Zuletzt kommentiert
- Pummel-Mobbing: Null-Toleranz-Diät für Dicke
- Rauchverbote in Autos: Die Wissenschaft hat festgestellt…
- Dreizehn und zwei Energiewende-Märchen
- Theaterdebatte: Open Arts – für ein offenes…
- Energiewende: Eine vergiftete Warnung
- Agrarwissenschaftlicher Blindflug: Erich Grantzau…
- Öko oder Nicht-Öko? Erich Grantzau rezensiert…
- Fußball: Celtic-Fans, ihr singt nicht mehr
- BASF und Gentechnik: Nix wie weg!
- Thorium – Der Brennstoff der Zukunft
Am meisten kommentiert
- Klimakonferenz Kopenhagen: Der Weltuntergang fällt aus!
- Das sonnige Imperium des Hermann Scheer
- WHO: Welt-Heils-Ordnung
- BASF und Gentechnik: Nix wie weg!
- Gutes Buch, schlechtes Fleisch – oder eher umgekehrt?
- Der alte Mann und das Klima
- Verbietet nicht die Burka!
Archiv
Dossiers
Mögen Sie Äpfel mit erhöhter Radioaktivität?
Von Lutz Niemann
Als meine Frau und ich vor vielen Jahren eine Familie gründeten, wurde ein gemeinsamer Kassensturz gemacht. Es reichte zu einem Reiheneckhaus vor den Toren Münchens. Und unser Umzug mit zwei Kleinkindern aus einem der größten Hochhäuser Münchens aufs Land mit 340 m² Grund war nun wirklich der Umzug ins Paradies. Ins Paradies gehören Äpfelbäume, das weiß ja jeder. Also begannen wir mit unserer Ökolandwirtschaft: ein Apfelbaum vor, ein Apfelbaum hinter das Haus gepflanzt.
Viele Jahre war der Ertrag recht spärlich, bis mir ein Fachmann von dem notwendigen richtigen Schneiden berichtete. Also wurde ich Lehrbub beim Vorsitzenden des hiesigen Gartenbauvereins. Der Fachmann zeigte mir, wie es richtig zu machen ist. Die Ernten wurden von Jahr zu Jahr größer. Bald waren es schon so viele Äpfel von den zwei Bäumen, dass wir nicht mehr alle Früchte verzehren konnten, die kleineren wurden zu Saft verarbeitet. Nur einen Nachteil hatten die vielen Äpfel: Sie waren nicht so schön, sie hatten außen schorfigen Bereiche mit dunklen Stellen innen bis zum Kernhaus. Da wusste der Fachmann vom Gartenbauverein keinen Rat, er verwies mich an die nächst höhere Instanz, den Fachleuten von riesigen Gartencenter im Nachbarort. Die Antwort dort war recht eindeutig: Kaliummangel, evt. könnte auch Pilzbefall die Ursache sein. Ich wollte nicht spritzen, zudem erschien Kaliummangel eine logische Erklärung zu sein. Bei großen Erntemengen genügt die Remineralisierung des Bodens nicht mehr zu Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen, es muss gedüngt werden. Also habe ich sogleich Kali-Obstbaumdünger gekauft, eine 2,5kg-Packung.
Unsere Erde ist ein riesiger Ball voller Radioaktivität – von der Natur geschaffen. Natürlich ist diese Radioaktivität inhomogen verteilt, in manchen Gesteinen ist wenig enthalten, in machen Gesteinen ist viel enthalten. Besonders viel Radioaktivität ist in Kalium enthalten, und mit dem Kali-Obstbaumdünger hatte ich viel Radioaktivität eingekauft. Es war mir ein leichtes, aus den Angaben auf der Packung die Menge der Radioaktivität zu errechnen: Es waren 7 500 Becquerel Radioaktivität in einer einfachen Pappschachtel! Wenn man mit der Natur vergleicht, hoch angereicherte Radioaktivität. In Wasser löslich, damit es die zu unserer Ernährung dienenden Pflanzen sofort aufnehmen können – enorm! Im Wahlkampf haben wir gesehen, so viel Radioaktivität in einer Pfütze auf dem Boden in einem alten Bergwerk 500 Meter unter der Erdoberfläche – der ASSE – ist eine deutschlandweite Pressemeldung wert, und es folgt Angst, Angst, Angst… Ich habe den Obstbaumdünger nach Anleitung unter meinen Apfelbäumen verteilt.
Jetzt ist es Herbst, die Apfelernte liegt seit einigen Tagen sorgsam ausgebreitet im Keller. Und was für schöne Äpfel, makellos, kein Schorf mehr, keine dunklen Stellen mehr im Inneren. Also muss das mit dem Kaliummangel gestimmt haben, dann haben unsere Äpfel jetzt aber auch mehr Radioaktivität als in den vergangenen Jahren – erhöhte Radioaktivität. Ich kann das durch Nachmessen nicht beweisen, weil mir die Gerätschaften dazu fehlen. Aber der Erfolg spricht für sich, weiterer Beweis nicht erforderlich.
Es gibt Apfelstrudel, eine wahrhaft köstliche alpenländische Spezialität, Apfelstrudel mit erhöhter Radioaktivität. Und wir werden wieder einige Früchte zu Saft verarbeiten lassen, Apfelsaft mit erhöhter Radioaktivität – wer kann dazu schon „nein“ sagen? Und wer bei mir vorbeikommt, dem werde ich gern eine Kostprobe der erhöhten Radioaktivität anbieten.
Und im nächsten Jahr werde ich wieder eine erhebliche Portion Radioaktivität in unserem Garten verstreuen – natürlich heimlich, damit Sigmar Gabriel bzw. der kommende Umweltminister nichts davon bemerkt. Nur der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz darf es bemerken, der soll nämlich auch gelernter Gärtner sein, versteht also viel von Radioaktivität und von Gartenbau…
Lutz Niemann war bis 1971 am Max-Planck-Institut für Metallkunde in Stuttgart beschäftigt, bevor er in die freie Wirtschaft ging und u.a. als Strahlenschutzbeauftragter für Siemens tätig war. Seit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben 2002 publiziert er zu den Themen Energie, Kernenergie, Radioaktivität und Klima. In Novo102 (9-10 2009) beschrieb er gemeinsam mit Ludwig Lindner im Artikel “Ab ins Endlager” die altbackenen deutschen Kapriolen um die Lagerung radioaktiver Abfälle.
Zahlreiche weitere Artikel zum Thema finden sich im Novo-Dossier „Atomkraft"
09.10.2009 | Permanenter Link |
Kategorie(n): Umwelt und Gesundheit | Wissenschaft und Technik | Atomkraft
wer den Apfelkuchen dann noch mit Backpulver bäckt und dazu einen Kakao trinkt, erhöht die Kalium-Dosis und damit die Radioaktivität nochmal erheblich. Mal ganz zu schweigen von Pflaumenkuchen, da ist noch mehr Kalium enthalten.
