Die Blicke süßer Äffchen
Thilo Spahl bedauert, dass Politiker immer öfter bereit sind, die Forschungsfreiheit einem übertriebenen Tierschutz zu opfern.
„Die Stiftung ermöglicht es diesen herausragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit ihrem Angebot der Lichtenberg-Professuren, dass jene sich selbst ein optimales Umfeld für ihre Forschungsarbeit verschaffen können“, erklärte Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung im Juli 2005 bei der Bekanntgabe von acht Lichtenberg-Professuren. (1) Einer von den acht war Alexander Thiele, damals Hirnforscher an der Universität in Newcastle. Für ihn sollte das „optimale Umfeld“ das Institut für Neurophysiologie an der Berliner Charité sein. Doch es wurde nichts daraus.
Thiele blieb in England. Denn die Volkswagenstiftung hatte ihre Stiftungsprofessuren natürlich nicht heimlich vergeben. Und so wurde schnell bekannt, dass Thiele an der Berliner Charité Experimente an Affen unternehmen wollte. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Affenversuche“ schlossen sich Tierversuchsgegner und Tierschützer zu einer Kampagne gegen die geplanten Versuche zusammen. Am 8. Dezember 2006 übergaben die Vertreter von drei Organisationen 65.000 Unterschriften an den Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper. Sie hatten sich allerdings unnötig Mühe gemacht. Die für Tierversuche zuständige Kommission der Senatsverwaltung für Gesundheit hatte die Versuche nämlich zu diesem Zeitpunkt schon ohne Druck von außen untersagt. Auch die Berliner Boulevardpresse war keineswegs untätig geblieben. Die BILD titelte bereits am 24. März 2006: „An Deutschlands berühmtester Klinik. Professor soll Affenköpfe aufschneiden.“ Der Berliner Kurier schrieb am 9. Dezember 2006 unter der Überschrift „Entsetzte Berliner fordern: Bitte, verschont die armen Affen“: „Die Berliner sind entsetzt: Ein Hirnforscher plant brutale Tierversuche an lebendigen Affen an der Charité. Das wollen die Menschen in dieser Stadt nicht.“ Auch die taz jubelte nach der endgültigen Ablehnung durch die Berliner Tierschutzkommission im März 2007: „Affen-Quäler kommen in die Defensive.“
Die Berliner Ablehnung bestätigte nur die dort schon lange gängige Praxis. Seit 1992 gibt es in der Hauptstadt keine Hirnexperimente an Primaten. Sie muss für Thiele eine Enttäuschung gewesen sein, objektiv war es für sein Leben und seine Forschung aber wahrscheinlich eine Erleichterung, nicht an die Charité zu gehen. Er hätte damit rechnen müssen, dass ihm ein ähnlicher Empfang bereitet worden wäre wie Andreas Kreiter in Bremen.
Nach seiner Berufung im Jahr 1997 wurde der Hirnforscher Kreiter, der ähnliche Versuche wie Thiele durchführt, in Bremen mit einem Plakat begrüßt: „Universität holt Affenfolterer A. Kreiter nach Bremen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, wenden Sie sich doch direkt an ihn.“ Drunter stand die Privatadresse von Professor Kreiter einschließlich seiner Telefonnummer. In der Folge hatte Kreiter zu erleiden, was leider für viele Forscher zum Normalfall geworden ist: Telefonterror, Morddrohungen, Beschimpfungen, Farbanschläge, „Einsatzkommandos“ in seinem Labor, Leben unter Polizeischutz. (2) Er resignierte nicht, sondern setzt die zeitaufwendige und international angesehene Forschung zur Wahrnehmung und Signalverarbeitung im Gehirn fort und ertrug die Angriffe, nicht nur der Tierschutzaktivisten, sondern auch der Bremer Politik.
