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Die Klimakatastrophe – der größte Hype des Jahrhunderts?

Interview mit dem Ökonomen und Expert Reviewer des IPCC, Dr. Hans Labohm

Verändert der Mensch mit seinen technischen CO2-Emissionen das globale Klima? Gibt es überhaupt einen Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und der Entwicklung des globalen Klimas? Lautet die Antwort auf beide Fragen „nein“, müssen wir uns die Frage stellen, warum wir im Begriff sind, unsere Volkswirtschaften mit extrem hohen Kosten zu belasten und enorme finanzielle Ressourcen in eventuell sinnlose Projekte zu stecken. Ressourcen, die wir an anderer Stelle weit besser einsetzen – und dringend gebrauchen könnten. Die Botschaft von Dr. Hans Labohm, unabhängiger Ökonomen und auf Klimafragen spezialisierter Publizist und einer der offiziellen Gutachter des interstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel – des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der UN, ist eindeutig: Die Hypothese der menschengemachten globalen Erwärmung ist widerlegt. Der bisherigen Klimapolitik der westlichen Welt fehlt jede wissenschaftliche Grundlage.


Herr Dr. Labohm, die Zahl der Wissenschaftler, die sich von den Prognosen einer angeblich bevorstehenden Klimakatastrophe distanzieren, nimmt deutlich und kontinuierlich zu. Ist die Menschheit auf einen gigantischen Schwindel hereingefallen?


Hans Labohm: Es gibt zwar Fälle, bei denen gegen seriöse wissenschaftliche Gepflogenheiten verstoßen wurde, wissenschaftliche Fehler und sogar Betrug. Doch mein Eindruck ist: Die große Mehrheit der am IPCC-Projekt beteiligten Klimawissenschaftler hat im guten Glauben gehandelt. In diesem Zusammenhang ist ein Zitat von IPCC-Mitglied Stephan Schneider berühmt geworden, der sich als Kassandrarufer in Sachen Klima einen Namen gemacht hat: „[W]ir sind nicht nur Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Leute wünschen wir uns eine bessere Welt, was mit Blick auf unsere Arbeit bedeutet, das Risiko eines potenziell desaströsen Klimawandels zu begrenzen. Dafür brauchen wir breite Unterstützung, um die Phantasie der Öffentlichkeit besetzen zu können. … Aus diesem Grund müssen wir beängstigende Szenarien anbieten, vereinfachende, dramatisierende Stellungnahmen abgeben und möglichst wenig über Zweifel reden, die wir haben könnten.“ Auch wenn seine Absichten – unseren Planeten zu retten! – aufrichtig gewesen sein mögen. Die Politik, die er empfiehlt, bedeutet eine Abkehr von seriösen wissenschaftlichen Gepflogenheiten. Dennoch wurde sie zu einer Art Leitsatz für die Arbeit des IPCC.
Insbesondere die ‘Hockey-Stick’-Affäre hat traurige Berühmtheit erlangt. Hier wurde ein Diagramm konstruiert, nach dem die Temperaturen in der jüngsten Erdgeschichte höher waren als in den 1000 Jahren zuvor. Auf diesem Diagramm basierten die Aussagen des IPCC, die 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts seien das wärmste Jahrzehnt und 1998 das wärmste Jahr seit tausend Jahren. Allerdings entbehrte dieses Diagramm jeder wissenschaftlichen Grundlage und wurde angesichts des enormen Widerspruchs seitens vieler Wissenschaftler schließlich zurückgezogen.


Welche Aspekte und Fakten sprechen gegen die prognostizierte Klimakatastrophe?


Hans Labohm: Laut Karl Popper genügt eine widersprüchliche / unvereinbare Beobachtung, um eine Hypothese abzulehnen, anzufechten oder zu widerlegen. Im Fall der menschengemachten globalen Erwärmung – oder der anthropogenen globalen Erwärmung (Anthropogenic Global Warming / AGW) – gibt es gleich eine Vielzahl von Beobachtungen und theoretischen Überlegungen, die diese Hypothese widerlegen. Ein Beispiel: Keine Zeit-Skala zeigt irgendeine Korrelation zwischen CO2 und der weltweiten Temperatur. Um präzise zu sein: Eine Korrelation, die die Annahme unterstützen könnte, das CO2 bestimme die Temperatur. Hier ist allerdings anzumerken, dass eine Korrelation nicht notwendigerweise eine Kausalität impliziert. Aber umgekehrt impliziert das Fehlen einer Korrelation das Fehlen einer Ursächlichkeit. Mit einer Grafik, die eine solche Korrelation suggerierte, gelang es Al Gore, sein Publikum zu beeindrucken. Auf den ersten Blick erschien die Korrelation zwischen der CO2-Konzentration und der Temperaturentwicklung geradezu verblüffend. Wer hätte sie verneinen sollen? Was Al Gore allerdings nicht sagte: Der Temperaturanstieg ging der CO2-Zunahme jeweils voraus – mit einer zeitlichen Verzögerung von im Mittel ca. 800 Jahren. Das war bislang vielleicht der eklatanteste Fall von irreführender Klimapropaganda, die aber nicht von einem Mitglied der IPCC-Gemeinschaft stammte. Allerdings wusste jeder Klimawissenschaftler, oder hätte zumindest jeder Klimawissenschaftler wissen müssen, dass sein Vorgehen reine Desinformation bzw. Irreführung war. Doch sie entschlossen sich zu schweigen. Damit setzten sie ihre wissenschaftliche Integrität aufs Spiel.