In der Medizin gibt es übrigens viele Hinweise, dass wir heute tendenziell zuwenig Kalium zu uns nehmen. Vielleicht bekommen wir auch zuwenig Strahlung ab. Es wird diskutiert, ob wir es - wie bei vielen “Giften” - mit dem Phänomen der Hormesis zu tun haben. Das hieße, dass es einen J-förmigen Zusammenhang zwischen Dosis und gesundheitlicher Auswirkung gäbe. Das Optimum läge demnach bei einer kleinen, aber nicht zu kleine Strahlendosis.
Im Ökolandbau ist der Einsatz von Kaliumsulfat erlaubt. Kaliumsulfat deshalb, weil es schlechter wasserlöslich ist. Nun auch Phosphordünger haben so ihre Probleme mit div. Beimengungen. Die einen nennen die beimengungen Schwermetalle, die anderen Spurenelemente. Egal auch die Pflanze braucht diese. Der Mensch auch, sogar die Kuh. Denn ohne Spurenelemente würde die hochkomplexe verdauung eines Wiederkäuers gar nicht richtig funktionieren. Aber sei es drum. In der nahrungsergänzungstablette sind es hochwertige Spurenelemente, in der Nahrung giftige Schwermetalle. Mir stellt sich nur die Frage, ob jetzt alle sterben hier, da ich neben einem Kaliwerk wohne. Noch schlimmer : Wir haben sogar einen landwirtschaftlichen Betrieb. Ich bin mir jedoch sicher, daß einzige was bei uns am Ort strahlt sind die Menschen, die hier leben.
Der Anteil des zerfallenden Kalium- 40 beträgt nur 0,0117% vom Kalium. Auch ist bei jedem Menschen von diesem Nuklid mit einer natürlichen Strahlung von ca.4000 Becquerel/sec. täglich zu rechnen. Hinzu kommen noch die C-14 Strahlungen, so dass der menschliche Körper ca. 8000 bq/sec. abgibt.
Ja, was sagen uns die Zahlen? Doch weiter in die leckeren schönen Äpfel beißen!
Herr Niemann, Herr Niemann, wie können Sie nur - Sie haben Ihre Apfelbäume mit Kunstdünger gedüngt, den Bäumen also auch noch künstliche Strahlung zugeführt!
Der wahre Hobbygärtner arbeitet doch ausschließlich mit Bio-Kalium aus Kompost. Das UBA hat den Hobbygärtneren übrigens einen Freibrief für eine uneingeschränkte Kompostanwendung im Garten erteilt. Dadurch sind die Hobbygärten zwar extrem Überdüngt aber die verabreichten K- und sonstigen Isotope aus dem Kompost sind alle Bio!
Es ist schon erstaunlich, wie viel offenkundige Laien (und auch ehemalige Strahlenschutzbeauftragte koennen Laien sein, so wie Formel-I-Rennfahrer nicht Fachleute fuer Strassenbau sein muessen) sich mit wieviel komplizierter
Materialkenntnis auf Vergleiche von Aepfeln (sic!) mit Birnen stuerzen. Ich wollte hier nicht polemisieren, aber soviel Unmut zu artikulieren muss eingangs gestattet sein, denn das Thema ist nunmal zu ernst um es
Hobby-Atomfachleuten zu ueberlassen.
Also mal ganz von vorne:
Es gibt chemische Elemente, von denen etwa hundert “natuerlich” vorkommen, das heisst, sie sind entweder langfristig stabil oder aber so langlebig, dass seit Entstehen der Erde noch nicht alle zerfallen sind. Kalium kommt sowohl in einer stabilen wie in einer instabilen, aber extrem langlebigen Form vor. Davon weiter unten.
Ein Element (vom urspruenglichen griechischen “ABC” - LMN - also die “anfaegnlichen Dinge”, aus denen alles andere zusammengesetzt ist) ist in der heutigen Chemie dadurch charakterisiert, dass alle ihm zugerechneten Atome
jeweils dieselbe Zahl Protonen oder positive Kernbestandteile besitzen - angefangen vom Wasserstoff mit einem Proton ueber das Helium mit zwei bis hin z.B. zum Uran mit 92 Protonen. Bis auf den Wasserstoff mit nur einem Proton im
Kern besitzen alle anderen einen zweiten Kernbestandteil, praktisch so schwer wie das Proton, jedoch elektrisch neutral und darum “Neutron” genannt.
Auch von den langfristig stabilen Elementen gibt es manchmal “Geschwisterchen”, die instabil sind, d.h. noch zerfallen, und manche der stabilen Elemente sind erst im Laufe der Erdgeschichte aus anfaenglich vorhandenen instabilen
entstanden. Diese vielen unterschiedlichen Kernzusammensetzungen werden allgemein Nuklide genannt und von jedem Element gibt es mehrere denkbare Nuklide, d.h. sie besitzen alle dieselbe Protonenanzahl, aber zusaetzlich mehr oder
weniger Neutronen. So gibt es auch den “schweren Wasserstoff” oder das Deuterium, der neben dem Proton noch ein Neutron enthaelt, also doppelt so schwer ist wie der “normale”. Und es gibt einen noch schwereren,.das Tritium
mit zwei Neutronen, dieses zerfaellt aber bereits binnen achtzehn Jahre zur Haelfte, weshalb es sich auf unserer Erde nicht mehr finden wuerde, wuerde es nicht einerseits durch die energiereiche kosmische Strahlung immer wieder
neu in geringen Mengen synthetisiert und wuerde es nicht in Atomkraftwerken in grossen Mengen erzeugt und ... im wesentlichen an die Umwelt ueber den Schornstein oder mit dem Kuehlwasser abgegeben.
Das Natururan z.B., aus dem der atomare Brennstoff gewonnen wird, besteht zu 0,7% aus Uran 235, zum Rest praktisch aus U238. Damit ist das “Atomgewicht” gemeint, die Summe aus den erwaehnten Protonen und den ungefaehr
gleich schweren Neutronen. Bei 92 Protonen enthaelt das Uran folglich 143 bzw. 146 zusaetzliche Neutronen.
Beide Nuklide, auch “Isotope” genannt, weil sie im Periodensystem der Element auf dem selben Platz (isos = gleich, topos = Ort), eben dem des Urans, stehen, zerfallen, nur eben unterschiedlich schnell, und nur das leichtere U235 ist fuer die normalen Atomkraftwerk als spaltbares Material geeignet. Da aber 0,7% nicht ausreichen, um einen Spaltprozess dauerhaft in Gang zu halten, muss dieses Isotop angereichert werden. Dies geschieht in
Urananreicherungsanlagen, solche, wie die, um die es beim Streit mit dem Iran geht.
Uran zaehlt also in allen seinen Isotopen zu den instabilen Elementen. Wer eine Kellerwohnung bewohnt, hat eine wesentliche hoehere Radonbelastung und damit Lungenkrebsrisiko als jemand, der ebenerdig oder hoeher wohnt.
Bereits eine Plastikfolie unter dem Kellerboden, fuer Pfennige beim Giessen der Betonplatte eingebracht, koennte das Risiko auf vielleicht ein Tausendstel reduzieren. Aber wer befasst sich schon mit den natuerlichen Gefahren der
Radioaktivitet, darin gebe ich Lutz Niemann ja durchaus recht. Auch Lueften nutzt, aber wer an heissen Sommertagen seinen Keller lueftet, macht ihn gleichzeitig feucht, und das koennte noch mehr Lungenkrebsgefahren durch
induzierte Schimmelbildung provozieren, wer weiss schon genug, um solche inkompatiblen Gefahren auf einer gemeinsamen Gefaehrdungsskala abzubilden.
