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NovoArgumente 118

Paternalismus
Antisemitismus
Drogenpolitik
Staat
Tierrechte
Corporate Social Responsibilty
Diverse Artikel

Paternalismus

  • 17 Einleitung
    [Volltext]

  • Johannes Richardt

    18 Mit sanftem Zwang ins Glück

    Bevormundung und Verbote bestimmen zunehmend den Alltag. Auch subtilere Formen paternalistischer Politik sind auf dem Vormarsch. Was steckt hinter dem Begriff Paternalismus und in welchen Spielartentritt er heute auf?

  • Boris Kotchoubey

    29 Der fürsorgliche Pharao

    Kaum ein Bereich des Lebens wird heute nicht mehr staatlich kontrolliert und reguliert. Auch wir selbst tragen Schuld daran, dass der Staat immer mehr traditionelle Institutionen zu ersetzen versucht

  • Interview mit Robert Pfaller

    38 Wider die Pseudopolitik

    Der Philosoph Robert Pfaller erklärt im Gespräch mit NovoArgumente, wie die heutige Pseudo-Politik die Aufmerksamkeit von realen Problemen weg lenkt und durch Vorschriften und Verbote den Menschen das Gefühl gibt, schwach zu sein

  • Christopher Snowdon

    44 Eine Krankheit namens Volksgesundheit!

    Gesundheitspolitik wird zunehmend illiberal. Der individuelle Lebensstil gerät immer mehr in die Mühlen eines sich gesundheitsbesorgt gebenden Paternalismus

  • Julian Mintert

    54 Wissenschaftlich gelenkte Individuen

    Mit Hilfe der modernen Verhaltensforschung will der „libertäre Paternalismus“ Menschen vor „schlechten“ Entscheidungen bewahren – ohne offenen Zwang, dafür aberdurch subtile Beeinflussungsversuche

  • Günter Ropohl

    62 Geradewegs in die Gesundheitsdiktatur?

    Heute wird der Mensch immer häufiger als krank, mangelbehaftet und lenkungsbedürftig beschrieben. Vielfältige politische und gesellschaftliche Tendenzen beschränken die Freiheit im Namen der Gesundheit

  • Nancy McDermott

    72 Triumph der Maternalisten

    Kulturelle Angriffe auf die Männlichkeit haben eine feminisierte Variante des Paternalismus hervorgebracht. Dieses neue Phänomen, der „Maternalismus“, richtet sich gegen Grundwerte der Aufklärung und wichtige individuelle Rechte

Antisemitismus

  • 83 Einleitung
    [Volltext]

  • Frank Furedi

    84 Zeit für neue Antworten auf die jüdische Frage

    Zu viele Europäer dulden den Antisemitismus, anstatt ihn zu bekämpfen. Der heutige Antisemitismus unterscheidet sich von seinen früheren Formen durch seine Unaufrichtigkeit

  • Interview mit Daniel Ben-Ami

    89 Für ein realistisches Israelbild

    Stereotypen und Schwarz-Weiß-Denken bestimmen unseren Blick auf Israel. Der Journalist Daniel Ben-Ami unternimmt im Novo-Interview den Versuch einer Aufklärung

  • Sabine Beppler-Spahl

    95 Denn sie wissen, was sie tun

    Die Diskussion über die rituelle Beschneidung von Jungen hat eine lange Geschichte. Heutzutage kommt sie im Namen des Kinderschutzes und des Säkularismus daher. Trotzdem lässt sich ihr antijüdischer Charakter nicht leugnen

  • Brendan O’Neill

    99 Die Wahrheit über den Zionismus

    Der derzeitige Abscheu vor Zionisten ist alles andere als fortschrittlich. Ein Blick auf die Geschichte von Zionismus und Antizionismus hilft bei der Einordnung

Drogenpolitik

  • 117 Einleitung
    [Volltext]

  • Christoph Lövenich

    118 Keine echte Alternative in der Debatte

    Die traditionelle Drogenpolitik steht in der Kritik „alternativer“ Ansätze. Wer in deren Fokus die Freiheit des mündigen Menschen erwartet, wird enttäuscht sein

  • Sebastian Pfeffer

    125 Staatsverschuldete Unmündigkeit

    Die deutsche Drogenpolitik beruht auf einem pessimistischen Menschenbild. Der Staat schüchtert seine Bürger systematisch ein, desinformiert und drangsaliert sie

  • Frank Steffan & Michael Weigelt

    131 Legal und Illegal im Visier der Prohibition

    Zu einer verfehlten Verbotspolitik gegenüber Substanzen wie Cannabis und Kokain gesellen sich auch restriktive Ansätze bei erlaubten Genussmitteln. Ein Umdenken ist erforderlich

  • Sean Collins

    139 Der Mythos vom liberalen Amerika

    Die Legalisierung von Cannabis, wie Anfang des Jahres im US-Bundesstaat Colorado, macht eine Gesellschaft nicht automatisch liberaler. Wer bei diesem Thema „Legalize it“ ruft, ist in anderen Bereichen oft paternalistisch

  • Tobias Prüwer

    143 Möglichkeiten des Rausches

    Rauschzustände können religiöser Natur sein, leistungssteigernd oder bewusstseinserweiternd. Mit der Entwicklung des Rausches hat sich auch seine öffentliche Wahrnehmung verändert

  • Simon Egbert & Bettina Paul

    149 Die Kultur des Misstrauens und des Pauschalverdachts

    Drogentests gelangen auch in Deutschland immer mehr zur Anwendung, etwa in der Schule oder am Arbeitsplatz. Daran zeigen sich der Niedergang der Unschuldsvermutung und der Übergang von der Prävention zu Präventivschlägen

