen, um zur gemeinsamen Stellung zu kommen, sondern in einem direkten Aufruf an die Regierenden, jeglichen von meiner (selbstverständlich einzig wahren) Meinung abweichenden Ansatz zu verbieten und alle Forschungen, die im Rahmen solcher abweichenden Ansätze immer noch stattfinden, sofort einzustellen. Wenn wir auf den Hauptplätzen der deutschen Universitätsstädte immer noch keine Scheiterhaufen sehen, so ist es lediglich dank der allgemeinen Sittenmilderung, aber nicht weil uns an Wissenschaftlern fehlt, die ihre Gegner gerne im Feuer sehen würden.

b.kotchoubey
29.12.2009  17:44

Vielen Dank an Jacobsen und Deichmann.
Natuerlich werde ich mich informieren. Ich will auch niemanden “umarmen”.
Da aber die FlavrSavr-Tomate mit dem Resistenzgen nicht gerade ueberlebenswichtig war, weder fuer mich noch fuer einen ansonsten verhungernden Afrikaner, man aber die paar Jahre nicht warten konnte, bis es auch “ohne” geht, koennen Sie denjenigen, die solchen Dingen kritisch gegenueberstehen, ihr Misstrauen schlecht veruebeln.
Dass ab jetzt alles besser sein soll, habe ich schon oft gehoert und bin eines Besseren belehrt worden ...
Ob ich “allen Ernstens glaube ..., ein Projekt der Niedersächsischen Landesregierung mit Universitäten und Gymnasien diene der zwangsweisen Volksvergiftung”? Na, bei der Atomkraftnutzung haben wir das schon erlebt, warum es jetzt anders sein soll, vermag ich nicht leicht einzusehen.
Ausserdem geht es darum nicht: weder darf es erlaubt sein, anderen Menschen im Namen des Fortschritts Fluglaerm und Flug-Abgase aufzuzwingen noch die Ausbreitung transgener Pflanzen “einfach so” benachbarten Bauern aufzuzwingen.
Leider sind auch die meisten NGOs Wirtschaftsunternehmen, nur mit anderem Produkt, und ich laufe keiner Meinung nach. Aber die Gentechniker haben anfaenglich zuviel Misstrauen erregt, als dass sie nun erwarten koennten, es legte sich so schnell wieder.

GraueEminenz
30.12.2009  00:20

Eigentlich betreibt die menschliche Gesellschaft bereits seit Jahrtausenden Gentechnik indem man besonders kräftige Bullen und Keiler zur Fortpflanzung auswählt und Pflanzen gemäß ihres Ertrages selektiert. Gleichwohl möchte ich bei der üblichen Nomenklatur bleiben.
Seit den 80er Jahren wird die Gentechnik in Deutschland gegängelt. Man erinnere sich an den Bauantrag der Höchst AG eine Gentechnische Anlage zu errichten, man erinnere sich an die Schwierigkeiten gentechnisch optimierte Pflanzen zu testen und schliesslich das unproduktive Spektakel um die Zulassung gentechnisch optimierter Pflanzen in Deutschland und der EU, vergleichbar mit dem Spektakel um Asse.

Interessant wäre für mich eine Abschätzung der Kosten die die Gesellschaft für diesen Teil der Ökoreligion trägt, Entwicklungszentren die verlagert wurden, Produktionen die nicht, oder zumindest nicht in Deutschland stattfinden. Ich würde mich sehr über eine detaillierte Antwort freuen.