Wer vermoechte schon zu sagen, ob nicht geduengte Aepfel eher zu einer Fehlernaehrung durch Naehrstoffmangel fuehrten, ob also der geringeren Exposition durch natuerlich vorkommendes radioaktives Kalium dann nicht etwa
qua geringerer Bereitstellung von den Zivilsationskrankheiten vorbeugenden Phytofaktoren andere Gesundheitsgefahren gegenueberstuenden?
Zum Glueck ist diese Alternative nicht wirklich zu erwaegen und darum auch Niemanns Ansatz im Grunde falsch, seine propagandistisch gemeinte Stossrichtung darum aber um so gefaehrlicher:
Die Strahlenbelastung durch Kalium ist etwas, mit dem die gesamte Biosphaere seit der Entstehung des ersten Lebens konfrontert ist. Wenn wir annehmen, die Evolutionstheorie haette recht damit, dass gerade solche minimalen
Dosen an Radioaktivitaet zusammen mit der Hoehenstrahlung und der schon erwaehnten Radonbelastung das “Hintergrundrauschen” der genetischen Mutation ausmachten, dann kann man sogar, wiewohl all diese Thesen weil
nicht labormaessig nachvollziehbar, umstritten sind, vielleicht noch annehmen, dass sie mit dazu beitrugen, den “homo sapiens” entstehen zu lassen, der nun hier trefflich streitet.
Was der Mensch aber seither auch bewerkstelligt hat, ist, Wohlstand durch stets zunehmende Arbeitsteilung zu produzieren. Kehrseite dieser Arbeitsteilung ist, dass das Wissen um technische und biologische Vorgaenge immer mehr
nur noch einzelnen Spezialistengruppen eignet, die ihrerseits von komplexen Phaenomenen wie den Gesamt-Auswirkungen der “friedlichen” Nutzung der Atomenergie kaum genuegend Ahnung besitzen, um ein Gesamturteil
abzugeben.
Es faengt schon damit an, dass diejenigen, die von den kerntechnischen Anlagen wenigstens eine Ahnung haben, nicht die Physiker sind, sondern die (Kern-) Chemiker. Ausser am Eduad-Zintl-Institut in Darmstadt, sowie in Karlsruhe
und Juelich gibt es bei uns kaum welche. Frau promovierte Physikerin Merkel hat jedenfalls keine Kenntnis, ebensowenig wie damals Forschungsminister Matthoefer, der seinen auf ein paar Dutzend Veranstaltungen angelegten “Buergerdialog Kernenergie” nach der dritten Veranstaltung verschaemt einschlafen liess, da er mit wissenschaftlich fundierter Kritik nicht zurandekam.
Nehmen wir mal an, die sog. “natuerliche” Radioaktivitaet sei etwas, auf das sich unsere Biologie eingestellt hat, und die Wissenschaft nimmt an, dass es eine maximale Mutationsrate gibt, oberhalb derer sich eine Spezies wieder zurueckentwickelt bzw. ab der soviele Missbildungen auftreten, dass deren evtl. darin enthaltenen “positiven”, d.h. einer moeglichen Hoeherentwicklung dienen koennenden, Mutationen im Meer der negativen “ertrinken”.
Und hier muessen wir einen weiteren, in der bisherigen oeffentlichen Diskussion gaenzlich ausgeblendeten Begriff einfuehren: den des Ahnenschwundes. Jede(r) Leser(in) weiss, dass er/sie zwei Eltern, und, von Inzestfaellen
abgesehen, vier Grosseltern, acht Urgrosseltern usw. hat. Nach zehn Generationen muessten es also 1.024 Ur-Eltern gewesen sein, oder, auf die heutige Welt-Bevoelkerung von vielleicht sechs Milliarden Menschen gewendet,
haetten schon vor ca. 300 Jahren sechstausend Milliarden Menschen die Erde bevoekern muessen. Das Gegenteil ist aber, nach allem, was wir zu wissen glauben, der Fall: es waren vermutlich nur ein paar Millionen Menschen, ein
Missverhaeltnis also von eins zu einer bis eins zu zehn Millionen. Je weiter man den Zeitraum ausdehnt, desto krasser wird dieses Missverhaeltnis, oder, anders ausgedrueckt, die Menschen sind untereinander millionenfach staerker
verwandt, als die Arithmetik der Ahnenreihe das nahelegt.
Das bedeutet aber auch, dass potentiell zu Missbildungen fuehrende Genschaeden sich millionenfach staerker auswirken als man das wahrhaben moechte.
Kehren wir nun zurueck zur Atomtechnik: man weiss aus den Untersuchungen zu Hiroshima und Nagsaki, welche Spaetschaeden radioaktive Nuklide aus Kernspaltung verursachen koennen. Was man der Bevoelkerung nicht
erzaehlt, ist, dass JEDES Atomkraftwerk der heute ueblichen 1.300-Mega-Watt-Klasse ein radioaktives Inventar von ca. 4.000 Hiroshima-Bomben enthaelt. Ein Land mit Dutzenden Atomkaftwerken wie etwa Frankreich sitzt somit auf
einer radioaktiven Belastung von ca. 195.000 (einhundertundfuenfundneunzigtausend) Hiroshima-Bomben. Koennen die explodieren ? Nein, hoechstens ein schneller Brueter koennte das.
Aber das braucht’s auch nicht: Es genuegt eines von mehreren Szenarien:
- Sproedbruch eines Kessels - ein Grossteil der Radioaktivitaet wird dabei freigesetzt. Dieser Fall kann von der sog. Notkuehlanlage nicht beherrscht werden, deshalb wird er von der Sicherheitstechnik beharrlich ignoriert und heisst darum “Super-GAU”, d.h. “groesser als der groesste anzunehmende Unfall” (GAU). Diese mathematischen Taschenspielertricks kennen wir doch irgendwoher - haben nicht gerade Mathematker in der Berechnung von
Kreditausfallrisiken froehliche Urstaend’ gefeiert?
- Direkter Angriff auf ein Atomkraftwerk durch sog. Terroristen. Nach Aussagen von Spezialeinheiten vor dem US-Kongress bereits in den siebziger Jahren braucht es dafuer fuenf entsprechend ausgebildete “todesmutige” Kaempfer,
um die Sperren zu ueberwinden und dann den Kessel zu sprengen. Die Bundeswehr hat vor ein paar Jahren ein solches Szenario mit naechtlichem Fallschirm-Zielsprung durchgefuehrt - so erfolgreich, dass es bis heute zu den
hoechsten Staatsgeheimnissen zaehlt.