Selbstverständlich sind weder Thiele noch Kreiter Tierquäler. Auf Fotos sehen die kleinen Äffchen, denen am Schädel ein Bolzen eingesetzt wird, über den mit einer haarfeinen Elektrode die elektrische Aktivität im Gehirn gemessen werden kann, mitleiderregend aus. Aber solche Bilder wecken einzig Emotionen und animieren dazu, Appelle zu unterschreiben. Sie sagen nichts darüber aus, wie schlecht oder gut es den Tieren wirklich geht. In Deutschland ist die Forschung an Tieren genehmigungspflichtig und sehr genau geregelt. Jeder Versuch muss beantragt werden und den Kriterien des Tierschutzgesetzes genügen. Da sich auch Kreiter streng an die Vorschriften hält, sollte seine Forschung, selbst wenn sie einigen Tierschützern nicht passt, auch in Bremen möglich sein. Tatsächlich wurde seine Forschung, die in ähnlicher Weise auch an anderen Instituten in Deutschland durchgeführt wird, in den ersten Jahren akzeptiert und bewilligt. Im November 2005 jedoch stellten Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag „Aus der Affenforschung aussteigen“ und forderten, Bremen als „tierversuchsfreien Wissenschaftsstandort“ zu profilieren. Zustimmung kam vonseiten der SPD, und auch der DVU-Abgeordnete Tittmann forderte, die „großen Verbrechen an unseren unschuldigen und liebevollen Mitgeschöpfen“ zu beenden. Offenbar, um im bevorstehenden Wahlkampf nicht den Angriffen von Tierschützern ausgesetzt zu sein, hielt es im März 2007 schließlich auch die CDU für opportun, die Tierversuche als „politisch nicht mehr wünschenswert“ zu betrachten. Einstimmig beschloss das Parlament mit den Stimmen von DVU, CDU, SPD und den Grünen die „Zielsetzung eines geordneten Ausstiegs“. Damit war besiegelt, dass Kreiters Nachfolgeantrag für seine im November 2008 auslaufenden Versuche nicht mehr bewilligt würde. So geschah es. Der Hirnforscher legte Widerspruch ein, und auch dieser wurde im August 2009 zurückgewiesen. Drei Zitate aus der Begründung zeigen die Problematik: (3)
Das erste: „Bei der Beurteilung dessen, was ethisch vertretbar ist, hat die Behörde zunächst den in den vergangenen Jahren auf den Tierschutz bezogenen Wertewandel in der Bevölkerung berücksichtigt, der sich im nationalen Recht und auch auf europäischer Ebene widerspiegelt.“ Mit anderen Worten: Der Zeitgeist ist gegen Tierversuche. Das zweite: „Dabei geht die Behörde davon aus, dass nicht die Frage im Mittelpunkt steht, ob das Vorhaben Fortschritte für die Wissenschaft bringt, sondern, ob daraus ein für die Allgemeinheit spürbarer Nutzen entsteht. Diesen Nutzen sieht die Behörde als ungewiss an.“ Wir lernen: Wissenschaftlicher Fortschritt ist nur dann etwas wert, wenn sofort für alle etwas dabei rausspringt. Bei diesem Wissenschaftsverständnis könnte man sämtliche Universitäten und Einrichtungen der Grundlagenforschung gleich dicht machen. Dabei ist anzumerken, dass Kreiters Forschungen durchaus anwendungsorientiert sind und nach Ansicht von Fachwissenschaftlern wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von Therapien bei Krankheiten wie Epilepsie oder Parkinson liefern. Aber Epileptiker sind zugegebenermaßen nicht „die Allgemeinheit“.
Das dritte: „Die Belastungen der Tiere sind nach Auffassung der Behörde danach zu beurteilen, ob und in welchem Ausmaß grundlegende Bedürfnisse der Tiere, die für deren Wohlergehen wichtig sind, eingeschränkt werden. Demgegenüber ist der Verweis des Forschers auf die Lebensbedingungen der ‚freien Wildbahn‘ zu verwerfen.“ Hierzu ist Folgendes zu erläutern: Da die Tiere an der Universität Bremen tierschutzgerecht gehalten werden und ihnen durch die Experimente keine Schmerzen zugefügt werden, wird die Ablehnung insbesondere damit begründet, dass die Makaken vor den Versuchen einige Stunden nichts zu trinken bekommen und so zu den Übungen am Computer motiviert werden, bei denen sie dann als Belohnung süßen Saft erhalten. Sie müssen also gewissermaßen arbeiten, um ihr Bedürfnis nach Trinken befriedigen zu können. Zudem wird ihr Kopf während der Übungen fixiert. Sie können ihn nicht bewegen. Beides ist sicher nicht angenehm, aber dennoch alles andere als eine Quälerei. Kreiter verweist darauf, dass die Makaken ein gewisses Maß an Durst gut verkraften, da sie in der freien Natur oft tagelang ohne Wasser auskommen müssen, und dass sie auch in freier Wildbahn stundenlang monotone Tätigkeiten wie das Zupfen von Grassamen verrichten und daher sogar eine Vorliebe für repetitive Tätigkeiten haben wie die, die ihnen beim Problemlösen am Computer abverlangt werden. Zudem begeben sie sich freiwillig auf den Versuchsstuhl. Genau das will die Behörde bestreiten. Da die Affen Durst hätten, würden sie in Wirklichkeit nicht freiwillig mitmachen, sondern eben mithilfe des Durstes gezwungen. Letztlich lautet das Argument: Es ist uns egal, ob die Tiere vergleichbaren Belastungen wie in der freien Wildbahn ausgesetzt sind. Schließlich könnten sie es ja noch besser haben als in der Natur. Mit solch einer Sichtweise könnte man auch jeden verantwortungsvollen Hundehalter, der seinen Hund eben nicht, wie es dem vielleicht gefiele, den lieben langen Tag mit Leckereien versorgt, der Tierquälerei bezichtigen.