Vandale
http://www.oekoreligion.npage.de

Vandale
19.01.2010  23:43

Lieber Vandale,
in der Tat hat die Menschheit “seit Jahrtausenden” SCHEINBAR genetische Veraenderungen durch Zucht betrieben, siehe “Nutz"tiere wie Milchkuehe oder verschiedene Hunderassen. Dasselbe ereignete sich auf dem Gebiete er Pflanzenzucht, etwa unsere heutigen WeizenSORTEN.
ABER dies ist ein ungeeignetes, in der Tat FALSCHES, Argument, aus verschiedenen Gruenden, die ich gleich erlaeutern werde. Lassen Sie mich nur eines einschieben: auf allen solchen Gebieten, Sie erwaehnen im gleichen Atemzuge ja die Atomtechnik mit ihrer bis heute ungeloesten “End"lagerung, auf all diesen Gebieten gibt es eine oeffentliche Diskussion in der, wenn die Argumente auf dem einen Gebiet kompliziert werden, auf ein -behauptet analoges- Gebiet aehnlicher “Fortschrittsfeindlichkeit” ausgewichen wird. In der Tat sehe ich auf beiden Gebieten, der Gentechnimk wie der Atomtechnik, einen aehnlichen Mechanisnmus am Werke: dass es naemlich beide in der heutigen Form vermutlich nicht gaebe, wenn die jeweiligen Veranstalter die VOLLE Haftung fuer ihre Unternehmungen VORHER tragen muessten. Und, jawohl, manchmal kann man diese nicht im vorhinein korrekt abschaetzen, weshalb sich das Argument in all diesen Faellen auf EINE Frage kondensiert: WER bestimmt, ob jemand einer potentiellen Haftung AUSWEICHEN darf, fuer die er keine voellige Deckung VORHER anschaffen kann (entweder durch bilanzielle Rueckstellung oder durch Versicherung)? ALLEIN DAS ist der Punkt. Ich bin alles andere als fortschrittsfeindlich, eher das genaue Gegenteil, aber es ist KEIN Fortschritt, wenn etwas auf die GESAMTPERIODE mehr kostet als es bringt. Verschleiert wird diese Tatsache der Kosten ALLEIN dadurch, dass die Veranstalter die Definitionsmacht dafuer beanspruchen, was ein Schaden ueberhaupt sei. Das ist eine Art Faschismus, pure and simple …
MOEGLICHERWEISE kritisieren die Gentechnik-Befuerworter auch ihre Kritiker, die “Gegner” (zumindest in weiten Teilen) zurecht, denen sie Borniertheit, Uninformirtheit und ebenfalls materielle Interessen (NGO ist ja mittlerweile auch “Big Business”) vorwerfen. Das macht es dann einem unabhaengigen Kritiker sehr schwer, da er und seine Argumente in Wagenburgmentalitaet mit einem Lager identifiziert werden, aber seien Sie versichert, ich argumentiere ueberhaupt nur aus wissenschaftstheoretischen, systemtheoretischen und meinetwegen kybernetischen Ueberlegungen heraus und habe leider auf BEIDEN Seiten bisher keine Instanz gefunden, die meine Argumente haette widerlegen koennen, wenn sie sie denn ueberhaupt verstanden haben, woran ich haeufig begruendeten Anlass zu zweifeln habe.
Nun zur angeblich jahrtausendealten Gentechnik:
Bei der bisherigen Zuechtung durch Menschen werden in der Regel keine neuen ARTEN geschaffen. Arten werden im Linneschen Sinne dadurch definiert, dass sie sich untereinander fortpflanzen KOENNEN (nicht unbedingt, dass sie es immer auch noch TUN, aber dass es genetisch moeglich waere). IN ALL DIESEN JAHRTAUSENDEN hat der Mensch ausschliesslich mit dem Genmaterial gearbeitet, das im jeweiligen Genpool bereits angelegt WAR. NEUE Gene wurden vom Menschen NICHT in den Genpool eingefuehrt, sondern, wenn sie ueberhaupt von anderen Arten kamen (was man eben seit der Entwicklung der modernen Genanalyse weiss), wenn Gene also von ausserhalb (und nicht durch Mutation IM GENPOOL oder epigenetische An- und Abschaltung vorhandener) “aufgepfropft” wurden, so durch Viren und Bakterien, die Artenschranken ueberspringen, d.h. mehrere ARTVERSCHIEDENE Wirte haben konnten.
Nun, betrachten wir solche Faelle, dann faellt einiges auf, besonders aber: nicht selten, vielleicht sogar fast immer, gehen solche Umwaelzungen mit Phaenomenen einher, die wir … Seuchen zu nennen pflegen.
Mit Sicherheit ist der Umfang von Kommentaren hier im Forum begrenzt und ich habe auch nicht beliebig Zeit, mich diesem Thema zu widmen, aber mein Argument ist, dass die Befuerworter nicht “nicht wissen, was sie tun” (das wuerde sie sogar entschuldgen), sondern ZUWENIG wissen, und dass sie uns alle per Experiment daran beteiligen, herauszufinden, ob sie vielleicht doch zu wenig gewusst haben, wenn es aber vielleicht zu spaet ist.
Gerade also denen, die, wie ich, FUER DAS UEBERLEBEN und den Fortschritt der Menschheit eintreten, sollte es gestattet sein, hier grundsaetzliche Einwaende vorzubringen, ohne dass diese permanent goennerhaft von selbsternannten Experten abgebuegelt werden.

GraueEminenz
20.01.2010  16:10

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