- Gefahr kriegerischer Auseinandersetzung: immer, wenn ein Krieg droht, ist ein Atomkraftwerk nicht zu verteidigen. Wird es mit einem Marschflugkoerper angegriffen, tritt der Super-GAU zuverlaessig ein, das angreifende Land muss
dazu nicht einmal Atomwaffenstaat sein. Die Nebelwerfer, die man nach 9/11 um unsere Atomkraftwerke herum aufgebaut hat sind lediglich Arbeitsbeschaffung gewesen - weder einen feindlichen Piloten mit GPS und Instrumentenfluglizenz
noch gar einen Marschflugkoerper, der seine Route im vorhein kennt, kann man damit beeindrucken. Ein Land mit Atomkraftwerken muss daher, das sehen die Notfallplaene ALLER Laender mit AKW vor, diese fuer die gesamte
Dauer des Konfliktes stillegen (denn dann nimmt die Zahl der Radionuklide rapide ab), und die Kernbrennstaebe auslagern. Das bedeutet, dass ausgerechnet die Laender, die in hohem Masse auf Atomkraft zur Deckung des
Strombedarfes setzen, wie Grossbritannien und Frankreich, trotz ihrer eigenen atmaren Bewaffnung, nicht verteidigungsfaehig sind. Auch fuer Deutschland gilt dies eingeschraenkt, wobei aber das sofortige Abschalten aller deutscher
AKW gerade noch so durch Einsparungen und Aktivieren aller Kraftwerks-Reserve-Kapazitaeten aufgefangen werden koennte.
Soviel also zur Logik des atomar-militaerisch-industriellen Komplexes: um den Preis geringerer Abhaengigkeit von Oel und Gas wird der Ruin des Landes im Falle eines Konfliktes inkauf genommen, wird zugelassen, dass selbst ein drittklassiger Staat, sofern er nur ueber ein paar todesbereite Spezialkraefte verfuegt, die Atomkraftwerke als Geiseln und das maechtige Industrieland nach Belieben erpressen oder, je nach Absicht, auf Jahrhunderte hinaus unbewohnbar machen kann.
Halten wir als Zwischenergebnis mal fest:
Die radioaktive Belastung aus Atomkraftwerken ist mit der natuerlich vorhandener Nuklide nicht vergleichbar,
- zum einen, weil es chemisch eben andere Stoffe sind als das genannte natuerlich vorkommende Kalium, daher auf anderen Wegen in den Koerper gelangen und auf andere Weise metabolisiert und ausgeschieden werden,
- zum zweiten, weil es, wenn wir von der Evolutionstheorie und ihren Anpassungsprozessen ausgehen, so sein muss, dass GENAU diese Belastungen in unserer Konstitution vorgesehen sind, aber nicht darueber hinausgehende,
- zum dritten also, weil die kuenstliche andersgeartete Radioativitaet zusaetzlich “oben drauf” kommt, und
- last not least, weil wir nicht den verharmlosend “Normalbetrieb” genannten Zustand allein betrachten duerfen, sondern das gesamte Risikopotential der Atomkraftnutzung betrachten muessen.
Und hier den Vergleich mit einer “Pfuetze in Asse” heranzuziehen ist denn doch starker Tobak.
Zum einen, weil es schon diese “Pfuetze” nicht geben duerfte, sondern eben bereits diese Auswaschung ausserhalb des urspruenglich vorgesehenen Betriebszustandes liegt. Ob eine einzelne Pfuetze, an die des Autors Kinder niemals hingelangen koennen, die Aufregung lohnt, mag man mit Fug und Recht bezweifeln. Dass sie aber beweist, dass schon die Sicherheitsberechnungen eines fuer nur schwach radioaktven Abfall gedachten Zwischenlagers falsch waren, dass es fuer den hochradioaktiven Abfall hingegen weltweit keine Loesung gibt (und vermutlich nie geben wird, man wird sich in kuenftigen Generation einfach mit den Gefahren arrangieren und unsere Generation dafuer verfluchen, und Artikel wie der hier kommentierte werden dereinst in der Geschichtsschreibung als Beweis fuer die Fahrlaessigkeit und Gewissenlosigkeit der heute Lebenden herhalten - schon darum muss hier dagegen angeschrieben werden), und dass aufgrund von dessen Radioaktivitaet und Zusammensetzung eine Abschirmung fuer mindestens EINE MILLION Jahre von der Biosphaere SICHERgestellt werden muss. Wir Menschen haben aber ausser den Pyramiden von vor vielleicht fuenftausend Jahren keinerlei Erfahrungen mit der informations- und gar Warnungs-Tradition ueber solche Zeitraeume. Die Informationsspeicherung macht sich Sorgen, dass etwaalle zwanzig Jahre alles neu auf andere Datentraeger umgespeichert werden muss, wozu Stonehenge diente, wer es erbaute und wie, darueber herrscht wissenschaftlicher Streit, aber um ein paar Jahrzehnte unwirtschaftlich Strom zu erzeugen nimmt man eine nach Millionen Jahren zaehlende Gefaehrdung der gesamten Biosphaere inkauf. Ob Herr Niemann seine Aepfel organisch, anorganisch, oder gar nicht duengt, ist mir, ehrlich gesagt, voellig wurscht; ob er als einer der bundesdeutschen Meinungsbildner aber die Bevoelkerung in falscher Sicherheit wiegt und damit nicht nur seine eigenen Kinder sondern die gesamte Menschheit todbringend gefaehrdet, dagegen schon.
Ein letztes: Atomkraft unwirtschaftlich? Ja, denn: es gaebe gar keine AKW, wenn deren Betreiber fuer deren Gesamtkosten (inklusive “Entsorgung” und ungeloester Endlagerung des Atommuells, Rueckstellungen fuer auch die
selteneren Atomunfall-Arten, die aber ungleich groessere Folgeschaeden in Billiarden-Umfang bewirken usw.) einstehen muessten. Nur, weil der Staat eine Ausfallhaftung uebernimmt, und Herr Atomkraftbefuerworter Trittin deren
Laufzeiten verlaengert hat, haben wir in der Bundesrepublik ueberhaupt noch welche. Ja, sind die in Frankreich denn nicht ein Beweis fuer deren Wirtschaftlichkeit? Das kann niemand pruefen, weil alles, was mit der Atomkraftnutzung
in Frankreich zusammenhaengt, unter den militaerischen Geheimschutz faellt. Eines weiss man aber: Atomkraftwerke sind Grundlastkraftwerke. Jede Abschaltung und jedes Anfahren verursachen Kessel-Versproedungen und setzen
die Lebensdauer merklich herab. Sie muessen also das ganze Jahr ueber (bis auf ca. zwei Monate Wartungsstillstand im Jahr) durchlaufen. Im Tagesverlauf betraegt die Grundlast aber (etwa nachts um drei Uhr) nur 40% des
Spitzenbedarfs an elektrischer Energie. Wenn Frankreich dennoch 70 bis 85% des Stromgesamtbedarfs aus AKW bezieht, dann muss es nachts also die Haelfte wegwerfen. Was das soll, konnte mir bis heute, und ich frage seit 30 Jahren, niemand erklaeren. Und dass das wirtschaftlich sein soll, hat darum auch noch kein Franzose oeffentlich bewiesen.
Ich sitze hier am Monitor und strahle mit meinen 8000 Bq/sec den Bildschirm an, schüttele den Kopf über den Kommentar der “Grauen Eminenz” der am Thema sehr weit vorbei geht.
Über meine Radioaktivität freue ich mich, dann hab ich auch was Strahlendes.