Staat

  • 161 Einleitung
    [Volltext]

  • Sabine Reul

    162 Zurück in den Naturzustand?

    Die westliche Interventionspolitik der letzten zwanzig Jahre ist krachend gescheitert. Wir brauchen eine Renaissance vernünftiger, auf Kooperation zwischen Gleichen beruhende internationale Beziehungen

  • Gerd Held

    169 Über die Souveränität

    In Zeiten, in denen Politik zum bloßen Moderieren von Interessen geworden ist, erscheint die selbstverantwortliche Einheit des Staatswesens zu Unrecht als Konzept von gestern

  • Nicolaus Heinen

    178 Europas Gesellschaft vor dem Burnout

    Die Eurokrise ist längst nicht beendet, vielmehr laufen die Gesellschaften in der EU Gefahr, dass sich durch eine Abwärtsspirale von Realitätsverweigerung, Resignation und Angst ihre Situation verschlimmert

  • Kai Rogusch

    185 Gefangen in der tristen Gegenwart

    Dem heutigen Sozialstaat fehlt es an einer progressiven Gesellschaftsvision. Er agiert nicht nur widersprüchlich und autoritär, in ihm drückt sich auch die Gewöhnung an wirtschaftliche Stagnation aus

  • Robert Benkens

    192 Subsidiäre Kooperation statt superstaatlicher Direktiven

    Der Zentralismus der Europäischen Union untergräbt Eigeninitiative und Gemeinschaftssinn der Europäer. Eine Besinnung auf kleinere Einheiten – jenseits nationalistischer Engstirnigkeit – tut Not

Tierrechte

  • 201 Einleitung
    [Volltext]

  • Kirk Leech

    202 Affen retten Menschenleben

    Tierversuche gelten als moralisch verwerflich. Gerade in Deutschland hat es die Tierrechtslobby geschafft, die öffentliche Meinung auf ihre Seite zu ziehen. Dabei ist medizinischer Fortschritt auf Tierversuche angewiesen

  • Andreas Müller

    206 Tiere haben keine Rechte

    Das Great Ape Project fordert „Grundrechte für Menschenaffen“. Tiere können jedoch keine Rechte haben. Sie sind unfähig, die Rechte anderer zu achten und haben deshalb keinen Platz in der Gemeinschaft der Gleichen

  • Axel Kleemann

    216 Narrenfreiheit gegen Forschungsfreiheit

    Forderungen nach einem Komplettverbot von Tierversuchen lassen die Folgen für die medizinische Forschung und kranke Menschen außer Acht. Es werden bewusst Falschinformationen gestreut, um Mitstreiter zu mobilisieren

  • Marco Visscher

    223 Nein, wir sind keine Affen 2.0

    Die Neigung, Unterschiede zwischen Menschen und Affen zu verwischen, ist verbreitet − auch bei manchen Zoologen. Aber: Menschen sind keine bekleideten Primaten, sondern den Affen haushoch überlegen

Corporate Social Responsibilty

  • 235 Einleitung
    [Volltext]

  • Alexander Horn

    236 Politik nicht an Unternehmen delegieren

    Corporate Social Responsibility (CSR) drängt Unternehmen zur Quadratur des Kreises und überfordert sie damit. In der Demokratie müssen Standards stattdessen von gewählten Politikern gesetzt werden

  • Hasso Mansfeld

    242 Das externalisierte Gewissen

    Der falsche Gegensatz von Gewinn und Moral schadet vor allem dem Mittelstand. Was sind die moralphilosophischen Implikationen und kommunikative Fallstricke der CSR?

  • Interview mit Paul Seaman

    252 Eine neue kommunikative Ethik

    PR-Berater Paul Seaman erklärt im Interview, wie CSR Unternehmen schwächt. Er verdeutlicht seine Vision einer ethisch bewussten Wirtschaftswelt und warum Kant und Aristoteles für moderne Problemstellungen hohe Relevanz haben

  • Sascha Tamm

    259 Opportunismus statt Verantwortung

    Unternehmen tragen – entgegen der CSR-Maximen – Verantwortung gegenüber ihren Eigentümern, Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern, aber nicht gegenüber der Gesellschaft

Diverse Artikel

  • Thilo Spahl

    268 Nanotechnik in Lebensmitteln

    Die meisten Menschen verbinden mit Nanotechnologie eher Hoffnungen als Befürchtungen. Nanotechnologie im Essen scheint jedoch vielen nicht geheuer. Eine Kennzeichnung soll für Transparenz sorgen

  • Michael Wohlgemuth

    276 Constitutional Moments

    In der von wirtschaftlichen und politischen Krisen geschüttelten EU fehlt es an einem paneuropäischen Demos, der eine „liberale Revolution“ zustande bringen könnte

  • Heinz Horeis

    284 Kohle gegen Armut

    Statt Kohle zu verteufeln, sollte man ihr lieber ein Denkmal setzen. Sie beseitigt dauerhaft menschenunwürdige Armut in großen Teilen der Welt. Kohle ist immer noch unersetzlich. Und das ist gut so

  • Reinhard Olt

    295 Heuchler, Netzwerker, Stichwortgeber

    Die ungarische Orbán-Regierung steht im Kreuzfeuer medialer und politischer Kritik aus Ländern wie Deutschland oder Österreich. Diese Kritik überzieht teilweise stark und fällt auf ihre Urheber zurück

  • Kevin Fuchs

    304 Wunsch scheitert an Wirklichkeit

    Die Inklusion behinderter Kinder in Regelschulen ist jüngst zum Gegenstand weitreichender schulpolitischer Maßnahmen geworden. Ohne grundlegende Änderungen im Schulsystem verfehlt sie allerdings ihr Ziel

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