Arbeiten die Propheten der Klimakatastrophe also gezielt mit falschen und unvollständigen Daten?


Hans Labohm: Man könnte argumentieren, dass viele Aspekte einer menschengemachten globalen Erwärmung vor etwa 15 bis 20 Jahren weniger klar waren, als sie es heute sind. Seinerzeit schien eine anthropogene globale Erwärmung plausibel, wenngleich nicht bewiesen. Seither hat die Wissenschaft aber Fortschritte erzielt. Wir verfügen heute über weit umfangreichere Untersuchungen und Messungen, die die Hypothese von der anthropogenen globalen Erwärmung hinreichend widerlegen. Vermutlich ist es mit einer kognitiven Dissonanz zu erklären, warum die Anhänger dieser Hypothese die neuen Daten und Erkenntnisse tendenziell ignorieren bzw. nur sehr langsam zur Kenntnis nehmen – und warum sie ihre Sichtweisen dementsprechend nur ungern anpassen. Sie neigen dazu, an ihren traditionellen Denkmustern festzuhalten und sich selbst als die einzigen Hüter der Wahrheit in Sachen Klima zu sehen.


Aber es gibt doch eine globale Erwärmung – oder nicht?


Hans Labohm: Trotz der Zunahme der CO2-Konzentration hat in den vergangenen zehn Jahren keine globale Erwärmung stattgefunden. Im Gegenteil: Das Erdklima kühlt sich seit etwa zehn Jahren sogar ab. Kein Klimamodell hat diese Abkühlung ‚vorhergesagt‘. Das wirft die Frage auf: Erleben wir nur einen vorübergehenden Abfall in einem langfristigen Aufwärtstrend? Oder ist das der Beginn einer längeren Abkühlphase? Viele der Mainstream-Wissenschaftler, die der Hypothese einer anthropogenen globalen Erwärmung anhängen, glauben, die Temperaturen werden schon bald wieder steigen. Auf der anderen Seite glauben viele prominente IPCC-Mitglieder, dass die Abkühlung weitere zehn Jahre oder sogar noch länger anhalten könnte. …Viele Astrophysiker und Geologen erwarten angesichts des Einflusses der Sonne auf unser Erdklima eine weitaus längere Abkühlungsphase von mehreren Jahrzehnten. Wir müssen einige Jahre warten, um sehen zu können, welche Sichtweise sich durchsetzen wird. Klar ist: Die Wissenschaft ist bei dieser Frage geteilter Meinung. Die Tatsache, dass sie nicht gefestigt ist (im Gegensatz zu dem, was viele glauben und sagen), impliziert, dass wir keine wissenschaftliche Sicherheit haben, wie unser Klimasystem funktioniert. Folglich wissen wir auch nicht, wie wir es effektiv beeinflussen können. Wir haben also für die Klimapolitik eine sehr dürftige wissenschaftliche Basis. Noch präziser: Eine solche Basis existiert nicht.


Stimmt aber die Aussage, die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre habe nie zuvor so drastisch zugenommen, wie seit Beginn des Industriezeitalters?


Hans Labohm: Viele Wissenschaftler glauben, der CO2-Anstieg in der Atmosphäre sei in den vergangenen etwa 150 Jahren signifikant gewesen. Da CO2 die Temperatur aber nur kaum oder gar nicht beeinflusst, ist das nichts Alarmierendes. Ganz davon abgesehen: In früheren Zeiten waren die CO2-Konzentrationen weit höher als heute. In der Spitze lagen sie bei 7.000 ppm gegenüber etwa 380 ppm heute. Das hat das Entstehen von Leben nicht verhindert.


Dennoch sehen viele Vertreter der Hypothese von der menschengemachten globalen Erwärmung die Notwendigkeit, den Anstieg der CO2-Konzentration mit allen Kräften zu bremsen – und zur Not auch unsere Volkswirtschaften aufs Spiel zu setzen.


Hans Labohm: Angesichts der spektralen Eigenschaften von CO2 (Absorbierung der austretenden Langwellen-Infrarot-Strahlen) glauben die Vertreter der Hypothese einer anthropogenen globalen Erwärmung, dass CO2 zur Erwärmung der Erde beiträgt. Tatsächlich wurde diese bekannte Eigenschaft mehratomiger Gase in Laborversuchen nachgewiesen. Messungen in der Atmosphäre haben allerdings keinerlei von CO2verursachte Erwärmung erkennen lassen. Vermutlich ist dieser Erwärmungseffekt bereits gesättigt oder wird von negativen Rückwirkungen kompensiert (wahrscheinlich von Wasserdampf). Vor diesem Hintergrund ergibt sich einfach keine Notwendigkeit, den Anstieg der CO2Konzentration mit allen Kräften zu bremsen.