Wenn man bedenkt, dass in den meisten europäischen Ländern Obst und Gemüse mit einer niedrigen radioaktiven Strahlung gegen Pilze und Sporen behandelt werden und in diesen Ländern deutlich weniger Allergien vorkommen, sollten wir überlegen ob wir die guten Ideen anderer Länder nicht zu eigen machen? Der Volksgesundheit würde es gut tun und die Panikmacher hätten was zu lästern. So hat jeder was.
@ Polyboy:
Sie behaupten aber hoffentlich nicht, dass Sie Ahnung haetten?
Das Bestrahlen von Obst und Gemuese, was immer man davon haelt, und ob die geringere Allergie-Inzidenz dieser Bestrahlung geschuldet oder eine Folge geringerer (ja, geringerer!) Hygiene und intensiveren Umgangs mit Tieren ist (wofuer vergleiche mit Kindern, die auf Bauernhoefen aufwachsen, sprechen), endet mit der Bestrahlung - das “bestrahlte” Obst, das Sie dann kaufen und in Haenden halten strahlt kein bisschen mehr als vorher unbestrahltes! Was soll also der Vergleich???
Das ist ja grade der springende Punkt: aus Atomkraftwerken kommen ueber Schornsteine und Abwasser strahlende Partikel, die sich in der Nahrungskette anreichern, und die Sie, wir alle, dann ueber die Nahrung und (Tritium) ggf. ueber das Trainkwasser aufnehmen (Grundwasserbezieher weniger, die Niederlaender mit ihrer Wasserversorgung aus dem Rhein mehr). Anders als Kalium-40 aehneln diese Nuklide chemisch Elementen, die sonst NIE strahlen und werden an Stellen im Koerper eingelagert, wo sonst diese Art von Strahlen (z.B. Alpha-Strahlung) NIE auftritt. Dadurch entstehen Schaeden an Zellen und vor allem der Erbsubstanz, die waehrend der gesamten Evolution vorher NIE auftraten und deren Folgen man beim besten Willen erst nach zehn Generationen (“Ahnenschwund”) kennt, und dann ist es zu spaet.
Hinzu treten nach Schaetzung der Atomkraft-BEFUERWORTER Millionen Tote fordernde Grossunfaelle alle sechs (!!!) bis 600 Jahre (genauer kann man’s nicht berechnen, als ginge es um eine Wettervorhersage in hundert Jahren ...), vgl. http://www.solarresearch.org/SPIEGEL1991_44_Kernkraftluege_mitTitel.pdf, “Rechnet man ... die von den Rechenkünstlern eingestandene „Fehlerbandbreite” mit dem Faktor zehn hinzu, kann es - je nach Auslegung - bereits alle 6 oder alle 600 Jahre zur Katastrophe kommen. Das Risiko kriegerischer oder terroristischer Aktionen gegen AKWs bleibt in solchen Studien naturgemäß unberücksichtigt.”
Was soll denn diese ganze Atomkraft-Apologetik, wenn Sie nicht Pol Pot Konkurrenz machen wollen, und das unterstelle ich Ihnen nicht. Woher das fanatische Festhalten an dieser teuren, lebensgefaehrlichen, unwirtschaftlichen Sackgasse?
Was die Bestrahlung durch Ihren Bildschirm betrifft:sie ist mit normalen Roentgen-Messinstrumenten bei TCO-gerechten Bildschirmen nicht nachweisbar, darf 5.000 nano-Gray/Stunde nicht ueberschreiten, wobei die Empfehlung bei 300 nGy/h liegt.
http://www.d-silence.com/downloads/99crt.pdf, p. 10
Ein Vergleich mit Bequerel ist nicht wirklich zulaessig, denn wenn sie etwas, das man in Bequerel misst, zu sich nehmen, dann strahlt es ja solange, bis es wieder vollstaendig ausgeschieden ist - der Bildschirm hingegen hoert damit auf, wenn Sie ihn abschalten oder sie sind dem nicht mehr ausgesetzt, wenn Sie sich davon entfernen. Der Bildschirm bestrahlt nur ihre Koerperoberflaeche, die kuenstlichen Radionuklide strahlen von innen, direkt in Ihren Zellkern. Ein Schutz gelingt Ihnen nicht bei den hunderten Nukliden, die potentiell von AKW freigesetzt werden, wobei ein paar Dutzend, so radioaktive Edelgase, radioaktives Jod und Tritium (radioaktiver Wasserstoff) in jedem Fall selbst beim besten AKW ueber den Schornstein und das Abwasser abgegeben werden - bewusst und unvermeidbar. Ein weiterer Teil wird bei einer evtl. “Wiederaufarbeitung” freigesetzt, der Rest vermutlich selbst in “Freidenszeten”, wenn der Biospharenabschluss keine hunderttausend Jahre haelt, woran ja ernsthaft niemand glaubt.
Ob das mehr oder weniger als die Kaliumbelstung ist (die im Uebrigen im Vergleich zur natuerlichen Radonbelastung verschwindend gering ist), kann man wegen der Inkompatiilitaet der Expositionswege und der unterschiedlichen Schadenspotentiale nicht vergleichen - Aepfel und Birnen eben. Aber was Herr Niemann hier tut, ist dasselbe, als wolle man in New York oder Washington geringerer KFZ-Sicherheit das Wort reden, da man dort ja ohnehin viel eher ermordet wird als an Autounfaellen zu sterben - Kalium und Uran liegen nunmal auf voellig unvereinbaren Ebenen und der Vergleich ist hoechstens peinlich.
Es ist schon erstaunlich mit wieviel Verve in dieser Zeitschrift für einen neuerlichen Anlauf in sachen Atomenergie geworben wird , da scheut sich mancher noch nicht mal sinen doktorhut in den ring zu werfen. Ist diese publikation NoVo -Argumente vielleicht ein trojanisches pferd der Atom-Industrie ?
Der Verdacht drängt sich auf:
Asse am Absaufen, Skandale um die “Entsorgung” von “unserem” Atommüll in Sibirien , zentnerweise Plutonium das auf dem Gelände eines südfranzösichen Akw einfach so vor sich rumlümmelt - da muss man sich schon was einfallen lassen , was fesches, vielleicht ne neue zeitschrift und einen auf hip machen ?
Die ökoreligiöse Predigt von der Grauen Eminenz war ja recht lang. Ich habe als Ingenieur nicht die Gewisheiten eines ökologischen Glaubens, sondern lediglich das bescheidene Wissen eines Ingenieurs, auch mein Vater war nur Physiker und hat sich 40 Jahre mit Strahlenschutz und Atomkatastrophen beschäftigt….
Ein Riss in einem Reaktordruckbehälter würde zu einem raschem Verlust des Kühlwassers führen, aufgrund des Mangels eines Moderators verlischt die Kernspaltung unverzüglich, es folgt eine sog. Kernschmelze durch die Nachwärme. Wie die traditionelle Wissenschaft seit dem Zwischenfall in Harrisburg und umfangreichen Versuchen wie Cora und Quench weiß, sind die maximalen Folgen eines derartigen Unfalls begrenzt. Der aufgeschmolzene Kernbrennstoff mischt sich mit dem Zirkonium des Hüllmaterials, dem Stahl des Druckbehälters und dem Beton des Reaktorbodens. Aufgrund der Verdünnung erstarrt dieser. Der Schaden in Harrisburg bei dem der Reaktor teilweise aufschmolz, betrug 1Mrd$, Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein reales Kernkraftwerk vermag ökoreligiöse Phantasien nicht zu befriedigen.