Das Verhalten der Bremer Politik wurde von seriösen Medien vielfach und zu Recht kritisiert. Leider muss man aber konstatieren, dass wir es weniger mit einem „Bremer Skandal“ zu tun haben, der den populistischen Neigungen des dortigen Senats und der Tatsache geschuldet sein mag, dass der Präsident des deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, in Bremen wohnt. Die gescheiterte Berufung Alexander Thieles an die Charité oder auch die behördliche Ablehnung vergleichbarer Experimente am Klinikum Großhadern in München im Jahr 2006 zeigen, dass der 2002 ins Grundgesetz als Staatsziel aufgenommene Tierschutz (Artikel 20a: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere …“) gegenüber dem Grundrecht auf Forschungsfreiheit (Artikel 5: „… Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“) nicht nur in der Hansestadt zunehmend die Oberhand gewinnt. Woran liegt das?
Es sind wahrscheinlich zwei Tendenzen, die sich gegenseitig verstärken: Wir beobachten eine wachsende Geringschätzung wissenschaftlicher Forschung. Die Menschen sehen all die Errungenschaften jahrzehntelanger Forschung, über die wir heute verfügen, als gegeben an und nehmen sie als selbstverständlich in Anspruch, wenn sie sie benötigen. Doch sie sehen nicht, dass dieser Fortschritt weitergehen kann, dass die Menschheit Krebs, Alzheimer, Herzinfarkt, Diabetes usw. besiegen kann. Der positive Glaube an den Fortschritt ist weitgehend verschwunden. Wer ihm noch anhängt, wird stattdessen einer, oft mit dem Beiwort „unkritisch“ spezifizierten, „Fortschrittsgläubigkeit“ geziehen. Fundamentaler Fortschritt fußt jedoch immer auf Grundlagenforschung. Deshalb ist es kein Wunder, dass gerade die Grundlagenforschung immer öfter als unnütze Geldverschwendung betrachtet wird und ihr angesichts konfligierender Bedürfnisse, wie etwa dem nach Tierschutz, schnell alle Berechtigung abgesprochen wird. „Konsequenterweise müssten aufgrund des Urteils sämtliche Primatenversuche in der Grundlagenforschung verboten werden, da diese fern jeglichen erkennbaren Nutzens sind“, kommentierte eine Vertreterin der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche die höchstinstanzliche Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts vom Oktober 2009, Experimente wie die Kreiters in der Schweiz zu verbieten. (4)
Neben dieser Geringschätzung von Grundlagenforschung leidet unsere Gesellschaft auch unter einer wachsenden Geringschätzung der Wesen, man nennt sie Menschen, die zu dieser Forschung fähig sind. Die Grenze zwischen Mensch und Tier zu verwischen, indem man auf den kleinen gemeinsamen Nenner der wie auch immer gearteten Leidensfähigkeit rekurriert, ist nicht fortschrittlich, sondern dekadent. Die Schweiz ist hier noch einen Schritt weiter gegangen. Seit dem 17. Mai 1992 ist die „Würde der Kreatur“ durch die schweizerische Bundesverfassung geschützt. (Art. 120 Abs. 2 BV: „Der Bund erlässt Vorschriften über den Umgang mit Keim- und Erbgut von Tieren, Pflanzen und anderen Organismen. Er trägt dabei der Würde der Kreatur sowie der Sicherheit von Mensch, Tier und Umwelt Rechnung.“) Die Eidgenossen haben es vollbracht, Mensch, Tier und Pflanze unter dem Oberbegriff „Kreatur“ in gleichem Rang zu platzieren. Möge uns wenigstens das erspart bleiben!
Mit putzigen Tieren kann man alles verkaufen, natürlich auch – wenn man sie als leidend porträtiert – das vernünftige Maß übersteigenden Tierschutz. Von der Politik muss man fordern, dass sie bei diesem Spiel nicht mitmacht und Aktivisten in die – ohnehin schon weit gesteckten – Grenzen verweist. Derzeit kann Andreas Kreiter auf Basis einer einstweiligen Anordnung des Verwaltungsgerichts Bremen weiterarbeiten. Eine endgültige Entscheidung soll im ersten Quartal 2010 fallen. Sie wird für die Forschungsfreiheit in Deutschland ein wichtiges Signal darstellen. Eine Bestätigung des Bremer Verbots würde die unheilige Tendenz zur Diskreditierung von Wissenschaft im Allgemeinen und Grundlagenforschung im Besonderen bekräftigen.