Wäre die Formulierung eines Ziels, den Anstieg der globalen Erwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, angesichts der Komplexität des Erdsystems aus geowissenschaftlicher Sicht überhaupt haltbar?


Hans Labohm: Es ist kaum vorstellbar, dass die Menschheit das Klima kontrollieren kann, indem sie eine Art CO2-Thermostat ein-und ausschaltet. Eine solche Vorstellung ist nichts anderes als Obskurantismus.


Wer profitiert von der globalen Hysterie rund um die Klimakatastrophe?


Hans Labohm: Wir müssen uns die Frage stellen, warum sich gerade bei der Klimaforschung die wissenschaftliche Diskussion so schwierig gestaltet. Das liegt insbesondere daran, dass der Mainstream der Klimaforschung sehr frühzeitig in das Korsett der Hypothese einer anthropogenen globalen Erwärmung gezwängt und damit politisiert wurde – was wiederum unverzichtbar für die Legitimation der politischen Maßnahmen zum Klimaschutz war. Die Politik hat sich hier in den vergangenen 15 Jahren sehr stark engagiert. Ein Eingeständnis, man habe hier ohne wissenschaftliche Basis agiert und enorme Kosten bei minimalem Nutzen verursacht, käme einem politischen Desaster gleich. Und das wollen die Klimaschutzprotagonisten auf jeden Fall verhindern. Die globale Erwärmung ist die Mutter aller Umweltängste. Sie ist geradezu Bestandteil einer weltlichen Religion geworden, die für wissenschaftliche Argumente gänzlich unempfänglich ist.
Die ‘Klimabranche’ zeichnet sich heute durch viele Interessengruppen aus: Zum einen gibt es Wissenschaftler, die in ihrer Klimaforschung von Regierungsgeldern abhängig sind. Danngibt es Politiker und Bürokraten, die als Vorhut des Klima-Hypes fungieren und die ihre neuerworbenen Machtbereiche unter dem zunehmenden Gewicht der Klimakatastrophenskepsis dahinschwinden sehen. Dann die Industriezweige wie zum Beispiel die Wind- und die Solarenergie, die mit Hilfe großzügiger öffentlicher Subventionen ‘bestochen’ wurden, enorme Summen in eine Vielzahl von Aktivitäten zu investieren. Auch sie sind in entscheidender Weise von dem weiteren Zufluss öffentlicher Mittel abhängig. Und last but not least ist hier die Umweltschutzbewegung zu nennen. Sie läuft Gefahr, ihre Glaubwürdigkeit, ihren Einfluss und ihre finanzielle Unterstützung zu verlieren, sollten die Politik und die Öffentlichkeit erkennen, dass die menschengemachte globale Erwärmung nichts weiter war als eine Ente. Sie alle werden sich energisch gegen die Welle der Klimakatastrophenkritik stemmen, die auf sie zurollt – und dabei vermutlich auch nicht vor ‘schmutzigen Tricks’ zurückschrecken.


Soll die Klimakatastrophe letztlich auch als Vehikel zur ‚Zerschlagung des Kapitalismus’ dienen, wie das einige ihrer Aktivisten unverblümt formuliert haben?


Hans Labohm: Wir werden mit einer schleichenden Kollektivierung unserer Gesellschaften rechnen müssen – sofern die Klimapolitik fortgesetzt wird, die praktisch alle politischen Parteien vertreten, die derzeit an der Macht sind. Rechnen wir die gegenwärtige Entwicklung hoch, werden wir letztlich bei einer Art Öko-Plan- und Kommandowirtschaft landen. Diese wird die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaften zerstören, der wir unseren Wohlstand verdanken. Und sie wird – was vielleicht noch wichtiger ist – zu einer entscheidenden Schwächung unserer persönlichen und unternehmerischen Freiheit führen.


Sollten die Regierungschefs der westlichen Welt folglich darauf verzichten, auf der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 ein Abkommen zu unterzeichnen?


Hans Labohm: Ich gehe davon aus, dass auf der Kopenhagener Klimakonferenz kein Abkommen unterzeichnet wird. Die Positionen verschiedener großer Akteure liegen zu weit auseinander. China, Indien und Russland hegen den Verdacht, die westliche Welt wolle den Aufholprozess ihrer Volkswirtschaften im Zuge eines ‘Klima-Kolonialismus’ blockieren. Diese Länder wollen ihre Energiepolitik nicht von reichen Ländern steuern lassen, deren Bevölkerungen das Zehn- bis Zwanzigfache an Emissionen ausstoßen, wie sie selbst. Aus Sicht der Dritten Welt ist es Aufgabe der reichen Länder, ihre Emissionen zu verringern. Die USA wiederum würden jede signifikante Reduzierung der CO2-Emissionen nur sehr widerwillig akzeptieren und wollen dabei keinesfalls in eine ‘internationale Architektur’ eingebunden sein. In Australien stößt die Klimapolitik der Regierung zunehmend auf politischen Widerstand. Russland hat Planungen bekannt gegeben, seine CO2-Emissionen bis 2020 um 30 % (!) zu erhöhen. Deutschland unterstützt zwar das Kyoto-Protokoll, wird aber substanzielle Schwierigkeiten bekommen, seine Klimaziele zu erreichen – jedenfalls dann, sollten Kohlekraftwerke die Kernkraftwerke ersetzen, die ja vom Netz genommen werden sollen. Polen, Tschechien und die Slowakei erheben gegen die EU-Entscheidung erheblichen Widerspruch, die CO2-Emissionen ihrer Industrien mit hohem Energieverbrauch von 2008 bis 2012 entscheidend reduzieren zu müssen. Und schließlich scheint keines der entwickelten Länder in der Lage bzw. bereit, eine Klimapolitik der Entwicklungsländer finanziell zu unterstützen. Aus diesen Gründen ist nur schwer vorstellbar, dass Kopenhagen etwas anderes als ein Fehlschlag werden wird. Obwohl die an den Verhandlungen beteiligten Diplomaten ihr Äußerstes tun werden, die Differenzen zu übertünchen und einen Erfolg zu erklären, wird Kopenhagen voraussichtlich das Ende des ‘Kyoto-Protokolls’ bedeuten. Kyoto – ruhe in Frieden!