Die Abfallproblematik ist ein großer Vorteil für die Kernenergie. Die geringen Mengen an toxischem, bzw. radioaktivem Müll, z.B. 1/10000 der Menge der ökoreligiös verehrten, aber nüchtern betrachtet sehr umweltschädlichen Solarenergie, ein Bruchteil dessen der umweltschädlichen Windmühlen, oder Kohle sind ein erheblicher Vorteil. Zudem kann der hochradioaktive Müll nahezu vollständig wieder genutzt werden, s. http://www.oekoreligion.npage.de Artikel: Atommüll ein Problem.
Vandale
Lieber Vandale,
auf ihrer Oekoreligions-Seite schreiben Sie:
“ließen sich durch Mutation in nichtradioaktive Stoffe verwandeln” - Richtig, aber das waere der oekonomische Tod der Atomindustrie schon zu ihren Lebzeiten, so dagegen, wenn wir den Muell schoen vor sich hin strahlen lassen, zahlen die Zeche erst kommende Generationen.
“… heutzutage am häufigsten gegangene Weg ist es, diese Abfälle in geologisch sicheren Formationen in Salz, Ton, oder Granit zu lagern.” NEIN - das sind bislang nur untaugliche Versuche, kein ernstzunehmender Wissenschaftler behauptet, dass bewiesen waere, dass bisher weltweit auch nur eine einzige Formation gefunden worden waere, der man den Biosphaerenabschluss fuer hunderttausende Jahre zutraut. Es gibt weltweit kein Endlager (und wird es nie geben), die meisten Abfaelle befinden sich noch in Zwischenlagern und Abklingbecken, weil das Problem sich als unloesbar erwiesen hat.
Im Uebrigen finde ich erstaunlich, dass bisher keiner der Atomkraft-Befuerworter es auch nur ansatzweise versucht hat, eines meiner Argumente zu widerlegen.
Ja, es stimmt, die Kettenreaktion kommt mit dem Platzen (ich rede nicht bloss von einem Riss!) des Reaktordruckbehaelters zum Erliegen, ich hatte selbst drauf hingewiesen. Ein Atomkraftwerk von 1.300 MegaWatt hat aber eine Bruttoleistung von ca. 4.000 MegaWatt (man erinnere sich: der schlechteste Wirkungsgrad aller Waermekraftwerke!). Davon 7% sind die Energien, die weiterhin unmittelbar nach Abschaltung durch Nachzerfall freiwerden, und das geht binnen Stunden auf die Haelfte, ein Viertel etc. zurueck.
Die Nachwaerme UNMITTELBAR nach Abschalten betraegt also noch immer 280 MegaWatt, das ist die Leistung eines veritablen konventionellen Kraftwerksblocks! Damit koennte man einige Stahlschmelzen betreiben! Und nach Stunden sind es immer noch dreistellige, dann zweistellige Werte. Teile des radioaktiven inventars VERDAMPFEN, die Schmelze reagiert mit dem Wasser zu u.a. Knallgas und explodiert, denn fuer diesen Kesselzerknall sind die Wasserstoff-Abscheideanlagen nicht ausgelegt.
In Harrisburg ist dieser Unfall NICHT aufgetreten, deshalb, und nur deshalb, ging es dort glimpflich ab. Das ist so toericht, wie wenn ich behaupten wuerde, ich haette vor dem Haus einen Anrempler beim Einparken gesehen und deshalb gebe es “niemals” auf Autobahnen toedliche Unfaelle oder gar Massenkarambolagen! Das ist Wissenschaft???
Kurz und gut: was Sie beschreiben, ist eben nicht der Super-Gau, der statistisch alle sechs bis 600 Jahre (Zahlen der Befuerworter!) auftritt und Millionen Tote fordert.
Solche “Wissenschaftler” kann man schwer verstehen ...
Atommüll Endlagerung
unsere Natur birgt ein großes Inventar radioaktiver Stoffe. Es gibt beispielsweise Erzlagerstätten. Die Konzentration des Urans plus Zerfallsprodukte erreicht Werte bis zu 20%. Keine dieser Lagerstätten erfüllt die Anforderungen an ein Endlager. Für die Menschheit war dies kein Nachteil. Ein Atommüllager im Salz, im Granit, oder im Ton ist weit besser als was die Natur uns beschert hat. Es ist auch weit besser als die Endlager für den chemischen Giftmüll.
der ökologische Traum einer Atomkatastrophe eines LWR mit Millionen von Toten bedarf einer intensiven Phantasie. Man bedenke, daß man in den 80er Jahren davon ausging, daß eine Detonation eines Atomsprengkörpers in der BRD (Sprengkörper analog US W76) in der BRD etwa 2 - 10.000 Tote hervorrufen würde. Ein Unfall in einem Leichtwasserreaktor bei dem max. radioaktiver Wasserdampf und ggf. ein kleiner Teil des Spaltstoffinventars frei wird, kann diesen Traum nicht erfüllen. Bei einer Kernschmelze bildet sich in der Tat H2 aus der Reaktion mit dem Zr der Brennstabhüllen wie sich auch bei dem Cora Experiment gezeigt hat. Es mag auch sein das sich eine explosionsfähige Konzentration bildet. Nur reicht das nicht aus um das Containment zu sprengen*. In den modernen Deutschen Kernkraftwerken wird im Unfallsfall die Dämpfe durch einen Filter ins Freie geleitet.
Vandale
*Als Chemiker können Sie die max. Menge an H2 errechnen. Das Inventar an Zr beträgt etwa 25to
Nachtrag zum obigen Kommentar:
nach Studium der Unterlagen und Konsultation, beträgt die Nachwärme eines Kernreaktors unmittelbar nach dem verlöschen der Kernspaltung 8% und sinkt innerhalb von 1 min auf 4% der Leistung. Nach einer h ist die Leistung auf 1 % der Nennleistung gesunken. Im Falle einer Kernschmelze rechnet man damit, daß diese etwa 2 1/2 Stunden benötigt, bis die Schmelze den Reaktordruckbehälter durchgeschmolzen hat. Die ökologische Wasserstoff - Knallgasexplosion, unabhängig davon ob man diese für problematisch hält, oder nicht, wird dadurch begegnet, daß der Sicherheitsbehälter mit N2 geflutet wird. Die Sauerstoffkonzentration wird unter 5% gehalten. Es baut sich im Sicherheitsbehälter ein Innendruck durch die Hitze auf. Der Überdruck wird durch ein Ventil über einen Aktivkohlefilter abgebaut.
Es ist sehr wahrscheinlich das ein derartiger Vorfall von einer Atompanik in Deutschland abgesehen, analog Harrisburg ein Sachschaden bleibt.