Thilo Spahl ist Novo-Ressortleiter Wissenschaft und Technik. Zuletzt erschien von ihm gemeinsam mit Detlev Ganten und Thomas Deichmann Die Steinzeit steckt uns in den Knochen. Gesundheit als Erbe der Evolution (Piper 2009, 320 S., EUR 19,95).
In Novo102 (9–10 2009) argumentierte er in seinem Artikel „Mehr Energie bitte – und zwar massig!“, das mit dem Projekt Desertec endlich die sogenannten erneuerbaren Energien aus dem Würgegriff der grünen Ideologie befreit werden könnten.
Anmerkungen
1Pressemitteilung der VolkswagenStiftung vom 5.7.05.
2Siehe „Bremer Tierversuche. Zwischen Provinzposse und Forschungsskandal“ in: FAZ, 24.11.08.
3Pressemitteilung der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales vom 18.8.09.
4Pressemitteilung von Ärzte gegen Tierversuche e.V. vom 14.10.09.
Permanenter Link | http://bit.ly/bKr5dF
Ist schon interessant, was man alles unter dem Label Wissenschaft und Forschung verkaufen kann. Das erinnert doch sehr an die wissenschaftliche Methode, einen Holzhammer auf seine Stabilität zu prüfen, indem man ihm dem HiWi solange auf den Kopf schlägt, bis einer von beiden zerbricht.
Nur weil jemand die Macht hat etwas zu tun, ist es nicht zwangsläufig richtig. Ob das der menschenverachtende Umgang mit dem Prekariat ist, wie man es täglich unzählige Male bei BA und Argen erleben kann, oder die Ignoranz der Individualität und Persönlichkeit von Tieren. Wer einmal mit Katzen oder Hunden zusammen gelebt hat, wird ihre Persönlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Intelligenz nicht ignorieren und verleugnen können. Dazu auch: Berg-Gorillas in Ruanda:
http://www.faktuell.de/content/view/202/78/
Wer das für Sentimentalität hält, wird die Sinnlosigkeit von Tierversuchen am Maßstab Mensch nachvollziehen oder entdecken können. Kein sogenanntes Medikament wirkt bei zwei Menschen gleich. Und das liegt nicht an der Dosis, sondern am Individuum. Selbst die sogenannte(n) Viren- / Schweine-/ Vogel- oder Ziegengrippe(n) erfüllen die Ansprüche an eine identische Wirkung am Menschen nicht. (http://www.faktor-l.de)
Nur weil jemand wissen will, wie etwas Innen aussieht, wird man das Bauchaufschlitzen nicht überall zur wissenschaftlichen Methode erklären…
...obwohl es natürlich schon versucht/praktiziert wurde.
Interessanter Versuch, den Tierschützern entgegenzusteuern, aber aus tierrechtlerischer Sicht sind die Gegenargumente nicht sehr neu (http://tierrechtsforen.de/1/7584/8180).
Wäre interessant zu wissen, ob die Befürworter und Ausführenden von Tierversuchen ihre Ansichten aufrechterhalten würden, wenn morgen höher entwickelte Wesen als der Mensch auf der Erde landen würden und den Menschen als gutes Objekt für ihre Grundlagenforschung benutzen würden.
Tiere sind leidensfähige Mitgeschöpfe und keine seelenlose Objekte zum Gebrauch für jede erdenkliche menschliche Grausamkeit. Jene, die guten Gewissens Tieren zu Forschungs-oder Lernzwecken Schmerzen zufügen, können vor allem emotional nicht normal sein. Tierversuche sind einfach zutiefst verabscheuungswürdig!
Es ist nun mal so, daß eine Diskussion zwischen Tier und - Menschenschützern nur schwer in Gang kommt, da sie sehr emotional geladen ist. Dass Tiere Schmerzen empfinden, war lange nicht bekannt und führte bekanntermaßen zur unrühmlichen Zeit der Vivisektion. Monströsitäten finden sich weniger auf der Seite der Wissenschaft als bei den Irrationalisten, deren es in den letzten Jahren verdächtig viele geworden sind.
Lord Taverne hat seinem Buch “The March of unreason” deutlich gezeigt, welche verheerenden Folgen Relaitivismus, Beliebigkeit und Irrattionalismus für unsere Freiheit haben werden.
http://www.secularism.org.uk/honoraryassociatelordtaverneqc.html
Vor Jahren wurde eine Mink Farm in unserer Region das Ziel eines Anschlages durch militante Tierschützer. Den Tieren hat es nicht geholfen, denn sie wurden von anderen Raubtieren vernichtet. Die Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren, da die Minkfarm nun in Polen steht.
Man kann es nicht häufig genug wiederholen: Wer bereit ist für ein Freilandei 1€ zu zahlen, dem sei das seine Privatsache.