Dr. Hans Labohm ist unabhängiger Ökonomen und auf Klimafragen spezialisierter Publizist und einer der offiziellen Gutachter des interstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel – des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der UN. Zusammen mit Dick Thoenes und Simon Rozendaal hat er das Buch Man-Made Global Warming: Unravelling a Dogma (Multi-Science Publishing Co. Ltd. April 2004, 200 S., 51,50 Euro) veröffentlicht. In Novo86 (1-2 2007) erschien sein Beitrag “Klimakatastrophenzweifel – eine Einführung”

.

Der hier vorliegende Text ist eine stark gekürzte Fassung des Original-Intgerviews, das am 15.11.09 auf der Website des Europäisches Instituts für Klima und Energie (EIKE) erschienen ist (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-klimakatastrophe-der-groesste-hype-des-jahrhunderts/).

Diskutieren Sie online über den Artikel "Klimakonferenz Kopenhagen: Der Weltuntergang fällt aus!"von Günter Keil

Mehr zum Thema finden Sie im Dossier „Klimawandel"

26.11.2009 | Permanenter Link |

Kategorie(n): Wissenschaft und Technik | Klimawandel

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Wenn Hans Labohm meint: „Deutschland unterstützt zwar das Kyoto-Protokoll, wird aber substanzielle Schwierigkeiten bekommen, seine Klimaziele zu erreichen“ dann unterschätzt er die Irrationalität der deutschen Regierung. Gerade gestern hat die Koalition aus CDU/CSU und FDP bewiesen, dass selbst Trittin und Gabriel noch größeres Talent bei der Wahrnehmung der Realitäten zeigten.

Die Merkel-Westerwelle-Regierung setzt auf Planwirtschaft, sie forderte am 27.11.2009 im Deutschen Bundestag

„Die Industrieländer sollen sich auf der Klimakonferenz dafür einsetzen, dass die Emissionen insgesamt bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 bis 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Bis 2050 sollen die Emissionen dann nochmals um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Der Deutsche Bundestag hat das Ziel formuliert, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. In dem Antrag wird auch die wichtige Rolle der Schwellen- und Entwicklungsländer betont. Sie sollen sich ebenfalls zu nachprüfbaren Minderungsbeiträgen verpflichten, die 15 bis 30 Prozent unter dem gegenwärtigen Emissionsniveau liegen. Außerdem plädieren die Abgeordneten dafür, langfristig weltweit zu einer Angleichung der Pro-Kopf-Emissionen zu kommen.“

Die „ethische Umerziehung von Wirtschaft und Bürgern“ wird nun zu voller Form auflaufen, so wie das Trio Gorbatschow, Merkel und Genscher/Westerwelle es wollen.
http://www.greencrossinternational.net/communication/news/news-of-green-cross-international/33-news/559-gorbachevs-address-to-the-club-of-rome-

Wir haben keine „Deutsche Einheit“ erhalten, nein, die Mauer ist nach Westen verrückt worden.
http://www.ef-magazin.de/2009/11/11/1635-perestroika-schac

Hanna Thiele
27.11.2009  08:49

Der Traum von der Luftsteuer ist greifbar nahe. Steuern, Abgaben und Preisanteile auf einen natürlichen Bestandteil der Atmosphäre zu erheben, wird nicht länger den Schildbürgern zugedacht, sondern von unseren gewählten Regierungen erwartet. Der Begriff “Diktatur” will neu definiert werden. Brüsseler Neusprech ist getrieben von ehemals kommunistischen Intellektuellen. Die Gespenster der Vergangenheit sind gegenwärtig und gesellschaftsfähig.

Wissenschaftlicher aller Fakultäten resignieren. Gegen den groben Unfug von ideologisch zermatschten Bürokraten aus Regierungskreisen anzustinken, ist selbstmörderisch geworden. Wer möchte schon einen Unfall erleiden oder an den Folgen einer Impfung sterben? Nur Wahnsinnige glauben an das Gute in der überschuldeten und verzweifelten Obrigkeit, die vor lauter Raserei nicht aus noch ein weiß.