Deshalb wird die “Atomkatastrophe” von den meisten Ökowissenschaftlern nicht mehr propagiert. Stattdessen hat man das ungelöste Endlagerproblem erfunden. Dazu hat man die Wiederaufbereitung (Recycling) des Kernbrennstoffs verboten und den Bau der Atommülldeponie in Gorleben gestoppt.
Vandale
Lieber Vandale,
Sie sind erstaunlich hartnaeckig - Sie gehen einfach davon aus, dass, wenn in einem Atomkraftwerk ein Unfall passiert, er sich DANACH an ein von Ihnen bevorzugtes Szenario haelt. Da wird, obwohl bereits was passiert ist, was nicht haette passieren duerfen, dann noch brav mit Stickstoff geflutet. Die Sauerstoffkonzentration wird unter 5% gehalten, um die Explosionsgrenzen zu unterschreiten - na toll. Es funktioniert, funktioniert und funktioniert ...
Immerhin geben Sie zu: die fluechtigen radioaktiven Stoffe werden, wenn auch verschaemt etwa verzoegert, nach draussen geleitet. Genauso ist es vorgesehen, da haben Sie tatsaechlich recht, aber wieder unterstellen Sie, dass das Containment heil bleibt und die Filteranlage funktioniert - statistisch versagen aber auch diese mit einer Wahrscheinlichkeit groesser Null.
Die Betrachtungen der groessten MOEGLICHEN Unfaelle beruhen ja eben darauf, dass eine, zwei, drei und eben evtl. ALLE Sicherheitseinrichtungen nicht funktionieren bzw. ein AKW boeswillig angegriffen wird; gerade ist das pakistanische Armeehauptquartier angegriffen worden, und auch davor haben bestimmt Experten dem dortigen Regierungschef “bewiesen”, das sei ausgeschlossen ...
Je nachdem, was und wieviel versagt, ist das Unfallszenario eben schlimmer oder glimpflich, so, wie zum Glueck in Harrisburg, von dem daher auch heute noch die Betreiber sehr kleinlaut reden. Aber jedes, auch das schlimmste, Szenario mit eben Millionen Toten hat eine Eintrittswahrscheinlichkeit von groesser Null, d.h. es tritt naturnotwendig iregendwann ein - vielleicht ist es das schon, gerade waehrend Sie diese Zeilen lesen! Wer etwas anderes behauptet, verwechselt sich mit Gott, und stellt sich ausserhalb des wissenschaftlichen Diskurses - Oekoreligion eben.
Und wenn Sie aufmerksam gelesen haetten, dann haetten Sie gemerkt, dass es gerade der fatale Unterschied zwischen einer Atombombe und einem Atomkraftwerk ist, dass letzteres, obwohl es nicht selbst explodieren kann, ein VIELTAUSENDFACHES an Radioaktivitaet beherbergt, als bei der Explosion EINER Atombombe freiwird. Je nachdem, wo die Atombombe abgeworfen wird, wie dicht besiedelt das Gebiet ist, wie stark sie ist, gibt es “irgendwo” zwischen vielleicht ein paar tausend und, bei einer Grosstadt, hundertausend SOFORT-Toten. Hinzu kommen weitere Opfer, die spaeter an ihren Brandverletzungen, Splittern, als Verschuettete, durch Schock etc., sterben. Danach ist “erstmal Schluss”. Je nach empfangener Strahlendosis (die wiederum von der Siedlungsgeometrie und -dichte und der Art der Atombombe, z.B. Wasserstoff- versus Neutronenbombe usw. abhaengt) sterben dann weitere tausende nach Tagen, Wochen, Monaten und Jahren u.a. an Krebs, die nach normaler Mortalitaet nicht so frueh gestorben waeren. Und etliche Ueberlebende zeugen missgebildete Kinder. Die Stadt selbst ist aber i.d.R. kaum verstrahlt und kann, siehe Hiroshima und Nagasaki spaeter wieder besiedelt, wieder “in Betrieb genommen” werden; tatsaechlich, wenn es beim Abwurf EINER Bombe bliebe, sind die Schaeden geringer als die aller Flaechenbombardements im Zweiten Weltkrieg, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist.
Der entscheidende Unterschied, den Sie uebersehen oder bewusst verschweigen, ist aber, dass in einem Atomkraftwerk der 1.300 MW-Klasse zu jeder Zeit ca. 4.000 Hiroshima-Bomben RADIOAKTIVITAET enthalten sind (es geht, es sei nochmals betont, NICHT um Explosionen, es geht um radioaktive Stoffe, die auch ohne Atomexplosion bereits vorhanden sind und freigesetzt werden!). Davon klingen, wie die Nachwaerme, zwar viele Radionuklide recht schnell ab, aber der Vergleich bleibt auch nach Wochen und Monaten nach dem Atombombenabwurf bzw. der Atomkraftwerks-Katastrophe gleich, denn der entscheidende Unterschied ist, dass die meisten Radionuklide einer Atombombe in einem Feuerinferno (Hitzewelle mit Atompilz) in der Stratosphaere landen, d.h. nur ein verschwindend geringer Bruchteil schlaegt sich am Boden nieder bzw. gelangt in die Atemluft. Da aber ALLES, was aus einem z.B. erfolgreich gesprengten Atomkraftwerk austritt (damit wir nicht ewig darueber diskutieren, ob die Unfaelle Ihren Szenarien brav folgen, lassen wir das AKW halt boeswillig enden), in Bodennaehe bleibt, ist die Radioaktivitaet und sind damit die Strahlen-Folgeschaeden um ein VIELTAUSENDFACHES hoeher als die Strahlenschaeden von einer, zwei, selbst hundert Atombomben!
Das verstrahlte Gebiet, im Zweifel ganz Mitteleuropa, ist danach nicht mehr bewohnbar, die Bewohner sind zum geringeren Teil dem gnaedigen Soforttod, die grosse Masse aber einem tage-, wochen- und monatelangen Siechtum ausgesetzt.
Die Bundeswehr und Ordnungskraefte, so sie noch am Leben, nicht geflohen und befehlsgehorsam sind, sperren nach den vorhandenen Einsatzplaenen solche Gebiete hermetisch ab, um den Austrag der Radioaktivitaet in weniger verseuchte Gebiete durch Fluechtende zu unterbinden, wobei auch von der Schusswaffe Gebrauch gemacht wird. Diese Plaene liegen seit den sechziger Jahren in den Schubladen, die Katastrophenplaene mit detaillierten Sperrplaenen fuer alle Ausfallstrassen etc. liegen in jedem Landratsamt der Atomkraftwerks-Anrainerkreise, die Bundeswehrfuehrung und die Innenminister koennen bestaetigen, was ich hier schreibe, berufen sich aber stets auf ihr Dienstgeheimnis, auch eine Form der Feigheit, der eigenen Frau in ihrer Sorge um die gemeinsamen Kinder nicht mehr in die Augen sehen zu koennen ...