Wer auf alle Medikamente verzichten möchte(Ausser Aspirin-ehemals Weidenrindenextrakt), der kann sich gegen Tierversuche einsetzen. Der Rest ist nur Akklamation, die keiner Konsequenzen fürchten muss. Nach dem Motto"Ich bin gegen Tierversuche, möchte aber auf die moderne Medizin nicht verzichten”
>T. Fix: Wer auf alle Medikamente verzichten möchte(Ausser Aspirin-ehemals Weidenrindenextrakt), der kann sich gegen Tierversuche einsetzen. Der Rest ist nur Akklamation, die keiner Konsequenzen fürchten muss. Nach dem Motto"Ich bin gegen Tierversuche, möchte aber auf die moderne Medizin nicht verzichten” <
Die “moderne” Medizin benötigt keine Tierversuch. Was Sie meinen, ist die sogenannte Schulmedizin, die noch immer glaubt, im Organismus fände ein Krieg statt, und den mit Chemo und Pharmazeutika führt. Meist sehr erfolglos - aber profitabel.
Lausitzgrüße
Christopher Ray
@Grieshaber: Wenn die Außerirdischen kommen, werden wir uns eben verteidigen müssen. Das steht den Tieren ja auch frei. Da sie nach Überzeugung vieler intellektuell mit uns mithalten können, sollte es ihnen nicht schwer fallen.
Nein, sie können es natürlich nicht. Sie können uns noch nicht einmal mitteilen, was aus ihrer Sicht (wenn sie sich einer solchen bewusst wären, was sie nicht sind) okay wäre, und was nicht. Vielleicht würden sie ja sonst aus gemeinsamem Erkenntnisinteresse heraus in einige Versuche einwilligen, wie es Menschen ja auch tun, die freiwillig an Experimenten (auch solchen, die mit Schmerzen und Risiken verbunden sind) teilnehmen. Da die Tiere nicht aktiv mitentscheiden können, müssen wir es für sie tun und abwägen,welche Versuche und welche Belastung vertretbar ist. So wird es gemacht und deshalb kommt es eben nicht zu jeder “erdenklichen menschlichen Grausamkeit”, sondern zu bedachten und als vertretbar bewerteten Belastungen.
@ Herr Ray
Die moderde Medizin benötigt in allen invasiven Maßnahmen ein Tiermodell, ohne die jede neue Methode z.B. Stents( die bei diversen Organinfarkten ihre Anwendung finden und zehtausenfach in Deutschland zum Glück der Patienten vollzogen werden) ein Himmelfahrtskommando für die Patienten würde.
Am Tiermodell kommen Sie in der Tumorbiologie auch nicht vorbei, denn ohne Labormäuse, die gewisse Tumoren entwickeln oder aufgeimpft bekommen, kann keine neue Chemo entwickelt werden. Mittlerweile gelten einige bösartige Erkrankungen des Blutes als heilbar. Die Erkenntnisse stammen alle aus dem Tiermodell.
Die experimentelle Medizin, die um Virchow, Pasteur oder Semmelweis ihren Ausgang nahm ist die unabdingbare Grundlage für weitere Dignostiken oder Therapien.
Ein Kriegsmodell gibt es in der Schulmedizin nicht. Diese Vorstellungen stammen aus der antiken Humoralmedizin, deren schärfste Waffe der Aderlass war.
Bleibt noch das weite Feld der Phamakotherapie, die sich stark im molekularen Feld bewegt, jedoch letztendlich zur Aussage der Überdosierung/Toxikologie immer Tierversuche benötigt.
Wer würde denn seine Kinder zur Verfügung stellen, um die Maximaldosis eines neuen Anti-Asthmamittels austesten zu lassen? Oder wer würde auf einen Tierversuch verzichten, damit sein Nächster in Zukunft doch nicht auf einen Rollstuhl verzichten kann?
@Herr Fix
Seit Krankenhäuser und Ärzte für Herzkatheter und Stents Prämien kassieren, sind deren Anzahl erheblich gestiegen. Die statistischen Bundes- und Landesämter weisen das nachdrücklich aus.
In der Praxis sind unsere “Versuchskaninchen” schon längst menschlich…
Die Hoffnung, irgendetwas über Tierversuche für den Menschen lernen zu können, ist trügerisch, wenn wir von reinen Geschicklichkeitsübungen an Knochen(brüchen) und Wundnähten absehen.
>Die experimentelle Medizin, die um Virchow, Pasteur oder Semmelweis ihren Ausgang nahm ist die unabdingbare Grundlage für weitere Dignostiken oder Therapien.<
@Voormann >Vielleicht würden sie ja sonst aus gemeinsamem Erkenntnisinteresse heraus in einige Versuche einwilligen, wie es Menschen ja auch tun, die freiwillig an Experimenten (auch solchen, die mit Schmerzen und Risiken verbunden sind) teilnehmen.<
Die Versuche laufen nicht aus altruistischen Gründen - sondern wegen der Bezahlung. Häufig aus wirtschaftlicher Not der Teilnehmer. Sollte man nicht vergessen.