Während das Schiff in voller Fahrt den Eisberg rammt und die Kapelle spielt, bis die Noten von den Ständern rutschen, kommen die Tänzer aus dem Takt, weil das Schrammen von Metall auf Eis lärmt und erschüttert. Die meisten werden nicht ertrinken, sondern erfrieren. Es gibt keinen Grog auf der letzten Eisscholle.

Kein Strom, kein Wasser, kein Gas ... Übrig bleibt eine Elite mit Kohlendioxid und Sauerstoff zum Aufatmen: Endlich ist der Mob dezimiert! .... Das Spiel beginnt von vorne .... Es gibt nichts Neues unter der Sonne, die seit eh und je das Wetter steuert.

Hans Kolpak
27.11.2009  18:44

Offener Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin - nach dem Sie den EIKE verfaßten und von 300 Wissenschaftlern und Bürgern unterzeichneten Brief unbeantwortet ließen, sei die Anfrage erlaubt, ob unsere Volksvertreter und speziell die Staatsführung unter Ihrer Leitung, sich weiter auf Grund der neuerlichen Ereignisse mit bewiesenen jahrlangen Manipulationen führender Wissenschaftler im Mailverkehr untereinander, noch auf diese dem Volk geradezu eingepaukten Klimaprozesse stützen dürfen ?

Dies müsste eigentlich zu der (Ihrer) Folgerung führen, ob es nicht wesentlich angebrachter erscheint, mit der des Eides verpflichtenden, höchstmöglichen Sorgfalt
zukünftig zum Wohle unseres Volkes umzugehen ?
Dazu gehört meines (unseres) Erachtens die unvoreingenommene Prüfung aller wissenschaftlichen Meinungen und Aspkete, sowie vor allem auch der bereits mehrfach vorgeschlagene “runde Tisch” des Meinungsaustausches einer Auswahl von Klimawissenschaftlern “diese” und jene” in einem der großen TV-Kanäle !

Es herrscht jetzt Gewissheit darüber, dass über sog. “Hacker” bislang 1072 Mails
mit teilweise äußerst brisanten Textteilen in die Öffentlichkeit gelangt sind und die
beteiligten Wissenschaftler von IPCC usw. schwer belasten.
Dies alles führt aus meiner (unserer) Sicht zu der Feststellung, dass diese Klimapolitik kaum noch zu vertreten ist. Sie als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland sollten sich diesen Tatsachen nicht weiter verschließen und jegliche skeptische Anmerkungen einfach ignorieren.
In diesem Sinne ist es keinesfalls verboten, eine persönliche Stellungnahme abzugeben. Gerne weisen wir auch auf die “Alternative Klimakonferenz” am 4.12.09
in Berlin hin, wobei Sie persönlich oder entprechende Mitarbeiter auf das herztlichste
willkommen sind !

Mit freundlichen Grüßen
Erich Richter für EIKE -Europäisches Institut für Klima und Energie.

erich richter
27.11.2009  19:51

Wenn wir den vorherrschenden Ökofaschismus mit

- seiner Gleichschaltung,
- seinen gewissenlosen Mitläufern und Profiteuren,
- seinem dem Ökoführerprinzip untergeordneten Kadavergehorsam der ökologisierten Bevölkerung,
- seinen Begriffsverwirrungen,
- seinem totalitären und global-welterorberndem Auftreten und
- seinen gesetzlichen Diskriminierungen im Auftrag der Großindustrie
- und all seinen intellektuellen Wurzeln

Ökommunismus nennen, kommen wir der Realität wohl etwas näher.

Konrad Fischer
Klimaketzer

Konrad Fischer
27.11.2009  21:06

Leider sind wir in unserer geliebten Demokratie und der geschätzten Pressefreiheit
darauf angewiesen, Lügen, Halbwahrheiten und Behauptungen aus eigener Sicht
beurteilen zu müssen. Mitbürger mit Verantwortungsbewußtsein für gemessene
und nachweisbare Fakten sollten sich zusammenschließen.

Katastrophenmeldungen sind für die Auflagen/Einschaltqoten der Medien sehr
gefragt. Politiker, die gewählt werden wollen, schwimmen in diesem Strom
der Gesellschaftsentwicklung gezwungenermaßen mit.

So hat unsere Gesellschaft keine reale Chance zur Wahrheitsfindung.

Seriöse Wissenschaftler schweigen aus Existenzangst und die anderen
singen das Lied dessen, von dem sie ihre belegten Brötchen bekommen.

Was werden junge Menschen denken ?

Dr.-Ing. Karl-Heinz Friedrich
27.11.2009  21:44

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein Heftchen aufmerksam machen,was ich den werten Kommentatoren nicht vorenthalten möchte.
Herausgeber:Die Deutschen Konservativen e.V.
Die grüne Gefahr-Der “Treibhausschwindel - Schwindel” und andere Öko-Täuschungen von Dr.Wolfgang Thüne und Peter Helmes
Hier ein Ausschnitt S.21:“Der “grünen” Politik liegen nicht nur saubere ökologische Absichten zugrunde,sondern rein ideologische Motive,die darauf gerichtet sind,die marktwirtschaftliche Ordnung der westlichen Staaten in Frage zu stellen und letztlich in den Ruin zu treiben.Marktwirtschaft ist Wettbewerb-auch Wettbewerb der Ideen;Marktwirtschaft verlangt Freiheit des Denkens,des Handelns in sozialer Verantwortung.Es läuft auf einen zentral gesteuerten Umverteilungsstaat hinaus,der von einer zur Weltregierung ausgebauten UNO planwirtschaftlich kontrolliert wird.