Womit wir auch noch bei Ihren radioaktiven Erzlagerstaetten angelangt waeren:
ERSTENS ist die Konzentration in den Erzen fein verteilt, um daraus eine Verseuchung zu erzeugen, muesste man selbst Minenunternehmer werden,
ZWEITENS ist dort z.B. kein hochgiftiges Plutonium drin und
DRITTENS sind die meisten erst durch Atomkraftwerke kuenstlich erzeugten Radionuklide solche, die in der Biosphaere bisher nicht vorkamen (jedenfalls, seit sie, nomen est omen, Leben beherbergt), daher ueber andere Expositionspfade an und in den Menschen gelangen und dort an anderen Stellen angereichert werden, als das z.B. bei Uran und Thorium der Fall waere und daher anders und gefaehrlicher wirken.
Waeren die Erzlagerstaetten so sicher auch fuer kuenstliche Radionuklide, dann braeuchte man den Atommuell ja nur einfach dort zu lagern und nicht aufwendig woanders nach “End"lagerstaetten suchen. Dass die Verursacher in all ihrer Verzweiflung noch nicht selbst drauf gekommen sind ...
Also zusammengefasst:
eine Atombombe richtet nur ein vielleicht Zehn- oder gar nur Hunderttausendstel an Strahlenschaeden an wie ein Atomkraftwerk, dessen Inventar freigesetzt wird, daher sind mit Atombomben angegriffene Gebiete unmittelbar danach wieder bewohnbar, bei einer Atomkraftwerkskatastrophe, fuer wie unwahrscheinlich man sie halten mag, aber nie ausschlissen kann (auch nicht bei den “modernsten” EPR-Reakoren!), fuehrt dagegen zur Vernichtung des Landes, in dem sie geschieht und zu dessen Unbewohnbarkeit auf Jahrhhunderte bis Jahrtausende, und in Europa mit hunderttausenden bis Millionen Toten.
das Land vernichten wir zuverlaessig durch eine Gesellschaftpolitik die die jungen Menschen davon abhaelt Kinder zu bekommen. In 2 Generationen wird es eine andere Gesellschaft in Deutschland geben.
Die wirtschaftliche Potenz des Landes zerstoeren wir dadurch, dass es keine verantwortungsvolle Fuehrungsschicht (Intelligenz) des Landes gibt. Der Ueberfluss der 70er Jahre fuehrt direkt in die Oekoreligion. Ich lebe ausserhalb Europas. Von ausserhalb kann man beobachten wie unter anderem die Oekoreligion zur Zerstoerung der wirtschaftlichen Basis beitraegt.
Wenn man aus religioesen Gruenden die fuehrende Position im Bereich der Zukunftsenergie, Kernenergie aufgibt und stattdessen enorme Mittel in vorindustrielle Methoden der “Energieerzeugung” steckt so erhaelt man ein deindustrialisiertes, verarmtes Land.
Der Grund das man sehr aufwendige Atommuellendlager zu bauen beabsichtigt, anstatt die Atomabfaelle einfach in die Uranlagerstaetten zurueckzubringen, ist darin begruendet, dass die Natur eben nicht fuer den Menschen gemacht ist. Die Lagerstaetten, z.B. im Erzgebirge sind beliebig, radioaktives Radongas stroemt aus, stark strahlendes Erz liegt frei. Ein Atommuellendlager, wie Asse, ist sehr viel menschenfreundlicher. Derartige Untertagelagerstaetten sind zwar teuer, sind jedoch fuer den Menschen vorteilhafter als die Natur.
Eine “Atomkatastrophe” , selbst wenn man das Kraftwerk zerlegt und die 4to Spaltprodukte die ein derartiges Kraftwerk enthaelt, in Europa verteilt, wird man nicht die phantasievollen Erwartungen der Oekologie erfuellen. Hierzu muesste man wohl den einzlnen Menschen ein Saeckchen mit etwas Spaltprodukte einoperieren, dass diese Letztere nicht wieder ausscheiden.
Vandale
“stattdessen enorme Mittel in vorindustrielle Methoden der ‘Energieerzeugung’ steckt so erhaelt man ein deindustrialisiertes, verarmtes Land.” - Da sind wir uns einig, und das macht die Diskussion so schwerfaellig in diesem Lande, dem Sie Gluecklicher entronnen sind, dass es (fast) nur Sonnen- und Windfanatiker gibt, die dann gegen Atomenergie sind, ohne ueberhaupt zu wissen, wie sie funktioniert, und umgekehrt Atom-Befuerworter, die dagegen die Gefahren der Atomkraftwerke fuer gering halten.
Und nur hier gehen unsere Ansichten auseinander: fragen Sie doch ehem. Bundesumweltministerin Dr. Dipl.-Phys. Angela Merkel nach dem Bericht, der dem Bundes-Innenministerium seit den sechziger Jahren vorliegt und die Katastrophe mit hunderttausenden Toten je nach Standort des Atomkraftwerks und der zufaelligen Windrichtung berechnet und belegt. Ich habe ihn Ihr zum damaligen Amtsantritt in Kopie uebersandt.
Fragen Sie den Verteidigungsminister und die Innenminister (-senatoren) von Bund und Laendern nach den Einkesselungszenarien mit Schusswaffengebrauch gegen eine Bevoelkerung, die vor der Katastrophe zu fliehen versucht.
Und dann fragen Sie erneut Frau Bundeskanzlerin Merkel, ob sie das mit ihrem Wunsch nach Reisefreiheit oder auch nur mit der Verfassung vereinbaren kann.
Wenn es all diese Bedenken und menschenverachtenden Vorkehrungen dagegen nicht braeuchte, dann gaebe es sie bestimmt nicht.
Danach reden wir wieder ueber die evtl. moeglichen glimpflicheren Verlaeufe, und ob nicht doch die Missbildungsrate von Tieren in Umgebung deutscher AKW bedenklich hoch liegt, ohne dass ausser den AKW auch nur ein anderer Faktor dafuer bekannt waere, spich: ob nicht auch ohne katastrophales Grossereignis die Atomnutzung eine “friedliche Katastrophe” (Holger Strohm) ist und auf Jahrtausende bleibt.
Wie einige Beiträge weiter oben zeigen, wird gerne lange am Thema vorbei geschrieben.
Ausgangspunkt war, dass der in der großen und kleinen Landwirtschaft eingesetzte Kali-Dünger dazu führt, dass eine gewisse Menge natürlicher Radioaktivität verteilt wird und dann über das Produkt Apfel, Kartoffel, Pflaume, ... den Menschen erreicht.
Die Kernaussage ist also: Radioaktivität war und ist Bestandteil unseres Lebens.
Und die 2. Kernaussage ist:
Die Dosis ist entscheidend!
Die 3.Kernaussage:
Atomkraftwerke sind unverantwortlich!
Die 4.Kernaussage:
Lügenpack gibt es nicht nur in Stuttgart!
Ist die Radioaktivität in Kali- Düngern mit einem Geigerzähler , wie z.B. mit Gamma Scout wirklich nachweisbar? Da könnte man ja mal zum nächsten Düngervermarkter gehen und den Geigerzähler mal ranhalten, mal sehen, was die Leute dort dann sagen? Wird bestimmt interessant.




Schöne Geschichte!
Erstaunlich, dass die Öks das noch nicht als Argument gegen Düngemittel nutzen, wo sie doch die ganze Zeit nach Gründen suchen, warum öko eigentlich gut sein soll.
Karo Voormann
10.10.2009 20:18