Meine Erfahrungen sind da andere. Das einzig (mir bekannte) funktionierende Diagnosesystem für innere Medizin ist sicher die sogenannte “Neue Medizin” nach Hamer. Die benötigt auch keine Tier- oder Menschenversuche.
>Wer würde denn seine Kinder zur Verfügung stellen, um die Maximaldosis eines neuen Anti-Asthmamittels austesten zu lassen? Oder wer würde auf einen Tierversuch verzichten, damit sein Nächster in Zukunft doch nicht auf einen Rollstuhl verzichten kann? <
Die Versprechungen, die ihre Frage impliziert, hält die Schulmedizin leider nicht. Symptompflege mit Umsatzgarantie für die Pharmaindustrie nenne ich das. Aus Erfahrung. Insbesondere auch im Asthmasektor.
Neutrale Empfehlung: Handbuch Medikamente der Stiftung Warentest. Von Quantität und Qualität sind die propagierten Hauptwirkungen in Bezug auf die sogenannten Nebenwirkungen marginal. Ist dort gut dokumentiert.
Ach herrje!
Wer sich für die “Germanische Neue Medizin” des verurteilten Quacksalbers Hamer interessiert, kann auf Wikipedia nachlesen, an was Herr Ray glaubt: http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Neue_Medizin
Zitat: “Hamer wurde 1986 die Zulassung als Arzt entzogen. Das Verwaltungsgericht Koblenz hielt dazu im Urteil vom 19. Juli 1989 fest, dass Hamer wegen einer Schwäche seiner geistigen Kräfte, Unzuverlässigkeit und wegen seiner psychopathologischen Persönlichkeitsstruktur sowie mangelnder Einsichtsfähigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig geworden sei.”
@Spahl >Ach herrje!
Wer sich für die “Germanische Neue Medizin” des verurteilten Quacksalbers Hamer interessiert, kann auf Wikipedia nachlesen, an was Herr Ray glaubt:<
Ach herjeh! unterschreibe ich.
Allerdings “glaubt” Herr Ray nichts.
Und Hamers Macken sind für mich ähnlich relevant wie Einsteins Leistungen auf und mit der Geige.
Die Relativitätstheorie und Hamers Entdeckungen zur Neuen Medizin sind allerdings hoch interessant - für mich.
Zugegeben, ich glaube halt auch nicht an eine Grippe-Pandemie, Chemo, Tierversuche, oder, dass Elvis seinen 75. als Bedienung in einer Frittenbude gefeiert hat.
Es ist ein Armutszeugnis für die Wissenschaft, dass im 21. Jahrhundert zur Erforschung und Heilung menschlicher Krankheiten noch immer an Tieren herumgedoktert wird. Warum die mittelalterliche Methode des Tierversuchs nicht längst durch moderne humane Forschungs- und Testverfahren ersetzt wurde, weiß der Himmel. Wo bleibt die vielgepriesene Erfindungsgabe des menschlichen Geistes? Wie vor Jahrhunderten werden empfindungsfähige Lebewesen erbarmungslos zum angeblichen Wohle des Menschen manipuliert, künstlich krank gemacht, gequält, getötet und seziert – häufig umsonst. Viele der bedauernswerten Kreaturen fallen schlicht und einfach ungezügeltem Forscherdrang und wissenschaftlichem Ehrgeiz in der Grundlagenforschung zum Opfer( z.B. auch bei den grausamen Hirnforschungsexperimenten an Rhesusaffen an der Universität und am Max-Planck- Institut in Tübingen). Tierversuche sind nicht nur wegen ihrer mangelnden Übertragbarkeit auf den Menschen, sondern auch in ethischer Hinsicht in höchstem Maße zweifelhaft.
Was Thilo Spahl als dekadente Gefühlsduselei diffamiert, ist schlicht und einfach die Fähigkeit, Mitgefühl für leidensfähige Wesen zu empfinden - woran es gewissen Forscher offensichtlich beträchtlich mangelt. Mit welchem Recht erklärt der Mensch seine eigenen Leiden und Schmerzen für schwerwiegender als die anderer Lebewesen? Etwa mit dem erbarmungslosen Recht des Stärkeren? Wie würde die Welt wohl aussehen, wenn sich alle Menschen in ihrem Handeln von Mitgefühl und Einfühlungsvermögen leiten ließen? Bestimmt nicht schlechter als jetzt….