Wir befinden uns bereits auf dem Weg in eine öko-sozialistische Diktatur,in dem den Bürgern vorgeschrieben wird,wie wir zu leben,zu atmen,zu konsumieren,zu arbeiten haben.

Unter dem Deckmantel des Umwelt-und Klimaschutzes droht die größte Umverteilung von Wohlstand in der Geschichte der Menschen”.
Gerade hier in Deutschland, haben wir Politiker,denen unser deutscher Staat und damit auch dem Souverän nichts mehr gilt.Der Parteien-Staat hat uns im Zangengriff.Wir verlieren uns in KLEIN,KLEIN-hier eine Bürgerbewegung,da eine unbedeutende Partei ; ohne uns zu finden.Geschlossen auftreten ,ERWACHSEN werden.Es gibt soviele wunderbare Menschen in Deutschland,die nur darauf warten,in einer Vereinigung mitzuarbeiten jenseits der sogenannten” Volksparteien.”

Danke
Michael Schmidt

Michael Schmidt
27.11.2009  22:04

Wer das Klima kontrolliert, der kontrolliert auch die Menschheit und das global. Der Wettlauf um die Spitzenpositionen hierbei ist im vollen Gange.
Es lebe die große Transformation!

Bibliothekar
27.11.2009  22:08

Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel.
Dieser Klimaschwindel wird noch als der größte Betrug in unserer Zeit aufgedeckt werden . Die Argumente aus wissenschaftlicher Sicht sind von vielen schon dargelegt worden.
Klimaveränderungen gab es zu allen Zeiten, seit Bestehen dieses Planeten, jedenfalls soweit wir zurückblicken können.”
Es gab Kältephasen, Wärmephasen, gemäßigte Phasen, alles nicht neu.
Was heute neu ist, ist die Tatsache, dass man unter dem Vorwand - menschengemachter Klimawandel, die Menschen in Angst und Schrecken versetzt und weiter eine Geldquelle entdeckt hat, die man man nützen und anzapfen möchte.
Der ganze Zertifikatehandel ist ein Riesengeschäft. Al Gore und Co-  wird damit reich und reicher. Man kann Dinge durchsetzen, die ohne diese Masche niemals möglich wären.
Wenn es einen Klimawandel gibt, dann vollzieht sich das in langen Zeitabschnitten, dann müssen wir uns eben darauf einstellen.  Klima ist nicht zu kaufen,  Klima ist noch nicht durch Menschen machbar und auch nicht zu verhindern. Egal welche Maßnahmen sie anführen.Die können für bessere Luft sorgen, aber das klima ändern sie nicht..  Das Klima wird anderswo gemacht.
Auf die Sonne und auf andere Veränderungen im Weltall, haben wir keinen Einfluß.

Glaube diese Leute allen Ernstes, sie könnten die Temperatur im Universum bestellen,
Merkel hat bis 2020 bereits 2 Grad weniger bestellt, ich hoffe der Auftrag ist oben im Weltall angekommen, vor allem bei der Sonne..
Glauben die allen Ernstes, sie könnten das   Wetter machen, die physikalischen und gesetzmäßigen Abläufe der Natur,  des Universums,  beeinflussen oder gar reglementieren?
Das klingt schon nach Vermessenheit.
Diese Klimahysterie kostet Milliarden und wofür? Damit einige abkassieren und die Menschen in Angst versetzen können.  Es gibt zahlreiche Legenden und Geschichten über versunkene Inseln, das heißt, auch der Meeresspiegel hat sich schon vor Tausenden von Jahren verändert. wir können die Welt, so wie sie ist, niemals für alle Ewigkeit festhalten. Alles ist im Fluß, in der Veränderung, der Mensch muß sich eben anpassen.
Wir sind die erste Generation, die sich anmaßt, die Erde und das Klima steuern und planen zu können, die Temperatur der nächsten Jahre   in Koppenhagen zu bstimmen.  Dafür sollen wir zahlen , eine clevere Idee. So kommt man an Geld.
Dann sollen sie mal die Zertifikate in die Luft halten und schwenken, vielleicht kühlt dann die Temperatur ab.
Es ist ja nur ein Stück Papier, dieses soll das Klima retten.

Melanie Gatzke
27.11.2009  22:20

Werte Damen und Herren,
ich hatte zum Thema einen Kommentar geschrieben,so ca.20.50.Warum erscheint er nicht?Habe ich mich falsch verhalten?

Danke
Michael Schmidt

Michael Schmidt
27.11.2009  22:45

ÖKOMMUNISMUS: Das Problem ist doch, dass die schleichende Aushöhlung des Westens nicht zum Thema gemacht werden „darf“.

Frage: Warum akzeptieren wir dieses übergestülpte Tabu?

Die Auswirkungen erleben wir nicht nur im Öko-Bereich sondern auch im Erodieren dessen, das wir mühsam als „Zivilisation“ erreicht haben.

