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Zerstört Ursula den Planeten?
Von Thilo Spahl
Stolze Mutter von sieben Kindern ist unsere Familienministerin. Und wahrscheinlich hat sie sich nichts dabei gedacht. Paul Murtaugh indes, Statistik-Professor an der Oregon State University, hat nachgerechnet und ist zu dem Schluss gekommen, dass man Menschen wie Frau von der Leyen längst hätte stoppen müssen. Jedes zusätzliche Kind, das in die Welt gesetzt wird, macht in der CO2-Bilanz den Ertrag von 20 lebenslangen Hardcore-Energiesparlampenfetischisten und Prius-Fahrern zunichte. Ein Kind, das sind 9441 Tonnen CO2! Ein Kind ist verantwortlich für 5,7 mal so viele Emissionen wie ein heute lebender Erwachsener. Warum? Na, weil es womöglich bzw. statistisch natürlich auch noch Kinder und Kindeskinder produziert. Gott bewahre!
Ein amerikanisches Kind, und eines aus dem großbürgerlichen von der Leyen-Haushalt ohne Zweifel ebenso, wiegt dabei so schwer wie 160 Kinder in Bangladesch, erklärt uns der Professor.
So gesehen taugt Ursula von der Leyen wenigstens als ökologischer Antichrist und veritables Gegengewicht zum zwar mächtig fülligen Sigmar Gabriel, der mit seiner einen Tochter aber immerhin gerade noch die chinesischen CO2-Stabilisierungsziele erreichen kann - wenn wir mal den ökologischen Fußabdruck seines Patenkinds Knut außer Acht lassen. (Quelle: http://oregonstate.edu/ua/ncs/archives/2009/jul/family-planning-major-environmental-emphasis)
Thilo Spahl ist Novo-Ressortleiter Wissenschaft und Technik. Demnächst erscheint von ihm gemeinsam mit Detlev Ganten und Thomas Deichmann „Die Steinzeit steckt uns in den Knochen. Gesundheit als Erbe der Evolution“ (Piper 2009, http://www.amazon.de/Die-Steinzeit-steckt-uns-Knochen/dp/3492052711/ref=sr_1_9?ie=UTF8&s=books&qid=1247655626&sr=1-9).
- Zahlreiche weitere Artikel zum Thema finden sich im Novo-Dossier „Klimawandel”
12.08.2009 | Permanenter Link |
Kategorie(n): Wissenschaft und Technik | Klimawandel
Tolle Satire,
sie deckt auf, was hinter dem ganzen Klimawahn steckt: es ist eine perverse und geradezu menschenverachtende Ideologie. Kein Wunder, dass der einstige Gründer von Greenpeace sich schließlich angewidert abwandte und der Organisation den Rücken mit den Worten kehrte, sie sei Menschenfeindlich.
Das Ziel der Environmentalisten ist die Erhaltung irgendeines willkürlich als festgelegten Zustandes der angeblich der “natürliche” sei (als ob der Mensch nicht selbst Teil der Natur wäre!). Um diesen Zustand zu konservieren(!), schrecken diese angeblich “fortschrittlichen” Damen und Herren wohl bald vor drastischen Maßnahmen nicht zurück.
Klimaziele, CO2- Abdruck, Glühbirnen-Diktat,... bald etwa auch Zwangsabtreibung und Ein-Kind-Politik? Wollen wir mal nicht hoffen…
Klar, über Lächerliches lacht man. ABER: Die Umwelt-Bewegung ist alles andere als lächerlich. Ich empfehle die Lektüre des Buches ” The Green Hell” von Milloy . Was auf uns und unsere Kinder zukommt, ist eine neue, mutierte Form von Diktatoren, die sich die Abschaffung der Freiheit via Öko-Ideologie zum Ziel gesetzt haben - lebensverneinend, moralistisch, hirnverbrettert, ideologiegeil und wissenschaftsresistent. Einzige Hoffung: der ” Mann von der Straße”, der, lange wegen seiner ’ Unbildung’ verlacht, diesen Bullshit zu fressen nicht geneigt ist. Und er bestimmt auch in Zukunft, wo’s langgeht. Irgendwann will der wieder ein anderes Auto fahren als eine langweilige 1-Liter-Blechdose.
MfG
Josef Hueber
Lieber Josef Hueber,
diese Hoffnung teile ich voll und ganz mit Ihnen.
So ein Kaese. Hat er mit 4 nachfolgenden Generationen gerechnet und einer “Vervielfachungsrate” von 4-5? Schoen und gut, aber dann sollte er vielleicht noch mit einbeziehen, dass Frauen i.d.R. immer spaeter Kinder bekommen.
Die naechsten 150 Jahre die CO2-Einsparungen von einer 2-jaehrigen Energieverschwendungspause zunichte zu machen ist dann weniger tragisch…
Halte die Anti-Umwelthetze aber auch fuer etwas uebertrieben, abgesehen davon ist es nichts neues, dass Autos stinken, Autobahnen laut sind und Oelteppiche einem den Badespass versauen.




Lieber Herr Spahl,
ich muß Sie leider der Oberflächlichkeit zeihen, da Sie die, heute noch unbekannten oder gefühlten ökologischen Folgen eines Kindes, aus Ihrer Berechnung herausnehmen.
Hätte mir das nicht mal einer vor 26 Jahren sagen können, he? Nun habe ich, CO2-gedankenlos, 5x gegen das ökologische Gleichgewicht verstoßen und kann es nicht mehr rückgängig machen. Die weitere Vermehrung der Emmitenden hat auch schon eingesetzt.
In was für einer Welt leben wir denn eigentlich - Mir ist übel!
Bibliothekar
12.08.2009 19:28