Was bitte ist “übertriebener “Tierschutz? Wer möchte denn mit diesen Affen, denen es vorgeblich so gut geht, tauschen? Wer behauptet, es sei keine Tierquälerei, mit einer Elektrode im Hirn nahezu bewegungslos sein ” Leben"zu verbringen, dem fehlt es ganz einfach an Mitgefühl…
Mit der abwertenden Bezeichnung “übertriebener Tierschutz” werden alle, die anderer Ansicht als der Autor sind, ganz egal, auf Grund welcher Erkenntnisse oder Studien sie ihre Meinung erlangt haben, als sentimentale Hohlköpfe abqualifiziert. Wie überheblich und von seiner eigenen Unfehlbarkeit überzeugt muss man sein, um so zu argumentieren.
Wenn Menschen, wie in einem Kommentar angemerkt wurde, an offiziellen Arzneimittelstudien teilnehmen, geschieht das freiwillig und zumeist gegen Bezahlung. “Versuchstiere” werden nicht gefragt.
Den verehrten Forumsteilnehmern sei eine Seite wärmstens empfohlen, wie es zu gehen kann, wenn Experimente am Menschen durchgeführt werden.
http://www.organharvestinvestigation.net/events/D_Matas_060909.htm
Wer sich bereit erklärt, an einem lebensgefährlichen Experiment teil zu nehmen leidet an Geldmangel oder Realitätsverlust.
Keiner der Anwesenden im Forum kann auf Tierexperiment verzichten, es sei denn, er möchte in vorsokratischer Zeit leben, was selbstverständlich nicht geht. Denn jedes Pharmakon, jede Diagnostik oder Therapie unterlief einer Prüfung und häufig waren höhere Wirbeltiere ein wichtiger Bestanteil des Erkenntnisgewinnes. Ich kenne einige Homöopathen , die im Falle eines Akutereignisses ihre Globuli stecken lassen, um sich der Schulmedizin zum Wohle des Patienten zu bedienen.
@Thomas Fix >Wer sich bereit erklärt, an einem lebensgefährlichen Experiment teil zu nehmen leidet an Geldmangel oder Realitätsverlust.<
Da sind wir uns einig.
>Fix: Keiner der Anwesenden im Forum kann auf Tierexperiment verzichten…<
Dem ist nicht so.
>Fix: Ich kenne einige Homöopathen , die im Falle eines Akutereignisses ihre Globuli stecken lassen, um sich der Schulmedizin zum Wohle des Patienten zu bedienen. <
“Ich kenne…” ist natürlich auch kein Argument. Aber das wissen Sie sicher :-)
“Zum Wohle des Patienten” - ist natürlich ebenfalls Wunschdenken oder PR.
Nach bestem Wissen - wäre ein annehmbares Argument.
Denn: Wissen hat keinen finalen Aspekt.
Die Teirrechtler wollen uns überzeugen, dass die Gleichsetzung von Mensch und Tier die Fortsetzung der Gleichberechtuigungsbewegung sei, die zur Akzeptanz zB der Frauenrechte, der Rechte der Farbigen usw. geführt hat.
Dies ist ein Irrtum oder eine Lüge. Wer die Geschichte der Evolutionsgeschichte kennt, sollte wissen, dass die Zersetzung der Grenze zwischen Mensch un Tier immer Hand an Hand mit einer Herabwürdigung der “Untermenschen” ging. In anderen Worten hatten die (v.a. britischen) Biologen, die in der 2.Hälfte des 19.Jh. die These über rein quantitativen (keinen wesentlichen) Unterschied zwischen Mensch und Tier vorschlugen, das Bild eines Kontinuums: Unten stehen die Affen mit Schwanz, etwas höher die Menschenaffen, noch etwas höher die Schwarzafrikaner, noch höher die Inder, weiter die Weißen aus sozialer Unterschicht (z.B. die Iren), dann die Frauen aus Mittel- und Oberschichten, schließlich die Gentlemen als die Krönung der Schöpfung. Das ist kein Witz (obwohl es uns heute so erscheint), sondern so war TATSÄCHLICH das Denken vor lediglich 120 oder etwas Jahren. Selbstverständlich bleibt in diesem Weltbild kein Platz für “wesentliche” Unterschiede. Das ist nicht weil die beobachtbare Lücke zwischen Gorilla und Professor geleugnet, sondern weil diese Lücke durch zahlreiche Zwischenstufen in Form von Niggern, Müllarbeitern und Professorenfrauen gefüllt wird.
Zu b.kotchoubey:
Mit diesen diffamierenden Bemerkungen über die Tierrechtsbewegung beweisen Sie nur eines - dass Sie keine Ahnung von den philosophischen Grundlagen haben, auf denen diese Bewegung beruht. Vielleicht möchten Sie auch Mahatma Gandhi einer faschistischen Denkweise bezichtigen, wenn er sagt: Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht.” Oder den jüdischen Schriftsteller und Nobellpreisträger Isaac Bashevis Singer, von dem das Zitat stammt: “Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.”?