Die Methoden, wie man den Gegner ohne Anstrengung besiegt, sind überliefert seit Tsun-Tsu. Im roten-grünen Gewand erleben wir ihre Renaissance.

Der Grundtenor ist: Fördere die schlechten Eigenschaften im Menschen, dann erledigen sie sich gegenseitig selbst.
Das EEG ist da im Moment der Höhepunkt, Fairneß und Achtung vor dem Nächsten wurde ersetzt durch das Motto: „Bereichere Dich - Schick dem Nachbarn Deine Rechnung“.

Wer dahinter die Strippen zieht, ist zu sehen und zu hören hier:
http://video.google.de/videoplay?docid=-2307456730142665916&ei=rIUAS6-4MI782gLvp73yCA&q=bezmenov&hl=de#
und
http://video.google.de/videosearch?q=bezmenov&hl=de&emb=0&aq=f#q=bezmenov+LA+1983&hl=de&view=0&emb=0

Hanna Thiele
28.11.2009  00:02

In vorauseilendem Gehorsam ist das Klima dem Beschluss der Begrenzung auf 2 Grad gefolgt, ja hat ihn sogar dadurch übererfüllt indem die Temperaturen schon jetzt unerwartet sinken. Leider zu früh für die Alarmisten die das noch nicht als ihren Erfolg verkaufen können.
So muss das längst durchschaute Spiel gegen jede menschliche Vernunft weitergeführt werden bis es dem letzten betrogenen Bürger aufgefallen ist.

Charly W.
28.11.2009  09:45

Mein großer Bruder nahm die Klima-Debatte von Anfang an sehr gelassen. Denn als er in den Achtzigern Aktivist bei den Grünen war, hieß es überall: Im Jahr 2000 wird der saure Regen alle Wälder zerfressen haben und die Landschaften werden kahl und öde aussehen, wie in einem postnuklearen Albtraum.

Mittlerweile ist 2009 und die Wälder sind grün wie eh und je.

Nelkenherz
01.12.2009  12:33

Kopenhagen 2009: Gipfel der Unverfrorenheit für das Ende von Freiheit und Demokratie

Die Schlagzeile umschreibt treffend, wie eine jahrzehntealte Vision sich wie Gangrän zu einer Strategie auswuchs, die jetzt in Form einer Diktatur unseren Alltag bestimmt. Die willfährigen Protagonisten wurden bereits in den Achtziger Jahren herangezogen: Sie begegneten unscheinbaren Bürgern als stromlinienförmige Manager, die für alles und jeden zu haben sind, solange die Kasse klingelt.

Und sie klingelt ganzjährig, nicht nur zu Weihnachten, indem für eine kleine überschaubare Elite nützlicher Idioten Geld zusammengekratzt wird, das zuvor Arbeitnehmern kraft Gesetzes aus der Tasche gezogen wurde. Die nützlichen Idioten werden zu gegebener Zeit entsorgt, nämlich mundtot gemacht, wenn auch die Hofnarren zum Schweigen gebracht werden, die jetzt noch von demokratisch legitimierter Meinungsfreiheit profitieren.

Denn eines schönen Tages wird selbst dieses hohe Gut zu gefährlich sein, um es noch zu dulden. Dann werden die Gedanken wieder frei sein, aber geschriebenes Wort und geprochene Rede müssen dann dem Neusprech der Weltdiktatur entsprechen, weil das Leben aller Menschen vom Versagen der Naturgesetze im Universum bedroht ist.

Die Bürokraten vom Schlage Brüssels werden die Geister nicht mehr los, die sie einst riefen und der Zaubermeister bleibt aus, weil er besseres zu tun hat, als Besserwisser aller akademischen Couleur mit Watschen zu disziplinieren, die sie sich schon lange verdient haben für den groben Unfug und jeglichen Blödsinn, den sie auf Kosten der Menschen auf diesem Planeten seit Jahrtausenden verzapfen.

Wenn Klimaschwindler sich erdreisten, die Dinge zu steuern, auf die sie de facto keinerlei Einfluß haben, bleibt nichts anderes übrig, als die Revolution ihre Kinder selbst fressen zu lassen. Sie haben es verdient.

Die politische Organisation IPCC Intergovernmental Panel on Climate Change verbreitet seit ihrer Gründung in 1988 ein Klima der Angst und Unterdrückung wissenschaftlichen Denkens und Handelns. Sie dient dem Ziel, eine Weltdiktatur nach dem Muster der Europäischen Union aufzurichten, welche an die Vorgaben der Europäischen Kommission gebunden ist, ohne daß das Europäische Parlament oder die Parlamente der einzelnen Nationen eine Einflußmöglichkeit auf die Gesetzgebung haben.

Wenn die nationalen Parlamente ihre formelle Zustimmung zur EU-Diktatur versagen, werden die Mandatsträger durch umfangreiche unverständliche Verträge zur Abstimmung gebracht. Es bedurfter der Aufmerksamkeit einzelner staatsrechtlich Gebildeter wie Peter Gauweiler oder Karl Albrecht Schachtschneider, um fragwürdige Passagen mit Gesetzeskraft im Lissabonvertrag zu entdecken, die Grundrechte und Gesetze außer Kraft setzen. Doch auch diese Bürger sind bereits machtlos. Der Krug geht weiter zum Brunnen, bis er bricht.