Sehr geehrte marie luise,
sie sessen klassischen Denkfehlern auf:
1. Versuchte Entwertung eines vorherigen Arguments erreicht man nicht in dem man den demjenigen ein Gedankengut unterstellt dessen er sich nicht bekannte. Das versuchten sie mit der Anführung von Ghandis und die peinliche Nahestellung vom faschistischen Gedankenguts. Was zu weiteren Diskreditierung ihres Argumentes beiträgt ist das er die Vivisektion Indiens damit meinte und nicht Tiere oder gar Menschen.
2. Wenn sie der Überzeugung sind er hätte keine Ahnung können sie dies doch bestimmt passend darlegen, anstatt darauf zu verweilen es ihm vorzuwerfen.Oder ist ihnen Erkenntnisgewinn aufgrund abweichenden Gedankenguts zuwider?
3.Jüdisch sein ist kein Zeichen, ein Naziexperte zu sein. Auch nicht ein Nobelpreisträger zu sein. Es ist nur ein Zeichen dafür das man jüdisch und Nobelpreisträger ist. Und das sie einen menschen darüber definieren. Sie müssen wieso. Mal abgesehen davon das diese Aussage von Unwissenheit zehrt:
Das schlimme an Nazis war das sie Juden und andere schlimmer als Tiere behandelten und dies auch so offen bekundeten. Zudem steckt in dieser Aussage die versuchte Gleichsetzung Mensch Tier was bis jetzt den Nazis vorbehalten war.
Aber hey die meinten es ja auch nur gut.
@ Marie-Luise Strewe
Mit zusammengewürfelten Zitaten bekommt Ihre “Philosophie” leider auch nicht mehr Tiefgang - im Gegenteil. Bei einigen Kommentaren dieses Blogs spürt man regelrecht, dass es den Autoren nicht um Tiere geht. Es scheint vielmehr, es kommen verbitterte Menschenhasser zu Wort. Der blanke Antihumanismus springt einem entgegen. Von daher bin ich froh, den Schwerpunkt “Tier und Mensch” im Magazin zu haben. Aber statt hier weiter niveaulose Rauchbomben gegen Novo zu werfen, würde ich einigen Kommentatoren vorschlagen, das komplette Magazin zu lesen. Darin befassen sich mehrere Autoren sehr substantiell und unaufgeregt mit dem Thema und der dahinterstehenden “Philosophie”. Mt Peter Singer habe ich vor einigen Jahren kontroverse, aber konstruktive Diskussionen über das Thema geführt. Einig wurden wir uns nicht, aber es gab die beiseitige Bereitschaft, sich zuzuhören und aufeinander einzugehen.
Thilo Spahl provoziert mit der Formulierung der Überschrift “Die Blicke süßer Äffchen”
alle Kritiker von Tierversuchen unnötigerweise. Im Untertitel polarisiert er unzulässig zwischen Forschungsfreiheit einerseits und ethischen Sicht auf Tierversuche in der Pharma-und Kosmetikwirtschaft andererseits. So ist der Artikel ausgerichtet und das erschwert eine sachliche Diskussion außerordentlich. Es gibt weder eine totale Forschungsfreiheit noch ist der Gegenpol ein “übertriebener Tierschutz”. Schade.
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(20) Kommentare
Es ist nochmal wieder gutgegangen. Die Forschung in Bremen kann weitergehen. Das Verwaltungsgericht der Hansestadt hat am Freitag den von der Bremer Gesundheitsbehörde erteilten ablehnenden Bescheid für die Experimente aufgehoben.




Bei einer Gleichsetzung von Tier und Mensch würde die logische Konsequenz dieser biologistischen Sichtweise die Anwendung der Evolutionstheorie sein. Somit wären viele gesellschaftlichen Phänomene wie z.B. Rassimus nicht mehr vorhanden. Im Prinzip dürfte es keine Mord, Päderastie,Inzest undObszönitäten, wie das Werfen mit Exkrementen- alles Erscheinungen eines Affenklans -dem Menschen zugestanden und nicht geahndet werden. Die Gleichsetzung des Animalischen mit der Conditio humana wäre für unsere halbwegs zivilisierte Gesellschaft eine Kathastrophe.
Siehe auch: The Dark Site of Enlightment, http://www.brusselsjournal.com/node/4210
Für die Hirnforschung , Neurologie und Psychologie ist Grundlagenforschung an Primaten unabdingbar, denn so viele Unfälle mit Teilausfällen des ZNS gibt es nicht. Keiner der einen Schlaganfall hat oder hatte, möchte auf diese Erkenntnisse verzichten-auch kein Tierschutzaktivist.
Thomas Fix
05.01.2010 12:17