Hans Kolpak
09.12.2009  19:33

Der “Rheinische Merkur” die große Wochenzeitung aus Bonn titelt in ihrer Ausgabe Nr.50 vom 10.12.2009 < THEMA VERFEHLT - UN-Konferenz in Kopenhagen hin - Erderwärmung her…
Das viele Klimaforscher -mit welchen höheren und niederen Motiven auch immer -heute denoch so tun, als wüßten sie schon genug um der Welt ihre Handlungsziel zu
diktieren macht mißtrauisch. Wer an Ziffern anknüpft, die mit System aus der Luft gegriffen sind, mag bei den einen Angst provozuieren, bei anderen Ärger und Frust.
Eine gute Politik folgt daraus jedenfalls nicht.
Wir sollten uns deshalb von der Klimaforschung emazipieren. Die Politik benötigt keine computersemulierten Versionen einer Apokalypse, um zu erkennen, dass es an der
Zeit ist, etwas zu verändern. Die Welt braucht ein neues Wirtschaft-und Wachstumsmodell ! Was spricht dagegen auf erneuerbare Energien umzusteigen ?
Aber alles ohne Zwänge und mit Augenmaß und nicht mit schielendem Blick auf eine
insgeheime Welherrschaft unter Angst und Schrecken die Klimasünder der Welt zu
sein. Die Resoursen sind nicht ewig - aber es besteht aber auch kein panikartiger Zeitdruck !
Erich Richter

Erich Richter
12.12.2009  00:26

Sehr geehrte Frau Gatzke et al.,

wenn Menschen wie Sie lesen könnten, müssten Wissenschaftler nicht mit Katastrophenszenarien arbeiten, um Bewusstsein für Probleme zu schaffen. Der Rhein war nach Meinung mancher in den Achtzigern auch noch “gesund”, obwohl die Fische oben auf schwammen. Dass schon in den Siebzigern gesagt wurde, dass ein “Weiter so!” zu einem Totalkollaps des Ökosystems “Rhein” führen kann, fiel auch damals noch (bzw. schon) ins Kapitel “Ökofanatismus”. Was nichts an der Realität änderte: Der Fluß war beinah tot…. bis die Vorschläge (teilweise über ein Jahrzehnt alt!) der “Ökofanatiker” Gesetz wurden und die chemische Industrie filtern musste.

Aber glauben Sie ruhig alle weiter das GEWÄSCH vom “automatischen Klimawandel”, ungeachtet der Tatsachen, dass der Planet EIGENTLICH schnurstracks Richtung EISZEIT marschieren sollte. Damit ist eine Stagnation der Temperatur relativ gesehen eine de facto Erhöhung. Aber soviel Sachverstand ist in Klimaskeptikern nicht vorhanden, da wird lieber etwas von “mafiösen Ökostrukturen” gefasselt…

Good by, Earth… nice knowing you….

Dominik
15.12.2009  15:37

Dominik, ich freue mich, wie Sie Ursache und Wirkung zusammenführen. Statt Unternehmen sinnlose Statistiken und Formblätter aufzuzwingen, hätte in den Fünfziger Jahren ein gesetzlicher Zwang zu umweltgerechtem Wirtschaften in die bundesdeutsche Realität gehört. Aber solche Zusammenhänge hat nicht einmal der zigarrenqualmende Ludwig Erhard verstanden. Sonst wäre er ein schlanker Nichtraucher, der sich von Obst und Gemüse ernährt,  und nicht ein fetter Schweinefleischfresser gewesen.

Wenn Produkte umweltgerecht produziert und Dienstleistungen umweltgerecht erbracht werden und sich dann trotz der höheren Preise am Markt ohne Subventionen etablieren, dann honoriert die Gesellschaft etwas, das sie will ohne durch irreführende Werbung zum Kauf gesundheitsschädlicher und umweltschädigender Produkte verführt worden zu sein.

Heute erleben wir eine Verwirrung, die alles nur noch komplizierter macht. Ein vermeintlicher Umweltschutz, der auf Lügen aufbaut, kehrt sich ins Gegenteil um. Warum? Heute wie vor sechzig Jahren sind die meisten Menschen damit überfordert, komplexe Zusammenhänge zu durchschauen und in ihrer Tragweite visionär zu erfassen. Oft sind es interdisziplinäre Querdenker, denen etwas auffällt. Doch sie werden oft von den einzelnen Fakultäten nicht ernst genommen und nicht verstanden.

Es gilt, Umweltschutz und Klimaschutz zu unterscheiden. Die Umwelt existiert, das Wetter auch. Aber ein statistischer Mittelwert wie “Klima” läßt sich nicht schützen. Der Realitätsverlust der Klimajünger ist offensichtlich. Der Schrei nach Subventionen und Einspeisevergütungen für eine Handvoll Kapitalanleger in Sachen Photovoltaik und Windkraft ist ein Verbrechen an der Volkswirtschaft.

Hans Kolpak
15.12.2009  16:31

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